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Mahathma

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Alle erstellten Inhalte von Mahathma

  1. Mit der Strahlpistole hast Du natürlich völlig recht. Nur arbeite ich in einer Garage im Keller eines Einfamilienhauses. Gegenüber meiner Garage ist die Waschküche mit all unserer Wäsche. Wenn ich da mit einer Strahlpistole hantieren würde ... Soviel Helme gibt es gar nicht :D Was den Rost am Einstieg betrifft, so kann ich Dich beruhigen. Das sieht auf den Fotos so aus! Aufgrund der uralten Kamera und der Lichtverhältnisse. Rost war da keiner mehr...
  2. Ja danke! Aber ein "neuer" Motor ist schon drin...
  3. Nachdem ich zweimal das Hochladen der Bilder vermurkst habe, hatte ich die Faxen Dicke und hab' den heutigen Beitrag in zwei Teile zerpflückt. Hier ist der 2, Teil: Innenkotflügel zum „Schließblech“ Auch eine typische Stelle, an der ein E30 rostet. War mir zwar auch beim Kauf schon aufgefallen, aber während des Zerlegens der Front entfaltet dieser Bereich seine ganze Dramatik: Von Hinten wurde auch großzügig mit Bitumenpampe geschmiert : Das birgt „Verbesserungspotential“: Das waagerechte Blech, von BMW Schließblech genannt, gibt es ja noch für ca. 25€. Ich habe lange überlegt ob ich das verwende. Aber der Hauptschaden war ja am Radkasten. Von daher wäre das nicht wirklich ein Gewinn gewesen. Zumal es ja auch eine menge Arbeit ist dieses Blech einzupassen. Wech mitm Dregg: Aufbauen: Die Kehle ist durchgeschweißt und braucht eigentlich keine Dichtpampe mehr. Zudem hab‘ ich die Naht noch mit dem „Männerdremel“ (Stabschleifer) ein wenig geglättet. Auf diesem Weg habe ich noch die Überlappung der Bleche eliminiert. Ist hoffentlich besser so. Die Zeit wird’s zeigen… Den Pfusch am Längsträger auch gleich noch weg: Den Anschluss an den Längsträger habe ich auch ein wenig abgewandelt. So gibt es die fiese, spitze Ecke nicht mehr. Mal ein Stillleben mit der ätzend hellblauen Farbe und Prost!
  4. Na, dann werd' ich mal weitermachen: Aber kurz was Aktuelles: Viel Zeit hatte ich nicht für's Cabrio, denn ich musste mich um den Bulli (T4 Multivan) meiner Frau kümmern. Hatte angefangen den Turbo zu tauschen, eine Antriebswelle war fritte und die VA_Bremse brauchte dringend neue Beläge. Aber der läuft jetzt wieder... Den Benzindruck am Cabrio habe ich immer noch nicht gemessen, aber einfach nochmal probiert zu starten. Der Motor springt sofort an, läuft aber nur 2-3 Sunkunden und geht dann aus als ob man einfach die Zündung ausmacht. Muss doch Benzindruck prüfen. Nutzt nix... Nun aber weiter mit "regulären" Beiträgen: Vorne rechts ist er ordentlich braun ;) Das hat nun wirklich gar nix mit Politik zu tun!!! Aber hier gab es wirklich einiges zu schweißen. Erst einmal musste mal viel zerlegt werden. Also die Front zerlegen, Kotis abnehmen, Haube weg und so weiter… Dann mal die Stellen untersucht, die Handlungsbedarf hatten. Damit waren: BatterieblechSpritzwand (war eh schon klar)Durchführung und Halter für die BremsleitungVorderes Ende des Innenkotis (unter dem Waschwasserbehälter)Batterieblech: Davon hatte ich auch mehr Bilder gemacht. Die sind aber auch