Dass wir jetzt dort stehen, wo wir sind ist zu einem großen Teil unserer verkorksten Ostpolitik zu verdanken. Ich finde auch befremdlich, dass man einerseits auf ewig als Tätervolk gebrandmarkt ist, man sich andererseits im Rahmen absurder Nato-Mandate frisch-fröhlich an jedem sich bietenden Angriffskrieg beteiligt. Ohne Kriegserklärung der Hauptakteure, selbstverständlich. Wir sollten uns da raushalten. Weder mit unseren nicht vorhandenen Waffen aushelfen, noch Hilfe auf Jahrzehnte zusagen, kein gar nichts, null. Flüchtlinge aufnehmen, klar, humanitäre Hilfe sollte selbstverständlich sein. Ansonsten ist mal Fresse halten angesagt, die eigenen Probleme anpacken und nicht den großen Retter spielen wollen. Letzteres scheitert regelmäßig an der Unfähigkeit der gewählten Vertretung. Statt die großzügig eingenommenen Gelder weltweit zu verschleudern könnte man mal in Richtung Steuersenkung, Altersarmut, Bildung, Umwelt, Gesundheitswesen etc.pp investieren. Nö, wir mischen uns lieber in territoriale Konflikte von Staaten ein, die in keinem der beiden Bündnisse sind und uns genaugenommen soviel angehen wie eine Stammesfehde in Burkina Faso. Damit der Pöbel hierzulande nicht völlig ausflippt, senken wir irgendwas, kommt nur nicht beim Verbraucher an. Macht nix, wir schwadronieren weiter von Entlastungen und immerhin, 12 Taler Mindestlohn. Supi, läuft. Inflationsrate war gleich nochmal wie hoch?