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cabriolet

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  1. Für´s Cabrio stimmt das so, wegen den versenkten Türpins. Bei den Limos musst du den (hier durch den Umbau nicht vorhandenen) Pin hochziehen. Alternative: Die Türpappe zerstören, um direkt an´s Gestänge zu kommen. Wie man von außen zerstörungsfrei in´s verschlossene Auto kommt: Frontscheibe ausbauen (Keder ´raus, Scheibe vorsichtig aus der Dichtung heraushebeln). Und dann wieder, um die Tür zu öffnen, wegen fehlenden Pins: Türpappe zerstören . Bei der Leuchtweitenregulierung bin ich wahrscheinlich der Einzige hier, der sagt: Warum nicht die originale hydraulische Geschichte verbauen? Hält normalerweise doch mindestens 20 Jahre (ok, ich habe auch schonmal eine erst 2 Jahre alte gehimmelt, das war aber meine eigene Blödheit und lag nicht an der LWR). Ich hätte da nämlich keine Lust, immer wieder mit Wasser vollgelaufene Stellmotoren, kaputte Potis und vergammelte Kontakte tauschen zu müssen. Das ist jedenfalls das Bild, das sich mir so ergibt, wenn ich von den (auch nicht ganz billigen) "Komplett-Umrüstsätzen" so lese. Ist aber nur meine Meinung. Wenn sich jemand ´ne sauber funktionierende Elektrische selber kostengünstig zusammenstricken kann, mag das anders aussehen. Eine interessante Alternative ist mir vor Jahren mal über den Weg gelaufen, ich find´s aber nicht wieder: Da hatte jemand an einem Mercedes G (bzw Bundeswehr-"Wolf") aus Fahrrad-Teilen eine Bowdenzug-Betätigung anstelle der Hydaulik zurechtgebastelt. Gruß Markus
  2. Und wenn du Platz, Zeit und Geduld hast, noch mehr auseinanderzubauen und einzeln zu verkaufen: 51mm-Federbeine, "große" Bremse, Kardanwelle, Armaturenbrett, Kombiinstrument, Teppich bringen bei gutem Zustand auch gutes Geld. Gruß Markus
  3. Spülen würde ich da auch nicht, das ist einfach unverhältnismäßig teuer (weil die Geräte dafür sich bezahlt machen müssen UND weil Unmengen von ATF durchgeschossen werden). Sondern einfach wechseln, was "freiwillig" aus dem Getriebe herauskommt, inclusive Filterwechsel und einer gründlichen Reinigung der Ölwanne natürlich. Dann ist zwar nur etwa die Hälfte des Öls frisch, aber das Wichtigste ist erledigt: Der ganze Dreck/Abrieb der letzten Jahre ist draußen. Und man kann das nach einer Weile ja dann gerne wiederholen. Gruß Markus
  4. Was war denn da schon wieder "übrig geblieben" ? Ein 2,2-Liter und ein 3-Liter? Interessant wird´s auf jeden Fall, weil man bei dir ja schon im Vorfeld weiß, dass da etwas Überzeugendes dabei herauskommt. Hau ´rein! Gruß Markus
  5. Wie @Herbert_1980 selber ja sagt: Bei BMW gibt´s zur Zeit nur den rechten, ebenso bei freien Teilehändlern (Wer selber suchen will, ob irgendwo doch noch ´was aufzutreiben ist: Die Lemförder-Teile-Nr ist 13094 01). Wenn´s wirklich Alu sein muss, bleibt eigentlich nur, einen Gebrauchten mit intaktem Traggelenk aufzutreiben. Oder warten, bis sie neu aufgelegt werden. Gruß Markus