irgendwie verschwunden und nur dieses ist noch da: Was war damit? Die überstehende Ecke war wohl weggefault und ein Vorbesitzer hat sich diese von einem Schlachter herausgeschnitten. War ein „Delphin“ . Die Qualität der Naht hat aber jetzt so gar nicht meinen Ansprüchen genügt. Also hab ich es nochmal herausgeschnitten, besser angepasst und sauber verschweißt. Es war das erste Mal, dass der eingebaute Motor beim Arbeiten störte. Wenn man das damals schon gewusst hätte… … aber das kommt später Spritzwand: Die wurde in einem Beitrag zu Anfang ja schon erwähnt. An der „Fahne“ und ganz unten war oberflächlich Rost zu finden. Durch war aber nix. Den Rost rausgeschnitten: Blech eingepasst, verschweißt und Farbe drüber: FÄÄDISCH! Durchführung und Halter der Bremsleitung Das war übrigens (außer verstellten Scheinwerfern) der einzige im TÜV-Bericht aufgeführte Mangel!!! Weg mit Gammel und Bitumenkram: Auf dem Stabi liegt schon das Ersatzblech. Selbstverständlich mit nachgebildeter Sicke . Wir wollen ja möglichst originalgetreu bleiben Den Halter habe ich aus 2mm Blech nachgefertigt, ihn aber etwas abweichend gebaut (Also doch wieder nix mit orischinol). Er liegt nur noch mit den Schenkeln rechts und links an. In der Mitte ist er etwas ausgespart damit sich nicht mehr so viel Dreck darauf sammeln kann. Dank 2mm Stärke aber dennoch stabiler wie zuvor! Aktuell sieht es mit neuer Leitung und Schlauch so aus: Über die Bremsleitungen und Schläuche berichte ich später noch! Versprochen.
  5. Das 2. Bild würd' ich mal für den Kalender im nächsten Jahr warmhalten!
  6. Krass was Du da machst! Vor allem wenn man als Metaller sieht, was Du da auch CAD-mäßig treibst. Vor allem die Kipphebel. Cool... Bin immer gespannt auf den nächsten Bericht
  7. Hab' noch mindestens 9 Beiträge in der "Pipeline". Also 'raus damit: Dritte Wandflickerei Nun, der Radlauf auf der Beifahrerseite sah auch nicht wirklich besser aus und das Weiße Zeugs unterm Lack lies auch böses erahnen: Dummerweise hab‘ ich nicht bemerkt, dass meine Kamera damals dachte ich wollte was anderes fotografieren und hat falsch fokussiert. Beim Herausschneiden hat es ordentlich gestaubt. Aber wie bekommt man jetzt die Kante wieder hin? Mit einem billigen „Drüberbratblech“! Der forumsbekannte Händler (ATP) hatte ein solches Blech von „Van Wezel“ für kleines Geld im Angebot. Derzeit (November 2017) kostet das Teil aber etwa das Dreifache wie damals. So ein Blech ist eigentlich nicht für fachgerechte Instandsetzung gedacht, sondern um eine „Leiche“ nochmal zu „schminken“. Das Teil wird einfach über den gammeligen Radlauf geschweißt und mit ein bisschen Spachtel und Farbe kaschiert. Irgendwie kommt mir dabei immer Kopfkino im Stil von Mundstuhl: (Spielt beim Fähnchenhändler) „Eeh, habb isch konkrete Draierbeehemmweeh fürr Disch: Dreifümmfunnzwanzischiehh“ „Iss nur vonn alter Frau gefahre worrde“. – „Guggsdu? Hier iss voll Krasse Felsche drauf“. – „Was saggsd du? Dan anne Seide iss so komisch? Neeh, weiss du, war alte Frau unn immer middm Einkaufswaggn“. – „Neeh, habbisch Kollegah, der mach dess wiedda voll korrekt. Isse kein Probleehm.