Viel Hintergrundinfo habe ich da nicht. Bei meinem war nur das Rohr durchgerostet. Der Rest im Radhaus hatte nicht mal ansatzweise Rost. Das kommt daher, da ich das Auto neu gekauft hatte und zwanzig Jahre ohne Schweißarbeiten fahren wollte. Von Anfang an bin ich wie ein Allergiker mit einem Pinsel bewaffnet jeder noch so kleinsten Roststelle hinterher. Auch nach jetzt 27 Jahren mit Winterbetrieb ist das rechte Radhaus noch original Blech (ohne Löcher) mit allen Haltern und Befestigungen für den Ausgleichsbehälter. Bei dem Rohr kommt man leider nicht bei, ohne die Schläuche und den Tank aus zu bauen. Das habe ich dann dem Korrosionstod geopfert. BMW hat das Rohr lediglich mit zwei Schweißheftern fixiert und dann mit Silberlot eingelötet. Den Ausbau habe ich mit einem Druckluft Rundschleifer und Fräseraufsatz gemacht. Das Rohr innen so lange ausgefräst bis die Lotschicht zwischen Karosserie und Rohr kam. Dann nur noch das Lot weggefräst und die Sache war erledigt. An den verschiedenen Farben der Metalle kann man sehr schön sehen wo man gerade fräst. Erstaunlicherweise ging das schneller und leichter als wie ich mir das vorgestellt hatte. Das Edelstahlrohr habe ich bei www.zet-metall.de gekauft. AD Ø 32 x1,2 x 1000 mm Stück für 14,71 € inkl. Versand Das neue Rohr auf Länge abgesägt und auf einer Rohrbiegemaschine in die entsprechende Form gebogen. Ja, leider knickt es ein wenig ein, auch wenn Sand im Rohr ist. Das ist aber vernachlässigbar. Die Enden vom Rohr wurden innen und außen mit Silberlot überzogen, da auf Edelstahl die Farbe nicht so gut hält. Fest geschweißt habe ich das Rohr nicht mehr, sondern nur mit Silberlot eingelötet. Innen dann mit Edelstahlbeize die Anlauffarben abgebeizt und die Karosserie an den Lötstellen mit Farbe ausgebessert. Jetzt ist Ruhe im Rohr