  6. @vokuhila: Gert, da hast du definitiv mehr Durchblick als ich, ich sehe nur seit meiner Kindheit die dauernd wechselnden Namen am Gebäude. Ursprünglich mal Philips, hat da über VDO-Dayton, Carin, Siemens, Kienzle, Mannesmann und aktuell Conti schon so Einiges ´drangestanden. Aber selbst bei meinem eigenen Arbeitgeber habe ich inzwischen den Überblick verloren bzw. wird der Belegschaft auch nicht immer alles wahrheitsgemäß oder verspätet mitgeteilt, immerhin steht der Name "Pfeiffer" immer irgendwie drin . Aber zurück zur eigentlichen Frage: Welche Sensoren kaufen? Im M54 von einem Bekannten funktioniert der VDO aus dem Zubehör problemlos. Ich vermute mal, dass das auch genau der ist, den BMW aktuell verkauft. Gelegentlich sieht man auch welche, die mit "Continental" oder "Kienzle" gelabelt sind, ich hätte da auch die Gleichen vermutet (weißt du Genaueres, Gert?). Preislich sind die ja alle auf einem Niveau, ich würde da kaufen, wo ich gerade die meisten Prozente bekomme. Bei mir persönlich ist das tatsächlich zur Zeit bei BMW der Fall, die freien Teilehändler vor Ort haben da keinen Spielraum mehr. Gruß Markus
  7. Der diskutierte Ersatz in der neuen Bauform ist Bosch 0 280 156 346. Fahren ich im 316i und mein Schrauberkumpel Holger im 318i (die ja beide original die gleichen ESV haben wie der 325i, solange keine Lucas ´drinsitzen ). Übrigens habe ich die ...346 auch im 320i. Bevor jetzt jemand schreit: "Die haben doch viel zu viel Durchfluss". Ja, auf 3bar gesehen schon. Der 2-Liter-Motor hat aber nur 2,5bar Kraftstoffdruck, und schon passt´s. Hatte davor ja schon die "alten" ESV vom 325i (also die Bosch 0 280 150 715) ´drin, nachdem mir ein originales ESV gestorben war. Funktioniert einwandfrei, der Motor läuft damit problemlos im Bereich der Lambda-Regelung. Zu diskutieren wäre da höchstens noch das Spritzbild. Eventuell ist das ein wenig anders, aber ob´s den altertümlichen M20 juckt ? Gruß Markus
  8. Ja, ich meine auch, der ist original von Siemens/VDO. Zum gleichen Konzern gehören auch noch Kienzle und Continental, aber preislich liegen die alle etwa auf BMW-Niveau (So um die 100,- Teuronen, je nach Rabatt oder Sonderangeboten) Gruß Markus
  9. Doch, ist viel weniger Pfriemelei. Die Zubehör-Kotis passen ja hauptsächlich im Bereich Scheinwerfer, Schraub-/Auflagekante, Schraublöcher zur A-Säule und obere Ecke in Richtung Scheibe schlecht. Ist also alles "obenrum". Wenn du deine Original-Kotis nur "untenherum" reparierst, bleibt doch alles andere passend. Gruß Markus
  10. Findest du da: https://e30.de/fotostory/f02284/f02284b.htm Die Nummern der Pins stehen am Steuergerät. Gruß Markus
  11. Da ist zwar die gleiche Art von Öl drin ("ATF" = Automatic Transmission Fluid), aber eine Verbindung der beiden Kreisläufe existiert nicht, das sind zwei völlig unabhängige Systeme. Mit dem Schaltverhalten meinte ich nicht, ob sich das ganze Fahrzeug lahm oder träge anfühlt, sondern ob die Stufen der Automatik sanft geschaltet werden. Im Normalfall sind die Schaltvorgänge kaum spürbar. Noch mal zum Rückwärtsgang: Wenn das Problem auftritt, beweg mal den Schalthebel (bei gezogener Sperre) ein bisschen vor und zurück, minimal aus dem eigentlichen "R"-Rastbereich heraus. Wenn du da eine Stellung findest, in der der Rückwärtsgang sauber funktioniert, ist´s wirklich nur Einstellungssache. Den Getriebe-Ölstand hast du aber schon gecheckt? Auch wenn du einen Wechsel planst, der muss auch schon für die nächste Fahrt passen. Gruß Markus
