So wie Scheineiliger schon weiter vorne schon geschrieben hat könnte es durchaus am alten Sprit gelegen haben.
Das Benzin wird durch langes lagern nicht besser, verliert seine Zündfähigkeit und verharzt.
Wenn Du das Auto länger nicht bewegst, z.B. über den Winter, dann auf jeden Fall den Tank randvoll machen und am besten noch einen Benzinstabilisator mit dazu geben.
https://www.classic-oil.com/benzin-additiv/bactofin-benzinstabilisator/168/
Alterungsprozess: Verdunsten
Benzin im Gemisch mit Luft zündet sehr gut, weil es sehr viele flüchtige Kohlenwasserstoffe enthält. Zwischen 30 und 200 Grad Celsius verdunsten diese Kohlenwasserstoffe, vor allem die für den Kaltstart wichtigen, leicht flüchtigen Bestandteile des Benzins. Diese sind ebenfalls der Grund für das schnelle Altern, denn über einen längeren Zeitraum flüchten eben diese gasförmigen Moleküle nach und nach aus dem im Tank stehenden Benzin. Das wird so spezifisch schwerer, und die Zündwilligkeit lässt nach, was man meist erst nach der Winterpause merkt. Das Sieden selbst kann im Grunde nur durch kühle Parkplätze unterbunden und durch einen vollen Tank verlangsamt werden.
Alterungsprozess Oxidation
Ein Grund, warum während der Winterpause der Tank randvoll mit Benzin sein sollte, ist der längerfristige Prozess der Oxidation. Olefine, ungesättigte Verbindungen im Kraftstoff, können mit dem Luftsauerstoff reagieren. Zum einen können dabei geringe Mengen korrosiver Essigsäure entstehen, zum anderen bilden sich Polymere – langkettige Verbindungen – die im Kraftstoff nicht mehr löslich sind. Dieser harzige Schmodder kann Pumpen, Leitungen oder Einspritzdüsen verstopfen. Vergaser-Fahrer können von dem dunkelgelben Lack ein Lied singen, und Restaurateure kennen dieses lästige Phänomen als Gum-Bildung. Merke: Je mehr Luft im Tank ist, desto höher das Risiko einer Oxidation.
Der Text stammt von hier: https://www.motorradonline.de/ratgeber/warum-geht-benzin-im-tank-kaputt/