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cabriolet

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  1. Ganz im Gegenteil. "Unendlicher" Widerstand würde doch heissen, dass da NICHTS durch geht. So wäre es, wenn da keine Verbindung wäre. Hier geht´s aber darum, dass du irgendwo eine Verbindung hast, die da nicht hingehört. Wenn du also vom Relais-Sockel Pin 87 aus gegen Masse misst, wird der Widerstand vermutlich sehr gering sein. Deinen Stromverbrauch erklärt das aber nicht, denn wenn die Zündung ausgeschaltet ist, liegt das geschaaltete Plus ja nicht an. Wo kein Strom ist, kann auch keiner fliessen . Ich vermute mal einen der vielfältigen üblichen Fehler im Kombiinstrument. Oder irgeneine Leuchte, die ungeplant leuchtet (z.B. Handschuhfach, Kofferraum). Aber eins nach dem anderen...
  2. Ja, gelb-weiss ist richtig. Kannst du so anklemmen, auch wenn die roten "Stromdiebe" nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Einen geschraubten Sammel-Masseanschluss findest du links an der Karosserie. Die unterschiedlichen Kabelfarben für links und rechts brauchen dich nicht zu irritieren, das Kabel für den linken Scheinwerfer ist durchgängig, das für den rechten zweigt irgendwo in einer anderen Farbe ab. Macht Sinn, weil bei dir ja auch noch das Lampenkontrollgerät für die CC auf dem Weg nach vorne liegt, da müssen beide Leitungen getrennt durch. Aber auch bei Fahrzeugen ohne CC sind die Kabelfarben unterschiedlich, obwohl es da eigentlich unnötig wäre. Gruß Markus
  3. Wenn das Relais K4 festkleben würde, würde dein Abblendlicht dauerhaft brennen, das Relais hängt an Klemme 30 (Dauerplus). Nur der Relais-Steuerstrom hängt an geschaltetem ("Zündungs"-)Plus, geschaltet wird aber Masse-seitig über den Zug-Schalter. Also ist entweder der Schalter defekt oder du hast irgendwo zwischen Relais-Anschluss 87 und Schalter eine ungewollte Masse-Verbindung (z.B. durchgescheuertes Kabel, das mit der Karosserie in Berührung kommt). Gruß Markus
  4. Dann hast du einfach die "Null-Position" nicht hundertprozentig getroffen und die Verzahnung von der Kurbel auf dem Motor um einen Zahn versetzt. Den Tipp, den Motor in Null-Position zu fahren, gibst du ja selber in deiner Anleitung, ob aber auch das Gestänge in Nullposition steht, siehst du beim Zusammenbau schlecht: Die Kurbel muss wirklich genau in einer Geraden mit der unteren Stange stehen. Gruß Markus
  5. Die Schaltstange und deren Sicherungsklammer, die die Schaltstange im Auge vom Schaltknauf sichert, bekommst du nur von unterm Auto heraus und später wieder eingesetzt. Was du alles tauschst, hängt davon ab wie weit du bereit bist, dein Auto auseinanderzubauen . Ohne Mehrarbeit machen vor allem das weiße Lager um die Kugel vom Hebel (musst du ja sowieso ausbauen, geht dabei meistens kaputt) und die Kunststoff-Scheibchen beiderseits vom Auge am Schaltknauf Sinn. Ich persönlich würde nur mehr machen, wenn´s anders garnicht mehr auszuhalten ist oder wenn ich sowieso die Kardanwelle und/oder das Getriebe ausbauen muss, die Welle ist dir nämlich im Weg, wenn du auch die Lager vorne und hinten am oberen Schaltarm tauschen willst (das hintere ist übrigens kopfüber im ETK abgebildet ). Dann also Kardanwelle (und dafür den Auspuff) aus dem Weg und das Getriebe absenken. Wenn du auch das Schaltstangengelenk auf der Schaltwelle tauschen willst, gilt das Gleiche. Und wenn du schon mal so weit bist, solltest du den Wellendichtring der Schaltwelle gleich mit machen. Gruß Markus
  6. Top . Hat sich denn jetzt auch die Sache mit der fehlenden Leistung vom ersten Prüfstandslauf geklärt? Gruß Markus
