Zum Inhalt springen

esgey

Supermoderator
  • Gesamte Inhalte

    3.936
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    44
  • Bewertungen

    100%
  • Spenden

    50.00 EUR 

Alle erstellten Inhalte von esgey

  1. Dieses Zeit-haben-Ding fängt an mir zu gefallen. Als ich den Roten vor 4,5 Jahren gekauft habe, hatte er noch Kurbeln. Im direkten Anschluß an den Kauf hatte ich ihn ja komplett entkernt und dabei sämtliche Kabelsätze getauscht/nachgerüstet. Unter anderem natürlich auch den für die obligatorischen eFh. Motivation hatte ich dann genau für eine Tür...dat reicht ja eigentlich auch. Madame kann ruhig kurbeln... Die hinteren Heber lagen auch schon ewig auf Halde, für den Tag X. Der war heute. Sogar den kleinen Sperrschalter für hinten hatte ich zwischendurch schon aufgetrieben, der fehlt ja bei den meisten nachgerüsteten Hebern. Einziger Wermutstropfen ist, dass ich meine gedämmte Mittelkonsole wieder ausbauen musste, da ich sie nicht zerschneiden wollte. Im M3 gabs eben nur 3 Schalter und keine 6... Bei der Gelegenheit sind natürlich auch die roten Türpappen endlich reingekommen, die liegen ja auch schon wieder ein Jahr rum. Diversen Kleinkram gereinigt oder justiert und den Griff vom Handschuhfach repariert. Jetzt ist der Haufen bereit für das Treffen am Samstag.
  2. OK, solange Du Dir darum Gedanken gemacht hast, wird das sicher sauber gelöst sein.
  3. Nein, Du hast das nicht wirklich geschweißt?! Das ist doch Edelstahl, oder zumindest sehr hoch legierter Stahl! Jetzt hast Du Dir einen Rostherd eingebaut, wo Du doch genau das Gegenteil bezwecken wolltest. Die anderen haben es geklebt, ich meine mit Sikaflex o.ä. Sag mal, wann war ich eigentlich zum Verkabeln da? Da ist doch mindestens 3 Jahre her... Grüßle Heiko
  4. Ja Marcel, halte uns hier auch mal auf dem Laufenden. Auch hier wenn hier scheinbar kaum Resonanz kommt. Musst mal die Klicks im Auge behalten... Auf FB ist das alles immer nach kurzer Zeit nicht mehr auffindbar. Also sei bitte so gut!
  5. Die B20 Welle ist zu lang. Verstehe auch nicht, warum immer wieder Leute von einer 320i/325i Welle reden?! Das sind zwei verschieden lange Wellen.
  6. Jochen, oder? Wird echt geil René! Hätte man den BDR evtl. auch nach vorne rausgucken lassen können? Dann wäre er wieder an der Brücke...
  7. esgey

    Tonnenlager-Tuning

    Man kann statt der Gummischeiben die oberen Anschlagscheiben des E30 M3 nehmen. Die sind dicker und begrenzen das Spiel. Sikaflex in den Zwischenräumen hatte ich auch. Aufgelegen hatten meine jetzt auch schon wieder, waren aber innen noch intakt. Wenn man sie außen fettet, kann man sie alle 2 Jahre schön sauber ohne Ausziehwerkzeug ausziehen. 36er Nuß auf das Lager drauf und mit nem kleinen Wagenheber den Achsträger hochdrücken. Ich hab mir in der Zwischenzeit nen Kaffee gemacht, während das Lager sich selbst ausgepresst hat. Ich habe auch gerade Powerflex verbaut, bei mir ist es nicht lauter geworden. Aber mein Touring war eh schon laut. http://e30-talk.com/topic/93422-meine-beiden-touringsneverending-story/?p=1631499
  8. Jap, ich finde es inzwischen auch besser, als das frisch lackierte. Den Kopf hast du jetzt gar nicht runter genommen?? Aber ZR ist neu denke ich mal, wenn Du die WaPu gemacht hast...
  9. esgey

    E30 s38b38 Umbau

    Klaus, Du lebst!! :winken:
  10. Hatte ich bereits erfolgreich verdrängt!
  11. Kapitel 8, Kühlsystem: Verbaut wird der E36 Klima-Kühler mit 440x440 aus dem Schlachter. End of story! Ok, auch hier gibt's noch ein paar kleine Kniffe. Bevor man den Kühler verbaut, kümmert man sicherstmal um die Luftführung, sprich Zargen. Von der originalen Trichterzarge schneidet man sich den linken Teil weg. Im Bild liegt der Teil rechts, den unteren Teil schneidet man auch weg. Macht man das nicht, hat man unter dem Ausgleichsbehälter ein Loch, durch das die Luft den Kühler umgeht. Vor dem Kühler kann man seitlich im Schloßträger noch die Klimazargen montieren. Als Halter für den Kühler braucht man beim NFL nur links den Halter vom 318is. Temperaturschalter für den E-Lüfter vom frühen 323ti, mit 80/88°C und ins untere der beiden Löcher. Mein Kühler hatte nur ein Loch, das sitzt auch tief genug. Hintergrund ist, dass sich hier Luft sammeln könnte und dann der E-Lüfter nicht schaltet. Die beste Gelegenheit das Heizungsventil zu kontrollieren ist jetzt, wo das System noch leer ist. Hier war es defekt und wurde mit einem O-Ring und sehr langen M3 Schrauben repariert. Den kleinen O-Ring nicht vergessen bei BMW zu bestellen. Vorlauf hatte ich ja schon erwähnt: E30 M20. Rücklauf musste ich auch frickeln, Verbinder 19mm gibts im Gasanlagen-Bedarf bei ebay. Der Nachlauf vom Ausgleichsbehälter ist aus einem Mix aus M40 und E36. Das muß man am Fahrzeug anpassen, so dass es nirgends kollidiert und mit dem originalen Halter passt. Der Vorlaufschlauch scheuert leider am Ölfiltergehäuse. Die Nase dort ist der Stützpunkt für den Servobehälter im E39. Ham wa nich, also Flex. Den Schlauch habe ich trotzdem gekürzt und mit Silikonspray als Hilfe drauf gewürgt. Am Rücklauf bin ich ähnlich verfahren, habe aber zusätzlich Scheuerschutz angebracht, weil sich da nicht viel kürzen ließ. Das Loch im Thermostat gehört zwar thematisch auch hier rein, wurde aber in Kapitel 1 schon beschrieben. Servo werde ich nicht weiter behandeln, das ist m.E. nicht umbauspezifisch. Einen guten Platz für den Aktivkohlefilter habe ich noch nicht, aber da bin ich dran. Dann gibts da auch meinen Senf dazu. Aus dem Schlachter gabs natürlich noch elektrische Leuchtweitenregulierung, die 6Zyl.-Hupen. Außerdem bekommt der Wagen noch eFh und ZV mit Funke. Es gibt also noch genug zu tun... Damit schließe ich fürs erste. Die Kommentare sind eröffnet! Mögen die Spiele beginnen. Was noch fehlt, wird mit der Zeit in den vorigen Beiträgen ergänzt, so dass thematisch alles zusammen bleibt. Die Restarbeiten sind in diesem Beitrag...