“…. Nun, ich habe einfach mal versucht, mit dem Blech eine „voll korrekte“ Reparatur durchzuführen. Verwenden kann man dann aber nur ein klitzekleines Stück: Das Blech ist nicht für’s Cabrio sondern für den 2-Türer gedacht. Deshalb sieht der Übergang zum Schweller ganz anders aus. Sieht man sehr gut, wenn man es mal auf das originale Reparaturblech (für die Fahrerseite) legt. Die Passgenauigkeit lies auch sehr zu wünschen übrig, weshalb es nach Umarbeiten der Kante immer kleiner wurde… Langwieriges Einpassen… Es blieb von dem ursprünglichen Blech wirklich kaum was übrig, was ich letztendlich eingeschweißt habe: Dann vorsichtig Durchgeschweißt und verschliffen: Ganz ohne Spachtel ( ) geht sowas natürlich nicht. Mit einem Blech wie auf der Fahrerseite ist das natürlich viel eleganter… Erstaunlicherweise war das Schwellerende auf dieser Seite völlig intakt. Auch der innere Radlauf war nicht so großflächig zerfressen. Ansonsten war es die gleiche Vorgehensweise wie auf der Fahrerseite. Es nochmal zu zeigen wäre also . Damit wäre das „Hinterteil“ des Ostfriesen eigentlich gerettet. Weiter ging es damit, das Schweißgerät zwischen Auto und Wand nach vorne zu „zirkeln“. Ja so eng ist das in der Garage! Bis dann
  8. So, hier ist ein weiterer, angedrohter Bericht zum Cabrio: Zweite Wandflickerei Eigentlich habe ich die Beifahrerseite zuerst gemacht, denn die hat es in sich. Das Problem heißt hier BMW-Classic, denn den Abschnitt gibt es nicht mehr! Auch nicht für den 2-Türer um es eventuell „umzustricken“. Die komplette Seitenwand gibt es noch, aber das macht keinen Sinn! Die ist mir einfach zu teuer um nur den unteren Teil abzuschneiden. Also fangen wir an was selbst zu stricken. Aber zuerst muss der allgegenwertige Pfusch weg! Hier leistet so’n Kram wie ein „Fein Multimaster“ wirklich gut Dinge… Auch solches Spielzeug wie einen Dremel entdeckt man als echte Hilfe neu So geht das los: Dann ein Unterteil basteln: Zusammenfügen Und Verschweißen Nach dem Schleifen Noch ein wenig einpassen Grob verschliffen sah es mit Grundierung erstmal so aus: P.S. Hab’ mal die Beiträge auf kleinere getrennt. So viele Bilder auf einmal hochzuladen und richtig einzusortieren artet ja fast in Arbeit aus…
  9. Wärend der Server eine Weile mal down war, war ich trotzdem fleißig und habe weiter Bilder gesichtet, sortiert und mir meine textlichen Ergüsse dazu ausgedacht. Davon ab, war ich mal ein ganz klein wenig tätig, denn der M40 läuft ja immer noch nicht. deshalb gibt es: Mal was Aktuelles: Mit zwei verschiedenen Einspritzleisten will er nicht. Hatte ich mal testweise getauscht. Mit einer bleibt er zwar ein paar Sekunden an, aber das ist ja immer noch nix Gescheites Bevor ich da aber anfange sinnlos Teile zu tauschen will ich erstmal was anderes prüfen. Dazu hab' ich diese Antiquität ausgegraben: Und kurz die Drehmaschine angerissen: Am Schluss gab es dieses Ding: Damit will ich mal testen ob die Spritpumpe eigentlich den geforderten Druck liefert. Wenn ich das gestestet habe, gibt es einen Bericht. P.S. Für die : Der Umrechnungsfaktor kp/cm² zu bar ist 0,98. Wenn sich der Zeiger im näheren Bereich des roten Striches aufhält, bin ich zufrieden. Oder auch nicht... Wie man's sieht.
