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GearX

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  1. Versuch doch mal ob die mit Diesel leiser läuft als mit Benzin, dann müsstest du die nicht wegschmeißen.
  2. Du kannst doch Diagnoal vermessen an der Hinterachse über die Aufnahme an der Karosserie. Zum Einen kannst du eine der drei Schrauben der Längslenker herausdrehen und dann mit dem Stechzirkel auf die Verschraubung der Tonnenlager messen. Hierdurch kannst du schon Mal die Verformung des Unterbodens eingrenzen. Zudem kannst du Sowohl von der Aufnahme der Längslenker, als auch von der Verschraubung der Tonnenlager, bis zur Schraube der Sturzverstellung am Längslenker unten mittig messen. Das sollten, unabhängig der Seite und der Sturzeinstellung, die selben Werte sein. Sofern du abweichende Spurwerte hast, könnte hier ein Unterschied feststellbar sein. Wenn ich das aus deinen Posts richtig interpretiere hast du aber lediglich den Sturz unterschiedlich eingestellt. Sofern du irgendwo exzentrische Gummi- oder PU-Lager verbaut hast, prüfe nochmal deren Ausrichtung. Sicher ist sicher.
  3. Weiß jetzt nicht, ob das schon irgendwo vorher erwähnt wurde, aber Philips hat LED H1 im Angebot mit Zulassung für den E30. Muss ja nicht immer Osram sein. Und außerhalb Deutschlands hat das sowiso niemanden interessiert mit den Typzulassungen, wenn man sich auf deutschen Autobahnen in der dunklen Tageszeit mal so umschaut.
  4. Das letzte Update hier ist auch schon ein wenig her muss ich sagen. Also ich hab noch immer kein HVO100 ausprobiert, da mich nach wie vor der Preis etwas schreckt und ich zudem mal gelesen hab, dass bis das wirklich einen dauerhaften und aussagekräftigen Effekt auf Laufkultur und Verbrauch hat, müsse man mindestens 2 Tankfüllungen durchbraten. Das dauert bei mir in der Regel 2-3 Monate weil ich nicht wirklich viel fahre und zudem ist der Preis, zumindest im süd-östlichen Teil der Republik unterirdisch. In Österreich hab ich HVO100 noch nicht gefunden, da tanke ich sonst immer den Dinosprit und würde das Gebräu auch wechseln sofern es vorhanden wäre. Dann kam im Mai der erste Teil unseres Umzugs. Losgefahren mit gut 2t am Haken und dem Bewusstsein, dass das ein wenig länger dauern könnte. Interessant find ich, dass der 5er einen "relativ hohen" Grundverbrauch hat von >6,5l/100km, der dann aber nicht so exorbitant steigt, wenn man da was dranhängt. Mit 2 Personen und Urlaubsgepäck is er aber zum Beispiel sparsamer, wie wir im Urlaub festgestellt haben. Da waren wir teils unter 5,8l/100km, was uns schon sehr beeindruckt hat wenn man Fahrzeugalter und Laufleistung bedenkt. Mit dem Anhänger ging es aber noch immer relativ gut. Im Durchschnitt war das Auto bei 9,6l/100km. Ölverbrauch war auf den ersten Kilometern enorm, danach überschaubar. Zwischenzeitlich habe ich beide inneren Rückleuchten ersetzt, da die nachlackierte Heckklappe zu dick lackiert ist an der Stelle, wo sich die Haltenasen außen um den Blechfalz der Heckklappe legen. Die sind also erfolgreich abgebrochen. Also zweimal Gebrauchtteile verbaut. Zudem wurden der E30 und der 5er mit einem Nassauger inne gereinigt. Alles was Polster ist. Bodenbelag, Kofferraum, Sitze. Einmal alles. Im E30 waren die Gerüche dann ziemlich neutralisiert im Gegensatz zum E61. Der riecht nach wie vor einfahc komisch. Ich könnte nicht mal sagen, was es genau ist, dank meiner Corona-Nase aber es bleibt ja auch nicht mehr viel übrig. Könnte noch im Dachhimmel sein als Geruchsträger. Eventuell hilft eine Ozonbehandlung. Derweil gibt es weiter fleißig Duftbäume. Dann waren die hinteren Bremsleitungen dran. Klassischerweise fast durchgerostet unter der linken Unterbodenverkleidung. Wie das zu Stande kommt, kann ich mir eigentlich nur durch mangelhafte Produktqualität erklären, da die Leitungen weit weg von Haltern oder Anschlüssen gerostet haben. Das Schöne hierbei ist, dass die eh gestückelt sind im Bereich der linken A-Säule