  12. Kapitel 7, Bremse und Abgasanlage: Die Bremse muß immer etwas mehr Leistung haben als der Motor. Wie das beim serienmäßigen E30 325i vonstatten gehen soll ist mir schleierhaft... Aus Budget-Gründen und weil aus dem Schlachter ja schon E36 Sättel vorhanden waren, fiel die Entscheidung zu Gunsten Gerts 284x22 Anlage. Aus Kims 335i weiß ich, dass die ordentlich zupackt. An der Hinterachse musste eh noch Scheibenbremse nachgerüstet werden, dies wurde dann gleich mit Touring-Sätteln erledigt, die haben ja 35mm Kolben, statt der üblichen 33mm. 51er Federbeine hielten auch Einzug, welche noch um die Anlenkpunkte für den Stabilisator erweitert wurden, so wie es beim M3 Serie war. Die entsprechenden Stahlrohlinge gabs beim Feuerfritz, Maßzeichnung habe ich die von jenad/(Zuschauer?) benutzt. Kleine Abweichunge von der Serie, ist die um ca. 7mm versetzte Anlagefläche bei den Nachrüstteilen. Mit ein paar Unterlegscheiben ließ sich das aber schnell beheben, bis die Koppelstange wieder gerade stand. Vorteilhaft dabei ist, dass das Gewinde nicht mehr so weit übersteht und man gleichzeitig besser an die hintere Schlüsselfläche kommt. Sämtliche Verschleißteile sind natürlich neu gekommen, auch Querlenker, sämtliche Bremsleitungen, das T-Stück, Handbremsseile, etc. Das freut den Herrn Ingenieur sicher! Abgasanlage: Bekanntermaßen beginnt der Engpaß am vorderen Krümmer zum Achsträger. Da die M52 Krümmer wunderbarerweise aus Blech, kann man hier kürzen und schweißen. 3-4cm sollte man schon rausnehmen. Ich war im ersten Versuch zu zaghaft und musste es nochmal auftrennen. An der Stelle ist das Blech noch nicht doppelwandig, also keine Angst. Mir bot sich dabei die Gelegenheit meine Künste am WIG-Schweißgerät zu verbessern, also los! Die Kats passen bekanntermaßen recht gut in den Tunnel, aber der Rohrverlauf muß an mehreren Stellen angepasst werden, sonst passt das hinten und vorne nicht. Bei mir lag das äußere Rohr am Querlenkerlager an und der Kat hätte auch nicht die richtige Position gehabt. Mal abgesehen von der bereits erwähnten Engstelle am Achsträger. Also Rohre ab, hinten auch die Flansche und den Halter abKat ausgerichtet und den Rohrverlauf von Hand nachgebaut mit den Originalrohren und zugekauften Edelstahlrohren. Die Rohrdurchmesser betragen 1x45mm und 1x50mm. Ja, die beiden nebeneinanderliegenden Hosenrohre sind unterschiedlich dick!!!! Rohr vom M20 (hat auch 45mm) habe ich lieber nicht verwendet, da das E36 Zeug ganz offensichtlich höher legiert ist. Schlußendlich hängt der Kat gerade unter dem Auto, was gar nicht soo einfach ist. Hat auch bei mir 2 Anläufe gebraucht. Hilfreich war es den Halter, welcher normal hinter dem Mittelschalldämpfer sitzt, zwischen MSD und Kat zu setzen. Dazu muß man ihn halt vorsichtig von den Rohren schälen, aber das klappt schon. Die Haken an der Karosse sitzen beim E36 in der Tunneltraverse und werden einfach mit 2x SW13, welche etwas länger als original sind verschraubt. Passt 1A mit den ori. E36 Gummis. Der Endtopf fehlt leider noch, das ist nochmal ein verlängertes WE, den riesigen Eisenmann vom E36 dort sauber einzupassen! Nicht weiter behandelt habe ich das Fahrwerk. Hier sind alle Verschleißteile neu und ein Sportfahrwerk für 6Zylinder reingekommen. Lenkgetriebe gabs aus dem Schlachter, aber das bedarf keiner Erwähnung, da gibts hier ne gute Anleitung Diff ist ein 2,79er. Serie war 2,93, aber mit einem dezent größeren Radumfang als beim E30. Somit wäre ein 2,93er im E30 sogar kürzer, als beim E36. Stehbolzen sind fast schon Usus, aber nur in den hinteren Löchern, sonst bekommt ihr das Diff nicht mehr in den Achsträger.
