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cabriolet

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  1. Die Durchführung, in der die Gummimuffe sitzt, ist an der Karosserie verschraubt. Dieses verschraubte Teil musst du versetzen, wenn ich mich nicht irre ein wenig nach unten und in Richtung Fahrzeugmitte. Gruß Markus
  2. Oh, das war mir so noch garnicht bewusst. Wahrscheinlich, weil ich bisher nur "späte" E30 hatte, bei denen die Kreuzis in der Fahrzeug-ABE standen. Habe beim G00geln gerade noch die ABE für die Räder gefunden, und zwar nicht herstellerspezifisch (meistens hat man ja auch gemixte Sätze an Rädern), sondern mit BMW als Inhaber der ABE: https://www.e30.de/fotostory/f02110/ABE7x15E30Kreuzspeichen.pdf
  3. Ja, so wie @NULLZWOtii sagt. Und wenn sich trotzdem (wie bei mir vor vielen Jahren) einmal ein TÜV-Prüfer querstellen sollte: Auf den Felgen steht "BMW" und die BMW-Teilenummer "1 179 066", darüber sind sie indentifizierbar und unter dieser Nummer in der Fahrzeug-ABE gelistet. Gruß Markus
  4. Ok sorry, dann muss ich das mit dem "Blödsinn" zurücknehmen. Gruß Markus
  5. Für mich ist das nicht wichtig. Eventuell aber für dich, wenn dir die Historie des Fahrzeugs am Herzen liegt. Im Bild ist definitiv nichts verdeckt. Falls es aber ein altes Bild vom Vorbesitzer sein sollte und dort wo ich es markiert hatte jetzt ein Hebel ist, ist das Verdeck eventuell nachträglich umgerüstet. Vielleicht weil das E-Verdeck defekt war. Deine Erklärung weiter vorne, dass auf das E-Verdeck bewusst verzichtet wurde um das Kofferraumvolumen nicht zu schmälern ist übrigens Blödsinn. Der Antrieb sitzt komplett im Verdeckkasten.
  6. Ich spreche von den Bildern, die du gepostet hast. Bastelbert vermutlich auch. Ich habe mal markiert wo der Hebel wäre, wenn es ihn den gäbe:
  7. Daher, dass auf deinen Bildern keiner ist. Gruß Markus Edit: @bastelbertwar schneller...
  8. Einmal bestellen reicht, und zwar die Version mit dem "L". Das L und R im Teilekatalog steht für Linkslenker und Rechtslenker. Die Variante für den M40-4-Zylinder gibt´s übrigens seit vielen Jahren schon nicht mehr, macht aber nix weil die sowieso seeeeehr umständlich einzubauen wäre. Die gehört nämlich in Teilen mit in den Kabelbaum eingewickelt. Die Sechszylinder-Variante wrd einfach "lose" verlegt. Ob du die Reste der alten LWR aus dem Kabelbaum umständlich befreist oder einfach abschneidest bleibt dabei dir überlassen. Es gibt auch Unterschiede zwischen Fahrzeugen mit/ohne ABS, immer wenn ich mal eine LWR bestellen musste, gab´s aber nur die Variante für ABS-Fahrzeuge. Ist aber nicht schlimm, die passt immer. Umgekehrt geht´s nicht, die wäre zu kurz weil der ABS-Block im Weg ist. Zur Haltbarkeit: Im Cabrio hat die erneuerte 12 Jahre gehalten, getötet habe ich sie vermutlich letzten Sommer mit Fluid-Film, das hat sich mit dem Material der Schläuche nicht vertragen. Auch die im Touring habe ich selber auf dem Gewissen, bei Schraubereien einen Schlauch zu sehr geknickt, die wurde aber schon beim Vorbesitzer erneuert, daher weiss ich nicht wie alt sie geworden ist. Gruß Markus