  12. Sicher, dass das Geräusch vom Automatik-Getriebe kommt? Ich hätte da jetzt nämlich auf einen durchrutschenden Keilriemen getippt. Was auch nach der langen Standzeit kein Wunder wäre, der (bzw. die, wenn du Servo hast) Riemen ist (sind) sind wahrscheinlich völlig verhärtet. Dein Rückwärtsgang-Problem liegt, wenn du Glück hast, nur an einer nicht präzise eingestellten Verbindung zwischen Wählhebel und Getriebe. Dasgeht bei deinem ja alles noch rein mechanisch. Wie schaltet das Getriebe denn sonst so? Denn nach 80tkm dürfte das selbst ohne bisherigen ATF-Wechsel noch lange nicht kaputt sein. Was jetzt nicht heisst, dass ich dich vom Öl- und Filter-Wechsel abhalten will. Das solltest du auf jeden Fall machen. Gruß von einem, der auch 316er mit Automatik fährt (aber mit M40). Markus
  13. Da hab´ich natürlich Blödsinn geschrieben: Nicht die Pumpe mit Druck beaufschlagen, sondern mit der Pumpe den Druckregler . Ja, die Schraube ist das letzte Mittel, wenn du dir sicher bist, dass alles andere in Ordnung ist
  14. Und ´nen Torx T27 für die Schrauben, die den Filter halten. Gruß Markus
  15. Dann hatte ich dich missverstanden. Du hattest also das Manometer anstatt des Reglers angeschlossen. Wenn du es z.B. mit einem T-Stück in den Vorlauf zur Einspitzleiste gesetzt hättest, dann hätte es dir direkt den geregelten Druck angezeigt (3bar unter Vollast, etwa 2,5bar im Leerlauf) Nicht "sollte", sondern er kann es einfach nicht . Weiter oben hattest du schonmal den Luftmengenmesser im Verdacht. Falls du über DK-Spalt und/oder Leerlaufregler die Drehzahl in den Griff bekommst und wirklich jede Falschluft ausschließen kannst: Der Luftmengenmesser hat eine Einstellschraube (bei den Kat-Varianten ab Werk blau verplombt, wenn du die Plombe noch hast, müsstest du sie ausbohren). Hineindrehen lässt den Motor fetter laufen.
  16. 6 bar ist viel zu viel. Beim 325i sollte das ein 3bar-Regler sein. Ob der Regler in Ordnung ist, kannst du ganz einfach mit einer Fußluftpumpe mit möglichst genauer Anzeige testen: Mach´den Sprit-Vorlauf-Schlauch an der Einsritzleiste ab und pumpe mit der Luftpumpe direkt in die Einspritzleiste. Musst dafür mit den Adaptern, die bei den Pumpen dabei sind, ein wenig herumexperimentieren. Wenn die Schlauchlänge der Pumpe nicht reicht, musst du dir eben irgendwas aus Spritschlauch basteln. Oder den Druckregler ausbauen und die Pumpe direkt auf der Seite mit der der Regler in der Einspritzleiste steckt mit Druck beaufschlagen. Wenn du nun pumpst, hörst du deutlich, wie der Regler aufmacht. Dann muss er den angegebenen Druck von 3bar halten, egal ob du weiter pumpst oder aufhörst. Andererseits denke ich, dass der Motor bei doppeltem Druck gnadenlos absaufen würde (ist ja dann auch grob das Doppelte an Sprit, das er zugeführt bekommt) , ich vermute eher mal, dass bei deiner Messung irgendwas schiefgelaufen ist. Für mich sieht´s eher nach dem Gegenteil aus: Den Kerzen nach läuft er zu mager, auch vom Lauf her vor allem im ersten Video würde ich auf zu mager tippen. Genau so lief übrigens mein Cabrio letzte Woche mit einem Gemisch aus sieben Jahre altem und frischem Sprit. Was auffällt ist die in warmem Zustand zu hohe Leerlaufdrehzahl. Kann von Nebenluft kommen (was ja dann auch den Magerlauf erklären würde), kann auber auch ein zu großer Drosselklappenspalt oder ein nicht richtig funktionierender