  13. Danke für die Blumen. Doch, aber noch nicht zusammengerechnet. Mache ich erst wenn ich fertig bin, das dauert aber noch da ich ja grad in Berlin bin. Ich hab leider keine Bilder auf'm Lappy, wo man die betreffende Stelle sieht, die finde ich aber noch! Kapitel 6, allgemeine Elektrik und Motorkabelbaum anpassen: Solange wie ich keine 3-Zylinder TFSIscheisendregg Motoren verbaue, gilt bei mir der eherne Grundsatz, dass die Batterie nach hinten gehört. Gerade beim 2 Türer kann das nur vorteilhaft für die Gewichtsverteilung sein und dient überdem auch einer aufgeräumten Optik im Motorraum. Die Wanne hinten einzubauen und das originale E30-Batteriekabel zu verlegen sollte für die meisten keine Hürde sein, deswegen nur die Knackpunkte. Knackpunkt eins, da hinten gibt es gar keinen Massepunkt, wenn die Batterie nicht eh schon ab Werk hinten war. Ich habe einen Massepunkt aus dem E36 ausgeflext und hinten an den "Bock", welcher die Wanne trägt, seitlich angeschweißt. Ein Massekabel mit passender Länge habe ich aus meinem Fundus rausoxidiert, keine Ahnung wo es herstammt, aber es ist dezent länger als E30. Knackpunkt zwei, wer einen kompletten E36 geschlachtet hat, möchte natürlich auch dessen Kabel und Stützpunkt verwenden, ohne dass es hinterher gebastelt aussieht. Da der M52 natürlich auch ein Anlasserkabel mit der passenden Ringöse dazu hat bietet sich das eh an. Sonst müsste man ein Kabel aus dem E30 mit einem Batteriepol verwenden, wenn man das E30-Kabel verbaut. Ich hatte alles vom E36 da, also habe ich mal wieder getüftelt. Für die Tüftelei geht bei mir übrigens die meiste Zeit drauf, fast mehr als fürs Bauen. Kabel reinziehen ist kein Problem, das Loch in der Karosse im Motorraum ist bekanntermaßen vorgestanzt. Den E36 Gummi kann man umdrehen und dort einsetzen. Etwas Sikaflex, RTV oder ähnliches macht das Ganze auch dauerhaft dicht. Für den E36 Pluspol habe ich dann ein Halteblech gefertigt, welches ich an den originalen Befestigungspunkten für das E30 M3 Relaishalteblech befestigt habe. Zwei Schrauben rein und mit zwei Muttern befestigt, welche gleich als Distanzen für die Dämmmatte dienen. Blech drauf, nochmal Muttern...fertsch. Das Pluskabel vom Sicherungskasten in 16mm² oder 10mm² habe ich durch das vom E36 ersetzt. Damit ist endlich diese popelige kleine, vergnaddelte Ringöse weg, die am Batteripol immer nur an einer Stelle passt und immer völlig gammelig aussieht. Außerdem hätte bei der Position vom E36 Batteriepol die Länge vom E30 Kabel nicht gereicht. Außerdem sieht das E36 Kabel besser aus! Den Adleraugen ist natürlich aufgefallen, dass das Blech inzwischen Variante 2.0 ist. Hintergrund war, dass vor den Pluspol natürlich wieder die wunderschöne Kabelschacht-Verlängerung vom M3 passen soll. Deswegen designe das bitte jeder für sich selbst! Wenn ich mal Muße habe, mache ich dem Tino mal nen CAD-Zeichnung, vielleicht lasert der dann welche! Für das ABS musste natürlich noch ein Kabelbaum verlegt werden. Das ist bei den E30 mit M40 normalerweise plug&play, außer beim 316i (evtl. auch 318i) in Sozialamtsornat. Diese haben nämlich einen abgespeckten Fahrzeugkabelbaum. Es fehlen: -Vorbereitung für eFh und SHz in den SA-Stecker -Klima-Vorbereitung im Sicherungskasten -ABS-Vorbereitung im SA, inklusive Pin20 im Motorstecker Also vorher prüfen, wer das nachrüsten will! Ich habe schlußendlich sämtliche fehlenden Kabel nachbestückt mittels Originalmaterial aus Schlachtkabelbäumen. Hier brauchts Auspin-Werkzeug. Dabei habe ich natürlich gleich noch diverse zusätzliche Kabel in den Innenraum gefädelt, wie z.B. ein Kabel um das Relais der Stufe2 des E-Lüfters in der Mittelkonsole manuell zu schalten. Alter Nebelschlußleuchtenschalter übers Radio und Strom vom Stecker des Heizkastens organsiert... Restliche Verkabelung wie original E30, den Kabelsatz gibts für 110€ neu beim Freundlichen. Deswegen hier auch nichts weiter zum E-Lüfter, da gibts bereits sehr gute Anleitungen und den Lüfter kann man aktuell auch bei ebay für ca. 90€ neu kaufen. Halter gibts wieder bei BMW... Zum spannenden Teil, dem Motorkabelbaum. Wer seinen ersten Motorumbau macht, nimmt sich meistens eine der vielen (fehlerhaften) Umpin-Anleitungen zu Hilfe und ist froh, wenn am Ende das meiste funktioniert. Stichwort: Warum geht mein Gebläse und die Fensterheber nicht mehr seit Motorumbau? Auch hier bin ich inzwischen zu einem