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Gute Fahrt nach Italien! Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es dort sehr leckere Sachen zum Saufen gibt Hier ist es für mich jetzt endlich etwas entspannter, Die gefühlten 150 km für diverse Einkäufe zurückgelegt, den Baum aufgestellt und mir jetzt ein Einbecker Weihnachtsbier (ja, sowas gibt es wirklich) aufgerissen... Euch allen ein frohes Fest und lasst euch schön beschenken!
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Rettet den Ostfriesen - Restauration meines 318ner Cabrio
Mahathma antwortete auf Mahathma's Thema in Foto-Stories
So, dieser Beutrag ist was besonderes: Es ist mein 1000ster! Hocker Bekanntermaßen hat der Ostfriese ja Stoffsitze in „Überkaro“. Anfangs war ich nicht so recht begeistert und hätte lieber eine Lederausstattung wie 95% aller E30 Cabrios gehabt. Aber auf keinem Fall eine schwarze! Wenn man da die Mühle auch nur kurz offen in der Sonne parkt… Mittlerweile finde ich die Ausstattung aber richtig gut. Und im Sommer ist es ja gar nicht mal so unangenehm darauf zu sitzen (Meine schwedische Diva hat Leder…). Werde also versuchen die zu erhalten. Nur für die üblichen Schäden an den Wangen des Fahrersitzes brauche ich entweder einen Sattler oder jemand der so was zufällig hat (bisher noch nicht gefunden) Die Rücksitzbank litt natürlich auch an den leider üblichen kaputten Nähten. Wegen dieses Autos habe ich sogar Nähen gelernt!!!!!! (Hab‘ mich nicht selbst dabei Fotografiert) Hier war ich schon dabei den Bezug wieder aufzuziehen: Gar nicht mal so übel für nen blutigen (im Sinne des Wortes ) Anfänger: Ganz zu Anfang war sogleich der Zug für die Lehnenentriegelung des Beifahrersitzes gerissen. Wohl nichts Außergewöhnliches und schnell geflickt. Dabei habe allerdings grotesken Pfusch entdeckt: Hier sieht man die linke Schiene von unten. Da das wohl irgendwann „verlustig“ ging wurde die Schiene dauerhaft durch die Schraube „entriegelt“. Gibt leider ein etwas „schwammiges“ Sitzgefühl… Das Rückteil ist leider zerbrochen. Werde es erstmal notdürftig flicken. Um es richtig zu machen müsste das Kunstleder eigentlich ab. Aber vielleicht ergibt sich mal ein passendes Angebot und ich lass‘ die Flickschusterei… Der Sitz (und auch die Anderen) sahen ziemlich dreggisch aus: Bei allen bin ich mit Seifenlauge in der Sprühflasche und einem Nasssauger vorgegangen. Und der Inhalt des Saugers ist noch mehr wie beim Teppich: Der Fahrersitz war aber auch nicht ohne: Besser kann man es hier erkennen: Unglaublich! Der Kabelbinder an der Gasfeder hält die Lehne!!!! Auch bei einem Unfall? Wenn Ihr einen neuen E30 habt und die Lehnen sind etwas wackelig, dann schaut bitte nach was da möglicherweise an kreativem Pfusch versteckt ist! Das Allergeilste war DAS: Wie geht sowas? War da einer der Vorbesitzer so schwergewichtig? Oder kann das durch „sportliche Aktivitäten“ verursacht worden sein? Vielleicht kann Pit da weiterhelfen Es war der erste Einsatz der „Flex“, die „Angstbleche“ zu entfernen und die neuen Schweißnähte zu versäubern. Ein gescheites Bild vom fertigen und lackierten Gestell hab‘ ich leider vergessen… Die Wackelnde Lehne war durch den abgebrochenen Halter am Verstellmechanismus verursacht. Also neu anschweißen: Gewinde rein, Schraube rein, hält wieder richtig stabil! Hm, hier sieht man aber auch, dass der Pulli den ich anhatte genauso zerfranst ist wie das Seil für die Verriegelung der Lehne . Und ich vergesse immer wieder das beim Propellerdealer mit zu bestellen… Bis auf die bereits genannten Wangen sieht er wieder brauchbar aus. Vielleicht hat jemand noch was „auf Lager“. Ansonsten muss ich eben einen Sattler fragen… Bis dann und frohe Weihnacht Euch allen -
"Zum Auto gibt es auch das limitierte Buch 17970 Emotionen und ein Original Verkaufsprospekt dazu, wenn der Preis stimmt." Bei einem Angebotspreis von 65k€ muss man natürlich schauen, dass die Kohle beisammen bleibt Der ist ja so drauf, wie der VK unseres Hauses, der meinte ich sollte ihm 'nen Hunderter für die Leiter in der Garage geben. Hatte ihm ja nur kurz zuvor eine stattliche Summe für das ganze Haus gezahlt .
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Jetzt fehlt nur noch das übliche Gelaber wie: - Zu teuer für Ranzbude - Der VK kann noch nichtmal richtig parken - Ist der doof, deckt immer schon das Kuchenblech ab, nur im letzten Bild... - Würde nur die Borbetten nehmen :eek: Aber 190 PS laut VIN hatte ich auch schon gesehen. Hab's als "Bug" abgetan...
