@touringDani, War auch nur ein kleiner Scherz, kleine Stichelei. Die Grundsteuer wurde mit der Reform nicht besser oder gerechter, da jedes Bundesland jetzt sein eigenes Süppchen kocht und eigentlich ist die Grundsteuer nur dem Umstand geschuldet, dass die Gemeinden sonst bald gar keine eigenen Einnahmen haben.
Die Grundsteuer ist wie jede Besitzsteuer eine Steuer, die sich nicht auf echte Erträge stützt (die Kasse klingelt nur beim Verkauf). Warum sollte jemand, der aus bereits versteuerten Einkünften sich eine Immobilie anschafft, auf das versteuerte Geld nur, weil es jetzt eine Immobilie ist, nochmal Steuern zahlen? Aufs reine Geld zahlt er doch auch keine Steuern, nur auf die Erträge daraus. Und wenn er ein Haus vermietet und damit Erträge erzielt, werden die Mieteinnahmen ja auch versteuert. Wenn aber einer, wie ein Privatnutzer, keine Erträge daraus zieht, warum soll er dann zahlen? Weil er so böse ist, und keine Miete mehr zahlt und damit andere in Form von Vermietern und Staat nicht mehr bereichert?
Das was Du im Grunde vermutlich meinst, ist die Grunderwerbssteuer und da gibt es bereits Spekulationsfristen, die überaus kompliziert sind. Was ist im Übrigen ein "spekulatives" Grundstück? Wenn mit der "Spekulation" Kasse gemacht wird, fällt Grunderwerbsteuer auf den höheren Wert an. Warum sollte der Staat dazwischen sich auch schon die Taschen übertariflich voll machen? Meint irgendwer, dass dadurch Baugrund ernsthaft billiger wird oder mehr gebaut wird? Warum werden Mieten bspw. teurer? Ein Bestandteil davon ist die Grundsteuer, die immer mit einkalkuliert wird, da bringt auch kein Verbot, diese nicht in den NK reinzupacken, etwas.
Die Grundsteuer ist im Grunde nur für die Kommunen wichtig. Für alle anderen ist sie eine Last. Eine sog. Reallast.