  10. Motor müsste grün sein, dann wär's die Jamaika-Edition gewesen
  11. Gibt jetzt doch noch ein Betthupferl: Erste Wandflickerei Die Teile der Hinterachse wanderten erst einmal für eine ganze Zeit in die Ecke, denn es ging erstmal mit Blech weiter: Das ist auch so eine Typische Stelle des Cabrios: Der Übergang des Türausschnittes zur B-Säule. Der Gammel war „liebevoll“ mit Spachtel abgedeckt und überlackiert. Der Grund warum die Wannen hier rosten liegt meiner Meinung nach daran, dass dies die am stärksten belastete Stelle an der Karosserie ist. Das spitz auslaufende Blech ist rosttechnisch nicht ideal und die Verwindungen besorgen den Rest… Also weg mit dem Dreck: Glücklicherweise gibt es für die Fahrerseite noch ein Reparaturblech. Zwar für schlanke 200€, aber immerhin! Schweißpunkte abfräsen: Darunter sah es, wider Erwarten, doch nicht so gut aus: Auch der Abschluss des Schwellers war schon recht „angegriffen“: Auch hier war das ganze Desaster sorgfältig mit eingeklebten (!) Blechstreifen, Spachtel und Bitumen-UBS verdeckt worden. Einzig die Decke des Schwellers hat nicht allzu viel abbekommen und musste lediglich entrostet werden: Den Inneren Radlauf galt es wieder aufzubauen: Immer wieder das Reparaturblech anhalten und anpassen. Und zum Schluss sah das mit Farbe so aus: Die Aufkantung am Ende des Schwellers war von innen rostig. Nur kommt man da kaum ran. Also weg damit und neu: Entsprechend verschliffen sieht’s keiner mehr. Auf den Bildern sieht man übrigens einen der Böcke die ich mir gebaut habe. Der E30 steht darauf wesentlich stabiler als auf den üblichen „Dreibeinen“ und man muss sich keine Gedanken machen wenn man mal etwas „robuster“ zupacken muss. Dann kam endlich das Blech rein. Aber auch hier waren Anpassarbeiten und Geduld erforderlich. Je genauer das sitzt, desto einfacher hat man’s beim Schweißen. Durchgeschweißt Und grob verschliffen Das Blech um den Schweller zu verschließen gab es erfreulicherweise noch beim Freundlichen. Und das unter 5€!!!!!!!! Bissl grundiert und Spaltmaße geprüft: Mag das fast genau so wenig wie Mauern und Putzen: Spachteln! Es ist eben nicht meins… Schleifen und Grundieren find ich besser: Bis bald
  12. Ja unter dem Tank war lediglich ein Halter weggerostet (Kommt noch!) und auf der linken Seite war ein wenig Rost. Die ganzen übrigen Halter und die Rohre für die Handbremsseile waren nur dezent angerostet. Eigentlich verwunderlich, den der Rest der Karosse hatte doch erhebliche Schäden. Um die Gurthalter war es auch recht rostig, aber auch nicht so, dass man schweißen musste. Schon seltsam...
  13. und übermorgen in Amiland (aber erst wenn M30, 50, 52, 60 etc. drin sind)
  14. Da hilft nur Export über Polen
  15. Was mir noch zu den HA-Federn einfällt ist das da möglicherweise dickere Unterlagen 'drin sind. Aber das der Karren irgendwie keilförmiger dasteht fiel mir eigentlich nicht auf... Auf der anderen Seite dürfte M-Dreck + dicke Unterlagen ja auch nicht länger sein als Giraffenfedern . Ejal. Weitermachen: Hinterachse, die Zweite Es passt zwar chronologisch gar nicht, aber so ergibt sich hier im Fred eine logische Abfolge… Nachdem ich bekanntermaßen die Radlager so nicht mehr aufbekam, mussten auch die Ankerbleche dran bleiben und mit Farbe versorgt werden: Die Radlager hat scheinbar schon einer der Vorbesitzer gewechselt. Auf einer Seite hat man dann auch das Sicherungsblech vergessen! Jedenfalls gab es an ihrem Zustand ansonsten nichts auszusetzten. Es sind somit so ziemlich die einzigen Dinger am Ostfriesen, die ich nicht zerlegt habe… (Sicherungsblech selbstverständlich ausgenommen!) Was aber trotzdem ersetzt wurde waren die Faltenbälge. Dicht waren sie zwar noch, aber wenn der Kram schon mal auf der Werkbank liegt bietet sich das