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Rettet den Ostfriesen - Restauration meines 318ner Cabrio
Mahathma antwortete auf Mahathma's Thema in Foto-Stories
Sodele, Weihnachtsfeier überstanden, mal weitermachen hier: Kleinsch… Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Und nerviger Kleinkram gibt (oder gab?) es auch massenhaft am Ostfriesen. Dazu gehört ein leider typisches Problem mit dem Heizungsventil. Bei diesem wird im Alter die Gummimembrane brüchig. Das wäre eigentlich keine Sache, denn das Ventil ist nach oben verschlossen. Doof ist nur, dass diese auch als Dichtring zwischen Ober- und Unterteil fungiert. Und genau da waren Spuren vom Kühlwasser (wieso haben die in der berühmten Werkstatt eigentlich G12 eingefüllt? ) zu sehen. Mist. Das Ventil kostet schlanke 200€. Und nur weil es die Membrane nicht einzeln gibt muss man doch ein solches nicht einfach wegwerfen . Irgendwie sträube ich mich dagegen. Wenn ich Wegwerfartikel haben möchte kaufe ich mir eben ein neues Auto . Im Forum gibt es einige Beiträge mit Lösungsansätzen zu finden… Ich habe mir einfach einen großen O-Ring besorgt und die Nieten durch lange M4-Schrauben ersetzt. Wie ich schon gesagt habe, ist das Ventil ja oben verschlossen. Sollte also gehen. Aber erst einmal Entkalken: (In der Schale ist Essigsäure) Dann einen Verschlussstopfen gedreht: Anschließend ein Drucktest mit einer abenteuerlichen Konstruktion: Ventil war absolut dicht, aber der Schlauch flog zweimal ab und ich war pitschenass . Dummerweise war Januar und in der Werkstatt „mollige“ 3°. In Sachen Kühlwasser gab es noch eine andere Baustelle: Der Kühler! Der erste hatte einen vermurksten Entlüfter, der zweite war schlicht „durch“. Also Bock auf weitere Gebrauchte hatte ich nicht. Auch wenn die kaum was kosten. Zu dem Zeitpunkt als ich einen ordern wollte war „Behr/Hella“ ausverkauft oder schweineteuer. Hm, Nissens soll ja angeblich auch ganz gut sein. Also so einen. Eindruck soweit ganz gut, aber an der Blechkante kann man Möhrchen raspeln: Entgrater drüber gezogen und gut iss. Schmälert aber den Eindruck. Schade. Blöder war das was man hier im Vergleich sieht: Da fehlt was! Für die Halter: Auch die Höhe war etwas geringer, weshalb die Halter etwas Abstand hatten. Theoretisch kann so der Kühler aus den unteren Auflagen rutschen . Sieht man nicht so gut auf dem Bild: Habe es mit U-Scheiben gelöst, aber optimal ist das nicht! Naja, mal sehen wie lange der dicht hält… Teppich putzen musste auch mal sein. Auch wenn ich den noch lange nicht brauche. Mir war aber einfach danach: Anlass war das neue „Männerspielzeug“ in Form eines Hochdruckreinigers. Den musste ich auf „Wunsch“ kaufen, denn es stand die Konfirmation meiner Ältesten an und da wird sauberes Gartenmobiliar, Terrasse etc. gewünscht. Was lag also näher als das Ding am Cabrioteppich mal zu testen? Ich will ja nicht, dass die hässlichen Terrassenplatten Schaden nehmen… Den Dreck mit dem Sauger aus dem Teppich gezogen: Aber das Ergebnis war schon Klasse: Dummerweise fing es dann an zu Regnen und der Teppich wanderte auf die Motorhaube des Strichers zwischen all dem anderen Gerümpel… Zur Belohnung gab es noch was aus der grünen Flasche (Einbecker Maibock) Ach ja: Irgendein „Vollpfosten“ hat den Teppich mal „zweiteilig“ gemacht. Ist in eingebautem Zustand zum Glück kaum zu entdecken. Kann ich also mit Leben… Hier ist noch was und ich rätsele, ob es der gleiche „Vollpfosten“ war: :wall: Allah Hopp! -
Das Blinkerrelais sollte auch ohne AHK funktionieren. Tut es ja auch wenn gar kein Anhanger angekuppelt ist und nix in der Steckdose steckt. Es kann halt nur "mehr" als das Normale, was dann brachliegt. Die Blinkerkontrollleuchte für die AHK ist ja somit auch überflüssig...
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Was für ein Tag, endlich konnte ich mal wieder ne Runde drehen...