  9. Bin auch der Meinung, dass das die gleiche Sicherungsscheibe ist wie an den Gasfedern. Um das zu verifizieren, kann @Donnercruiser aber auch selber mal im Verdeckkasten nachschauen: Der zweite Bowdenzug ist ja dort eingehängt und wird auch nach dem gleichen System befestigt wie der kofferraumseitige Zug. Ist da die Sicherungsscheibe die gleiche wie an der Gasdruck-Feder, dann ist auch die Teilenummer klar: 07 11 9 932 815 Gruß Markus
  10. Habe gerade noch ein interessantes pdf zum Thema gefunden, zeigt so einige Kleinigkeiten, die bei der Einheit M42 und Getriebe aus dem E30 angepasst werden müssen: http://theguestroom.net/m42-02/m42swap.pdf
  11. Zu meinen aktiven 02-Schrauberzeiten war ich eigentlich eher original unterwegs, aber solche Umbauten waren schon in den 90ern (M40) und später (S14, M42) gang und gäbe. Wenn ich das richtig erinnere, ist das garnicht allzu aufwändig. Die größten Themen waren damals, dass Motorhalter selber gebaut werden mussten und beim M42 gerne ein M20-Getriebe aus dem E21 verwendet wurde. Erspart das Gebastel mit dem Geber für den Tacho, ansonsten muss man eben ein Geberrad irgendwie an eine Antriebswelle basteln. Falls überhaupt ein DZM vorhanden ist: Dem sollte das egal sein, ob er sein Signal direkt von der Zündspule, oder bei den Einzelspulen am M42 von der Motronik verabreicht bekommt. Motorelektronik lässt sich völlig problemlos komplett übernehmen, je nach Wunsch/Bedarf/Vorhandensein übernimmt man eben die Wegfahrsperre oder lässt sie herausprogrammieren. Auspuff und Schaltgestänge umbauen/anpassen versteht sich von selber, und gerade beim 1502, der hier nach Baujahr und fehlender Chromleiste wohl vorliegt, wurde sogar an der Bremse gespart. Auch die muss also aufgerüstet werden. Ich habe aber den Eindruck, dass yvi sich da schon vorher genau schlau gemacht hat. Gruß Markus (dessen 1502 seit inzwischen 15 Jahren auf seine Restaurierung wartet)
  12. Das hast du dann aber SEHR missverstandlich geschrieben. Die Klappe des LMM ist eben NICHT geschlossen, sondern erfasst die Menge der angesaugten Luft und regelt darüber die Gemischzusammensetzung, also die Menge des eingespritzten Sprits. Für die Regelung der Leerlaufdrehzahl ist einzig und allein der Leerlaufregler zuständig, und die Leerlaufdrehzahl erkennt die Motronic sehr wohl und regelt auch entsprechend nach. Egal ob der Steller jetzt mehr oder weniger Luft durchlässt, damit ändert sich nur die Leerlaufdrehzahl, aber eben nicht (wie du schriebst) das Gemisch, denn die Luftmenge wird über den LMM erfasst. Der Leerlaufsteller liegt parallel zur Drosselklappe und macht damit nichts anderes als du selber mit dem Gasfuß. Letzten Endes aber wurscht für den TE, denn mit dem billigen LLR als vermutliche Ursache (falls denn der DK-Schalter zuverlässig funktioniert und die Motronik auch angelernt ist) sind wir uns ja einig. Gruß Markus
