Gleitzeit auf null, Überstunden, Mehrarbeit...du wirfst grundverschiedene Dinge durcheinander. Aber egal. Dass der Gewerkschafter dabei ist hat ganz einfach das Teilnahmerecht nach § 46 Abs.1 BetrVG als Hintergrund. Demnach muss die zuständige Gewerkschaft stets eingeladen werden, auch in nicht tarifgebundenen Unternehmen. Wenn alles so supi ist, weshalb hast du dann ein Überstundenkonto mit vierstellig, wenn der TV IGM eine Höchstgrenze von 20 Überstunden/Monat oder maximal 10 pro Woche als Höchstgrenze beinhaltet? Bei Einhaltung der tariflichen Regelungen hätte da schon längst § 195 BGB gegriffen. Alternativ gehst du leer aus, weil nicht angewiesen, kommt recht oft vor. Eine abweichende BV kann es hier nicht geben, kein Günstigkeitsprinzip erkennbar, Öffnungsklausel nicht vorhanden. Euer BR ist demnach eher so semi, weil er dagegen nichts unternimmt, zählt nämlich zu seinen Aufgaben. Wir kontrollieren mindestens halbjährlich Lohn- und Gehaltslisten nebst Zeitkonten. Wo ich bin ist nix geheimes. FEP, gehört zu Amphenol. Es ist aber so, wie weiter oben erwähnt: AG nehmen sowas dankbar an, weniger Personal, gleiche Arbeit. Und regelmäßig hat man dann diese "Unentbehrlichen" wegen Burnout im BEM.