an. Das Schmierfett darin ist die absolute Sauerei! Nutzt aber nix… Sprengring am getriebeseitigen Gelenk ab: Und Faltenbalg runter: Gelenk zerlegt und angefangen zu säubern: Verschleißmäßig war trotz fast 300tkm nichts zu meckern. Liegt wohl auch an dem „Monstermotor“ . Das Puzzle wieder zusammenzustecken ist ein Geduldsspiel. Musste auch hier im Talk nachschauen wie der innere und äußere Teil zueinander stehen müssen. Vor kurzen durfte ich das Spiel mit den Antriebswellen unseres Bulli wiederholen. Auch da waren die Bälge fritte. Ein wenig nutzloses „Blingbling“ mit Zinkfarbe an den Deckeln: Radseitiger Faltenbalg abgezogen und Fett so gut es ging ersetzt: Dann kam der Punkt, an dem sich meine Meinung zu SKF geändert hat: Der Balg passt angeblich zu den Wellen und hat sogar die passenden Nummern! Aber allein die Schraubengröße haut schon nicht hin! Dummerweise lag der Kram schon einige Zeit und somit war nix mit Rücksenden Mit nem 10,4er Senker war das zu retten. Ein normaler Bohrer zieht sich recht heftig in das 8mm Loch und macht das Blech krumm. Zudem läuft man Gefahr den Gummibalg zu beschädigen. Der Radseitige Balg passte überhaupt gar nicht! Wurde glücklicherweise auch nur einer geliefert. Billigdinger von „NK“ haben gepasst und sind ja auch nur aus Gummi… Bei dieser Gelegenheit hab‘ ich mir auch noch schnell die Halter für’s Handbremsseil gemacht: Bei BMW-Classic hat mir einfach das Preis-Leistungs-Teile-Verhältnis gar nicht gefallen Bis denne
  16. Mit den Federn lag es vlt. daran, dass ich mich nicht getraut habe an den frei hängenden Lenkern noch kräftiger zu zerren... Beim Wiedereinbau war es übrigends das Gleiche: Auch hier musste ich die Federn leicht Spannen. Hat sich zwar nur um wenige Millimeter gedreht, ging aber ums Verrecken nicht rein! Aber mal weiter mit dem Cabrio: Stöpsel ziehen Die Hinterachse mit den Tonnenlagern ging erstaunlich einfach raus. Das lag wohl daran, dass diese vor nicht allzu langer Zeit gewechselt wurden. Also hätte man ja denken können, dass die noch in Ordnung gewesen wären. Es wurden aber offenbar irgendwelche Restposten verwendet, denn das linke Tonnenlager saß sehr locker im HA-Träger. Dadurch hing die ganze Achse etwas schief unterm Auto . Ein Foto hab‘ ich leider nicht davon gemacht. Da die Lager von Lemförder und co. nicht wirklich teuer sind, sollte man auf solche zurückgreifen. Die sitzen dann wenigstens fest im Träger. Über „saubere Arbeit“ des Prüfers konnte ich mich während des Ausbaus auch nur wundern: Die hinteren Domlager waren vollständig fritte! Das Gequietsche kam also doch nicht vom Verdeckdeckel! Ein paar Bilder von der ganzen Bastelei sind aber irgendwie verschwunden. Nachdem ich keinen Festplattencrash (wohl eher „SSD-Crash“) oder sonstige Ereignisse am Rechner zu beklagen habe, ist mir das eigentlich ein Rätsel. Ist aber so… Es fehlen z.B. Bilder wie ich das Gummilager am Differential getauscht habe. Geht einwandfrei ohne den Deckel abzubauen. Für die Tonnenlager habe ich mir ein Werkzeug gebaut: So sieht’s aus wenn es erfolgreich gearbeitet hat: Die Aluscheibe ist so ausgedreht, dass der Kern nicht herausgezogen wird und alles aus dem Träger herausgezogen wird. Auf einer Seite ging’s viel zu leicht, auf der anderen musste schon reichlich Kraft (und Heißluftfön) aufgewendet werden… Der leere Träger wurde erstmal sorgfältig entrostet: Fällt aber mit dieser Methode eher in die Kategorie Sträflingsarbeit! Sinniger ist es die Tonnenlager erstmal drin zu lassen (Schutz!) und die Banane zum Sandstrahlen zu geben! Lack ist drauf und die neuen Lager können rein: Die weitere Vorgehensweise war dann alles andere als gut! Ob alles wieder passt, sehe ich leider erst später! Das Werkzeug habe ich jedenfalls wieder dem Recycling zugeführt… Mal kurz die alte Weiler angeschmissen: Und dieses Werkzeug gebaut: Das ist Mist! Mit der 16ner Spindel kann man die Lenker nämlich einfach mal so verformen!!! Nachdem ich das gemerkt habe, war ich mit dem Anderen natürlich vorsichtiger. Trotzdem war Entrosten und Grundieren angesagt: Und anschließend versucht den Schaden wieder gutzumachen: Gut, der Lenker hat sich nur wenige Millimeter verformt und bei der Montage hat er auch wieder in den HA-Träger gepasst, aber Gewissheit habe ich erst wenn der Ostfriese auf dem Vermessungsstand steht. Ein „Planungsfehler“ ist mir mit den Antriebswellen passiert : Die fetten Radlagerschrauben hätte man lösen müssen als die Achse noch im Auto war! Um eine Halterung für die Flansche zu bauen war ich ehrlich gesagt zu faul. So musste ich halt MIT den Wellen in den Lenkern weiterarbeiten… Um die neuen Lenkerlager einzuziehen hab‘ ich mir dann aber doch ein neues Werkzeug gedreht: P.S. Das Werkzeug für die Tonnenlager liegt jetzt wahrscheinlich für die nächsten Jahre nur in der Ecke rum und setzt Rost an. Könnte man darüber nachdenken das zu verleihen, denn nicht Alle haben die Möglichkeiten (oder auch Bock ) sich sowas zu fertigen. Ist jetzt kein „Profiwerkzeug“, hat aber gut hingehauen. Einfach PN…
  17. Geh doch einfach mal von den MAXIMALEN Werten aus. Ist ja nur ein theoretischer Ansatz. Bei schlechteren Werten bekommt das Diff ja auch weniger ab. Macht also aus dieser Sicht rein gar nix...
  18. Die Achse des Bösen muss raus! Eine ganz böse Roststelle ist ja an den Federtellern zu finden. Und höchstwahrscheinlich sind so manche E30 geschlachtet worden, weil es eben da mies aussah… Wird also spannend, wie es da mit dem Ostfriesen steht. Dazu müssen erst einmal die Federn an der HA raus. Angeblich geht das ja auch ohne Spanner, und da „Emmtäsch“ Federn drin sind sollte es ja (wegen kürzer und so) ja noch einfacher gehen. Aber Pustekuchen! Die Spannung war nicht wegzubekommen. Hatte da möglicherweise einen Denkfehler, aber mit den (geliehenen) Spannern war’s doch recht einfach. Natürlich gleich mal an den Tellern herumgeschliffen und gekratzt: Glück gehabt! War gefühlt 5 vor 12 aber mit Schleifen war’s getan! Grundierung drauf: Sinnigerweise habe ich mich zunächst nicht richtig getraut da mal ordentlich was wegzuschleifen. Hab‘ dann hier im Talk gelesen, dass die Längsträger ja doch ne „amtliche“ Materialstärke haben. Also nochmal ordentlich draufrumgeschrubbelt… Am Schluss habe ich den Hohlraum über dem Teller mit einer ordentlichen Ladung Mike Sander’s geflutet. Aber letztendlich sollte die Hinterachse doch raus: Was ich verpennt habe, war die Schrauben an den Flanschen des Diffs zu lösen BEVOR ich das ganze Gerödel auf dem Boden hatte. Mit Schlagschrauber und Schlüssel zu Gegenhalten gingen die Biester aber dann doch auf. Alle zerlegen zum Abtransport. Dann kam noch was „selbstgebäschdeldes“ zum Einsatz. Aber das kommt Morgen. Also gud’s Nächtle
  19. Auf der anderen Seite könnte ja man mal mit dem maximalen Reibwert, Achslast und dynamischer Gewichtsverlagerung ja mal berechnen welche Antriebskräfte an der E30-HA maximal aufgebaut werden können. Mit Kenntnis des Raddurchmessers bekommt man daraus das maximale Drehmoment an den Antriebswellen bevor es "raucht" und die Antriebskraft wieder sinkt. Diesen Wert müssten ja eigentlich alle E30-Diff's erreichen, weil der (relativ) unabhängig von der Motorisierung ist. Geht vlt dann eher um die Dauerfestigkeit....
  20. Diese https://www.ebay.de/itm/BMW-E30-325i-M3-Batterieabdeckung-Kofferraum-NEU/292329491587?_trkparms=aid%3D222007%26algo%3DSIM.MBE%26ao%3D2%26asc%3D49482%26meid%3De3b900dea7384bb3bd270049ae5bc344%26pid%3D100005%26rk%3D1%26rkt%3D2%26sd%3D292332599446&_trksid=p2047675.c100005.m2219 Abdeckung?