Mahathma antwortete auf gt600's Thema in Karosserie
In meiner Garage hängt ein Heizkörper Aber ich hab' da schon Verständnis, denn Winter kann ich auch nicht leiden... (außer ich stehe mit zwei Brettern auf einer Piste ) ...und das man momentan nicht zum Schrauben kommt liegt eher am drohenden Weihnachten. -
Rettet den Ostfriesen - Restauration meines 318ner Cabrio
Mahathma antwortete auf Mahathma's Thema in Foto-Stories
Danke für den Link! Ist ein wirklich aufschlussreiches Dokument über die Pumpen. Und die Idee, das Teil in Öl zu "konservieren" scheint mir nach der Lektüre absolut schlüssig. Vielleicht lässt man die Pumpe im "Ölbad" auch mal ganz kurz laufen um sicherzustellen, dass kein Benzin mehr im Inneren zurückbleibt. Nur mit Gurkengläsern hab ich da so meine einschlägigen Erfahrungen (siehe Beitrag #50) -
Rettet den Ostfriesen - Restauration meines 318ner Cabrio
Mahathma antwortete auf Mahathma's Thema in Foto-Stories
Kleiner Nachtrag: Muss ja, wegen der Öldruckregelung, noch die Ölwannendichtungen bestellen... Dazu könnte man ja gleich auch noch 'ne neue Pumpeneinheit bestellen, den die eingebaute wurde ja ordentlich vermurkst. Der Vorfilter ist völlig zerbröselt und verstopft, die elektrischen Anschlüsse vermurkst (Funkenflug im Tank ist ), der O-Ring mürbe und alle Gewindebolzen für den Geber kaputt ! Da waren echte "Experten" am Werk . Meine Überlegung wäre eine billige Fördereinheit kaufen und die vorhandene Pumpe einlagern. Die ist scheinbar original. Zumindest funktioniert sie. Ich hätte damit ein intaktes Gestell und eine Pumpe mit Garantie. Wenn die 'rum ist und die Pumpe schlapp macht, kann man ja immer noch die alte Pumpe in das Gestell hängen. Soweit der Plan. Nur: Vor dem Einlagern müsste ich ja die Pumpe säubern, denn wenn der verbliebene Sprit harzig wird, wird sie möglicherweise auch nicht mehr laufen. Aber WIE bekomme ich die sauber? Bremsenreiniger und laufenlassen? Tipps erwünscht! Ach ja die billige Fördereinheit: https://www.pax-fahrzeugtechnik.de/product_info.php?products_id=353677 (Wenn jemand 'ne bessere Idee hat, dann sofort her damit!) -
Rettet den Ostfriesen - Restauration meines 318ner Cabrio
Mahathma antwortete auf Mahathma's Thema in Foto-Stories
Ok, denke wenn man regelmäßig sein Auto durchchekt fallen auch poröse Schläuche auf. Zudem wäre es wahrscheinlich grob fahrlässig gewesen die alten Schläuche drin zu lassen... Aber es gab noch andere Leitungen mit "Handlungsbedarf": Bremsleitungen Das ich da ran muss war eigentlich schon zu Anfang klar. Rostige Bremsleitungen an einem E30 sind ja nur wirklich keine Besonderheit und warum sollte der Ostfriese da eine Ausnahme sein? Insbesondere am vorderen Längsträger unterhalb des Fahrerfußraumes rostet die Leitung für die Hinterachse besonders gern. Alf Dickhaut und auch RoadrunnerM5t haben das schon thematisiert (Link). Also neu! Zuerst wollte ich mir die Leitungen fertig gebördelt bestellen. Bei Ebay werden solche für etwa 60€ angeboten. Biegen muss man (wie bei denen von BMW) natürlich noch selbst. Einer meiner Kollegen meinte jedoch mir DAS auszuleihen: Dazu müsste ich mir noch DAS kaufen: Ein Ring und ein Tütchen Nippel reicht für die Leitungen zur Hinterachse. Je nach Lieferant so zwischen 10€ - 20€. Konnte es nicht lassen und hab‘ natürlich auch die vorderen Leitungen ersetzt. War nicht unbedingt nötig, aber wenn schon… Teurer als die Leitung waren die Federbleche. Nötig auch nicht. Aber Scheeeh ist’s! Dafür konnte der Mann am Tresen nicht die passenden Klammern finden… Dann fand er welche, die 2,50€ kosten sollten. Pro Stück! Und lieferbar waren die auch wieder nicht… Auf dem Nachhauseweg kurz bei VW auf die Bremse getreten und welche für nen Wolfwagen der 5. Generation mitgenommen. Waren so um die 30€C. Tun’s auch… Die Sättel habe ich zwar nicht mit Farbe oder Zink schick gemacht, aber die Faltenbälge über den Führungsbolzen, Dichtgummi und Staubschutzmanschette Und die Entlüfter kamen auch neu. Hat man wenigstens keine Angst daran beim Entlüften zu drehen. Naja das eigentliche Bördeln ist mit dem Gerät ja wirklich was für Dullis. Leitung abschneiden, ins Gerät einlegen, rein und rausdrehen, Leitung wegwerfen weil man den Nippel vergessen hat! Nein, geht wirklich sehr simpel. Schwieriger ist das Biegen: Ein alter Bremsschlauch und ein Rundmaterial im Schraubstock sind sehr hilfreich. Mit ein wenig Konzentration kommt man dem Original