und man so super austauschen kann. Ist zwar eine Sissifusarbeit, aber am Ende kann ich beruhigter Schlafen. Meterwaren und Überwurfmuttern hab ich eh noch rumfliegen gehabt. Als das erledigt war und ich eine gebrauchte Waschmaschine abholen wollte, hat der E61 angefangen wirklich stark rumzuzicken. Bin ich so gar nicht gewohnt. Es war ein verdammt heißer Tag und in immer kürzeren Abständen kam die Fehlermeldung, dass das Getriebe in den Notlauf geht. Es war jedes Mal nach einem Neustart behoben für einige Kilometer, aber es kann ja nicht das Ziel sein, den Anlasser jetzt noch aufzuarbeiten. Also kurzerhand bei DonSimon im Allgäu angerufen. Er hatte das Getriebe im März auf seinem Schreibtisch. Seine Vermutung: Steckverbindung am Getriebe, da die Fehler laut Fehlerspeicher allesamt elektrischer Herkunft waren. In der Garage hab ich dann alles kontrolliert und konnte nichts feststellen. Öl war auch genug drin. Also einen Termin ausgemacht, Zugfahrzeug besorgt und den 5er auf dem Anhänger da runtergebracht. Long story short: Das Kabel an der Mechatronik zum Halteventil der Parksperrenentriegelung hatte eine aufgebogene Nase und daurch einen Wackelkontakt. Woher das kommt, wußten wir beide nicht, er hatte aber noch ein gutes Kabel in seinem Fundus. Nach einer Stunde hatte ich ein wieder funktionierendes Auto mit frischem Öl und einem weiteren sehr freundlichen und bemühten Kontakt mit Simon. Wer Getriebeprobleme hat, dem kann ich Simon nur ans Herz legen. Kurz vor knapp wurde dann nochmal die Hinterachse rausgerissen aus dem Fahrzeug. Die Korrosionsbehandlung im letzten Sommer war jetzt nicht so erfolgreich und so war an einigen Stellen die Korrosion wieder durch das Brantho durch zu sehen. Also einmal runter mit dem Brantho und mit dem Nadler die betroffenen Stellen wieder aufgebrochen. Diesmal kam dann Brunox Epoxy zum Einsatz. Mal sehen ob sich das besser schlägt. Ich hoffe es doch sehr, da ich weder Lust, noch die Möglichekit habe, die Baustelle nochmal anzugehen. Außerdem hab ich eine gebrauchte Stoßstange kurz mit Dose lackiert und ausgteauscht. Damit ist das gestauchte und gebrochene Teil jetzt auch Geschichte und von meinem Ausflug in die norwegische Botanik im Februar beliben noch die Kratzer links am Fahrzeug und die eingedrückte Tür hinten links. Das ist aber egal. Muss kein Neuwagen werden. Zu so einem Umzug gehört natürlich auch die Auflösung meiner Männerhöhle. Das war für den Kopf eine ganz schöne Aufgabe, aber uach für den Körper. In 10 Jahren hat sich vielen angesammelt frei nach dem Mottor "frisst eh kein Heu". So musste ich dann doch einmal mit dem Anhänger voll zur Müllverbrennung und zum Wertstoffhof fahren. Auch eigentlich gute Dinge sind da entsorgt worden. Problematisch war hier einfach, dass sich das Zeug nicht verkaufen lies und ich für die zweite Fahrt weder Platz noch freies Gewicht auf dem Anhänger hatte. Allein, was das ganze Werkzeug wiegt ist einfach irre! Gott sei dank ist vieles davon einfach in einem kleinen Koffer untergebracht und lässt sich super und bedenklos transportieren. Das Gewicht bleibt trotzdem und das wird bei der Menge dann auch ganz schnell mal interessant. Anfangs war der Anhänger hoffnungslos überladen für das Zugfahrzeug (gewogen auf einer Agrarwaage 2450kg). Nach der Umverteilung (400kg ins Auto) war dann alles gut und ich konnte auch diese Fahrt erfolgreich absolvieren. Da ich diesmal deutlich schwerer war als bei der ersten Fahrt im Mai, hat das Auto sich 10,3l/100km gegönnt. Jedoch diesmal nichtmal 0,5l Ölverbrauch auf der Gesamtstrecke. Leider ist beim Wiedereinbau der Achse das Ankerblech hitnen rechts ausgerissen. Da aber keine Zeit mehr für die Instandsetzung war, bin ich halt so gefahren. Das schleift sich frei und die Hauptuntersuchung ist eh neu, also egal. Nach einer Erholungsphase hab ich dann gestern das Ankerblech mit der Murksmethode ausgetauscht. Hab es eingeschnitten und über die Radnabe gestülpt. Klar widerstrebt