Nachdem beim Auto die Dämm-Matte immer krümeliger wurde, hab ich die jetzt entfernt. Irgendwo im Forum gabs ein Bild, wo einer nen Staubsauger hingehalten hat (ich finde es gerade nicht, der Lob für die Idee gebührt aber demjenigen, der das eingestellt hat). Also habe ich den "Dreck"-Staubsauger des Haushalts, also der Trocken-Nasssauger, der für alles seltsame verwendet wird, genommen (blankes Rohr ohne irgendeinen Aufsatz genommen, also größter Durchmesser) und siehe da, der Schaumstoff konnte sich nach 39 Jahre wie Watte absaugen lassen (Großen Pappkarton oder was zum Abdecken des Motorraums muss dennoch sein! Evtl. klappt das bei jüngeren Autos nicht so gut), Das gröbste, also der aufgeschäumte Teil, ging damit sehr schnell weg, Am Ende waren natürlich noch die bekannten Kleberreste da. Hier wollte ich mit Isopropanol ran gehen, was auch z.T. die Sache etwas abbekommen hat, aber irgendwie wurde dadurch m.M.n. der Kleber wieder kurzzeitig klebrig, Kurzum, abbekommen habe ich es damit nicht. Da ich keine neuen Klebematten zu Hause liegen hatte, habe ich die im Fundus vorhandene eta/td Matte verwendet. Ohne Dämmung drunter wird es schon den Gaszug nicht behindern, ggf. mache ich noch ein klebbares Klettband auf die Haubeninnenseite und klebe damit die Matte punktuell an der Stelle, wo der Drosselklappenzug ist, fest. (dann hat es die Höhe, Die Matte kommt eigentlich nur durchs leichte "Durchhängen" im geschlossenen Zustand in die Nähe). War erstaunt, dass die Matte tatsächlich hörbar besser dämmt, als das alte, geklebte Zeug. Und montiert ist die Matte ruck zuck. Optisch gefällt mir die Matte auch besser. Werde ich mir, wenn es bei Auto 1 sich bewährt, dann bei Walloth-Nesch für Auto 2 dann auch kaufen. Denn dort ist Matte auch 39 Jahre alt und langsam mürbe.
Nachtrag:
Wenn es einen wirklich guten Kleberentferner gibt, der auch mit dem hartnäckigen Haubenzeug zurecht kommt, dann bitte noch einmal ganz konkret empfehlen, dann geh ich da bei Gelegenheit nochmal ran. Waschbenzin habe ich an einer Stelle auch ausprobiert, das hat den 39 Jahre alten Kleber nicht groß beeindruckt.