Leerlaufregler sein. Eine verstellte Drosselklappe könnte auch für das erwähnte nicht richtige Funktionieren der Schubabaschaltung verantwortlich sein, wenn dann der DK-Schalter nicht zuverlässig schaltet. LLR und DK-Spalt erklären dann aber nicht den Magerlauf. Ob bzw wie viel die Undichtigkeit an der DK-Betätigung zum Magerlauf beiträgt, probierst du am besten mit Startpilot aus. Direkt auf die vermutete Undichtigkeit sprühen, während der Motor läuft. Läuft er dann erkennbar ruhiger/gleichmäßiger, hast du den Schuldigen gefunden. Mit Hausmitteln lässt sich da aber nichts abdichten, da müssen dann Profis ´ran oder das DK-Teil komplett ersetzt werden. Gruß Markus
  17. Wie versprochen kommen jetzt auch noch schönere Bilder. Wenn auch nicht bei strahlendem Sonnenschein, dafür aber (auch wenn man´s nicht sieht ) mit quietschfreien neuen Keilriemen und mit anders ausgerichteter Abgasanlage, damit das nicht ständig an der Hinterachse herumpoltert. Die Endrohre sitzen jetzt noch immer nicht hundertprozentig im Ausschnitt, aber wahrscheinlich kommt da sowieso ´was anderes, weil mir der Friedrich-Edelstahlpott einfach zu laut ist. Der Kilometerstand ist sogar echt, der Tacho ist das einzig übernommene Teil im (vom Erstbesitzer) getauschten Kombiinstrument. Der Erstbesitzer (ich bin Nummer zwei im Brief) hat das Autochen hauptsächlich Langstrecke und immer mit Hardtop gefahren. Und abgesehen von Endtopf, kurzer Antenne und den entfernten Felgendeckeln ohne Veränderungen. Falschen Drehzahlmesser und fehlende "Check"-Leuchte im Kombi mal nicht mitgezählt, aber da habe ich noch passendes im Fundus. Innenraum-Bilder will ich im jetzigen Zustand lieber nicht zeigen, da muss ich erst gründlich saubermachen, außerdem haben sich die Displays von ATA und Radio mehr oder weniger aufgelöst und die obligatorische offene Naht auf der Rücklehne gibt´s natürlich auch. Auch außen gibt´s die ein oder andere Delle Steinschläge und Schrammen, aber da sind die Fotos gerade bei Diamantschwarz einfach gnädig. Gruß Markus
  18. Sauber . Mein Cabrio ist ja auch seit über sieben Jahren seit gestern wieder auf der Straße. Mit Calypso hat deins aber eindeutig die schönere Farbe. Und die Innenausstattung finde ich trotz (oder wegen ?) des Alcantara sehr schön, abgesehen vom BBS-Lenker, das Holz passt so garnicht zum Rest. Also ganz klar: M-Tech II. Und wenn wir schon beim persönliche Geschmack sind: Die Plastik Front- und Heckschürzen gehen garnicht zusammen mit den originalen Fahrzeugflanken. Entweder alles weg, oder an den Flanken ´was im M-Tech II -Stil (gibt´s da überhaupt ´was für´s Cabrio?)... obwohl... bei M-Tech sieht das für mich immer so aus, als ob die Stoßleisten verloren gegangen sind, vor allem an den Stoßstangen. Zu den Felgen wurde ja schon genug gesagt, aber da bist du ja schon auf den richtigen Weg . Aber das alles ist natürlich Geschmackssache, und du hast ja nach Meinungen gefragt. Das Wichtigste aber : Wieder ein E30 mehr zurück auf der Straße. Und auch mit dem W124 weiterhin viel Spaß, völlig anderer Charakter als der E30, aber auch ein tolles Auto. Gruß Markus edit: Falls das Cassettenfach aus der Mittelkonsole noch übrig sein sollte und weg soll: Meins hat herausgebrochene Einschübe. Kannst dich in dem Fall ja dann mal per PN melden.
  19. Ich schreibe das mal hier rein, weil es bei den Bilderstorys doch etwas laaaaangweilig würde. Ist ja keine Restaurierung und kein Umbau, sondern ganz einfach eine Wiederinbetrebnahme. Wird also kein Thread, in dem es immer mal wieder was Neues gibt, sondern nur ein aktueller Lagebericht... Nach über sieben Jahren ist nämlich mein 320i Cabrio wieder zurück auf der Straße . Der Weg dahin war ein bisschen steiniger als gedacht, aber der Reihe nach... und aktuelle Fotos gibt´s dank Dauerregen auch noch keine. Beim 316iA ist aktuell Ende mit TÜV und verdammt viel ´dran zu tun. Da habe ich mir gedacht: Beim Cabrio weiss ich ja, was kaputt ist, das ist mal sehr überschaubar. Und die Teile liegen ja auch schon seit Jahren herum. Also zuerst alle Bremsscheiben und Beläge neu gemacht, inclusive dem völlig festgegammelten Handbrems-Zeugs. Bei der Gelegenheit dann natürlich alle Bremsleitungen und -Schläuche begutachtet und für in Ordnung befunden. Dann den kaputten Kupplungsgeber-Zylinder getauscht, und... Peng, der erste Stein im Weg: Beim Entlüften ist dann der Nehmerzylinder geplatzt. Kein Problem, liegt ja auch mitsamt neuer Leitung im Regal. Beim Versuch, den Motor vorsichtig wieder zum Leben zu erwecken, lässt sich ein Einspritzventil nicht zur Mitarbeit überreden. Ok, damit war zu rechnen. Also alle neu gemacht und auch den Druckregler getauscht (da war noch einer aus Bio-Ethanol-Zeiten ´drin). Und dann: Springt sofort auf allen Pötten an, aber Gas nimmt er überhaupt nicht an. Überhaupt keine Reaktion, selbst bei völlig durchgelatschtem Pedal läuft er friedlich im Leerlauf vor sich hin. Eine Nacht darüber geschlafen, dann nochmal mit klarem Kopf nachgedacht und den Stolperstein Nummer zwei aus dem Weg geräumt: Der Luftmengenmesser war völlig festgegammelt. Mit Gewalt gängig gemacht, funzt. Naja, nicht wirklich, jetzt läuft die Möhre massiv zu fett. Stein Nummer drei: Ich hatte nur halb nachgedacht, das war ja der für Bio-Ethanol modifizierte LMM, der richtige (NOS) lag noch im Regal, hätte mir das Gängigmachen also sparen können. Die Querlenkerlager der Vorderachse habe ich sicherheitshalber auch noch getauscht, da war eins schon vom Vorbesitzer 90° verdreht eingebaut. Eigentlich rechtzeitig vor Meiningen dann noch eine TÜV-Termin ergattert, sonntags vorher nochmal alles durchgecheckt. Montags Kurzzeit-Kennzeichen geholt, und Dienstag dann beim TÜV durchgefallen. Auslöser war wohl die nicht funktionierende Hupe, die tat´s am Sonntag noch. Ist an sich ja schon ein erheblicher Mangel und reicht zum Durchfallen. Mein Fehler war wahrscheinlich, dass ich direkt gesagt habe: "Die ging vorgestern noch", womit ich mir Stein Nummer vier selber in den Weg gelegt hatte. Ab da wollte der Prüfer alles ganz genau wissen und hat alles, was er eigentlich schon überprüft hatte, nochmal genauer unter die Lupe genommen. Ich habe noch nie einen Prüfer die Bremsschläuche so extrem knicken gesehen, bis er tatsächlich einen winzigen Riss gefunden hat. Klar geht Sicherheit immer vor, vielleicht hätte ich selber vorher auch genauer hinsehen sollen... egal, muss halt neu. Am Ende hatte ich eine ellenlange Mängelliste, das Blödeste davon: Die inneren Bremsschläuche hinten. Damit war Meiningen zumindest mit meinen Cabrio gestorben. Einen Berg Teile bestellt, ist ja jetzt nicht mehr sooo eilig. Dann fiel aber auch noch beim Cabrio von meinem Schrauber-Kumpel Holger der Billig-Auspuff auseinander und die Kardanwelle lief auch arg rauh. Damit war die Meiningen-Alternative 318i-Cabrio (das ja auch mal meins war) ebenfalls aus dem Rennen. Und mein 316iA mit abgelaufenem TÜV und jetzt noch massivem Ölverlust schied