mit die Lösung, was mit aber noch mehr widerstrebt ist der Ausbau der Antriebswelle hinten rechts in der Einfahrt auf dem groben Kies und ohne Hebebühne und mein komplettes Werkzeug. Außerdem soll das nicht nochmal 19 Jahre halten und das Radlager war gut. Also f*ck it zu neudeutsch Die nächste Baustelle wird dann den 1er wieder auf sein Originalfahrwerk zu stellen und das KW V3 rauszuwerfen. Bestimmt auch witzig. Das ist aber ein Problem meines Zukunfts-ichs PS: Irgendwann zwischen dem letzten Post und diesem kam auch noch ein überholtes Aktivlenkungslenkgetriebe rein in die Bude, da meines ja Spiel um die Mittelstellung hatte. Man macht ja sonst nichts.
  5. So, gibt hier auch mal wieder ein Update. Zwischenzeitlich wurde es recht musikalisch mit dem Tempomatensteuergerät, es ging flöten. Also kaputt in diesem Fall. Habe dann zuerst kurz überlegt ob ich es reklamieren soll, da die 2 monatige "Garantiezeit" des Verkäufers aus den USA noch nicht abgelaufen war Auf der anderen Seite... wofür? Das verursacht ja nur unnötig Bürokratie und hat vermutlich keinen Ausgang mit Mehrwert. Also hab ich kurz gegoogelt und rausgefunden, dass anscheinend niemand diese Steuergeräte versucht hat zu reparieren. Nachdem ich jetzt 2 Steuergeräte hatte, welche beide kaputt sind, dachte ich mir, da kannst schon mal eines der beiden opfern für meine bemitleidenswerten Lötkünste. Sollte es nichts werden, außer gegrillter Kunststoff, kann das zweite Steuergerät ja noch zu einem Elektroniker zur Instandsetzung. Also fix das Ding ausgebaut und geöffnet. Die Elektronik darauf ist wie zu erwarten simpel und übersichtlich. Hab mit meinem Vater (Der hat 25 Jahre Halbleiterindustrie hinter sich) dann das Ding mal begutachtet und er hat dann Bauteile identifziert, die vermutlich nach so vielen Jahrzehnten hinüber sind. Bauteile hab ich dann bei Völkner rausgesucht, bestellt und ausgetauscht. Geht eigentlich recht einfach und is gar nicht mal so bescheiden geworden. Nach dem erfolgreichen Test im Auto hab ich dann beschlossen, noch einen Wikipediaeintrag zu schreiben, falls sich auch jemand daran versuchen möchte. Ich könnt jedes Mal jauchzen vor Freude, wenn ich den Tempomathebel drücke und mir der Stellmotor das Pedal unterm Fuß wegzieht. Ein irre schönes Gefühl, dass das in so einem alten Auto mit all diesen Umbauten so gut funktionieren kann. Außerdem hab ich richtig den Narren gefressen an der Claude KI und in den letzten 3 Wochen den Sketch circa 25 Mal überarbeitet mit dem Erfolg, dass das Ding jetzt richtig irre geil ausschaut Besser, als ich es jemals gekonnt hätte und zudem ist das ganze auch brutal schnell und die Anzeige flüssig! Umgebaut wurde auch das Arduino selbst. Ich nutze jetzt einen ESP32 mit 38 Füßchen und Waveshare Displays mit ST7789 Treiberbaustein. Die sind sogar ein bisschen heller als die SEEED Displays waren. Jedoch wurde nicht nur die Anzeige selbst überarbeitet, sondern Claude hat auch an Hand meiner Messungen für wirklich jeden Sensor eine neue Kennlinie und Berechnugsformel erstellt. Die Werte sind jetzt also so präzise wie noch nie. Die Tankanzeige Beispielsweise ist so gestaltet, dass circa 16l im Tank sind, bevor der rote Balken schrumpft. Und tatsächlich waren es beim Tanken 15,irgendwas Liter. Mega gut, denn gerade in dem Bereich wirds ja langsam spannend. Eigentlich möchte ich das Auto auch mal mit voller Absicht leer fahren um rauszufinden, wo die Anzeige steht, wenn der Motor das Ruckeln anfängt. Ich werde wohl vor dem Umzug nicht mehr weit kommen, aber ich hab auch n Plan bezüglich des Kurvenbremsens mit dem DSC MK60E1 Umbau. Mal sehen, wann es an der Front weitergeht. Über den Winter soll da auch mal angepackt werden und ein Tutorial bis zum aktuellen Stand geschrieben werden. Da wird es dann im Wesentlichen um den Umbau selbst gehen, welches System welchen Vorteil hat und welcher Aufwand dahinter steckt, etc. Wird also umfangreich werden und daher Zeit in Anspruch nehmen.