  13. Geht´s um die ab Werk lieferbare Anhängerkupplung? Die ist in der Fahrzeug-ABE enthalten und sollte damit ohne weitere Papiere eintragbar sein (in der Fahrzeug-ABE findet der Prüfer dann auch alles, was im Schein korrigiert werden muss, nicht nur die Anhängelast sondern z.B. auch das Mehrgewicht). Lief bei meinem Touring problemlos. Gruß Markus
  14. Nein, der LLR ist kein Bypass zur Luftmengenmesser-Klappe, sondern zur Drosselklappe. Damit reguliert er nicht das Gemisch, sondern tatsächlich die Leerlaufdrehzahl . Und diese merkt die Motronik sehr wohl. Für das richtige Gemisch sind dann in erster Linie der Luftmengenmesser und die Kühlmitteltemperatur, für die "Feinheiten" dann die Lufttemperatur und die Lambdaregelung zuständig. Ich würde hier aber auch erstmal, vorausgesetzt die Motronik ist wirklich "angelernt" und der DK-Schalter funktioniert wirklich zuverlässig, auf den billigen LLR tippen. Hatte da im Bekanntenkreis schon mehrere, die nicht richtig oder garnicht funktioniert hatten (am M40 und auch im W201-Benz). Gruß Markus
  15. Würde so bei der ABE nicht funktionieren: Die ABE beschreibt das Fahrzeug, das zugelassen werden soll. Gibt es nun Änderungen in der Serie, beispielsweise ein Facelift, oder neue Motoren, oder zusätzliche Rad-/Reifenkombinationen etc., beschreibt ein Nachtrag die Änderungen gegenüber der ursprünglichen ABE für die Fahrzeuge, die nun erstmals zugelasen werden sollen. Viel Erfolg jedenfalls beim Termin für §21 und H . Gruß Markus
  16. Ist beim M20 halt kein O-Ring. Bei meiner SKF-Pumpe war die Dichtung auch dabei, wenn die bei dir nicht dabei sein sollte, bekommst du die aber problemlos im freien Teilehandel von verschiedenen Herstellern, auch übers Internet. Nur mal als Beispiel: BMW 11 51 1 722 677 Gruß Markus
  17. Wenn ich das Datum richtig entziffere, ist der Nachtrag 2 vom 6.Oktober 1989, somit neuer als dein Auto und damit genauso unzutreffend wie die Nr 5. Dein Prüfer muss also die ABE 9637/4 und vermutlich den Nachtrag 1 heraussuchen. Und das muss er sowieso, sonst wird das mit dem Stammdatenblatt nix. Aber das wird er schon selber wissen (und vor allem besser wissen als ich, bin ja selber in meinem vorigen Post in die Falle getappt mit der Nr. 5 vom Mai 1992, die damit nur noch den Touring betrifft), und er muss es wollen. Wenn nicht, dann bleibt wirklich nur, einen anderen Prüfer zu suchen. Kleine Anekdote: Mein Cabrio war ja auch 8 Jahre abgemeldet, also eigentlich auch die 21er Abnahme fällig. Also Termin beim TÜV geholt, das das ja nicht jeder Prüfer darf. Der Prüfer sagt dann: "Sie haben WAS? Nen Termin zur Wiedererlangung der Betriebserlaubnis? Hätten sie nicht gebraucht, da machen wir ´ne normale HU, ich sehe ja was das für´n Auto ist und die ABE-Nummer steht ja im Typenschild. Ist meine Ermessenssache. Dann gehen sie einfach zum Amt und lassen ihn zu." So lief´s dann auch, da guckt auch keiner auf das Datum der Stilllegung, weil einfach die Fahrzeug-Daten aus den alten Dokumenten in die neuen Dokumente übertragen werden. Bei dir sieht das natürlich durch die Griechenland-Vergangenheit deines Autos etwas anders aus, da wird schon eher auf´s Datum geschaut und deshalb kann (muss aber nicht) die Behörde auf der 21er Abnahme bestehen.
