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Mahathma

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Alle erstellten Inhalte von Mahathma

  1. Hm, einfach mal meine Gedanken nochmal "reingeworfen": Wenn Du das Radhaus (glücklicherweise) schon saniert hast, könnte sich der Behälter trotzdem mal gelöst haben... Was gibt es auf der rechten Seite sonst noch? Der Schwingungstilger in der (Batterie-)Tasche im Kofferaum. Könnte mir vorstellen, dass der auch nerven könnte wenn die Schrauben sich gelöst haben... Oder um rajif mal aufzugreifen: Vielleicht auch der Halter der Koppelstangen am Lenker... Viel Erfolg bei Deiner Suche!
  2. Hatte auch ein Klappern auf der rechten Seite. Domlager war zwar auch völlig Fritte, hat aber eher gequietscht. Das Klappern kam vom Ausgleichsbehälter bei dem die Halterungen weggerostet waren und er somit locker auf dem "Schutzblech" auflag. Sieht man, wenn man den "Plastiklappen" im rechten, hinteren Radhaus abnimmt...
  3. Das Reglement über die Stückzahlen ist mM so eine Sache. Wie interpretiert man "automobiles Kulturgut"? Ich bin sicherlich nicht der einzige, der sich daran erinnert, dass grüne "Döschwoh's", orangene Käfer, himmelblaue R4's, gelbe Commodore und Kadett, rote Granadas und so weiter das Straßenbild prägten. Wenn einem so etwas heute begegnet fält einem sicherlich, zumindest Leute in meinem Baujahr und äter, die ein- oder andere Anekdote oder Erinnerung ein. "So was hatte ich/mein Vater/Opa auch mal..."; "Ich hatte damals einen Kumpel, der hatte so 'was und damit sind wir nach ???? gefahren. Man, war das 'ne Tour!".... Solche Geschichten fallen einem eher weniger ein, wenn man einen seltenen, alten und top gepflegten Ami/Vorkriegsoldtimer/ital. Boliden/... begegnet.
  4. Da muß ich eindeutig Fabian Recht geben! Bei meinem Cabrio war wohl längere Zeit das Verdeck undicht und die Abläufe im Verdeckkasten waren auch zu. Dort stand auch noch das Wasser drin, als ich ihn übernommen habe. Auch die Rücksitzbank war sicherlich über längere Zeit feucht, aber der Rost war an den (Limo-) Gurthaltern (fungieren beim Cabrio als "extrastabiler" Halter für die Lehne ) und den eigentlichen Gurthaltern. Der Rost kam hier eindeutig von Außen. Die andere Problemstelle, die Fabian von unten und ich von oben Fotografiert haben, sind eben die erwähnten Halter für den Tank. Und die Rosten definitiv auch von außen bzw. unten.
  5. Ja, da hast Du recht. Die alten Audis sind sicherlich auch in diese Kategorie einzuordnen. Mein Onkel hatte, bis zur Abwrackprämie, einen 2,3E als Avant. Der ging stramm auf die 500tkm zu und lief eigentlich noch gut. Nur war er sehr "verwohnt" was ihn zu diesem Wechsel brachte. Ein Kollege hat bei seinem B4 2,6 Avant einen Zahnriemenschaden wegen der WAPU erlitten. Die Karre hatte aber auch schon über 300tkm. Bei Ibäh hat er sich dann zwei Köpfe besorgt und die Mühle wieder flott gemacht. Er hat sich zwar "vorsichtshalber" noch einen A4 dazugekauft, konnte sich aber vom 80er nicht trennen und fährt bis zum Sommer (dann Z3 2,8) dann doch wieder damit. Wohlgemerkt gehört er ebenfalls zu den Leuten, die sich auch problemlos einen Neuwagen kaufen könnten, aber darauf keinen Bock haben. Leider hat Audi für MICH ein Imageproblem, da irgenwie alle, die meinen sie seien etwas Besseres sich 'nen schwarzen Audi leasen und sich auf der Straße auch danach verhalten. Und zudem habe ich das Bauchgefühl, diese Karren sind alle möglicherweise nur aufgebrezelte VW's die man billiger als Skoda kaufen kann... Den alten Audis tue ich damit wahrscheinlich Unrecht und zugegenermaßen finde ich gerade B4 Avant, 100 (C3 und C4), 200 (C2 und C3) und vor allem die V8 interessant...
  6. Tipp zu den Bildern: Wenn Du einen Beitrag erstellst, klick mal unten Rechts auf "zum vollwertigen Editor wechseln". Dann erscheint unten eine Leiste die es ermöglicht Dateien (Bilder) anzuhängen. Ich mach das mal 'grad: Und weil's so gut geht nochmal: Auf den Fotos sieht man den Boden unterhalb der Sitzbank beim Reparieren eines durchgerosteten Halters für den Tank. War auch erst zu erkennen, als die Bitumenmatte und der Tank weg waren... Edit sagt: So schnell geht's. Habe versehentlich das gleiche Bild zweimal eingefügt. Kann aber leicht korrigieren....
  7. ... und keinen /8er Diesel hast? Der produziert wenigstens keinen "Feinstaub" und weniger CO2 als so 'ne Geländewumme.
  8. @ derschwen: Glückwunsch und viel Spass! Bin ja schon etwas neidisch und frage mich gerade wie Axel und Slash den nicht gerde zurückhaltenden Konsum bewusseinserweiternder Substanzen so überlebt haben... Aber das ist wohl eine andere Geschichte, die uns Mick J. viel besser erzählen kann...
  9. Mal ausnahmsweise ohne Blödsinn: Wenn man nicht über die metalltechnischen Grundkenntnisse und eine Drehmaschine verfügt ist der "Rückschritt" zum orschinalen M40 vielleicht die richtige Konsequenz. Erst wenn sich jemand erbarmt "umgeswitchte" M43er Nockenwellen professionell zu verkaufen, wird das Konzept für viele "Nichtbastler" zugänglich. Metalltechnisch bekomme ich das hin, nur in Sachen Marketing bin ich eine absolute Niete. Werde mich also diesbezüglich zurückhalten und anderen gerne den Vortritt lassen ...
  10. Meinst Du den Bereich um die Gurthalter oder gammelt es von unten durch die Haltelaschen für den Tank? Wie Bernd schon sagte: Mach mal 'n Foto!
  11. Ach Leute, das ist ja alles irgendwie Salz in meine Wunden! Suche ja nebenbei ja auch nach einer Winterschlampe/Opferanode/Alltagshure. Bei meiner schwedischen Diva streckt der ZK leider die Flügel langsam nach oben, was den Betriebsstoffen immer mehr "freie Bahn" lässt. 3. Motor, 2. Turbo, 2. Kühler, Servopumpe, Lima, Bremsen rundum, KGE, Servoleitungen, Kat, etc. Und das innerhalb 1,5 Jahren und 20tkm. Trotz aller Bemühungen stirbt die Mühle immer mehr unter meinen Händen weg. Schade. So ein Saab macht dank Turbo echt Laune aber irgendwann geht's nicht mehr... Zu neu und zu kompliziert und damit aufwändig. Deshalb 80er/90er Karre! Traumauto: E30 mit M40 für den Alltag. Haken daran: Siehe alles mögliche hier im Forum! Alternative und auch kultig: W201 oder W124 (gerne auch "S" oder "C"). In gutem Zustand auch nicht mehr für schmales Geld zu finden. Sammlerexemplare fallen für Alltagsschlampe eher aus... Auch extra ge..: W126 oder gar (nix für'n Winter) W116. Absolut Porno so'n Ludentaxi! Dazu noch mit V8 durch die Pampa gullern und in Plüschsitzen lümmeln... Aber wenn man schon bei den "S" angelangt ist: Wie wärs mit'm R129? Bevor ich zum E30 kam wollte ich ja schon so einen haben. Bevorzugt mit 5l V8 oder 3l 24V. Mein Nachbar hat so einen für kleines Geld ergattert (der Drecks..k ). Habe ihm natürlich "Nachbarschaftliche Hilfe" angeboten falls er den mal verkaufen will . Macht er aber nicht . Zudem hat mich meine Frau als "Midlivecrisisgeschädigt" bezeichnet, als ich ihr offenbahrt habe was ich kaufen wollte. So gab's halt keinen R129 sondern "nur" einen E30. Das der solch ein Suchtpotential aufweißt wusste ich damals (glücklicherweise) nicht. Und den BMW akzepiert sie eher als so einen "dicken Benz". Jetzt holt mich aber irgendwie die Vernunft ein und ich habe bei Kleinanzeigen einen Suchauftrag für'n Wolfswagen gespeichert! VW Golf bis 1992. Also ein Golf 2. Klarer Nachteil: Ist ein Frontkratzer (mag ich nicht so wirklich gerade im Winter...) und zudem ein VW. Eben als Opferanode und Winter/Alltagsschlampe... Die Dinger gewinnen wahrscheinlich den Pokal als robustestes und einfachst zu wartendes Vehikel! Der E30 ist ja nah dran, nur rostet der eben etwas mehr... Und den Wolf kann man (wenn's nicht gerade ein 16V oder "G" ist) ja mit'm 13ner und 17ner Schlüssel im Straßengraben wieder flott machen.... So, und ohne das meine Frau das weiß, läuft auch noch ein Suchauftrag nach Saab 9000. Ohne Turbo. Hat kaum jemand auf dem Schirm und ist mindestens genauso robust und kultig wie der andere hier aufgeführte Altblechkram.... Kann enthalten....
  12. Durch Gert's Beiträge lernt man doch immer was dazu!
  13. So wie ich Gert (Vokuhila) verstanden habe, hat Ingo damals die Schlepphebel aus dem Nachfolger M43 verwendet, die Nockenwelle aber vom M40. Das scheint aber insoweit Probleme zu bereiten, dass das Nockenprofil nicht ganz zu den Rollenschlepphebeln passt. Die Steuerzeiten sind somit nicht mehr ganz so, wie es mit den ursprünglichen Schlepphebeln war, was die Auswirkungen auf den Motorlauf erklähren würde. Verwendet man die Nockenwelle vom M43, so muss man diese mit etwas Aufwand an den Riementrieb des M40 anpassen, denn der M43 hat eine Steuerkette. Vielleicht waren die Wellen damals schlicht zu teuer oder Ingo hat den Aufwand gescheut... Gerts Variante den kompletten Ventiltrieb aus dem M43 zu adaptieren erscheint, mir zumindest, einleuchtender. Heutzutage gibt es Köpfe oder ganze M43er für kleines Geld und der Ventiltrieb läuft dan so, wie es kluge Köpfe im Werk mal ersonnen haben...
  14. Die Benziner halten nicht ganz so lang wie die Diesel , aber dennoch deutlich länger als die M20 und M40. Mit dem M30 nehmen sie es aber allemal auf. Der Zweiventiler M102 im 190er und der Vierventiler M111 im 124er hatten beide die 300tkm-Marke "in Sichtweite" als ich sie verkauft habe. Beim M102er war der Ölverbrauch leicht gestiegen, was wohl an den nicht mehr taufrischen Ventilschaftdichtungen lag. Aber auch nicht so hoch, dass man unbedingt was machen musste. Hätte ich ihn behalten, wäre ich das sicherlich mal angegangen, da das kein Hexenwerk ist... Der M111er hatte mal eine defekte ZKD, welche aufgrund des Kettentriebs nicht ganz so simpel wie beim M20 oder M40 zu tauschen ist. Hat dann ein Bekannter (Meister bei Benz) mal schnell für kleines Geld erledigt. Der Motor lief danach wieder einwandfrei. Hin und wieder erlahmen mal die Kettenspanner, was sich durch unschönes Gerassel bemerkbar macht. Der Tausch ist in wenigen Minuten erledigt. Kein Witz! Nur muss der Spannstift durchgesteckt werden, sonst erzeugt man nach dem Anziehen gerne mal 5 Tonnen Zug auf der Kette, was die nicht so wirklich mag... Also Laufleistungen von 400tkm und mehr sind scheinbar kein Problem
  15. Cooler Beitrag aus der Autobild! Bestätigt irgendwie meine Vermutung, dass die neuen Karren doch etwas dickleibig geraten sind... Aber zum Benz: Ich besaß mal einen, allerdings einen 2,0E mit Automatik. Das war zwar auch kein Rennwagen, aber ausreichen flott für meine Bedürfnisse. In letzter Zeit habe ich hin und wieder nach einem Ausschau gehalten, da es mir mit den Alltagsautos genauso wie Dir geht... Aaaber: Als Motorisierung idealerweise einen 2,0 oder 2,3 mit Automatik. 2,6er ist zu durstig und die Schaltboxen haltbar aber unschön. Tja und die Diesel sind eben "echte" Diesel. D.h. Vorkammermotoren ohne Turbo und dementsprechend träge, nicht wirklich sparsam aber mit "ewigem Leben" gesegnet. Auch der 2,5 ist da nicht anders. Man muss eine solche Motorisierung schon wirklich mögen. An nerviger Techik ist mir hauptsächlich die Hinterachse bekannt, die zwar auch sehr haltbar ist aber, da deutlich komplizierter als die des E30, auch viel aufwändiger zu reparieren. Rost ist bei weitem nicht so das Thema wie beim E30, aber die Dinger sind ja auch schon in die Jahre gekommen. Meiner hatte nur am Batterieblech Probleme. Da ist wohl mal eine kaputt gegangen... Noch eine Alternative (auch preislich) sind die 124er und da die letzte Serie ("Mopf2"). Die 200er und 220er Benziner sind hier schon die Vierventiler und sorgen für ausreichend Vortrieb bei akzeptablem Verbrauch. Hatte den mal als Kombi und ärgere mich ihn weggegeben zu haben....
  16. Zitat: "ich denke für einen Bastler kein Problem" Einfach herrlich was manche so texten! Klar kann man den auf'n Samstag bei 'n paar Bierchen wieder zusammendengeln
  17. Sieht schick aus! Gefällt MIR wesentlich besser als zuvor
  18. Was der E88 mit seinem Bananenschweller und der verbeulten Seitenwand mit 'nem E30 zu hat erschließt sich mir nicht... :D
  19. Würde mich auch interessieren wie Du das gelöst hast. Also: Aber ich habe mir auch Gedanken gemacht, wie man zukünftigen Rost vermeiden kann. Dazu habe ich die beiden Halter konstruktiv etwas geändert und OHNE Lasche direkt angeschweißt. Dadurch gibt es kein überlappendes Blech, hinter dem es zu Gammeln anfangen kann: Ob es wirklich etwas bringt lässt sich leider erst in ferner Zukunft sagen
  20. Verkaufsargument hin oder her: Was zum Henker soll den 'ne Kühlanlage in einem Cabrio? Im Sommer muss das Dach auf! Und wem die Birne zu weich ist fährt besser was anderes . Aber zum Thema: Das Italien-Cabrio erscheint mir auch nicht so ganz schlüssig. Würde mich dem mit Vorsicht "nähern" und den gaaanz genau anschauen....
  21. Wenn sie dann doch mal sparsamer sind, ist der Posten nicht zu vergessen! Habe schon öfter gehöhrt, man hätte sich das neue Auto nur angeschafft, weil es sparsamer sei. Rechnet man Anschaffung, Wertverlust, Versicherung, Raten etc. mit ein, so stellt man schnell fest, das der ware Grund für die Neuanschaffung wohl eher darin zu suchen war, dass der Nachbar auch ein neues Auto gekauft (geleast) hat... P.S. Man sollte bei Verbrauchsdiskussionen nicht nur gleiche Autokategorien sondern auch gleiche Fahrstrecken vergleichen. Es gibt im Alltag häufig Strecken, auf denen die höhere Fahrleistung neuerer Autos gar nicht so recht zum Tragen kommt. Meine Fahrstrecke zur Arbeit sind ca. 20km über Landstraßen und noch ein wenig "Kleinstadtverkehr". Auch Fahrten zur Verwandschaft (Südniedersachsen - Südliche Weinstraße) am Freitag Nachmittag über die A7 und A5 sind eher von der Verkehrsdichte bestimmt als von der Leistung des Fahrzeugs. Und genau auf diesen Strecken war bei neueren Autos kaum ein Verbrauchsvorteil festzustellen. Wenn man dazu noch bedenkt welchen Aufwand die Hersteller heute betreiben (Downsizing, Direkteinspritzung, Mehrfachturbos, elektrische Wasserpumpen und Lenkungen, variable Ventile, Zylinderabschaltung, aerodynamische Karosse, verkleideter Unterboden, verschließbare Kühlöffnungen und so weiter) so geht es mit wie dem TE und ich bin über die erziehlten Werte etwas verwundert/enttäuscht.
  22. Dem muss ich wiedersprechen! Ein Kollege hat gerade seine recht neue C-Klasse wegen massiven Rost abgegeben. Die zigfach älteren 190er haben da eindeutig weniger Probleme.Beim Golf gibt auch noch ein Beweis: Die alten 2er hielten (und halten) am längsten durch. Auch ein E36 ist gerne "knuspriger" als der E30....
  23. Mir fällt noch ein Beispiel ein: Als ich meine Frau kennenlernte, hatte sie einen Polo mit 'nem kleinen Vergasermotor. Dank 600kg war der nicht soo unflott und auf der AB war "Marschtempo" zwischen 130 und 140 km/h kein Problem. Innendrin war genug Platz für zwei Erwachsene und den Einkäufen eines jungen Paares. Verbrauch? So zwischen 5-6 l/100km 2008 kauften wir uns dann einen neuen Kleinstwagen in Form eines Panda. Der hatte zwar vier Türen und natürlich Klimaanlage, aber mehr Platz war auch nicht darin. Die Fahrleistungen differierten auch nur gering, der Fiat hatte ein paar Pferdchen mehr, dafür aber auch mehr "Speck auf den Hüften". Verbrauch? Ein Liter mehr! Jetzt kommt noch hinzu, dass das Fahren MIR in den neuen Autos wenig Spaß macht. Ist irgendwie Langweilig und "von der Straße losgelöst". Letztendlich hat mich das neue Auto so enttäuscht, dass ich mir ein E30 Cabrio zugelegt habe. DER hat mir solches Grinsen ins Gesicht gezimmert, dass ich beschloss den NIE wieder herzugeben. Jetzt wird er aufwändig hergerichtet. Aber das ist eine andere Geschichte... Ach ja: Der M40 braucht etwa einen Liter mehr als der Fiat. Aber beim Vergleich DIESER beiden Autos: 'Drauf gesch....