  6. Die Magnetkupplung selbst halte ich für unkritisch. Wenn Elektronen fließen, dann zieht die an. Als wahrscheinlicher schätze ich ein Kontaktproblem mit dem Kabel bis zur Magnetkupplung oder möglicherweise ein Masseproblem. Auch gut zu wissen wäre ob überhaupt genug Kältemittel im System ist. Nicht, dass du da gerade an einem Schwellwert angekommen bist zwischen ausreichend voll und bereits zu leer. Prüfen würde ich folgendermaßen: System neu befüllen lassen um die Füllmenge als Kriterium auszuschließen. Sollten danach noch Probleme auftreten, dann muss bei laufendem System der Steckkontakt zwischen Druckschalter am Kompressor und der Magnetkupplung geprüft werden. Sollte der auch passen, kann man als Letztes auch mal die Magnetkupplung manuell mit 12V versorgen und schauen ob die zuverlässig anzieht. Natürlich kann man zudem auch mal die Masseseite prüfen. Widerstandsmessung vom Gehäuse des Kompressors zum Motorblock und zur Karosserie sollten annähernd 0Ohm sein.
  7. Eine kurze Anleitung zur Instandsetzung, falls ihr den selben Fehler habt wie ich. Wichtig: Bitte vorher alle Prüfungen durchführen laut Fehlersuchanleitung von BMW. Nutzt hierfür den Anhang "tempomatprüfung.pdf". Beide meiner Steuergeräte hatten am Ende den selben Fehler. 1. Steuergerät: Bei Betätigung des Tempomaten hat der Motor kurz am Bowdenzug gezogen, ab dem Punkt wo der Stellmotor hätte halten müssen, hat er aber losgelassen. Signaleingänge soweit alle in Ordnung, geschaltene Spannungen auch eher unauffällig. Vor kurzem dann Totalausfall. 2. Steuergerät: Hat am Anfang funktioniert wie es soll, dann jedoch immer häufiger Ausfälle im Sinne von Stellmotor zieht nicht an und jetzt ebenfalls Totalausfall. Folgende Prüfung war bei mir bei beiden Steuergeräten beim Totalausfall negativ: Bei der Prüfung beider Steuergeräte hatte ich hier Spannungsschwankungen zwischen 3,5V und 6V. Falls das bei euch auch so ist, könnt ihr diese Anleitung gerne nutzen zur Behebung des Fehlers. Möglicherweise kann man so auch andere Fehler beheben, das weiß ich nicht und möchte ich auch nicht garantieren. Auch garantiere ich keinen Erfolg der Reparatur oder hafte für Schäden, die durch Reparaturversuche entstehen. Hierfür sollte ein ausgebildeter Elektroniker aufgesucht werden. Was wird benötigt? - Lötstation im Idealfall mit regelbarer Temperatur - Lötzinn mit Flussmittel - Entlötlitze oder Entlötspritze - gutes Licht - 2 Elektrolyt-Kondensator axial bedrahtet 2.2 µF 63V (z.B. Vishay 2222 021 38228) - 2 Elektrolyt-Kondensator axial bedrahtet 10 µF 63V (z.B. Vishay 2222 021 38109) - 1 Elektrolyt-Kondensator radial bedrahtet 5mm 22 µF 63V (z.B. Frolyt E-KM3026) - 1 Elektrolyt-Kondensator radial bedrahtet 5mm 10 µF 63V (z.B. Frolyt E-KR3006) - 1 Tantal-Kondensator 3.3 µF 35V (z.B. TANCAP CA42-335M035AB) - 1 Tantal-Kondensator 1 µF 50V - Isopropylalkohol aus der Apotheke - Glasfaserradierstift - Platinenschutzlack Die Vorarbeit Als erstes lokalisiert ihr euer Steuergerät im Fahrzeug und baut dieses aus. Im Fall vom E30 sitzt es oberhalb des Handschuhfachs. Hierzu geht es am leichtesten, wenn man das Handschuhfach ausbaut und anschließend die Innenverkleidung links und oberhalb des Handschuhfachs ausbaut. Wo das baugleiche Steuergerät in anderen Baureihen sitzt, kann ich nicht sagen. Anschließend werden die Aluminiumnasen des Gehäuses auf der Steckerseite vorsichtig mit einem breiten Schlitzschraubendreher aufgebogen