anderen Ansatz gewechselt. Die Elektrik hat funktional und optisch so gestaltet zu sein, als ob das ab Werk so gehört. Das bedingt natürlich einige Arbeit und ein bisschen Studium der Schaltpläne. Den M40-Kabelschacht nehmen die meisten eh, aber der hält beim M52-Umbau auch ohne Kabelbinder zusammen. Desweiteren hat der schon vordefinierte Plätze für die Relais und die Diagnosebuchse, welche beim E36 natürlich wo ganz anders rumbaumeln. Der Kabelschacht vom E36 sieht im E30 eher so aus, als würde er in den E36 gehören. Wahrscheinlich weil er da auch hingehört. Auch die Relais am Sicherungskasten und eins lose auf dem Batterieblech wollen mir irgendwie nicht gefallen... Also: Zuallererst alles an E36 Gummis und den Kasten entfernt. Die Relais umverlegt, dabei die meisten Kabel gekürzt und wenige verlängert. Genau das selbe mit der Diagnosebuchse. Wenn man die Kabel ein bisschen verfolgt, kann man da ordentlich ausdünnen. Die meisten Kabel sind hinterher 30cm kürzer. Die Kabel für den Motorstecker sind eh 40cm zu lang... Deswegen einen leeren Motorstecker besorgt, die richtigen Pins, eine Gummitülle und ein 10cm Stück 25er Bougierrohr. Jetzt kann man jedes Kabel einzeln abschneiden, neu vercrimpen, einfädeln und einpinnen. Die Gummitülle nimmt man vom alten Motorkabelbaum, Stecker seines Gehäuses entledigen, ein bisschen Silikonspray und das geht ohne schnippeln. Das garantiert, dass die Beifahrerin später keine kalten Füße bekommt...das sind die Eisklumpen die Euch nachts unter der Bettdecke gerne überfallen!! Das Steuergerät der moderneren Motoren hat die selben Maße wie das vom E30 318is. Dieser spendiert den Halter. Am Halter hats wunderschöne Haltepunkte, an denen sich das EWS-Geraffel befestigen lässt. Das Transmittermodul hat eine Art Schwalbenschwanzführung wie die Relais, dafür gibts Adapter an den meisten Motorkabelbäumen für diese verdrehbare Rechteckklemmung. Kanns grad nicht besser erklären. Für das EWS-Stg. habe ich bis dato nichts gefunden, ein guter Hellermann&Tyton regelt vorläufig... Die orignale E30-Abdeckunge passt da sauber rüber, ich habe noch ein Stück Filz eingeklebt, damit das EWS-Stg. nicht klappern kann. Für die Ringantenne gabs nen Adapter aus POM Rundmaterial. Drehbank vereinfacht vieles... Der Adapter klemmt schlußendlich links im Kleinteilefach, kann man aber auch woanders hinlegen. Der Schlüssel kann dann einfach mitgenommen werden, man hat also eine komplett funktionale EWS. Schlußendlich kommt die Abdeckung vor, in welche noch ein kleines Loch für das Massekabel und die Zündspulenversorgung muß, und man ist fertig. Den Stecker für die Zündspulen habe ich bewusst gelassen. Langfristig sehe ich eine Änderung hier eher als potentielle Fehlerquelle, wegen der Umverlegung. Optisch wäre es natürlich noch schöner. Fast schon schade, das alles zu verstecken.
  14. Kapitel 5, E36 Luftfilterkasten und ABS Wenn man kein ABS hat, passt der E36 Kasten einfach so. Halter aus dem Schlachter flexen, eine Stütze bauen, fertig. MIT ABS sieht das wieder anders aus und ein vernünftiger TÜVer wird sowas auch verlangen, schließlich gabs den E30 325i nicht ohne. Da der umzubauende 316i noch kein ABS hatte und mein Kumpel welches haben wollte war ich eh genötigt Aufwand reinzustecken, also hab ich's gleich richtig gemacht. Das heißt natürlich erstmal Maß nehmen, wie das Ganze passen könnte, die Flex ansetzen und das ABS tiefer legen. Abwicklung für den Kasten als Schablone anfertigen und dann losblechnern. Wenn alles verbaut, lackiert und versiegelt ist, kann man die Bremsleitungen anfertigen. Müsste man ja eh, weil die beim ABS-Fahrzeug anders sind, als ohne ABS. Ich hab dazu den Werkzeugsatz vom KS-Tools für ca. 110€, mit dem bin ich sehr zufrieden. http://www.ksportal.de/media/images/popup/FOT_PRO_ALG_ROHR_122.1290_SALL_AING_V1.jpg Übrigens sollte man dann gleich die lange Bremsleitung nach hinten erneuern. Da gibt's die von RR schonmal benannte Stelle, wo sie gerne durchrosten. Bei dem Fahrzeug hier war es auch allerhöchste Eisenbahn. Bei der nächsten Notbremsung wäre die Leitung geplatzt. Folgerichtig ist sie bei einem leichten Biegeversuch auch sofort zerbrochen. Jetzt passt der ori. Luftfilterkasten auch über das ABS. Eine Stütze für die Unterseite muß ich noch bauen... So ein schöner Warmluftansaugpilz wäre dem generellen Qualitätsanspruch an das Projekt einfach nicht gerecht geworden.