  21. Kann Lutz nur noch darum ergänzen, dass man (wenn möglich und/oder vorhanden) sämtliche Radhausschalen, Unterfahrdingens, Hitzeschutzbleche, Schwellerverkleidungen etc. vor dem Waschgang abschraubt. Das Gelumpe kann man bei Bedarf immer noch mal schnell abkärchern. Aber weiter mit dem Ostfriesen: Pfusch am Bau Hatte ja schon von Anfang an gerätselt wozu die beiden offensichtlich neuen Schrauben rechts im Verdeckkasten gut sein sollten Nachdem die Verkleidung im Kofferraum weg war, konnte man sie auch „einen Stock tiefer“ wiederfinden: Des Rätsels Lösung lag hier: Krasse Sache! Die Schrauben hielten den Ausgleichsbehälter und das „Schutzblech“ im rechten, hinteren Radkasten. Blöd nur, dass es so auch einen Weg für das Spritzwasser und den Dreck ins Innere des Kofferraums gab. Leute gibt’s Das ist natürlich keine Lösung und es musste ein (weitgehend) originaler Halter her. Der hintere Halter war natürlich auch „wegoxidiert“ und hat zum Andenken ein Loch hinterlassen. Den neuen Halter habe ich etwas abweichend vom Original gemacht. In das große Loch kommt eine Gummitülle und darin steckt der „Pinnöppel“ des Behälters. Passt einwandfrei und hat nicht so viele rostanfällige Ecken wie das Original… Unter dem Halter für das Tankrohr war ein klitzekleines Loch, Dafür der Bereich um das berühmte Rohr (für die Entlüftungsleitungen) lediglich angerostet. Ein kleines Loch war noch an der Spitze der Heckschürze zu finden… …war aber auch schnell zugeschweißt. Mit dem Draht wollte ich auch testen, ob man von hinten daran kommt um das von der Rückseite mit Hohlraumschutz zu versiegeln. Edit: Im Zuge der Arbeiten am rechten, hinteren Radhaus war das Tankrohr natürlich auch drausen: War natürlich gut rostig, aber noch nicht durch. Nachdem das Ding bei BMW-Classic ja ein echtes "Sonderangebot" ist, hat es sich schon rentiert das von Hand sorgfältig zu entrosten und zu Lacken. Bis Denne
  22. Nicht das hier Langeweile aufkommt : Kleine Bestandsaufnahme Nachdem das mit der Abschleppöse ja ganz gut geklappt hat, war ich der Meinung die restlichen Problemstellen auch meistern zu können. Manche Roststellen waren mir ja schon beim Kauf bekannt und wie man z.B. die Seitenwände repariert, hatte ich mir auf E30.de auch schon angeschaut. Dennoch war es spannend zu wissen WIE es eigentlich um die Karre stand und ob Schlachten nicht doch sinnvoller wäre… Also wech mit den Radhausschalen: Da war ein banniges Stück Nordseestrand drin! Die Enden der Kotis waren auch schon recht „oxidiert“ und die Unterkante mit dem Wagenheber kaltverformt . Aber außer der Spritzwand waren die Schwellerspitzen und die „Aschenbecher“ in erstaunlich guten Zustand. Hier sei mal an alle appelliert, die vorhaben ein Auto zu Restaurieren: WASCHT DIE KARRE! UND ZWAR VORHER!!!! Ich Trottel durfte das nämlich mit Eimer und Lappen erledigen! Auch die Möglichkeit das Auto nochmal herauszufahren und irgendwie mit 'nem Trailer in die Waschanlage zu bringen hatte sich erübrigt. Den vor der Garage war die K602 verschwunden und es klaffte ein 1,5m tiefes Loch was fast zwei Jahre (!) noch so bleiben sollte. Interessant war nur, dass ich vor vollendete Tatsachen gestellt wurde und man es nicht für nötig hielt mich zu informieren wann die Arbeiten vor meiner Garage beginnen sollten. Auf die Frage was denn sei wenn sich in der Garage jetzt ein fahrfertiges und angemeldetes Auto befinden würde, wusste man weder bei der Bauleitung