  7. Top Anleitung, danke ! Musste das bei meinem 316iA damals gleich dreimal machen: Zuerst das kaputte Gestänge gegen das gute aus meinem geschlachteten Turbodiesel getauscht. Beim Testlauf hat´s dann geklemmt und garnicht bewegt. Natürlich hatte ich auch alles andere schon fertig zusammengebaut. . Also alles wieder auseinander, Fehlersuche. Beim Lösen der Wischerwellen ist dann ein Gewinde einfach abgebrochen, da war das Gestänge zwar wieder gängig, befestigen ging aber nicht mehr... Also ein weiteres gebrauchtes Gestänge aus dem Regal gezogen, naja, etwas wackelig, aber geht noch. Eingebaut, diesmal zuerst ein Testlauf, funzt. Alles, aber auch wirklich alles andere zusammengebaut, und ein Teil liegt noch neben dem Autochen: Die Plastikabdeckung vom Wischermotor. Entgegen eines YouTube Videos (Kommentar im Video: "Hab´s vergessen, geht aber problemlos durch die Öffnung vom Gitter") lässt sich das Teil natürlich nicht nachträglich montieren... also nochmal auseinander und ein drittes Mal wieder zusammen. Zu dem geplanten Nachmittag kam also noch die Nacht dazu. Aber eigentlich hatte das Unheil schon zuvor begonnen, deshalb eine kleine Sache, die ich anders als in deiner Anleitung machen würde: Die Klammer vom Lüftermotor würde ich nie wieder mit einem Schraubenzieher aushebeln, ich habe dabei nämlich die Kunststoff-Rastnase abgebrochen, und die gehört zum Heizungskasten. Und dass man den nicht freiwillig tauscht muss ich ja wohl nicht sagen (Bei mir sitzt da jetzt ein Schräubchen durch die Blechlasche in den Kunststoff des Heizkastens). Also besser einen Draht durch das Loch der Lasche fädeln und damit die Lasche nach unten über die Rastnase hinwegziehen. Gruß Markus
  8. Das Colorglas ist auf den Bildern eindeutig vorhanden. Aber mit den Neblern hast du Recht. Auf dem Innenraum-Foto ist der doppelte Schalter für NSW und NSL zu erkennen, kannst also davon ausgehen dass mal Nebelscheinwerfer vorhanden waren. Da ist es aber beim NFL schwierig, welche in gutem Zustand zu bekommen. Vielleicht waren sie wie fast immer kaputt oder trübe und es waren keine brauchbaren zu finden? Gruß Markus
  9. Ich spring´da mal kurz ein: Es braucht keine Rückwärtssuche dazu, man muss nur, nachdem man den Hebel im ETK gefunden hat, auf die "Info"-Schaltfläche neben der Teilenummer klicken, hier ein Screenshot zum Z3 1.9 Hebel: Das lässt sich dann noch weiter aufdröseln, indem man auf das jeweilige Fahrzeug klickt. Weiter oben und nicht in meinem Screenshot zu sehen steht auch die alte Teilenummer, falls jemand nach Gebrauchtteilen suchen will. Gruß Markus
  10. Die Gewinde der Deckel sind genormt. Auch der E30-Sensor müsste höhenmäßig zum E60-Behälter passen, da hier im Talk ja schon andere diese Kombination verwenden. Gruß Markus
  11. Na die Teile, die bei dir kaputt sind . Deinen Fotos nach also die rechte Grundplatte und der Kantenschutz. Wie die linke Grundplatte und vor allem auch die Gegenseite am Verdeck (Verschlüsse und deren Kunststoffkegel) aussehen, zeigst du ja nicht. So verschraddelt wie das bei dir aussieht, vermute ich mal. dass das Verdeck erstmal sauber eingestellt werden muss. Erst danach solltest du an die Einstellung der Scheiben gehen. Ob und was am Verdeck eventuell noch instandgesetzt werden muss, lässt du dir aber am Besten von wirklichen Profis erläutern. Das Cabriozentrum in Osnabrück wurde dir ja schon genannt, unser "Talk-eigener" Verdeck-Mann Rainer (User @masipulami1) ist zwar etwas weiter von dir weg im Taunus nördlich von Frankfurt, aber jemand der das E30-Verdeck in- und auswendig kennt. Gruß Markus