schon sehr nahe. Die letzten Winkelgrade drückt man sich bei der Montage… Am Schluss fügt sich das ganz „nett“: Warum ich jetzt keine Stahlflex genommen habe? Weiß ich auch nicht so recht. Zumal der wahrscheinlich zuständige Prüfingenieur (!) mir die empfohlen hat. Ich habe halt nur ein Argument dagegen: Die Schläuche sind wesentlich billiger. Vielleicht tausche ich die doch mal aus… Was oft ausgetauscht wird, was sich mir aber nicht erschließt ist der Verteiler an der Hinterachse. Nur weil der von außen nicht mehr glänzt? Ernsthaft? An dem Ding ist doch keinerlei Verschleiß! Außer man ruiniert vielleicht das Gewinde… Hier sieht man gut, dass ich da reichlich Mike Sanders darübergesaut habe. Schön ist das nicht, hilft aber gut gegen Rost. Anzumerken ist noch, dass diese Leitungen bei eingebauter Hinterachse kaum zugänglich sind. Wer diese, warum auch immer, ausgebaut hat sollte unbedingt eine genaue Bestandsaufahme machen. Lohnt sich! Hier sieht man nochmal die kritische Stelle: Hier gehen die Spritleitungen und die Bremsleitung am Längsträger entlang (Die Bremsleitung liegt in dieser Ansicht unter den Benzinleitungen.). Spritzwasser, Dreck und die feuchte Dämmmatte leisten da „gute“ Arbeit… Was man unbedingt haben MUSS, ist ein Bremsendienstschlüssel. Ich meine da den offenen 10+11er Ringschlüssel. Ohne den macht man alte und neue Nippel einfach nur rund statt fest oder lose! Diese beiden Kandidaten machten auch noch etwas Ärger: (der genannte Schlüssel ist ganz rechts im Bild) Der „schönere“ Nehmerzylinder (für die Kupplung) war völlig fest. Da ging gar nichts mehr! War dann die Erklärung weshalb mein Bekannter meinte die Kupplung an seinem Motor sei verschlissen. Belagsmäßig war die eigentlich noch recht dick, nur der Nehmerzylinder gab das Ausrücklager offensichtlich nicht mehr richtig frei. Der Andere war schon von außen Schrott, was der ausgepresste Kolben nur bestätigte. Musste eben ein neuer besorgt werden… Überflüssigerweise auch noch das kurze Leitungsstückchen neu: (wegen ) Dann hatte ich, wie mit dem Unterbodenschutzkram, mal wieder die Gelegenheit ordentlich Dreck zu machen. Ich habe mir diese „Bombe“ geliehen. Da ist eine ordentliche Menge Bremsflüssigkeit darin, welche durch Druckluft unter Druck steht. Das befüllen einer Bremsanlage geht damit eigentlich „total easy“. Eigentlich. Wenn man beim Anschluss an den Kompressor das Ablassventil schließen würde (1. Pfütze!) und den Anschluss auf den Vorratsbehälter richtig aufsetzen würde (Pfütze Nr. 2). Da Zeug floss den in den Längsträger und unten wieder heraus! Den mit dem Gartenschlauch zu spülen ist in einer Kellergarage schlecht möglich. Also eben mit einer Wanne und warmem Seifenwasser aus der Gießkanne. Wenn man keine Arbeit hat, dann macht man sich eben welche… Aber Kupplung trennt und Bremse geht auch! Edit: Habe den Link zu Roadrunners Beitrag in Sachen Bremsleitung vergessen. Hiermit https://e30-talk.com/topic/104052-ein-blick-der-das-leben-retten-kann/ hole ich das nach... Bis denne -
Das müsste so https://www.ebay.de/itm/Einspritzventil-Einspritzduesen-Dichtsatz-BMW-E30-318-318i-Bosch-Filter-Set-/331661499305 ein Set sein. Beim "Portugiesen" scheint es derzeit keine Düsen für den M40 zu geben. M42 sehr wohl, hab aber keine Ahnung ob die auch gehen...
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Also, Benzin im Motorraum liegt meißt an defekten Schläuchen. Gefährlich (Motorbrand!) sind vor allem beim M40 die beiden kurzen Stücke, die zur Einspritzleiste gehen. Um sie zu erreichen muss man den oberen Teil der Sauganlage abschrauben. Auch die Schläuche zwischen den Leitungen zum Tank und dem Motor bröseln mit den Jahren auch mal. Durchgerostete Leitungen werden es eher weniger sein, denn dann läuft es auf die Straße... Zur Benzinpumpe: Wenn die auch bei "Aus" weiterpumpt, würde ich mal das Relais checken. Könnte sein, dass es "hängt". Es ist unter der Plastikabdeckung an der Spritzwand. Von den dreien das Mittlere. Hier habe ich es abgezogen um auf "robuste Weise" die Pumpe zum Testen laufen zu lassen. P.S. Benzin verdunstet ja wieder. Reinigen muss man das nicht unbedingt, im Gegenteil Benzin ist ja auch ein guter Reiniger Die Schläuche kosten nicht viel und das Relais wird, falls defekt, auch nicht besonders viel kosten (schätze mal 15€). Eine passende LM hätten hier sicherlich einige User noch liegen gehabt... Viel Erfolg mit Deinem Touring!