noch dem LK eine sinnige Antwort. Irgendwie fühlte ich tiefe Verbundenheit zu Arthur Dent aus „per Anhalter durch die Galaxis“ Ein Gutes hatte das Ganze dennoch: Beim ersten Versuch den BMW in die Garage zu fahren habe ich mir die Spoilerlippe abgerissen! Durch einen Planungsfehler wurde die Straße dann etwas höher wie vorher. Sehr zum Leidwesen meiner Nachbarn, aber bei meiner (unteren) Einfahrt ist seitdem dieser fiese Buckel verschwunden… Der Ausbau des Teppichs war eine ziemlich schweißtreibende Sache. Nicht nur körperlich, sondern auch weil es spannend war was sich so darunter verbirgt. Durchgerostet war der Boden an einer eher untypischen Stelle an der Seite. Die oft so anfälligen Deckel waren intakt, obwohl der Boden wohl aufgrund des kaputten Verdecks wohl schon länger feucht war. Was auf den Fotos nach Rost um die Deckel aussieht, sind rostige (Stahl-) Krümel. Wo die herkamen war mir ein Rätsel… Rost gab es sonst eigentlich nur an den Verschraubungen für die Lehne der Rücksitzbank und ein wenig Oberflächenrost um das Gaspedal. Das Loch zu flicken war kein Hexenwerk: Die Farbe mit dem unpassenden Blauton habe ich eigentlich für die Schaukel gekauft. War aber noch viel übrig und das Zeug ist recht robust. Zudem muss das ja unterm Teppich ja nur den Zweck des Rostschutzes erfüllen. Hier ist das „Schaukelprojekt“ Ist ein Bild was die Platzverhältnisse ganz gut zeigt. Die „Leiter“ im Vordergrund ist ein Teil der neuen Schaukel, welche ich für meine Kinder „mal schnell“ gebaut habe. Und als Metaller gibt es keine Fragen bezüglich des Materials was man verwendet.
  23. Schmeiß ich halt mal noch was vom alten Trekker 'rein: Der hat lustigerweise mal mitten in Stuttgart seinen Püff verlohren. Somit konnte der OM615 mal mitten in der heutigen Umweltzohne mal "voll durchatmen" Gekauft hab' ich den 1992 als mein BMW gerade mal ein 3/4 Jahr alt war, ist von 1972, also "Serie 1,5" und somit wenige Monate älter als ich selbst. Gefahren bin ich den 8 Jahre lang, kreuz und quer durch Europa mit Kumpels oder Freundin, auf den Abifeiern darin gepennt, 14 Kisten Bier (auch eine variante der Tieferlegung) zu "versorgungszwecken" eingeladen und viele, viele Kilometer zwischen Landau/Pfalz und Salzgitter gefahren weil ich mit meiner jetzigen Frau eine "Fernbeziehung" hatte. Nur waren die Proleten mit ihren Doppelscheinwerfern echt nervig, wenn man mal einen Lkw überholen wollte :D 2001 musste ich ihn leider abstellen, weil es in Mainz nicht so einfach ist sich einen Platz zu mieten um ihn das zweite Mal mit frischem Blech zu versorgen... Für mich ist das nicht gerade ein X-beliebiger Oldtimer, denn man verbindet eben doch so manche Erinnerung und ich würde den gerne mal wieder fahren... Apropos: Mein erstes Auto als Führerscheinneuling war ein Scirroco 2 mit der 1,8l GTI-Maschine. Die Wahl fiel also ganz bewußt auf einen 200D, was mich aber trotzdem nicht gehindert hat auf der Strecke LD-KL über Johanniskreuz so manchen anderen Verkehrsteilnehmer zu überholen. E30 waren auch darunter Von Innen sieht er derzeit (staubig!) so aus: Für so 'ne pornorote Kunstlederausstattung wird mittlerweile auch eine hübsche Summe fällig... Ach ja: Die Musikanlage mit dem Pioneer-Wechsler sammt Bedienteil auf der Mittelkonsole, den Harman-Endstufen und den Seas Lautsprechern ist auch noch drin.
  24. "wer warf den ersten Stein, sagt es mir"...
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