  12. Du erklärst es dir doch in deiner Frage selber: Blechmuttern an den Kotflügel, Kotflügel von hinten an die Winkel (dazu Tür öffnen, damit du da nix verkratzt), Schrauben von vorne, also vom Radhaus aus. Gruß Markus
  13. Übergabedurchsicht heisst nicht, dass sie während der Übergabe an den Erstbesitzer erfolgt. Sondern dass das Fahrzeug durchgesehen wird (und eventuelle Mängel beseitigt werden), damit das Fahrzeug mängelfrei übergeben werden kann. Gerade bei Autos, die sowieso schon beim Händler stehen, findet das statt, wenn einfach mal Zeit dazu ist. Vielleicht auch bewusst so früh wie möglich, um Zeit zur Fehlerbehebung bis zum vereinbarten Übergabetermin zu haben. Falls doch mal Standschäden beseitigt, eventuelle Kratzer auspoliert, von Ausstellungsfahrzeug-Probesitzern abgebrochene oder verdreckte Teile ersetzt werden müssen . Bei Autos, die ab Werk so schnell wie möglichzum Kunden kommen sollen ist das natürlich anders, da erfolgt die Durchsicht gerne gleichzeitig, während einer der Autohausmitarbeiter auf der Zulassungsstelle steht. Gruß Markus
  14. Ist ja auch die Frage, wo du mit der Leistung hinwillst. Ich "rechne" da ganz simpel durch Vergleiche: Die Leistung ergibt sich ja aus der Luftmasse, und wenn die K1200 in der R- und der S-Variante ab Werk schon über 160PS hat, passt auch genug Luft für über 160PS durch die Drosselklappen, wenn ein anderer Motor ´dranhängt . Gibt sogar Tuner, die mit der originalen Drossel (angeblich) 200PS aus der 1200er quetschen. Und wenn ich mich nicht irre hat auch der "kleine" 195PS-S14 im M3 den gleichen Drosselklappen-Durchmesser von 46mm wie die K1200. Limitieren werden dich also eher die Nocken, Ventile, Verdichtung und die möglichen Drehzahlen. Gruß Markus
  15. Ist das beim M50 nicht auch so, dass das Ölfiltergehäuse einen Ablauf direkt in die Ölwanne hat, der durch die Schraube vom Filtergehäuse-Deckel verschlossen wird? Fehlt der O-Ring an der Schraube, könnte dir da auch der Druck abhanden kommen. Würde also gleichzeitig unter 4) und unter 2) fallen . Gruß Markus Edit: Ich sollte vielleicht ERST lesen, DANN schreiben: Das war ja das erste, wo du nach geschaut hattest.
  16. Normalerweise nicht, das System aus einer Kugel in einer Laufbahn, welches das verhindert, sitzt im Zünd-Anlass-Schalter und nicht im Schließzylinder. Egal, ob man da nun mittels Schlüssel im Schließzylinder oder mit einem Schraubenzieher in ausgebautem Zustand dreht. Ist der Zylinder ausgeleiert, hat man eher das gegenteilige Problem: Der Schalter wird garnicht mehr weit genug gedreht, um den Kontakt für den Anlasser zu betätigen. Aber du hast schon Recht, das passiert Fahranfängern recht gerne. Aber eben nur dann, wenn der Schalter sowieso schon kaputt ist (was gerade beim E30 nicht selten der Fall ist). Oder wenn mit Kraft gedreht wird und dann die Kugel aus der Führung springt oder die Führung selber zerstört wird. Spätestens dann ist der Schalter kaputt. Kommt drauf an, wo der Zahnausfall ist: Hat´s den Anlasser erwischt, muss nur der raus. Ist der Zahnkranz auf der Schwungscheibe kaputt, muss die Schwungscheibe neu oder zumindest ein neuer Zahnkranz aufgeschrumpft werden, dazu müssen dann Getriebe und und Kupplung und natürlich das Schwungrad ´raus. Meistens zerreißt es aber zuerst den Anlasser. Falls du aber irgendwann mal recht günstig an einen gebrauchten Zünd-Anlass-Schalter kommen solltest (Achtung, es gibt Unterschiede zwischen Airbag- und Nicht-Airbag-Fahrzeugen!), dann tausch´ ihn sicherheitshalber. Ist nicht schwer, da er nur geclipst und die Kabel gesteckt sind. Ist selbsterklärend, wenn du einen "neuen" gebrauchten in der Hand hälst. Gruß Markus