  15. Kapitel 4, Bremskraftverstärker versetzen, 6Zyl. Pedalerie, Kardanwelle: Der Motor sitzt nun in der Ideallage, zumindest was die Ausrichtung des Antriebsstrangs betrifft. Infolgedessen vergrößert sich leider das Problem am BKV. Der Motor sitzt jetzt schließlich weniger geneigt (somit Sauge tiefer) und weiter zur Fahrerseite hin. Manch einer löst das mit Clio oder Polo-BKV, auch die Lösung mit dem NullZwo-BKV habe ich schon gesehen. Mir stand ein Doppel-BKV aus einem E38 zur Verfügung, den ich nicht empfehlen möchte, da die Gabel an der Rückseite den Bedürfnissen eines Umbauers einfach gar nicht entgegen kommt. Der bekannte BKV aus dem E34 ist hier eher das Mittel der Wahl. Ich dokumentiere hier also, wie ich das E38 Teil reinbekommen habe. Der BKV ist sonst weitgehend identisch in allen seinen Maßen, ist auch ein LSC-115 wie im E34. Unterschied ist das fehlende Adapterstück an der Rückseite und eben die Gabel zur Montage am Bremspedal. Das Adapterstück wird bei diesem Umbau eh nicht benötigt. Nach ein bisschen Tüftelei habe ich mir dann folgendes Lastenheft gesetzt: -die Gabel muß von der Fluchtung her sauber zum Bremspedal laufe, evtl. mit versetzter Montage -die neuen Löcher dürfen sich nicht mit den alten Löchern schneiden -die Verstrebungen am Pedalbock dürfen nicht geschwächt werden -schlußendlich sollen min. 5mm zwischen BKV und Brücke sein Daraus entstand dann bei mir folgende Schablone. Der BKV wandert also 11,5mm zur Fahrerseite und 5mm tiefer, dadurch kommt die Gabel genau zwischen dem Ausleger und dem U-Profil des Pedals an. Man muß ins U-Profil ein Loch bohren und einen längeren Bolzen montieren. Da man sich das mit Text meistens schwer vorstellen kann und ich grad kein Bild parat hab einfach mal folgendes machen: Eine Gabel vom BKV schnappen und ein Bremspedal, beides mal zusammenhalten wie bei Serienkonfiguration und dann die Gabel einfach mal nen guten Zenti nach links (immer in Bezug auf die Fahrtrichtung) bewegen. Jetzt greift sie nicht mehr um den Ausleger, sondern hängt links daneben. Eigentlich ganz einfach, aber ich habs schonmal versucht wem zu erklären... Schablone auf Karosse UND Pedalbock übertragen. Hier sieht man schön, dass es keine Überschneidungen gibt. Auf der angezeichneten Karosse sieht man wunderbar, dass das Lochbild vom Doppel-BKV ein anderes ist, als das vom E30-BKV. Wer also gehofft hat, er könne 2 der 4 Löcher einfach weiter verwenden, der irrt. Auch Versuche mit einer kleinen Adapterplatte waren nicht zielführend, weil der BKV dann weiter nach vorne rücken würde. Hier ist es eh schon eng zwischen dem kurzen E36 HBZ und dem Schlauch vom Leerlaufsteller. Also schied die Variante komplett aus. Dichtung an der Spritzwand nicht vergessen, gleich zwei kaufen, weil man durch den Versatz und das alte Bohr bild noch zusätzliche Löcher verschließen muß, sonst wird's kalt im Fußraum! Wenn man wie ich so einen E38/39 BKV hat, muß man leider noch eine kleine Schweinerei basteln, um die Gabel zu verlängern. Die ist nämlich 2cm zu kurz... Also wieder nen Adapter basteln. Im Bild die halbfertige Variante, da fehlt noch ein Loch und der Bolzen geht in der Form nat. auch nicht. Ich habe 2 kurze Bolzenstücke eingesetzt, die beidseitig versenkt waren und dann verschweißt, so dass nichts übersteht. Nichts worauf ich stolz wäre, da gibt's sicher schönere Lösungen. Ich hoffe da zeigt mir jemand von Euch mal was schöneres! Schlußendlich sitzt der BKV wie gewünscht, er kollidiert nicht, alles ist stabil, die Betätigung ist nicht verspannt und die Bremsleitung lässt sich auch noch montieren. Zur Sauge sind jetzt bei mir ca. 8mm Luft. Weil man's im Bild grad gut sehen kann, der Kühlwasservorlauf vom Kopf zur Heizung (unterer Stutzen!!) passt wunderbar vom E30 M20. Der Schlauch vom M40 ist nahezu identisch, hier hat aber der Stutzen 2mm mehr Durchmesser, deswegen sitzt der Schlauch zu locker und würde wahrscheinlich langfristig Dichtigkeitsprobleme bekommen. Also M20 verwenden, der kostet nicht viel! Ausgleichbehälter vom E36 passt dann nicht mehr. Der kollidiert mit dem Faltenbalg zur Drosselklappe, als wird er versetzt. Leider gibt es die schönen Winkelstutzen vom E23 nicht mehr, somit war ein bisschen Tüftelei angesagt. Winkelstutzen vom NullZwo haben 8mm Durchmesser (alles neuere hat 13mm), also müssen dann auch die Gummistopfen