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Naja, 99,99% der Autofahrer wissen doch gar nicht wo der Grenzbereich ihrer Schlurren liegt. Kommen doch auch gar nicht dort hin, weil das "Rubbeldings" (ESP) sie vorher einbremst. Oder glaubt ihr ernsthaft der Großteil der "X" und "Q" Rentner weiß wie sich das anfühlt, wenn ihr Lkw auf einem leerern Parkplatz im Winter mal 'nen ordentlichen Drift hinlegt? Die sind doch alle mit der Maschine "Auto" völlig überfordert. Die meißten sind mit ihren Frontkratzer und 300PS eigentlich völlig übervordert. Ein Hoch auf die Elektronik, denn eigentlich sind solche Karren (Saab 9000 turbo lässt grüßen!) unfahrbar. Der elektronische Kram ist unverzichtbar und verhindert Schlimmeres! Ist pervers, aber Tatsache. Aber M60 ist nicht zu verachten. Nur lass solche Maschinenbaudenkmäler wie den Eta ganz!
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Finde es absolut genial wie Du dich mit der Materie auseinander setzt, statt (wie viele andere) Dir einfach Teile kaufst. Das ist doch genau der Ansatz alte Motoren zu optimieren! Große Klasse!
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Kann das Ganze schon verstehen. Irgendwie bin ich auch kein so rechter Fan von Turbomotoren. Gut kennen tue ich schon einige, darunter auch "Klassiker" wie 964 Turbo, 944 Turbo S, Saab 9000 2,3 turbo... ... und im Alltag fahre ich bekanntermaßen einen Turbobenziner mit (noch) etwas Hubraum. (Saab 9-5 2,3 turbo) Auch kenne ich modernere Benziner (VAG TFSI) und Benz Diesel sowie den Eimer im Landrover Evoque (weiß gerade nicht wer die Missgeburt baut ). BMW leider nicht... Und ALLE von alt bis neu haben eben diese gewisse "Turboträgheit". Es dauert eben ein klein wenig bis was kommt. Bei den alten Porsche auch mal der Arsch... oder dem Saab 9k der Qualm der überlasteten Vorderräder . Und genau DAS haben reine Sauger eben nicht. DAS fiel mir mit dem allseits verschrieenen M40 schon auf. Auf einer kurvenreichen Straße kann der sogar richtig Spaß machen! Da kommt es ja nicht auf die letzten PS oder Nm an. Da ist es eben schön, wenn er in der Kurve spontan am Gas "hängt". Da will ich nicht dem Opa in seinem Geländerollator mit TDI und DSG beweißen das ich geauso schnell fahren kann. Brauch ich ja auch nicht, da der 2,5t schweren Fuhre mit der Schwerpunktlage eines afrikanischen Elefanten weder ESP noch BSE oder geschweige THC oder ASS ( ) durch die Kurven hilft. Die Physik sagt da einfach leicht und flach schlägt Elektronik mit hoch und schwer. Auf der Autobahn fällt es natürlich schwer mit einem alten 2,3l Turbobenziner oder gar einem 1,8l Sauger den Rentnerschlurren oder Schwanzverlängereren zu folgen. Die können ihren Ölbrenner tatsächlich nur in einem begrenzten Drehzahlband nutzen, ist aber dank automatisiertem Getriebe mit vielen Stufen egal. Die Tatsache das ich den Saab von 2000 bis 6500 mit annähernd gleichem Drehmoment nutzen kann, bringt dann auch nicht mehr viel. Es sei denn, der Besitzer war so blöd und hat die moderne Kartoffel in "Handgerissen" geordert Jetzt bin ich nochmal ketzerisch: Die geilsten Eigenschaften hat ein Elektromotor. Da ist selbst der hochgezüchtete Spochtmoddor eine lahme Dapfmaschine! Drehmoment von 0-15.000 1/min und ein Ansprechverhalten von wenigen ms (war selbst völlig erschrocken). Zudem fehlt die Verzögerung durch Kupplung oder Wandler völlig. Nur Sound hat er nicht. Aber ein moderner Motor macht ja auch nur "hhhhh". Wenn da irgendetwas "klingt" ist es ja auch künstlich... Aber ist halt auch wie Dampflok oder Sauger fahren: Voll Retro aber leider Geil!