  17. Das erste, was mir einfällt, wenn du sagst "Kraftstoff an der Einspritzleiste" und "Kerzen nicht nass": Wann lief der denn das letzte Mal? Wenn das lange her ist, könnten die Einspritzventile verklebt bzw festgegammelt sein. Oder, da du ja die O-Ringe an den Einspritzventilen neu gemacht hast: Vielleicht hast du die Steckerleiste nicht richtig auf den ESV eingerastet oder den Bajonettstecker nicht richtig zusammen und sie werden dadurch nicht angesteuert. Kabelbruch wäre natürlich auch möglich. Gruß Markus
  18. Nicht das Zündschloss selber, sondern den Zünd-Anlass-Schalter, das Ding ist auf der Rückseite vom Zündschloss mit Rastnasen befestigt. Ist die Nummer 3 hier im Bild aus dem ETK: http://de.bmwfans.info/parts-catalog/E30-2-doors/Europe/320i-M20/1990/browse/steering/steering_lock_ignition_switch/ Wenn nur Kontakte oxidiert oder abgenutzt wären, könnte man das vielleicht retten (Zerlegen und wieder zusammenbauen ist aber fummelig mit winzigen Kügelchen und Federn), bei dir vermute ich aber mal, dass da etwas gebrochen ist. Ich denke mal, dass da nichts zu reparieren ist. Du kannst das natürlich so lassen und darauf hoffen, dass der Anlasser nicht nochmal unfreiwillig in Aktion tritt. Gruß Markus
  19. Normalerweise lässt sich beim E30 der Schlüssel nach dem Betätigen des Anlassers nicht nochmals weiter nach rechts drehen, um genau das zu vermeiden: Der Anlasser will in den drehenden Zahnkranz einspuren. Der Schlüssel muss zuerst wieder ganz nach links gedreht werden. Wenn deine Schwester es also geschafft hat, den Schlüssel bei laufendem Motor rechtsherum zu drehen, ist das Elektrik-Teil ("Zünd-Anlass-Schalter") an der Rückseite des Schlosses kaputt. Das kann auch der Grund dafür sein, dass du das Geräusch auch schonmal beim Abstellen des Motors hattest: Eventuell irren irgendwelche Bruchstücke oder das Metall-Kügelchen, das Teil des Sperr-Mechanismus´ ist, im Schalter herum und haben für unfreiwilligen Kontakt gesorgt. Gruß Markus
  20. Vom Motorraum aus. Kabelkanal mit Kabeln und Diagnosedose wegbauen, Leerlaufsteller aus dem Weg bauen, Blechdeckel abschrauben und "schon" blickst du auf die Luftführung. Die auch noch ausgeklipst (je zwei Halbschalen über beiden Lüfterrädern), und du siehst das Ding vor dir. Befestigt ist der Lüftermotor mit einer Blechklammer, die recht fummelig zu entfernen ist. Die hat unten ein Loch, durch das du am besten einen gebogenen Draht steckst und daran ziehst. Nicht mit einem Schraubenzieher hebeln, dann bricht gerne die Plastik-Nase, an der die Klammer eingerastet ist. Das wäre der Super-Gau, denn das ist Teil des Gebläsekastens.
  21. Das ist es vermutlich, was es für mich unverständlich macht. Eine Drehzahlanhebung heisst ja, dass erstmal Drehzahl da ist. Aber egal, eine Strom-Geschichte kann´s ja nicht sein, wenn du etwas spürst. Also wohl wirklich ein klemmender Lüftermotor. Trotzdem würde ich an deiner Stelle erstmal nachschauen, ob nicht irgendetwas den Lüfter blockiert oder bremst (schiefsitzende Luftführung zum Beispiel), bevor du auf Verdacht einen neuen kaufst.
  22. Ich kann´s mir aufgrund deiner Beschreibung nicht vorstellen, du musst da schon genauer werden. Oder vielleicht muss ich genauer nachfragen . Spürst/hörst du ein Geräusch, wenn du den Lüfter einschaltest und BLEIBT dieses dauerhaft, oder ist es nur kurzzeitig und wenn ja wie lang? Was passiert, wenn du auf Stufe 2 schaltest? Ändert sich etwas? Und wie sieht´s mit den Stufen 3 und 4 aus? Und was hat die Werkstatt gemacht, war die am Gebläsekasten zu Gange und hat eventuell etwas falsch zusammengesetzt was den Lüfter bremst oder verklemmt?