vom 02 in den HBZ. Schlauch nimmt man Meterware von BMW für den Kupplungsgeberzylinder, Benzinschlauch geht nicht, der "schwitzt" das Dot4 aus. Leider braucht man dann auch einen Behälter mit 3 Anschlüssen in 8mm. Jeder Behälter hat sonst 2x 13mm auf HBZ und 1x 8mm für Kupplung. Ich konnte bei ebay einen vom E24 günstig ersteigern, der passt auch optisch gut rein. Alternativen wäre sonst 02 oder von luftgekühlten VW. Da man für den Umbau des BKV das Pedalwerk ausbauen muß, besorgt man sich (falls die Basis ein Vierzylinder ist) eine Pedalerie vom 6-Zylinder. Diese haben noch eine Helferfeder (Übertotpunktfeder) am Kupplungspedal, damit tritt sich das Pedal wesentlich angenehmer. Für Alltagsfahrzeuge (welche auch mal von der Holden pilotiert werden sollen) eine m.E. wichtige Verbesserung. Das Kunststoffpedal gabs in 4 und 6Zylinder, also nicht verwirren lassen, wer sowas noch nicht gesehen hat! Kardanwelle ist kein Geheimnis. Wer den kompletten E36 als Spender da hat (was ich immer empfehlen würde) nimmt einfach die 328i Welle und verbaut das Mittellager vom E30. Macht keinen Spaß, aber geht. Bloß nicht auf die Idee kommen, mit einem Hammer auf die Spitze der Keilnutenwelle zu kloppen, die ist wider Erwarten nicht gehärtet. WD40, Geduld und ein Gummihammer führen hier eher zum Ziel. Das Wort Geduld nicht überlesen!! Vor dem Auseinanderziehen der Welle nach den 2 weißen Punkten suchen, die markieren die korrekte Seite. Wenn nicht vorhanden, selber 2 Markierungen machen. Eine Kardanwelle muß immer spiegelsymmetrisch sein, d.h. die beiden Gelenke liegen sich exakt 180° verdreht gegenüber. Daraus resultieren nur 2 mögliche (um 180° versetzte) Positionen für die Montage der Welle. Da wo die Punkte sind is richtig... Bloß nicht versuchen die beiden Punkte exakt in Flucht zu bringen, die sind nur frei Hand gesetzt! Danach ist die Welle auf jeden Fall um einen Zahn versetzt. Den Unfug liest man leider immer wieder mal irgendwo... Andere passende Wellen sollen der Vollständigkeit halber mit erwähnt werden: -E30 M3 -E30 325eta -E36 325tds Wenn man den Flansch vom E36 318is Getriebe verbaut, oder gleich das ganze Getriebe, kann man auch eine E30 325i Kardan verbauen. Die kleinere Hardy wird sicher schneller verschleißen. Eher Notlösung...
  16. Kapitel 3, Schaltgestänge und ....: Schaltgestänge wie oben schon geschrieben vom 323ti compact. (25 11 7 501 451; C=257.2) Zum Vergleich hatte ich das E36 328i (C=248.7), E30 320i, E30 325i. Da ich schonmal ein Schaltgestänge mit Versatz hatte, weiß ich dass das scheiße ist. Steht der Hebel zu weit außermittig, drückt der Gummi-Rollbalg um den Schalthebel den Gang wieder raus in bestimmten Fahrsituationen. Meiner Erfahrung nach beginnt das Phänomen ab ca. 7mm Außermittigkeit. Mit den E30 Schaltgestängen wären wir hier genau an dieser Grenze. Im ersten Bild 325i. Mit 320i war es um die selbe Länge zu weit hinten. Mittig sitzt E36 323ti. Der obere Aluarm ist mit knapp über 20€ sehr günstig, also habe ich den gekauft. Für die Schaltstange aus Stahl will BMW schlanke 128€, also wird da in der Restekiste nach einem Schaltarm gesucht, bei dem zum einen eine Kröpfung mit drin ist und beide Pins noch ohne nennenswerten Verschleiß sind. Die effektive Länge habe ich mit 208 - 210mm für mich herausgemessen und gebaut. E30 320i hat 215mm und ist deutlich zu lang, E36 328i zu kurz. Beides getestet! (natürlich im Verbund mit dem 323ti Arm!!) Da mir der untere Schaltarm an der Schweißnaht schonmal bei meinem M30 abgeschert ist, habe ich diesmal noch einen Bolzen (D=11) eingepresst mit ca. 4cm Länge. Neben der Schweißnaht dann jeweils 2 Löcher bis in den Bolzen gebohrt und diese Löcher dann so zugeschweißt, dass der Bolzen an den vier Stellen mit der Schaltstange verschweißt ist. Somit ist die mittige Schweißnaht nicht mehr voll auf Scherung belastet. Ich hoffe man kann es auf dem Bild erkennen... Das Schaltwellengelenk sollte man auch erneuern, kostet nur 12€ in der neuen Variante und passt auch bei den ganzen alten Getrieben. Meiner Erfahrung nach kommt das Spiel im Schaltgestänge hauptsächlich von den 2 Teflonbuchsen in diesem Gelenk und dem Schalthebel. Schon deswegen lohnt sich der Verbau eines neuen Z3/Z4 Hebels, der ja auch gleich den Schaltweg verkürzt. Ich habe den E36 328i Hebel verbaut, der war noch recht gut in Schuß.
