Frontantrieb sehe ich per se nicht als Übel an. Lancia, Citroen und Saab haben da einigen technischen Aufwand betrieben um das zu realisieren. Boxer- oder kurzer VR-4-Motor, Getriebe vor dem Motor oder Motor gedreht und Getriebe darunter...
Aber die wollten das und hat ins Gesamtkonzept gepasst. Nicht weil es billig war.
Und genau da setzt der billige, verblockte Getriebe/Motoreinheit der üblichen Karren von VAG, Opel, Ford usw. an. Simple Massenware, kostengüntig zu produzieren. Und genau da landen manche Benze mittlerweile, die auf billigen Frontantrieb ohne das "Wollen" setzen. Zugekaufte Motoren aus dem "Partneregal" von Renault und fertig ist die Laube.
BMW mittlerweile aber auch. Der "Fetti" (Mini ist der beim besten Willen nicht mehr) hat die gleiche, simple Frontantriebsplattform wie der Einser und die kleinen "X"-tralarge Senjoren- und Versehrtenvehikel.
Plattformstrategie ist für die Konzerne richtig, weil es Geld spart. Führt aber dazu, dass nur noch sehr wenige eigenständige Fahrzeuge gibt. Das meiste ist der "Hut", also Autos, die "obenrum" sehr unterschiedlich aussehen und sogar von verschiedenen Marken verkauft werden, aber letztendlich auf der gleichen Basis aufgebaut werden.
Von unten (auf der Hebebühne) ist ein Audi auch nicht immer von einem Skoda zu unterscheiden. Oder ein Opel von einem Citroen/Peugeot oder eben ein Benz von einem Renault. Krass, ist aber so...
Rest ist Marketing.