Von den beiden "Chinainvertern" würde ich absehen. Mir ist bis jetzt noch kein billiger Inverter begegnet, der voll zu überzeugen wusste. Kennlinie bzw. Stabilität der Spannung ließen oftmals keinen guten Lichtbogen entstehen und es war recht schwer damit vernünftige Nähte zu erzeugen. Güde ist mir bei den Baumarktgeräten eher durch unterdurchnittliche Qualität aufgefallen. Am überzeugendsten erscheint mir noch das Apex. Geschweißt habe ich damit allerdings noch nicht. Ich persöhnlich würde nach was Gebrauchten von Fronius, Migatronic, Lorch, Rehm, ESS und so weiter suchen. Dazu braucht man scheinbar etwas Geduld, denn bei Ibäähkleinanzeigen habe ich auf die Schnelle nur ein abgerantztes Lorch für zu teure 400€ gesehen. Aber auch die örtlichen Kleinanzeigen in Zeitungen etc. liefern manchmal brauchbare Ergebnisse. Hin und wieder erfährt man von Betriebsauflösungen oder fragt mal bei einem Händler nach, der vielleicht einen "Rückläufer" anzubieten hat. Die Pflicht zur Dokumentation der Schweißparameter hat dazu geführt, dass so manche für den Privatgebrauch hervorragende alte Maschine aus den Betriebsbestand ausgeschieden ist. Auch ganz alte, aber gepflegte Maschine liefert noch gute Ergebnisse. Ich habe ein defektes Gerät von Messer-Griesheim (gebaut von Fronius) geschenkt bekommen. Mit einem neuen Gleichrichter für ca. 60€ war die Kiste wieder fit. Ist eben etwas schwerer und größer, schweißt aber wirklich schön... Ach ja: Habe noch einen älteren WIG-Inverter von "Elektra-Bekum-Inustrial" (wurde M.W. von Metabo übernommen) und einen ganz alten "Ofen" von Oerlikon. Mit beiden kann man gute Nähte erzielen, wenn auch nicht so schön wie mit den ganz neuen Geräten von Fronius, auf die ich bei Bedarf auch Zugriff habe. Aber diese Kisten übertrefen ja auch den Gegenwert meines E30 . So sieht die alte Kiste aus. Die 50l-Flasche darauf ist natürlich: