Die vielen, vielen anderen haben Corona schlicht überlebt, sprich: waren nach ca. einer Woche "genesen". Das wird gerne aus dem Blick gelassen - man hat nur auf die Leute im Krankenhaus geschaut und auf die, die leider verstorben sind (Durchschnitt 81), für die absolute Masse war Corona wie eine Grippe. Das darf man aber nicht laut sagen, da man sonst "Schwurbler" ist.
Ich hatte es gleich in 2020, also als noch keine Impfstoffe da waren. Wurde ich behandelt von einem Arzt? Nein! "Bleiben Sie bloß aus meiner Praxis "(O-ToN), Hausbesuch? Sicher nicht! Im Ernstfall sollte ich den Notarzt rufen. Und da wundert man sich, wenn die Krankenhäuser voll wurden, nicht jeder hat die stoische Ruhe im Umgang mit Erkrankungen, wie ich. Erst viel später wurde mit ambulanten Behandlungen überhaupt erst einmal begonnen. Und ab Mitte letzten Jahres hieß es dann ja nur noch, impfen, impfen, impfen.
Ach ja: Ich gehöre durchaus in den Bereich "Risikogruppe". Habe genau 5 Tage drin gehangen - das war nicht nett. Rekonvaleszenz dauerte ein bisschen länger, als bei ner "normalen" Grippe.
Dass es Leute gab, die es so richtig ernsthaft erwischt hat, möchte ich mit diesem Beitrag nicht klein reden - aber auf der anderen Seite sollten eben die vielen, die es gut überstanden haben, nicht unterschlagen werden.