Gegen die wird ja ganz besonders gehetzt, nachdem es nicht funktioniert hat, diese von der für H-Fahrzeuge bestehenden Ausnahme für Fahrverbotszonen raus zu nehmen (die Diskussion ist bekanntermaßen schon älter). Gut, davon sind wir BMW Fahrer nur recht selten betroffen, die überwiegende Zahl der Enthusiasten haben Benziner, dennoch steckt da eine Methode dahinter, die sich am Ende gegen alle richtet.
Insgesamt mal wieder typische Tendenzberichterstattung aus dem Hause ZDF (Zuviel Deppen Fernsehen). Warum fahren "urplötzlich" (ist ja kein neuer Trend eigentlich) mehr als ein paar Petrolheads denn überhaupt alte Autos? Weil die neuen für die meisten, die kein Firmenfahrzeug haben, einfach zu teuer sind und zwar nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im Unterhalt. Das Zeug zwischen 1980 und 2000 stellt den Gipfel deutscher Automobilqualität dar und dass muss daher geschliffen werden. Die Menschen sollen offenbar lieber E-Autos aus China (nur die kann sich "Normalo" leisten) fahren, als ihre eigenen nachhaltig am Leben zu halten, im Zweifel sollen sie eben "Öffis" fahren, das hochsubventionierte "Deutschland-Ticket" bekommt man ja nach wie vor.
Und die Blasiertheit und Arroganz der selbsternannten Gralshüter der sog "Klassiker" fand ich schon immer zum Kotzen. In den 80ern waren "Oldtimer" nur Vorkriegsware, als dann Ende der 90er Jahre der Begriff "Youngtimer" aufkam, waren dann zumindest die Leute mit ihrem 50er Jahre Nachkriegsschrott (was noch lange nicht die Blüte deutscher Automobilkunst war, rein technisch waren da andere Länder weit vorne, Deutschland kam erst später) etwas beruhigt. Jetzt wird halt alles vor dem neuen Götzen Klimawandel gelegt und schon gehts weiter. Und wie immer wird mit dem Argument "Gesundheit" gearbeitet. im Land der Homöopathen & Hypochonder das sich als am tauglichsten erwiesene Argument, um Leute gegeneinander aufzuhetzen. Mit Versprechen, etwa 3 Monate länger dem Tod von der Schippe springen zu können, lebt die vermutlich größte Industrie Deutschlands, die am wenigsten kritisch hinterfragt wird.