  17. Kapitel 2, Motor reinhängen und ausrichten: Ab hier spalte ich mich von der bekannten Foren-Religion ab. Aus meinen eigenen Erfahrungen und denen anderer erfahrener Motorumbauer mit gewissem Qualitätsanspruch weiß ich, dass der M50/52 mit den originalen E36-Motorhaltern nicht anständig sitzt. Dazu kommen dann noch unterschiedliche Motorlager und Türme von Unterlegscheiben. Der Ansatz dahinter ist der, mit den vorhandenen Mitteln den Motor in den E30 zu bekommen, so dass überall ein 1cm Platz ist. Dem gegenüber vertrete ich einen völlig anderen Ansatz: Der Antriebsstrang hat grundsätzlich gerade und in Flucht mit Kardan und Diff verbaut zu werden. Macht man das nicht, leiden in erster Linie die Hardyscheibe und das Mittellager. Wie man auf den Bildern sehen kann, sind die Motorlager eh grob mißhandelt. Übrigens gehen auch Motorumbauer anderer Marken nach diesem Grundsatz vor, Prototypenbauer diverser Automobilhersteller die neuere Motoren in älteren Karossen zwecks Fahrversuch verbauen sowieso. Meine eigenen Bilder von einem sehr frühen M50-Umbau: Fahrerseite E34 M50 Lager, schon völlig verzerrt. Beifahrerseite M20, auch nach außen gezerrt. Damit man dann 5mm Platz zum BKV hat, aber auch nur wenn man die Rippen abfeilt. Dieses unschöne Bild zieht sich eigentlich durch sämtliche Umbau-Storys. Die Bilder sind teilweise von anderen Usern, wer sich hier zu Unrecht bebildert fühlt möge sich melden! Zum Dank für derartigen Aufwand sitzt der Motor dann ca. 3cm außermittig zur Beifahrerseite hin. Ich kenne Umbauten, bei denen das Batterieblech beschnitten werden musste, weil der Motor anschlug. Somit stand für mich fest, dass der Motor auch mittig rein kommt. Also Bremskraftverstärker raus, Motor samt Getriebe und E30-Getriebehalter reinhieven und das Getriebe hinten an der Karosse einhängen aber noch nicht festziehen. Auf den Achsträger ein ca. 1cm starkes Holzstück gelegt um die Ölwanne zu schonen und gleich ausreichenden Abstand zu gewährleisten. Motor mittig ausrichten. Die Profis nehmen hier sogar einen Laserpointer und eine Zielscheibe um den Antrieb über das Mittellager zum Diff in absolute Flucht zu bringen. Das war mir auf die Schnelle nicht möglich, wäre aber der Idealfall. Die Mittelposition findet man am einfachsten, wenn man die Zentralschraube der Kurbelwelle am Schloßträger ausrichtet. Dieser hat mittig ein Loch für den unteren Stützgummi des E-Lüfters. Motorlager verbauen und dann mal mit den E36 Motorhaltern spielen. -> passen nicht, wobei der beifahrerseitige nur minimal abweicht. Motorlager beifahrerseitig um den Fixierstift erleichtern und (richtig herum! Auf einem Bilder ist es noch verkehrt herum, aber das ist inzwischen korrigiert) ins Langloch des Achsträgers verbauen. Ein bisschen drehen und schon passt der Aluhalter. Das ist noch vertretbarer Minimalpfusch! Auf der Fahrerseite beträgt die Abweichung ca. 3-4cm, da ist nichts mehr mit drehen und würgen, ohne die Motorposition zu verändern. Also Motorhalter selber bauen. Inzwischen hat sich allerdings der Tino von 300mm.de der Sache endlich mal angenommen und mit dem V12Andi zusammen einen passenden Motorhalter gezaubert. http://wp1016621.server-he.de/300mm/index.php?cPath=97 Edit 2023: mittlerweile sind der Feuerfritz und ich dort auch aktiv geworden und haben eigene Halter für beide Seiten entwickelt. Gibt's bei mir via PN. Zwei Grundplatten gebaut, nach Vorlage E36. Rechteckrohr 40x30 mit der Flex angepasst und eingeheftet. Ein paar Knotenbleche nach Gefühl... Inzwischen hab ich auch Tinos Halter da und würde es nicht mehr selber bauen. Durch die geänderte Motorposition ergeben sich nachfolgend natürlich auch noch andere Sachen. Da hängt logischerweise ein gewisser Rattenschwanz dran. Aber wer das Poltern aus dem Kardantunnel kennt weiß, dass der Mehraufwand durchaus seine Berechtigung hat. Nicht wahr PeterS? Punkt 1 ist natürlich der BKV, da passt Serie nicht mehr. Man kann hier auf Polo oder 02 umbauen oder die bekannte Doppel-BKV LSC-115 ohne Adapter verbauen. Dieser muß dann allerdings noch leicht versetzt werden, aber das sollte er ohne Adapter eh, weil man sonst Überschneidungen mit den unterschiedlichen Lochbildern hat, aber dazu später mehr. Punkt 2 ist das Schaltgestänge. Durch das Spielen mit dem beifahrerseitigen Motorlager, welches 11mm exzentrisch ist, rutscht der Motor leicht nach hinten. Das bisher als passend bekannte E30 320i Schaltgestänge mit C=263mm ist zu lang, 325i/M3 mit C=244mm zu kurz. Passen tut E36 323ti compact mit C=257mm. Kostet 22€ der obere Arm, unten muß selbst gefertigt werden.