  18. So wie ich es eben beschrieben habe: Er guckt in die ABE bzw. den betreffenden Nachtrag und sucht dort das "nackige" Leergewicht heraus, blättert ein paar Seiten weiter und sucht dort die Gewichte der Zusatzausstattungen heraus und addiert sie auf das Leergewicht. Alternative: Er stellt das Auto auf die Waage. Was mich allerdings wundert (hat aber nichts mit deinem Problem zu tun): In der ABE werden alle Karosserieformen über einen Kamm geschoren, außerdem liegen die dort genannten Leergewichte deutlich höher als das was bei mir im Schein eingetragen ist. Mein 316iA müsste laut ABE 1.214 kg (1.190kg+14kg(Schiebedach)+10kg(Servo)) wiegen, im Schein stehen glatte 1.100kg . Gruß Markus Edit: Der Nachtrag Nr.5 gilt nur für den Touring. Bei genauem Lesen habe ich die Passage entdeckt: "Es entfällt: ...2 und ...4 (Limousine, Stufenheck)". Damit ist das Rätsel um die Gewichtsabweichung gelöst, der Nachtrag Nr. 5 für dich aber eigentlich unbrauchbar. Musst also einen Prüfer finden, der bereit ist die ABE mit dem entsprechenden Nachtrag für das Fachlift und den M40-Motor herauszusuchen. Oder der tatsächlich das Gewicht von Pits Auto einfach übernimmt.
  19. Die Leergewichte aller Karosserieformen und Motorisierungen stehen auch in der ABE. Im konkreten Fall im von Dave oben zur Verfügung gestellten Nachtrag Nr. 5. Und da stehen auch die Änderungen des Gewichts durch Zusatzausstattungen drin (z.B. für Schiebedach, Servolenkung, Anhängerkupplung etc), das heisst, der Prüfer muss beim Erstellen des Datenblattes sowieso das Gewicht deines Fahrzeugs berechnen. Mit anderen Worten: Es ist wurst, ob du rein anhand der ABE rechnest, oder Pits 318iA 4T oder meinen 316iA 2T als Grundlage nimmst. Wobei du in zweitem und drittem Fall auch die Zusatzausstattungen (ab Werk) von Pits oder meinem Auto kennen müsstest.
  20. 318iA nicht, aber 316iA könnte ich den Brief kopieren, falls das irgendwie weiterhilft. Ich habe die Unterlagen gerade nicht hier, aber die ABE 9637/4 gilt ja gleichermaßen für alle BMW 3/1, also alle E30 Limousinen und Touring. Zu den Rädern: Die stehen definitiv in der Fahrzeug- ABE, die 15" Kreuzis ebenso. Zwar nicht unter der KBA-Nummer, aber die Größen und die BMW-Teilenummer sind angegeben. So übrigens auch in den von @Dave Digger bereitgestellten Nachträgen. Die Rad-Reifen-Kombinationen gelten als "Rüstzustände" und müssen deshalb NICHT eingetragen werden. Steht so auch in der ABE. Die entsprechende Seite der ABE hat mir mein TÜV-Mann ausgedruckt für´s 320i Cabrio, da sein Kollege (bei dem mein Auto eigentlich war) auch erst bei den Kreuzis rumgemeckert hat, dass die nicht eingetragen sind. Zwei weitere Tricks (die eigentlich keine sind): Auf den Rädern steht eine KBA-Nummer. Die ist nicht nur zum lustig aussehen da drauf, dein TÜV-Mann sollte wissen was er damit machen kann. Also entweder er schaut nach dem entsprechenden Gutachten und findet darin, dass die Räder Werkszubehör waren. Oder er trägt sie dir z.B. in Verbindung mit Spurplatten (so bei mir, einfach weil´s besser aussieht) einfach so ein und schaut dabei garnicht nach dem Gutachten für die Räder, sondern geht nach dem Gutachten für die Spurplatten und die dort angegebenen Räder-Größen. Aber eigentlich ist das doch alles ganz einfach: Die Nummer der ABE hast du ja auf dem Typenschild. Die ABE musst du nicht vorliegen haben, du musst nur belegen können, dass es