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Rettet den Ostfriesen - Restauration meines 318ner Cabrio
Mahathma antwortete auf Mahathma's Thema in Foto-Stories
Habe jetzt gerade irgendwie keinen Bock in meine Werkstatt zu gehen und an einem Weihnachtsgeschenk für die Schwiegereltern weiterzubasteln. Deshalb lieber einen neuen Beitrag: Leitungen ziehen Im Dezember 2014 (ja, so lange ist das schon her) musste der BMW mal kurz die Garage verlassen. Damals war er noch fast komplett, weshalb das auch problemlos möglich war, denn am meiner damaligen Opferanode war die Spurstangenköpfe hin und ein Kühlwasserflansch undicht. Und da es ziemlich kalt war, durfte der BMW mal frische Luft schnuppern und ich habe die beheizbare Garage genutzt. Eigentlich unerlaubter Weise, denn er war ja schon abgemeldet. Auf dieser kurzen Rangierfahrt hinterließ er jedoch ein paar Tropfen Benzin auf der Straße. Keine Angst, Benzin verdunstet ja gleich wieder und viel war es auch nicht. Aber woher kam das? Die Leute in der Werkstatt haben bei der 1000€-Reparatur zwar ganz frech die uralten Schläuche wiederverwendet, aber die waren Dicht! Es lief aus den „etwas“ korrodierten Leitungen! Aber 93€ für ein(!) Stück Leitung fand‘ ich doch dann doch mehr als unverschämt! Zudem braucht man ja nicht nur dieses eine Stück! Verzinktes Stahlrohr aus dem Hydraulikbereich mit 3000 bar Druckfestigkeit gab es in der Nachbarschaft, ein Biegegerät als „Geschenk“ Und so drückt, biegt und schneidet man so vor sich hin… Bis sich die Form dem Original angenähert hat. Ein Problem blieb bestehen: Die Schläuche ließen sich, auch wenn man sie sehr weit aufgeschoben hat und mit zwei Schellen gesichert, mit etwas Kraftaufwand wieder abziehen! Das recht dickwandige Rohr etwas aufzubördeln dürfte ohne spezielles Gerät als aussichtslos anzusehen zu sein. Meine Lösung bestand darin mir ein paar dünne Ringe aus Messing zu drehen und diese aufzulöten: Gleichzeitig kam eine Diskussion im Forum über genau diese Leitungen auf. Gert (Vokuhila) brachte die Idee Schneidringe zu verwenden. Hätte ich das früher gewusst, wäre das sicherlich eine Option gewesen. Auf der anderen Seite ist meine Lösung (wenn Drehmaschine vorhanden) die billigere… Witziger weise war der Vorlauf noch völlig intakt. Durchgerostet waren vor allem der Rücklauf und die Entlüftungsleitung. Dann gab es noch ein Schlangennest: Da waren auch die Schläuche für die Tankentlüftung und für Luft- bzw. Kühlwasserführung an der Drosselklappe. mlei hat vor kurzem geschrieben, dass die FPM-Schläuche deutlich haltbarer wären. Hätte er ja mal früher posten können… DER musste aber unbedingt raus: Am Motor selbst habe ich auch alle Schläuche ersetzt. War zwar überflüssig, wusste ich aber damals noch nicht. Der seltsame Adapter war notwendig um das Kühlwasser nach wie vor zur Vorwärmung an der Drosselklappe zu leiten, gleichzeitig aber die Luftführung zum Leerlaufregler zu vereinfachen. DER sollte ersetzt werden: Und schon wieder Febi: Aber so ein Bauteil werden die ja wohl hinbekommen. Hab‘ ausnahmsweise Vertrauen in die! Cargobull hat hier https://e30-talk.com/topic/100625-cargobulls-325i-cabrio/page-7 (ab #132) über Kraftstoffleitungen aus Polyamid in seinem Cabrio berichtet. Mit Sicherheit eine Überlegung wert, da die nicht so rostanfällig sind wie meine und leichter zu biegen. Soweit aus dem Vorweihnachtsstreß -
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Mahathma antwortete auf Mahathma's Thema in Foto-Stories
Noch was "Kleines": Eines der Gestelle auf denen ich meinen E30 "geparkt" habe: Das ist wesentlich stabiler wie die üblichen Böcke. Zudem etwas höher. Das hintere Gestell besitzt zusätzlich schräge Streben, womit das Auto wirklich sehr stabil abgestützt ist. Weiterhin kam heute ein Anruf meines Propellerdealers, die bestellten Teile seien da: Also quasi ein "Öldruckcarepacket". Hoffen wir mal das es hilft. Am Tresen kam es zum netten Plausch, denn derjenige der die Teile bestellt und herausgibt hat gleich erkannt, dass der Kram für einen E30 ist. Und ein Cabrio sucht er auch, 325er Touring hatte er. Ein anderer Mitarbeiter gesellte sich dann auch dazu. Er hat 'nen "VauachtumbauE30". Den Talk kennt er natürlich auch.... Edit: Das Gespräch ging natürlich noch in die Richtung das der Ostfriese einen M40 hat. Ist aber eine heilbare Krankheit :-D Oder sie wird chronisch -
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Mahathma antwortete auf Mahathma's Thema in Foto-Stories