auch aus. Damit haben wir dann parallel an zwei Cabrios geschraubt, damit wir im Alltag wieder mobil sind. Stolperstein Nummer fünf hat mir dann wohl ein Mechaniker in der Vergangenheit in den Weg gelegt: Auf der Beifahrerseite war die Verbindung innerer Bremschhlauch zur Leitung rundgedreht. Da hat dann nur der Dremel geholfen, damit war dann auch klar, dass die Bremsleitung auch neu muss. Und wenn schon, denn schon: Das T-Stück stand dann gleich mit auf der nächsten Teile-Bestell-Liste. Ebenso das beim Ausbau zerbröselte Hitzeschutzblech unter´m Tank mitsamt seinen abgerissenen Haltern. Damit es hier nicht nur Text gibt, jetzt noch ein paar Bilder: Die Hupe hatte wohl bei meinem Versuch nur noch auf dem linken Horn überhaupt ´was gemacht, beim rechten war der komplette Kontakt weggefault: Aber auch links war keinerlei Durchgang mehr zu messen. Also habe ich kurzerhand beim M30-Umbau, der ja auch tatenlos in der Ecke steht, die Hörner geklaut. Dann die Haupt-Baustelle: Bremsschläuche ´rundum und ein Teil der Leitungen dazu: Auch auf der Liste standen dann noch die Anschlaggummis der Stoßdämpfer. Die sahen zwar vor´m TÜV noch gut aus, der Prüfer konnte sie aber einfach so zwischen den Fingern zerbröseln. Und mit den Stabigummis hatte er völlig Recht, die waren absolut tot. Diese Woche dann nochmal Kennzeichen geholt, beim TÜV angerufen, ob der Herr ... diese Woche im Hause ist. Ist er nicht, also sofort hin gefahren, der andere Prüfer geht nur mal kurz mit der Taschenlampe unter´m Auto lang und sagt: "Saubere Arbeit". Nachuntersuchung innerhalb von zwei Minuten ohne Mängel erledigt. Stolperstein Nummer sechs war dann die Zulasungsstelle: Keine Termine für Privatpersonen mehr frei. Aber das hat sich ganz elegant umgehen lassen: Wofür gibt´s Zulassungsdienste... Gestern alles fix und fertig wieder abgeholt und direkt den 316iA auf den Cabrio-Hallenplatz gestellt und das Cabrio mit nach Hause genommen. Ach ja, von Holgers Baustele auch noch zwei Bilder: Weitere Stolpersteine sollten aber sofort folgen: Zum Beispiel ein seltsames "Skriiiiiik" beim Einkuppeln. Das dann heute in ein nerviges Dauerqietschen überging: Der LiMa-/WaPu-Riemen ist dermaßen verhärtet, dass er nicht mehr greift. Mit einer Handvoll Talkum geht´s wieder, muss nur noch reichen, um morgen neue Riemen zu holen und bis in die Halle zu kommen. Außerdem habe ich den Eindruck, dass ich keine Servounterstützung habe. Ob´s an der Pumpe oder dem LG liegt, muss ich noch herausfinden. Und einen anderen Stolperstein habe ich vergessen zu erwähnen: Alter Sprit. Mal lief der Motor richtig gut, dann wieder richtig besch... und ohne Leistung (sofern man beim B20 überhaupt von Leistung reden kann ). Den 7 Jahre alten Sprit hatte ich zwar abgelassen, aber über die originale Ablassschraube am Tank kommt wohl lange nicht alles heraus. Jedenfalls stand die Tankanzeige mit frischen 10Litern Sprit bei über 20L. Randvoll ´drauftanken hat Abhilfe gebracht (und gleichzeitig gezeigt, dass der Tank dicht ist). Der größte Stolperstein ist aber: Zu viele Leute, die ein neues Verdeck brauchen... Während ich hier schreibe, hat mich der Rainer zurückgerufen und mir gesagt, dass er bis Oktober keine Termine mehr frei hat. Bis dahin fahre ich also mit Hardtop. Sobald das Wetter mitspielt, gibt´s dann auch noch schönere Bilder. Gruß Markus
  20. Und von wo stammt deine Aussage? Konkret: Von welcher Versicherung? Da kocht nämlich jede ihr eigenes Süppchen. Mal ganz abgesehen davon, dass H-Kennzeichen und Oldtimer-Versicherung nicht zwingend zusammengehören. Du kannst ein Auto mit "H" auch ganz normal versichern (und damit ganz gewöhlich im Alltag nutzen), umgekehrt gibt´s auch Young- und Oltimer-Tarife für Fahrzeuge ohne H-Kennzeichen. Da muss man eben individuell die Versicherungsbedingungen vergleichen und dann entscheiden, was man möchte. Gruß Markus
  21. Könnte auch ein anderer "Klassiker" sein: Das DME-Relais. Von dessen Klemme 87 bekommt das Benzinpumpen-Relais seine Spannung auf Klemme 86. Gruß Markus
  22. Einen dicken Holzbalken besorgen, in handliche Stücke sägen und ´drunterstapeln. Untendrunter am besten noch eine stabile Pappe oder Plane, dann kannst du das mitsamt Holzstapel unter´m Auto vorziehen. In meinem Fall ist´s ein 10cm x 6cm -Balken, gesägt auf ca. 40cm Länge, ich habe auch nix anderes. Hat sich die letzten Tage wieder bewährt für Diff, Kat, Federbeine. Gruß Markus
  23. Ich muss leider absagen. Nachdem mein eigenes Cabrio nicht rechtzeitig fertig geworden ist, haben jetzt auch noch das Cabrio von meinem Schrauberkumpel Holger (das eigentlich als "Ersatz" herhalten sollte) und mein 316iA die Hufe gestreckt. Das heisst, uns fehlt nicht nur ein adäquates Fahrzeug für´s Treffen, sondern wir brauchen auch jede freie Minute, um die Autochen wieder zum Laufen zu bringen, da wir sie ja im Alltag fahren. Gruß Markus
  24. Deswegen sagte ich ja, dass du selber mal versuchen sollst, die Zusammenhänge zu verstehen. Und genau deshalb habe ich schon an verschiedenen Stellen hier versucht, Dinge zu erklären. Und das meine ich nicht nur auf den LLR bezogen, sondern ganz allgemein. Beispielsweise hattest du ja eine Rauchprüfung wegen Falschluftverdacht gemacht und dich dann gewundert, dass ja Rauch aus dem Öldeckel kommt, wenn du ihn öffnest. Was es so schwierig macht, dir zu helfen, ist zum Beispiel das hier: Vor ein paar Tagen sagtest du noch, dass du schon mehrere Leerlaufregler ausprobiert hast und dass die alle funktionieren und auch richtig angesteuert werden. Also was denn nun? Und wie kommst du zu der heutigen Aussage (die ja schon meine Vermutung war, bevor wir uns hier irgendwie im Kreis gedreht haben)? Oder das hier: Vorher sagtest du das genau in der anderen Reihenfolge. Bei deinen Aussagen weiss man leider nie, woran man wirklich ist. Aber um bei der Fehlersuche jetzt mal wirklich voran zu kommen: Beides. Aber dazu musst du eben klar und deutlich sagen, was du unter welchen Bedingungen wo und wie misst oder beobachtest. Gruß Markus
  25. Wie war das noch mit dem "hinterfragen"? Sorry, aber ich habe den Eindruck dass du nichtmal gelesen hast, was ich geschrieben habe. Das Ergebnis zeigt doch eindeutig, dass der LLR grundlos offen steht, warum suchst du dann noch mit Bremsenreiniger? Die Frage ist jetzt: Warum tut er das? Und bevor ich dir jetzt wieder sage "Mach´dies, tu´das, miss´hier, miss´ da" und man dir hinterher die Ergebnisse aus der Nase ziehen muss und trotzdem nicht sicher ist, ob du das wirklich so gemacht hast wie beschrieben (Letzteres macht es enorm schwierig, aus der Ferne zu helfen): Setz´dich bitte mal selber hin und versuche zu verstehen, wie der LLR funktioniert und was er wann machen muss. Aus deinen Videos kann ich übrigens garnichts ableiten, weil du ja nichtmal dazu sagst, welcher Zustand das ist (kalt? warm? mit oder ohne von dir versuchter Einflussnahme durch irgendwelche abgesteckten Stecker?). Jedenfalls kann ich nichtmal das beschriebene Pendeln zwischen 1100 und 1500U/min erkennen. Ventile einstellen solltest du aber mal, da sind eine Handvoll dabei, die deutlich lauter klappern als der Rest. Hat zwar nix mit dem Drehzahlproblem zu tun, kann dir aber den normalerweise seidigen Lauf vom M20B20 gründlich versauen. Gruß Markus Gruß Markus
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