sie gibt. Also über das Typenschild. Sie dann anhand der Nummer für´s Erstellen des Stammdatenblatts herauszusuchen, ist Aufgabe deines Dienstleisters: TÜV, Dekra, KÜS, den du ja auch dafür bezahlst. Und ja, ich weiss dass du dir damit deinen Sachverständigen nicht zum Freund machst, aber für nicht erbrachte Dienstleistungen solltest du dein Geld zurückverlangen. Und zur nächsten Prüfstelle marschieren. Bin aus einer Kleinstadt und sogar hier haben wir den TÜV gleich zweimal, Dekra einmal und ein paar kleine Orte weiter KÜS und nochmal Dekra. Nicht nur danach gehen, welche du kennst (weil es einfach die größte/bekannteste Prüfstelle ist), sondern g00geln oder ganz klassisch ins Telefonbuch gucken. Anstatt sich ein halbes Jahr lang erfolglos immer mit den gleichen Leuten herumzuärgern. Gruß Markus
  21. Eine weitere Rettungsmöglichkeit gibt´s noch, falls die Schleiferbahn nicht irgendwo gerissen ist. Um solche Risse auszuschließen, misst du mal den Widerstand zwischen den Pins 3 und 4. Den vergleichst du mit meinem LMM, weil ich den Sollwert für den M30-LMM nicht kenne und auf die Schnelle auch nicht finde. Ich meine es wären etwa 560 Ohm, sicher bin ich mir aber nicht, also vergleichen. Wenn das passt, kannst du den Schleifer auch um seine Drehachse verdrehen, dazu hat er eine Schraube in einem Langloch. Schraube lösen, Schleifer gegen den Uhrzeigersinn verdrehen und die Schraube wieder anziehen. Dann natürlich wieder die Spannungsmessung, ob das an den Endanschlägen der Stauklappe, vor Allem bei voller Auslenkung (wichtig für Vollast, dass er dann nicht zu mager läuft), jetzt passt. Eventuell musst du dann am laufenden Fahrzeug noch an der Federspannung und an der CO-Schraube herumspielen, das macht dann aber nur am Abgastester Sinn. Misst du allerdings zwischen den Pins 3 und 4 deutlich höhere Werte als bei meinem LMM, brauchst du wohl wirklich einen anderen. Dann aber bitte den defekten nicht einfach wegschmeißen, den (oder besser gesagt den Stecker) könnte ich noch für andere Basteleien brauchen. Deshalb auch mein LMM-Gesuch im Marktplatz. Gruß Markus
  22. Schwer zu sagen... Die Spannungen liegen zwar deutlich unter dem, was zu erwarten wäre. Was bedeuten würde, dass der Motor damit viel zu mager laufen würde. Kann also durchaus der Grund dafür sein, dass er nicht anbleiben mag. Wenn die Spannung aber wirklich beim Auslenken der Klappe kontinuierlich ansteigt, lässt sich eventuell noch etwas retten: Mach´ mal den Deckel ab (ist mit Silikon verklebt) und schau´ dir die Schleiferbahn an. Findest du keine Risse aber starke Laufspuren von den Schleifer-Kontakten, kannst du den Schleifer ein wenig knicken/verbiegen, so dass die Kontakte auf frischen Bahnen laufen. Reinigen kannst du das einfach vorsichtig mit einem Tuch mit ein wenig Alkohol. Auch solltest du dir die Steckkontakte, die den Schleifer und die Platine mit dem Steckergehäuse verbinden, genau ansehen bzw. sie reinigen (durch mehrfaches Abziehen und Wiederaufstecken). Danach nochmal messen. Mit etwas Glück hast du das Ding dann gerettet und du kannst den Deckel wieder festkleben. Wie lange das aber funktioniert ist ungewiss, weil du bei der Schleiferbiegerei meistens die passende Anpresskraft vom Schleifer auf der Bahn nicht triffst (zu schwach: Schlechter Kontakt. Zu stark: Leiterbahn schnell wieder kaputtgewetzt.) Gruß Markus
