Von Motorreinigern halte ich eigentlich auch nicht viel und frage mich, genau wie Gert, wie zum Henker innerhalb so kurzer Zeit da eine nennswerte Reinigungswirkung erzielt werden soll .
Den M40, der derzeit in meinem E30 ist, habe ich durch sehr häufige Ölwechsel und mindestens zwei mal die Woche über die Autobahn (Vmax nicht nötig...) deutlich sauberer bekommen. Auch der Ölverbrauch ist signifikant gesunken.
Einen VAG-Motor mit zu kleinen Ölabstreifringen (Absicht?) habe ich mit einer Mischung aus Aceton und ATF für ein paar Kilometer mehr retten können. Das ist aber übelste Sauerei, weil man die Brennräume mit der aggresieven Mischung füllt und das mindestens 24h einwirken und immer wieder auffüllen muss. Gleichzeitig ist die Ablaufschraube offen und der Siff läuft heraus.
Das hat den Eimer nicht wirklich gerettet, aber er hat definiv weniger geräuchert.
Wenn man sich jetzt vor Augen führt mit welch derben Mitteln ich da ein wenig Verkokung lösen konnte, dann muss man sich ernsthaft fragen, ob solche Motorspülungen eher dazu dienen Geld in Kassen zu spülen denn Dreck aus dem Motor heraus.
Alle 2000tkm das Öl wechseln und öfter mal eine lange Strecke bringt mM viieel mehr. Und für die Aktion braucht man nicht das teuerste Öl und Filter von den "Prtemiumherstellern".
Der B235 in meinem Saab 9-5 neigt konstruktionsbedingt zur Schlammbildung. Der Erste ist nach 320tkm daran gestorben. Der jetzige ist 80tkm drin und von innen noch immer super sauber. Der bekommt alle 10tkm frische Brühe. Kein Wunderzeug mit rechts- und gleichzeitig linksdrehenden Hypermolekülen ().