und die Platine aus dem Gehäuse gezogen. Das schaut dann so aus: Markiert sind hier auch gleich die Bauteile, die am ehesten Schuld sind. Ein Austausch eines einzelnen Bauteils alleine macht keinen Sinn, da hier alle markierten Bauteile lediglich Centbeträge kosten. Was ihr hier seht ist die Oberseite der Platine, hier wird nicht gelötet! Markiert habe ich folgende Bauteile: Violett: 2x ELKO "liegend" 10µF 63V Hellblau: ELKO "stehend" 22µF 40V Hellgrün: Tantalkondensator 3,3µF 35V Orange: Tantalkondensator 1µF 50V Gelb: ELKO "stehend" 10µF 63V Hellbraun: 2x ELKO "liegend" 2,2µF 63V Wer gut aufgepasst hat, merkt hier, dass nicht alle Werte von der obigen Liste mit den Bauteilen auf der Platine übereinstimmen. Gründsätzlich muss man festhalten, dass das Zeug 40 Jahre alt ist und man möglicherweise nicht mehr alles so bekommt, wie es Original ist. Im Fall von Kondensatoren ist es aber völlig legitim eine höhere Voltzahl (niemals niedriger!) zu nehmen. Lediglich die Kapazität sollte so nah wie möglich am Original sein. Bevor es jetzt losgeht, macht euch vertraut mit den Datenblättern der Bauteile. Manche Bauteile vertragen die Hitze beim Löten nicht besonders gut und das könnt ihr dem Datenblatt entnehmen. Wenn dort die Angabe "250°C für 3 Sekunden" drin steht, sollte man weder die Zeitangabe voll ausreizen, noch die Temperatur überschreiten. Dann ist das Bauteil frittiert und man kann direkt von vorne anfangen. Generell empfiehlt sich die Bestellung in der benötigten Anzahl "+1", oder sogar "+2", für alle Fälle. Es sind wie gesagt Centbeträge mit 7€ Versandkosten. Noch ein wichtiges Vorwort. Schaut euch gut an, wie gleichmäßig die Lötstellen oben und unten an der Platine sind. So muss das hinterher auch wieder aussehen! Es handelt sich um eine "Multilayer" Platine, bei der sich oben und unten Leiterbahnen befinden und ein Bauteil teilweise auf die obere Leiterbahn zugreift. Hier muss einfach entsprechend Lötzinn eingesetzt werden, sonst hat man keinen oder nur mangelhaften Kontakt und damit das Problem nicht beseitigt, trotz neuer Bauteile. Der Akt Ihr habt alles von der Einkaufsliste? Also los gehts! Zuerst den IPA Alkohol auf der Unterseite an den entsprechenden Bauteilen verteilen. Gerne auch mehrmals hintereinander. Der zieht in den Schutzlack ein und selbiger wird schrumpelig. Anschließend kann mit wenig Druck und dem Glasfaserradierstift der Schutzlack weggeputzt werden. Ich empfehle auch eine Anwendung auf der Oberseite, da manche Bauteile dank Schutzlack mit den Nachbarn "verklebt" sind. Bitte lüftet hier und verwendet den Hochprozentigen nicht in kleinen, geschlossenen Räumen. Sobald die Lötstellen und Bauteile frei sind, kann mit dem regen Austausch begonnen werden. Das geht binnen ein paar Minuten. Wichtig ist hier nur, dass ihr zwingend die Polung der Bauteile beachtet. Auch ein Einsatz der Entlötlitze empfiehlt sich. Macht die Neubestückung deutlich entspannter und gefahrloser. Probe aufs Exempel Bevor nun alles wieder versiegelt und zusammengesteckt wird, empfehle ich eine Probefahrt mit loser Platine im Handschuhfach. Verläuft diese positiv, so gehört auf die ausgetauschten Bauteile und offenen Lötstellen wieder ein Schutzlack und das Ganze kann wieder zusammengebaut werden. Im Fall von meinem oben geschilderten Problem mit den Spannungsschwankungen kann auch mit einem Multimeter zwischen Pin 3 & 4 am Stellmotorstecker im Fußraum geprüft werden. Dort sollten jetzt bei Zündung an und eingestecktem Steuergerät konstant 5,8V anliegen. Anfangs war bei mir die Regelung noch etwas hakelig und pulsierend, aber das hat sich schnell gelegt und für sein Alter regelt das System jetzt wieder richtig schön. Viel Spaß mit einem funktionierenden Tempomatensteuergerät für die nächsten Jahre tempomatprüfung.pdf
