@RR, jetzt mal halblang und Kopfkino aus. Im Gegensatz zu dem von unseren Mehrheitsmedien vor der Wahl verbreiteten Bild vom ad hoc Ausströmen von irgendwelchen Milizen, wenn die Wahl eng wird, ist es sehr friedlich jenseits des großen Teiches. Und das dort jetzt Gerichte beschäftigt werden, dürfte noch viel weniger verwundern, im Lande der Sammelklagen und Anwälte. Bei uns wird ja auch gegen alles und jeden geklagt - und letztlich ist genau dafür der Rechtsstaat ja auch da, dass die Leute ihren Ärger (ob begründet oder nicht ist dafür egal) im Ernstfall eben vor Gericht bringen und nicht auf die Straße. Auch die Briefwahl war bei uns früher durchaus umstritten und Gegenstand gerichtlicher Entscheidungen (es gibt 2 Entscheidungen des BVerfG dazu), nur haben wir eben den großen Vorteil, dass durch unser Meldewesen, welches in USA ja in dieser Form nicht existent ist, hier derartige Verfahren deutlich solider, genauer und sicherer durchgezogen werden können (mal einer der Punkte, wo es Vorteil für Deutschland heißt).