  24. Die größten Fortschritte gab es eindeutig im Bereich Marketing! Für den Hersteller ist es ein riesiger Fortschritt, dass Dinge wie Batterien, Räder etc. "angemeldet" werden müssen und Navis für unglaubliche Summen "upgedatet" werden. Das bringt Geld in die Kassen, auch von Leuten die "junge Gebrauchte" kaufen. Das Navi, das Radio und die Klimasteuerung werden zum "Infotainmentsystem" zusammengeklatscht und dem Kunden erzählt, das wäre Fortschritt durch Komfortgewinn. In erster Linie spart es Herstellungs- und Montagekosten und bringt (siehe "Updates") nochmal Geld in der Werkstatt. Das Radio ist nach ein paar Jahren auch nicht mehr mit den aktuellen Handys und Speichermedien kompatibel, was einem sofort suggeriert, das Auto wäre eben schon alt. Der DIN-Schacht war nicht profitabel genug. Bei den Motoren gibt es auch aus Sicht der Hersteller Fortschritte: Der bessere Wirkungsgrad wird durch schwerere und größere Karossen zum Glück mehr als ausgeglichen. Es ist da eine glückliche Fügung, dass die Käufer sich so leicht manipulieren lassen und die unsinnigen SUV kaufen wie blöd. Die Mineralökonzerne sind zufrieden. Auch solche Ausrutscher wie z.B. Mercedes OM615 oder VW ACV die einfach so über 400tkm halten, sind endlich im Griff. Die Haltbarkeit kann Markengerecht gesteuert werden, was einfach bedeutet, dass das gleiche Auto als Skoda oder Audi nach einer gewünschten Distanz seinen Besitzer so nervt, dass es ausgetauscht wird. Ein Export in Afrikanische Länder kann dank intensiver Vernetzung der Komponenten auch zuverlässig unterbunden werden, da eine Reperatur in diesen Ländern endlich unmöglich ist. Somit eröffnen sich neue Märkte für Billigstautos (siehe Kooperation VW (Skoda) und Tata) in Entwicklungsländern und für Neuwagen in den Westlichen. Ein weiterer Fortschritt sind die Sicherheitssysteme: Dank Fahrasistenssysteme kann man preisgünstige Fahrwerke und Motoren mit hoher Leistung mit billigerem Frotantrieb einbauen. Schwächen bei Fahrstabilität und Traktion werden durch elektonische Systeme "ausgeglichen". Das Marketing hat gute Arbeit geleistet, denn die meißten Kunden glauben endlich, dass man mit einem Fahrzeug aus den 80ern (schlimmstenfalls mit Heckantrieb) bei winterlichen Straßen dem sicheren Tod geweiht ist. Auch glaubhaft vermitteln konnte man, dass damals Unfälle >30km/h aufgrund fehlender Luftsäcke ebenfalls zum sicheren Tod führte. Auch aus markenpolitischen Fehlern in den 80ern hat man gelernt: Damals gab es Imageprobleme z.B. bei Porsche, weil viele den 924 und 944 nicht als reinrassigen Porsche wahrgenommen haben. Auch Saab wurde nachgesagt es seien Opel. Solche Fehler passieren nicht mehr! Heutzutage kann man problemlos VW-SUV's zu Porsche umlabeln und hervorragend verkaufen. Es ist auch keinerlei Schwierigkeit mehr die gleiche Plattform für veschiedenste Marken zu nutzen. Siehe: Skoda/Seat/VW/Audi oder Countryman/2er aktiv etc.. Ärgerlich sind da nur die drohenden E-Autos: Die haben kein Öl, Direktzündung, Abgasreinigungssysteme, verstellbare Ventieltriebe, Turbolader etc.. Da gibt es nur zwei Kugellager, die auch noch für mehrere Millionen (!) km tauglich sind. Zudem gibt es weltweit zig Firmen, die die Dinger herstellen können. Bei Motorsteuerungen sind Siemens oder BBC auch mit größerer Erfahrung gesegnet. Akkus kommen zudem noch von Samsung oder Panasonic. Aber die Marketingabteilung arbeitet mit Hochdruck an der Imagebildung um die drohenden Umsatzeinbußen zu verhindern... Oder doch nicht? ICH weiß es nicht...
  25. Die DISA-Sauge macht bei einem Turbo jetzt nicht wirklich Sinn. Egal ob die Schaltfunktion totgelegt ist oder nicht. Hätte man da nicht 'ne M40 oder 42er Sauge montieren könen?
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