  8. Ich hab die letzte Woche auch ganz schön gekämpft. Hab umgebaut auf ESP32 und Waveshare Displays mit ST7789 Treiber, da günstiger und etwas heller. Es gäbe noch tageslichtlesbare rechteckige Displays, aber das ist ne andere Baustelle. Bezüglich dem nicht Anzeigen auf dem Display: - verlöte die Kabel statt zu stecken. Der Kontakt ist deutlich besser - falls du SPI nutzt, setze die Baudrate etwas runter (ich musste von 27MHz auf 22MHz reduzieren um stabil eine Anzeige zu bekommen) - setze bei Bedarf ein Delay von 100ms beim Bootvorgang bzw. vor dem init des Displays, das bringt auch richtig was. Ansonsten nach wie vor eine extrem elegante Lösung und gut umgesetzt Ich werd zum Tacho auch nochmal ein Update in meinem Fred machen denk ich. Hat sich doch einiges getan 😁
  9. Sonst halt bei Dienstleistern anfragen. Google spuckt zB den hier aus https://www.fortatech.com/
  10. Richte ich aus Kai
  11. Eher nicht. Zumindest wüsste ich nicht, dass Lukas und Fabi hier angemeldet sind
  12. Um hier mal die Wogen etwas zu glätten. Das Auto ist und bleibt in meinem Besitz. Es ist nur aktuell ne wirklich schwierige Zeit. Ich löse auch meinen Post vom 15.3.26 auf. Es steht ein Umzug ins Haus und da es sich hierbei nicht um die Strecke München - Stuttgart handelt, geht mir das Thema nicht an die Nieren, sondern an den Kopf. Darum war das Auto auch in KA inseriert. Einfach nur, weil mein Kopf nicht mehr klar gekommen ist mit den äußeren Umständen. Hergeben wollte ich das Auto eigentlich nie - außer es is jemand so dämlich und gibt mir M3 Geld für den ex 316i Also aktuell ist er zwar immer noch abgemeldet, aber ich hatte am Wochenende ein sehr bewegendes Gespräch mit einem Bekannten, welches mich seeeehr stark zurückgeholt hat auf den Boden der Tatsachen und worauf ich beschlossen habe, das Auto wieder anzumelden. Mein schönes Kennzeichen LF-V84 ist leider nicht mehr an einen PKW zu vergeben. Danke hierfür LRA Altötting für die scheiße, die ihr tagtäglich fabriziert Das neue Kennzeichen ist schon reserviert und ist jetzt auch nicht übel. Find ich zumindest: LF-I316. Passte ja mal zur Motorisierung Ich hoffe, dass ich bis Donnerstag die eVB Nummer bekomme um das Auto dann auch zuzulassen und Kennzeichen zu bestellen. Gestern hab ich "spontan" noch beide Ölwannendichtungen getauscht, da er nach der Autobahnkochnummer letztes Jahr auf der Heimreise von Meiningen wohl die Dichtungen frittiert hat. Frisches Öl kommt natürlich auch rein in den Hobel, das sollte ebenfalls bis Ende der Woche geliefert werden. Klar ist es schade, dass ich den jetzt erst anmelde, wäre gerne in Meiningen gewesen mit dem Auto, aber die Vergangenheit kannst du nicht mehr ändern - lediglich für die Zukunft lernen. Am Wochenende war ich im Rahmen einer Probefahrt auch auf der Straße unterwegs und konnte das Tempomatensteuergerät testen. Ebenfalls in Post 838 und auch 843 habe ich ja ein Problem mit dem Tempomaten geschildert und hatte hierzu auch Gespräche in Meiningen. Auf einer Privatstraße hab ich daraufhin nochmal das Steuergerät ausprobiert, das