  18. M52-Umbau Sodele, da ich gerade in Berlin weile und hier plötzlich eine Menge Zeit habe, fange ich schonmal an den M52-Umbau den ich grad für nen Freund mache zu dokumentieren. Aktueller Stand der Dinge ist der, dass ca. 95% der Arbeiten abgeschlossen sind. Motor läuft und man könnte theoretisch schon fahren, wenn die Servo fertig verschlaucht wäre. Ich zerlege meinen Erfahrungsbericht mal in die einzelnen Baustellen, so dass man das hier quasi wie ein Nachschlagewerk verwenden kann. Der Grund warum ich hier nochmal den x-ten Erfahrungsbericht zu dem Thema schreibe ist der, dass ich von der gängigen Lehrmeinung zum Thema M50/52-Umbau in einigen Punkten abgewichen bin. Ich habe doch einige als fest angesehene Punkte über den Haufen geworfen. Das Eintragen hier wird sich über ein paar Tage hinziehen, ich bitte also davon abzusehen hier gleich Fragen reinzuposten, ich werde sie aus Übersichtsgründen löschen! Wer noch sinnvolle Ergänzungen hat ->PN! Kapitel 1, den Motor vorbereiten: An allererster Stelle steht natürlich das Vorbereiten des Motors. Dazu gehören für mich bei jedem Motorumbau mit BMW-Motor die Pleuellager. Da man eh die E34-Ölwanne + Pumpensaugschnorchel verbauen muß, hat man auch kaum eine Ausrede. Den Ölhobel in der Wanne muß man leider etwas mit der Flex bearbeiten, im Bild sieht man die Schnittkante silbrig glänzen. Im gleichen Aufwasch wird der hintere Kurbelwellensimmerring erneuert und die Ölpumpe einer Sichtprüfung unterzogen. Da der M52 einen Ölabscheider-Zyklon hat und der M50 aus dem E34 nicht, muß man das E34-Röhrchen vom Ölmeßstab noch um den zusätzlichen Stutzen erweitern. Am E36 Rohr den Stutzen abflexen, Loch bohren am E34 Rohr, anschweißen...kein Hexenwerk. Das E36 Rohr und Meßstab kann nicht verwendet werden. Da beim M52 nach '96 zwischen dem vierpoligen Temperaturgeber und dem Stutzen für die Drosselklappenvorwärmung meistens kein Loch mit Blindstopfen mehr vorhanden ist (frühe M52 haben das noch, M50 auch) muß man hier selber aktiv werden um den einpoligen braunen Fernthermometergeber des E30 verbauen zu können. Das heißt Brücke demontieren, Ölfiltergehäuse abbauen (die Dichtung setzt sich gerne und sollte eh erneurt werden!), an der betreffenden Stelle ein Loch gebohrt und Gewinde M14x1,5 geschnitten. Vorher natürlich alle Löcher verstopft. Ein zähes Fett an Bohrer und Gewindeschneider nimmt den Großteil der Späne auf. Sollte doch etwas hineinfallen, Thermostat ausbauen und Späne mit Druckluft nach vorne rausblasen! Ins Thermostat bohrt man gleich noch ein ca. 1mm großes Loch an der "Oben"-Markierung, danach entlüftet sich der M52 komplett von selbst. Man muß nur noch auffüllen und ist dann fertig!! Der Fernthermoterkram nochmal Rückwärtsgangschalter vom E30 verbauen, Kupplungszylinder verbleibt der vom M52 im Getriebe, E30 passt nicht.
  19. Das wirst Du evtl. im Leerlauf merken. Ich hab das Gefühl, dass meiner etwas unrunder läuft als Deiner damals. Allerdings habe ich das ZMS drin, nur wird es nicht mehr gut sein. Für den Prüfaufbau brauchste fast nichts. Ne kleine Spritze kann Dir sicher die Birte mitbringen, Stücke Spritschlauch, 2 Stück Kabel und ne 12V Batterie....fertsch.
  20. Hast du das Öldruckregelventil/Überdruckventil geprüft? Weil wenn Du zwar eine neue Pumpe hast, aber das Ventil den meisten Öldruck sowieso über Bord schmeißt, haste umsonst investiert! Ich hab das Teil bei meinem Eta in Verdacht und leider genau den Fehler gemacht es beim Pleuellagerwechsel nicht zu prüfen. Die Feder werde ich mal gleich auf die Bestellliste setzen... Nr.20 http://e30-talk.com/uploads/monthly_05_2011/post-12087-1423431690,1178.png Haste gleich das kleine Loch ins Thermostat gebohrt? Habs bei Vaddern grad gemacht. Dann braucht man den M52 gar nicht mehr entlüften. Auffülllen, fertig. Das 7. ESV gleich mal auf Durchlaß prüfen! Ansonsten wären nat. Bilder vom Karosseriebauer nett. So olle M20 kenn' wa doch alle.
  21. Tach, Da die Berliner ohne ausländische (exil-schwäbische) Hilfe irgendwie keine Treffen mehr angeleiert bekommen, spring ich mal in die Bresche. http://wp1016621.server-he.de/board/images/smilies/biggrin.png Die Saison hat begonnen, das Wetter wird gefälligst gut und dann gibts auch gleich ein Treffen für die Freunde des Altblechs und der harmonischen Doppelscheinwerferfront. Was gibt es schöneres? Ok, Freibier villeicht ... Den Termin 08.04. habe ich schon mal festgelegt. Davor wirds für viel schwer, das WE danach gibt's schon eine Konkurrenzveranstaltung, wo viele Berliner hinwollen. Treffpunkt würde ich wieder den bekannten Parkplatz vorschlagen beim S-Bahnhof Altglienicke. Am Seegraben(B96a) Ecke Paradiesstr. in 12526 Altglienicke. Uhrzeit sage ich jetzt mal um 11Uhr. (kann sich noch ändern) Was mir noch fehlt, ist ein guter Vorschlag für eine Ausfahrt. Das letzte Mal sind wir nach Jüterbog zur Kartbahn...evtl. gibt es etwas was nur halb soweit weg ist, aber trotzdem über Land geht?!? Vom ein oder anderen habe ich ja schon die mündliche Zusage, Tino klang auch gar nicht abgeneigt. Die Orga würde ich gerne über das E30.de erledigen, da ich sonst den Überblick verliere und hier eh nur noch wenige aktiv sind. Ich bemühe mich aber Anfragen zu beantworten und auch die aktuellen Infos hier reinzustellen. Trotzdem hier der Link zum Master-Thread! http://wp1016621.server-he.de/board/index.php?id=16175 Grüßle, Heiko
  22. Wie änderst Du eigentlich die 88mm Welle ab. Hab die auch daliegen und hatte schon ein paar Überlegungen angestellt. Allerdings hat mich gerade vorne der "komische" 4Loch-Flansch abgeschreckt.
  23. Das klingt bei der Leistung nach gesundem Mittelmaß. Also 15cm...
  24. Was hast Du denn jetzt eigentlich für ein Diff verbaut? Und welche Übersetzung hat bei Dir der 5.? Vor ein paar Jahren warst Du ja etwas kurz übersetzt...will sagen, du hattest eine kurzen ... Endantrieb.
  25. Plaketten sind Ori.
×
  • Neu erstellen...