kleiner Nachschlag: Wie es darum ging das Lenkgetriebe, die Vorderachse und die Hinterachse wieder einzubauen hab' ich ein wenig Nervennahrung gebraucht: War ein Päckchen von "Sperber Classic". Der Kollege ist auch hier im Talk vertreten und packt "schöne" Päckchen mit Schrauben und Normteilen für unsere E30. Schön gelb verzinkt wie im Original aber eben nicht so unverschämt teuer wie von BMW. Mal ein dickes Lob -
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Mahathma antwortete auf Mahathma's Thema in Foto-Stories
Ja, mach bitte auch mal! Am aufwändigsten ist eigentlich das Hochlade der Bilder. Da vertut man sich schnell mal und muss es eben nochmal machen... Hier ist der heutige Beitrag: Lenkungsschaden Nachdem ich Federbeine und Querlenker ausgebaut hatte, war ich einige Tage nicht mehr unten in der Garage. Als ich wieder dort war habe ich dann folgendes entdeckt : Oh Schei..! Auch das noch! Lenkgetriebe ist wohl „inkontinent“… Zuvor hatte ich den Faltenbalg abgenommen, weil das Axialgelenk deutlich Spiel hatte und wohl offensichtlich mal Kontakt mit Wasser hatte. Neue Spurstangen sind nicht das Ding und waren ohnehin geplant, aber nicht das Lenkgetriebe. Hatte dann mal ‚nen Fred von wegen E36-Lenkgetriebe. (gaanz vorsichtig Klicken ;)) und ein netter User hatte Kontakt aufgenommen, weil er einen E36 schlachtete. Das Lenkgetriebe war aber auch nix. Hat er aber mir netterweise mitgeteilt statt es mir für Geld zu schicken ! Dafür kam jemand anders (hat’n E36 Kuhpeeh) auf mich zu, der ein E30-Lenkgetriebe hatte . Da dachte jemand es sei eines für den E36. Also hatte ich dann doch ein E30-LG. Aber vielleicht ändert sich das irgendwann noch. Habe einen Bekannten, der hat noch einen E36 Touring zum Schlachten. Schau’n wer mol… Woran es lag war schnell klar: Man kann es auf den Bildern kaum erkennen, aber da hat auf der Kolbenstange jemand mit der Rohrzange gegengehalten! . Unglaublich was es auf dieser Welt an Schwachköpfen gibt! Da braucht man auch nix mehr abdichten, denn wenn der Kram einmal durch die Dichtung läuft ist es wieder vorbei. Das geschenkte Lenkgetriebe sah aber etwas anders aus: Das Neue soll eines aus den letzten Baujahren sein. Aber ich dachte mein Ostfriese zählt auch dazu . Die roten Stopfen hab‘ ich mal schnell gedreht um das LG zu verschließen. Anschließend habe ich es erst einmal geputzt… Dummerweise musste das LG samt Pumpe und Behälter noch einmal weichen. Es blieb der Einfachheit alles zusammen, denn es war ja schon wieder befüllt… Am Ende war es mit neuen Spurstangen und Faltenbälgen (von Febi! Aaahrgh! ) schon fast eine Augenweide… Auch von unten schick: Das wars für Heute -
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Mahathma antwortete auf Mahathma's Thema in Foto-Stories
Äh, so ganz klitzlekleines bißchen hab' ich das noch gemacht. Aber nur ein bißchen... -
Hatte auch mit einer etwas "verpfuschten" Spritpumpe zu kämpfen. Siehe hier https://e30-talk.com/topic/202285-rettet-den-ostfriesen-restauration-meines-318ner-cabrio/page-2 Das einschleifen eines Manometer zum Benzindruckmessen hat die Erkenntnis gebracht...
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Ein Touring in Alpinweis finde ich Falls ich mir noch einen E30 zulegen wollte, würde so einer auf der Wunschliste ganz oben stehen. Also wilkommen im Talk!
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Mahathma antwortete auf Mahathma's Thema in Foto-Stories
Weiter gehts. Gestern war leider keine Zeit zum Schreiben... Beine richten Zur Vorderachse gehören auch die Federbeine. An diesen waren vor allem die 25 Jahre und 270tkm alten Stoßdämpfer zu bemängeln. Konnte man mit einem Finger bewegen. Aber um Neue hinein zu bekommen, muss das Federbein auseinander. Der größte „Angstfaktor“ ist dabei die Überwurfmutter, die den Stoßdämpfereinsatz hält. Bevor man an diese geht, ist erst einmal der Ausbau der Federn (und damit des Stützlagers) notwendig. Bilder hab‘ ich leider vergessen Für die Überwurfmutter habe ich mir ein Werkzeug gebaut. Nun, hier ist die „gekürzte“ Variante zu sehen. Ursprünglich war das Flachstahl fast 1m lang, was zum Lösen einen schönen Hebel ergab. Muttern mit Rostlöser fluten, einen Tag warten und dann mit „gefühlvoller“ Gewalt die Muttern lösen. Ging einwandfrei! Uff! Neue Federbeide sind nahezu unbezahlbar und gebraucht auch nicht an jeder Ecke billig zu haben. Die Federbeine haben nur ein klein wenig Farbe bekommen, dann ging es wieder an den Zusammenbau. Bei den neuen Dämpfern waren auch Muttern beigepackt. Allerding war nicht nur die Kopfform anders, sondern auch das Gewinde viel kürzer. Originale hatte ich noch. Also habe ich lieber diese verwendet. Um das richtige Anzugsmoment zu erreichen, hatte ich