Ganz Unrecht hat @Mr.X mit seiner Aussage zum Zensus ja nicht. Wird ja im Bericht des Faketnfuchs im Fazit Unter "Aber" klargestellt. Für die, die den Artikel nicht lesen wollen hier das heraus kopierte Fazit: Die Quelle findet man im Beitrag von @VD
Fazit: Das Online-Formular der Webseite Zensus2022, bei dem sensible personenbezogene Daten abgefragt werden, ist mit einem Sicherheitszertifikat des ITZBund Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Es fließen also keine sensiblen personenbezogenen Erhebungsdaten an die USA ab.
Aber: Der IT-Dienstleister ITZBund, der die technische Infrastruktur für den Zensus bereitstellt, hat anfänglich sowohl für den öffentlichen als auch den privaten Teil der Webseite auf ein sogenanntes Content Delivery Network des US-Dienstleisters Cloudflare zurückgegriffen. Das bedeutet: Sowohl technische Daten, die bei der Nutzung der Webseite erhoben werden (sogenannte "Metadaten") sowie personenbezogene Daten, die etwa bei der Nutzung des Kontaktformulars auf der Webseite anfallen, können von dem US-Unternehmen eingesehen werden. Da insbesondere die US-Geheimdienste weitreichende Rechte haben, besteht zudem die Gefahr, dass Cloudflare die Daten an US-Behörden weitergibt. Diese Möglichkeit wurde zunächst nicht transparent gemacht.
Inzwischen findet sich der Hinweis in der Datenschutzerklärung auf der Webseite des Zensus. Der Bundesdatenschutzbeauftragte prüft derzeit, ob zwischenzeitlich gegen geltendes Recht verstoßen wurde.
Wollte mich hier aus dem Thread eigentlich raushalten obwohl ich ihn hin und wieder Amüsant finde, aber diese ganzen Faktenchecker finde ich mittlerweile zum Teil sehr fragwürdig. Häufig wird anfangs alles abgewiesen und am Ende steht dann das es doch teilweise wahr oder richtig ist. Nix für ungut 🍻