damals verbaut war. Der Fehler blieb. Zum Glück hatte ich bereits Mitte Juni ein Tempomatsteuergerät mit Halter aus den Staaten bestellt. Der Verkäufer hat es für 60€ inkl. Versand nach Deutschland angeboten - und noch viel verrückter: Mit 2 Monaten Garantie auf die Funktion. Da kann man wenig falsch machen. Eingebaut hab ich es am Wochenende nach Meiningen und getestet am vergangenen Samstag. Und was soll ich sagen. Ich hab jetzt einen E30 Touring mit V8, Klimaanlage und Tempomat und alles funktioniert Nicht nur schön zu fahren, sondern auch schön anzusehen ist er jetzt auch wieder. Der Lackierer hat ganze Arbeit geleistet. Stoßstange vorne, Seitenwandbeplankung vorne links und Kennzeichenblende wurden nachlackiert und man siehts einfach nicht. Obwohl die Farbe wirklich ne schwierige Nummer in der Nachlackierung darstellt, war es mit "nur" 6 Farbkarten ein Match. Chapeau an dich, Johannes
  13. Die Kurbelwelle weiß es natürlich nicht, jedoch wird der Hersteller bei seiner Angabe des Drehmoments die Torsion der Kurbelwelle einmal berücksichtigt haben und einmal eben nicht, je nachdem wo man laut Angabe gegenhalten soll. Ob du das beachtest oder nicht, bleibt dir überlassen. Nur, sowas als gleichgültig zu darzustellen finde ich fahrlässig.
  14. Kann und will ich so nicht stehen lassen. Es gibt Motoren, da wird das Schwungrad blockiert, richtig. Der N46 gehört da m.W.n. auch dazu. Wenn ich das aber bei einem M62 so mache, wo die Riemenscheibenseite blockiert werden muss, habe ich dank Torsion der Kurbelwelle im Fügevorgang am Ende ein verfälschtes Drehmoment. „Die paar hundert Nm“ sind eben nicht so einfach zu vernachlässigen. Übrigens find ich das ne starke Nummer wie du das auf eine Kurbelwellenzapfen wirkende Drehmoment mit dem der Kurbelwellenschraube vergleichst. Mit deinem Wissensstand habe ich da mehr erwartet. Der Unterschied zwischen: es wirkt Torsion über eine formschlüssige Verbindung ohne Blockade des Bauteils - oder es wirkt Torsion während des Fügens einer Verbindung auf ein blockiertes Bauteil ist definitiv nicht zu vernachlässigen. Bei manchen Sachen hilft es einfach, sich an die Reparaturanleitung zu halten. Wenn vorne blockiert werden soll, macht man das auch. Und wenn mans nicht macht, behält man das wenigstens für sich und verbreitet es nicht auch noch. Nicht jeder Nutzer hat den selben Wissensstand und vor Allem kann es sich nicht jeder Leisten den Fehler eines Anderen zu wiederholen oder zu reparieren. Und in eigener Sache: Wenn ich mir die 23€ für eine neue Kurbelwellenschraube nicht leisten kann oder will, sollte ich bei meinen Prioritäten bleiben und nicht das Hobby „Auto“ anfangen.
  15. GearX

    Anlasser klackt

    Laienhaft erklärt: Frisch geladen kann die Starterbatterie die Spannung halten. Nichtsdestotrotz ist die Chemie innerhalb der Batterie gealtert und es bilden sich Ablagerungen auf den Bleigittern. Dadurch kann sowohl beim Laden als auch Entladen weniger Strom fließen und die Batterie hat keine Kapazität mehr. Wie kann man das verhindern? Bei längeren Standzeiten sollten im Idealfall sogenannte Erhaltungsladegeräte an die Batterie geklemmt werden. Diese sorgen für einen dauerhaften Elektronenfluss in der Batterie und verlangsamen die Alterung. Ansonsten kann man die Batterie auch vollladen und dann abklemmen. Halbleere Batterien überleben den Winter nicht ohne Schäden.
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