  23. Verdichtung ist da ja nur der Anfang. Er muss aber auch wissen, welche Einspritzventile (Durchflussmenge, Ansprechzeit), welcher Druckregler, welche Nockenwelle nun tatsächlich verbaut sind. Im Idealfall sogar, welchen Sprit du fährst (E10 zum Beispiel hat einen geringeren Energiegehalt als E5). Vom LMM will ich da noch garnicht reden, meine Leihgabe war zwar mal kalibriert, hat aber auch schon 3 Jahrzehnte bewegtes Leben hinter sich und wie genau der nun wirklich noch ist (auch wenn ich keine Auffälligkeiten finden konnte) ? Alles wichtig für die richtige Gemischbildung, gerade wenn du ohne Sonde unterwegs bist. Wenn du dir aber sicher bist, dass dein Chip so wie er ist richtig ist, dann musst du dir auf jeden Fall trotzdem eine Sonde "leihen", sprich an einen Abgastester fahren und über die CO-Schraube so gut wie möglich einstellen. Genau dafür ist die Schraube ja da (und eine Kalibrierung passt ja nur zu dem Motor, auf den kalibrert wurde, also bei meinem LMM zum 211PS-Kat-Motor). Oder eben doch eine Lambdasonde einbauen. @Mahathma hat ja schon den Tipp mit einem Verbindungsrohr gegeben, wobei es meiner Meinung nach sogar reicht, die Sonde einfach in eines der beiden Rohre zu packen. Der Motronik ist es völlig wurst, ob sie Restsauerstoff im Abgas von 3 oder 6 Zylindern findet. Gruß Markus
  24. Sieht für mich absolut in Ordnung aus, wenn ich jetzt mal davon ausgehe, dass die Kerzen erst 300km alt sind und du den Motor auch noch nicht getreten hast. Gerade im unteren Drehzahlbereich und auch im Leerlauf würdest du zu mageren Lauf auch deutlich an Magerruckeln erkennen. Trotzdem, um auf Nummer Sicher zu gehen: Welchen Chip hast du denn jetzt im Steuergerät? Wenn es der vom Conny ist: Welche Daten hast du ihm denn gegeben? Er muss ja wirklich alles wissen, was am Motor NICHT dem Serien-Kat-Motor entspricht. Und dass du ihm nicht alles gesagt hast, ist ja am ESV-Desaster zu sehen, da hätte er sofort gesagt: "Geht nicht". Außerdem du sagtest ja, dass er mit meinem serienmäßigen Steuergerät den Leerlauf schneller auf die Reihe bekommen hatte. Und worauf @ripeete wohl hinaus will: Warum nicht die Lambdasonde einbauen? Das Steuergerät ist ja dafür gemacht, Stecker am Kabelbaum ist vorhanden. Im Hosenrohr müsstest du halt noch einen Gewindestutzen einschweißen. Und keine Angst, das kostet keine Leistung, unter Vollast ist die Regelung sowieso abgeschaltet. Die Leistungsbremse im Kat-Motor ist der Kat selber und die niedrige Verdichtung. Edit: @ripeete: Da haben sich unsere Posts wohl überschnitten. Die 1.3 kommt auch ohne Lambasonde klar, dann fährt sie rein nach Kennfeld. Macht sie ja auch immer, wenn sie kein plausibles Signal bekommt. Zum Beispiel auch beim Kaltstart solange bis die Sonde heiss genug ist. Oder eben bei ausgefallener Sonde. Es schadet natürlich aber auch nicht, sie ´dranzuhängen .
  25. Und nochmal ich: Wollte nicht tausendmal in meinem obigen Beitrag herumeditieren, aber ich habe mich oben einfach mit der Voltzahl für "Klappe geschlossen" vertippt. Sollten etwa 0,2V sein. Wobei das auch arg streut, je nachdem wie ausgenudelt der Anschlag der Klappe schon ist. Also keine Panik, wenn du da mehr oder weniger misst. Wichtiger ist das wirklich geichmäßige Anteigen beim Auslenken der Klappe. Und genau da vermute ich das Problem: Die Poti-Leiterbahn wird schon reichlich verschlissen oder rissig sein.
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