Und Deine Lösung wäre, dass jetzt jeder das Land verlässt und für noch höhere Mieten & Immobilienpreise durch steigende Nachfragen in den Großstädten sorgt?
Im Übrigen trifft das die Lebenswirklichkeit nicht mal ansatzweise. Familien haben heute nicht mehr nur einen Verdiener, sondern mehrere und oft pendelt mindestens einer oder man wohnt in der Mitte zwischen 2 Arbeitsplätzen. Die Pendlerpauschale ist keine Subvention sondern stammt aus dem grundlegenden steuerlichen Prinzip der Besteuerung nach der finanziellen Leistungsfähigkeit und diese Kosten sind klare Werbungskosten, also Kosten im Zusammenhang mit der Erzielung von Einkünften. Das wurde auch vom BVerfG schon durchdekliniert. Die Städter können ja aufs Land ziehen, wenn sie meinen, damit besser zu fahren, machen sie aber (Hausneubau ausgenommen) aber in der Regel nicht. Mein Lösungsvorschlag steht unten im Beitrag.
Warum muss sowas überhaupt besteuert werden und dann kommt die USt noch oben drauf? Diesel war lange Jahre wegen seiner Effizienz gerade das Mittel, dass insgesamt weniger Treibstoff verbraucht wird und sorgte auch für eine günstige Warenwirtschaft/Logistik. Gut, wenn man genug Geld hat, wenn dann die vermeintlich ökologisch "richtigen" Kosten auf die Preise umgelegt werden, dann gerne: Steuern hoch!
Du, ich und wir alle sicher nicht. Subventionierte Bahnkarten sorgen aber sicher nicht für eine Verbesserung.
Übrigens: Meine Lösung wäre ein ganz andere: Man setzt endlich die Steuerfreiheit eines Existenzminimums realistisch um. Ich würde sagen, 2.500tsd Euro pro Haushaltsmitglied und fertig. Auch im Übrigen: Verbrauchssteuern aller Art runter, Ust-Befreiung für Medikamente (nicht nur für Tiermedikamente). Sozialleistungen auch runter, Kindergeld braucht man bei dem oben genannten Vorschlag auch weniger. Der Staat meint mit Steuern zu steuern und steuert damit den Kahn an die Kaimauer.