Ich sehe das Ganze skeptisch. Zu den von Heiko genannten Nachteilen kommen noch die Kosten. Die Mindereinnahmen bei der Mineralölsteuer müssen kompensiert werden, wie? Anschaffung des Fahrzeugs, nicht ohne. Kosten für neue Akkus muß man einrechnen. Besteuerung nach Gewicht, je mehr Reichweite, desto teurer. Steigende Strompreise sind quasi vorprogrammiert, begründet wird dann mit Netzausbaumaßnahmen. Aus ökologischer Sicht sehe ich nur eine Verlagerung des Problems. Derzeit sieht man am Kfz, wo der Dreck herkommt, anders beim Strom. Da sitzt der Verursacher weit weg, man selbst kann guten Gewissens sauber umherkullern. Die Reichweite solcher Vehikel ist einfach lächerlich. Unser Firmenmobil, irgendein mickriges Ding von Autounion, kommt auf 60 Kilometer mit allen Verbrauchern. Dann gehts mit Sprit weiter. Und sowas wollen die mir allen Ernstes als ganz toll und super unterjubeln? Mit derzeitigem Stand wird das nix, ich denke mal so in 10 bis 15 Jahren gibt es brauchbare Alternativen. Meiner Meinung nach wird an alternativen Antrieben wenig geforscht bzw. von Staatsseite kaum bis gar nicht gefördert weil eben über allem die Steuereinnahmen durch Kraftstoffe stehen.