  23. Hatte ich schon garnicht mehr auf dem Schirm. Ja.
  24. Beim Lüfter ist mir nicht ganz klar, wann und wie lange das Geräusch zu hören ist (mal abgesehen davon, dass ich nicht wirklich weiss, was du mit "Motor mit angezogener Handbremse" meinst) , denn oben schreibst du von "Funkstille". Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass der Lüfter garnichts macht. Wenn er ein Geräusch macht, läuft er also. Ändert sich das Geräusch denn beim Durchschalten der Stufen? Die weitere lange Liste versuche ich mal abzuarbeiten. zu 1) Die Einstellung vom Gaszug würde ich nicht antasten. Entweder du schraubst ihn mitsamt seiner Haltebrücke ab und hängst ihn am DK-Hebel (zweiteiliger schwarzer Clip) aus. Oder du lässt ihn einfach dran und legst das gesamte Drosselklappenteil am Zug hängend zur Seite. Zur Schmierung gibt´s unterschiedliche Meinungen, ich nehme Motoröl und halte das Zug-Ende (mit Drosselklappenteil ) nach oben, damit das Öl hineinziehen kann. Dauert bzw. man bekommt nur wenige Tropfen hinen, das verteilt sich aber über die Jahre. WD40 und Ähnliches zieht zwar besser von alleine in den Zug, hat aber auf Dauer kaum Schmiereigenschaften. Außer Kriechen und Stinken kann das mMn nix. Was aber auch gerne hakelt oder klemmt, ist die Hebel-Mechanik am Pedal im Fußraum. zu 2) Das Drosselklappenteil einfach nur abschrauben und mitsamt Gaszug zur Seite hängen. Vorher nicht vergessen, den Stecker vom DK-Schalter abzuziehen (Schalter bleibt am DK-Teil) und die Vorwärmung abzuschrauben. Die bleibt nämlich besser an ihren Wasserschläuchen. Zwischen DK-Teil und Ansaugbrücke sitzt noch eine Papierdichtung, die hatte ich noch nie kaputt aber besser ist´s wenn du sie bereit liegen hast. Beim späteren Wiedereinbau musst du auf den O-Ring von der Vorwärmung aufpassen, der muss sauber sitzen, damit du ihn nicht zerquetschst und das dann später dort Falschluft zieht. zu 3) Wenn die ESV schwer ´rausgehen, hilft Silikonspray. Einfach die gesamte Einspritzleiste aus der Ansaugbrücke ziehen. Beim späteren Eindrücken ebenso, damit die neuen O-Ringe ganz bleiben. Am oberen Ende der ESV genauso, da aber die Klammern nicht vergessen. Bei der Steckerleiste würde ich kein Kontaktspray nehmen (nehme ich auch sonst nicht, das ist ein auf Dauer ätzendes Zeug und macht mehr kaputt alls es nutzt). Wenn überhaupt, dann einen Kontakt-Reiniger und anschließend ein Kontakt-Pflegemittel. Ist bei den ESV normalerweise aber nicht nötig, da sind Dichtungen in den Steckern. Die Steckerleiste geht übrigens auch einfach durch Ziehen von den ESV, du musst keine Klammern oder Federn an den Steckern drücken oder heraushebeln. zu 4) Ja, da tritt Sprit aus. Tut er sowieso, da du ja die Einspritzleiste demontierst und dazu die Schläuche sowieso ab müssen. Bei den Schläuchen unbedingt auf das 3E hinter der Din-Bezeichnung achten, weil die Schläuche hier besonders temperaturbelastet sind. Also DIN 73379 / 3E. zu 5) Kommt drauf an, ob die Dichtungen einfach so abgehen. Wenn ja, musst du da nix machen. Wenn sie aber festsitzen, hilft nur mechanische Gewalt: Kratzen, Schaben etc... zu 6) Ist bestimmt alles vorgegeben, ich mache das aber immer nach Gefühl. Vielleicht hat jemand anders eine Drehmoment-Tabelle zur Hand. zu 7) Ja . zu 8) Der geht zum Leerlaufregler und ist gleichzeitig auch ein Wasserschlauch, die Nummer 11631714527. Hier im ETK die Nummer 10: http://de.bmwfans.info/parts-catalog/E30-2-doors/Europe/318i-M40/browse/fuel_preparation_system/volume_air_flow_sensor/ . Achtung, teuer! zu 9) Ja, die 18301728208. Schrauben und Muttern musst du dir halt ansehen bzw du wirst merken, wenn du etwas abreisst. Der (Automatik-) Halter ist nicht nur teuer, sondern sauteuer. Würde ich nur neu machen, wenn er wirklich kaputt ist. So, das war jetzt ja fast ein Roman. Ich muss jetzt erstmal ´was essen. Gruß Markus
  25. Das ist eher selten, dass der Lüfter ohne vorherige Geräusche schlagartig komplett aufgibt. Was hat denn die Werkstatt gemacht? Eventuell etwas, was dem Lüfter den Strom wegnimmt? Bevor du einen neuen kaufst, würde ich erstmal schauen, was die Sicherung (Nr. 20) und das Entlastungsrelais (K7) sagen. Wenn das Entlastungsrelais nicht anzieht geht auch die Spiegelverstellung nicht, lässt sich also einfach testen. Sind aber Relais und Sicherung in Ordnung, müsstest du mal messen, ob am Lüftermotor überhaupt Strom ankommt. Gruß Markus
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