mein Werkzeug gekürzt und mit der Schraube versehen. Damit kann man nämlich einen Drehmomentschlüssel ansetzten. Ach ja: Ein Schluck Öl muss ins Rohr! Warum weiß ich nicht, aber ich vermute, dass das Öl eine thermische Verbindung zum Rohr herstellt. Kann mir vorstellen, dass der Dämpfer ordentlich warm wird wenn der im Rohr vom Fahrtwind „geschützt“ wird. Vielleicht weiß es ja Jemand ob es wirklich so ist. Das Werkzeug verlängert den Schlüssel, was etwas Rechnerei notwendig macht. Ich musste den Schlüssel somit auf 100Nm einstellen damit es passte (ich glaube es waren 130Nm). Die neuen Domlager waren 3mm höher, was sicherlich daran liegt, dass sie eben noch keine 25 Jahre belastet waren. Hab’s auch ausgemessen: So liebe Kinder, DAS darf man nicht nachmachen! Das ist keine feine Art! Auch wenn sie funktionieren mag: Da ich keinen Federspanner besitze und zu faul war mich um einen zu kümmern, habe ich die Feder mit Gurten gespannt . Das Spannen selbst ist nicht das Ding. Auch die Festigkeit der Gurte nicht. Problematisch ist, dass bei den Ratschengurten sich die Spannung auf einen Schlag löst. Bei einer Feder ist das höchst gefährlich! Ich habe die Feder so gespannt, bis die Mutter am Domlager gerade greifen konnte. Durch das Anziehen dieser, hat die Spannung der Gurte nachgelassen. Somit konnten sie dann gefahrlos entspannt werden. Schön ist aber anders! Beim ersten Versuch ließ sich das Domlager kaum drehen. U-Scheiben vergessen! Also nochmal! Aber jetzt richtig… Mit neuem Dämpfer, Anschlagpuffer und Domlager lehnen die Federbeine bei sommerlichen Temperaturen am Werkstattofen… So long -
Als Gegengewicht zum Eisenschwein. Einfach geil Mit Riesling kann man auch 'ne Plautze züchten. Für einen M50/52 dürfte die genügen.
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Rettet den Ostfriesen - Restauration meines 318ner Cabrio
Mahathma antwortete auf Mahathma's Thema in Foto-Stories
Dem Kram mit Klingen abzukratzen ist sicherlich die elegantere Variante. Hätte ja auch für den Multimaster diverse Klingen... ...aber "echte Männer" müssen Krach und Dreck machen! Nee, Quatsch. War schon eine Sauerei mit dem Winkelschleifer aber ging echt schnell. Zum Motortesten hatte ich (wer hätte es gedacht?) schon wieder keine Zeit. Morgen ist auch mal wieder so 'ne blöde Sitzung. Gibt halt wieder nur Sachen die schon gelaufen sind: Vorderachse Wie ganz zu Anfang erwähnt, war für das Fahrwerk ebenfalls etwas „Pflege“ notwendig. An der Vorderachse leiden gerne die großen Gummilager an den Querlenkern. Es waren offensichtlich noch die Ersten und diese waren auch ganz schön rissig. Aber „TÜFF“ hatte er ja (?). Hier gibt’s auch die (vorerst) einzige Tuningmaßnahme. Aber erst einmal raus mit den Lenkern: Die beiden Kugelgelenke waren eigentlich noch ok. Nur „wenn die schon einmal draußen sind“, dann stellt man fest, dass die Gummis auch keine allzu hohe Lebenserwartung mehr haben. Aber zuerst mal die Querlenkergummis ab: Wenn man die Metallkerne vorsichtig (!) einsägt bekommt man die Dinger „total easy“ runter. Statt neue Lenker zu kaufen habe ich die Alten erst einmal leergeräumt: Das geht natürlich nicht mit „Hausmitteln“ aber damit haben sie sich mit einem lauten Knall bei ca. 15 Tonnen verabschiedet: Ein bissel mit Farbe übergejaucht, neue Gelenke besorgt und Unterlagen gedreht um die Dinger ohne Schaden da hinein zu bekommen. Dafür war wieder die Presse nötig. Interessant waren noch die defekten Koppelstangen: Die waren gar nicht mal so alt und ich dachte erst „Moog?! Taugt anscheinend nichts!“. Das tut den Teilen aber möglicherweise Unrecht, denn wenn man die untere Schraube anzieht ohne das Auto in „Normallage“ (also auf den Rädern stehend und mit Ballastgewicht) zu bringen, steht der Gummiring unter Spannung und löst sich irgendwann vom Metall. Jetzt spiele ich den , davor war mir sowas ehrlich gesagt auch nicht bewusst… Mal schnell einen Ring aus einem dickwandigen Rohr gedreht: So kann man sehen, ob das Ding genau mittig sitzt: Und selbst als Weintrinker (gell Rene!) hab ich es geschafft die Gummis einzupressen. Gescheiter Schraubstock ist dafür natürlich Pflicht! Damit haben wir „getunte“ Querlenkergummis. Die meisten von Euch kennen die sicherlich. Für die, die massiveren Gummis nicht kennen: Die sind vom E36 M3 3,2. Alles zusammengesetzt ergibt „neue“ Querlenker : Eine Sache hätte man vermeiden können, wenn man sich erkundigt: Die gibt es auch noch neu und gelb verzinkt. Vor allem kosten die nicht so viel, dass es diesen Quatsch rechtfertigt! Die sind übrigens für den Stabi. Hier bekommt er auch ein wenig Farbe: Allah Hopp