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cabriolet

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  1. E30-seitig gibt´s je nach Baujahr unterschiedliche Wege: Entweder über den Motorstecker Pin 9 (neuere Variante) oder über einen Stecker im Handschuhfach (ältere Variante). Gruß Markus
  2. Bei ihm kommt aber auf Klemme 30 kein Saft, die hat direkte Verbindung zur Batterie (je nach Motor ein gemeinsames für beide Relais, oder getrennte Kabel je Relais auf eine gemeinsame Ringöse). Hat also hier ausnahmsweise mal nichts mit dem OT-Geber oder KW-Sensor zu tun.
  3. cabriolet

    E30 M52B28

    Dass Pin 6 beim M20-Motor auf ein Relais geht, ist richtig. Das ist (im Gegensatz zu Pin 7, das ist ohne Sicherung) abgesichertes Zündungsplus, das Relais ist für die Lambdasondenheizung. Beim Rest bin ich aber überfragt, ohne selber ewig Schaltpläne wälzen zu müssen. Gruß Markus
  4. Da musst du anfangen zu suchen, sowohl Benzinpumpenrelais als auch DME-Relais bekommen hier ihre Spannung her. Das Kabel hat eine Ringöse und ist entweder direkt an der Batteriepolklemme angeschraubt (wenn du die Batterie im Motorraum hast) oder am Plus-Stützpunkt (wenn die Batterie im Kofferraum sitzt). Das bricht gerne direkt an der Ringöse. Wenn´s da in Ordnung ist, musst du es einfach bis zum Relais-Steckplatz weiterverfolgen, normalerweise geht auf dem Weg aber nix kaputt. Nächster Schwachpunkt ist dann das andere Ende des Kabels, auch da geht es gerne direkt am Kabelschuh in der Relaishalterung kaputt. Gruß Markus
  5. Nee, Schläuche gibt´s da nicht. Die Verbrauchsanzeige braucht zwei Signale: Die Einspritzmenge und die Geschwindigkeit. Wenn´s bei Schubabschaltung auf Null und ansonsten auf Rechtsanschlag ist, liegt das Einspritzsignal an und das Autochen denkt, es würde stehen. Fehlt also das Geschwindigkeitssignal. Wenn dein Tacho aber normal anzeigt, ist´s vermutlich ein Problem auf der Hauptplatine. So was in Richtung Riss in der Leiterbahn oder auseinandergefallene Lötstelle. Gruß Markus
  6. Hast du während der Riemen ´runter war irgendwas verdreht? Nicht dass du einfach im "falschen" OT bist, der Funke also bei Ventilüberschneidung kommt. Gruß Markus
  7. Bin auch wieder dabei und werde dieses Jahr wohl auch meinem User-Name gerecht. Jedenfalls ist geplant, das Cabrio nach 8 Jahren wieder auf die Straße zu bringen. Und damit wäre auch noch ein weiterer Diamant mit am Start . Gruß Markus
  8. Die ESV bekommen gemeinsam mit Entlüftungsventil, dem LLR und dem Spritpumpenrelais Plus über das Motronic-Relais. Gruß Markus
  9. Der muss auch den "Knopf" unter dem Schalthebel haben, wie entriegelst du sonst die Sperren für P, R und aus N heraus auf D ? Das Ding zerbröselt gerne mal und die Sperrstange fällt nach unten. Wird dann mit Gewalt am Hebel gewürgt, gehen die Sperren in der Schaltkulisse kaputt. Aber wer schaltet schon in 2 oder 1... deshalb bleiben die dann heil. Deshalb tippe ich mal auf hineingefallene Stange und zerstörte Sperren für P,R und D und 3. Gruß Markus
  10. Da ich nicht weiss, welche Einspritzung dein M20 hat, gilt das Gesagte jetzt für Motronic. Wie ich oben schrieb: Die Einspritzventile bekommen die Plus-Versorgung über das Motronic-Relais , auch DME-Relais genannt (Klemme 87). Das Steuergerät taktet sie auf Masse, über die Pins 16 und 17 bei 1.1er Motronic. Das Motronic-Relais wiederum bekommt seine Spannung direkt von der Batterie, angesteuert wird es vom Steuergerät. Der Motorstecker hat also direkt erstmal nix mit der Spannungsversorgung für die Einspritzventile zu tun. Aber auf Umwegen schon: Pin 6 (bei beiden Steckerformen) gibt das "Zündungs"-Plus auf´s Steuergerät, was bei anliegendem Drehzahlsignal (Anlasser dreht) das Motronic-Relais durchschaltet. Das schaltet dann die Spannung (die direkt von der Batterie kommt, der Motorkabelbaum hat eine Ringöse, die an Batterie-Plus gehört) auf die Einspritzventile und andere Dinge (z.B. Benzinpumpen-Relais). Für ältere L-/LE-/LU-Jetronic-Einspritzungen habe ich keine Schaltpläne griffbereit, sollte da aber ähnlich oder sogar genauso funktionieren. Da du ja schreibst, deine Benzinpumpe läuft, hat sie Strom. Vorausgesetzt, du hast sie richtig angeschlossen (und nicht irgendwo Strom "geklaut"), schaltet das Motronik-Relais ja durch und deine Einspritzventile müssen Spannung haben. Außer du hast einen Kabelbruch zwischen Relais und Ventilen. Den berüchtigten fehleranfälligen Stecker unter der Ansaugbrücke hast du meines Wissens nicht (den haben glaube ich nur neuere M20 mit rundem Motorstecker und 1.3er Motronic). Sollte das nicht weiterhelfen, müsstest du erstmal herausfinden, welche Motorsteuerung du überhaupt hast.
  11. Zur Pin-Belegung: Ist das die 1.1er Motronic? Da liegen die Einspritzventile in Dreiergruppen auf Pin 16 und 17 am Steuergerät (geschaltete Masse). Die Plus-Versorgung müsste über das DME-Relais kommen. Gruß Markus
  12. Ich muss meine Aussage revidieren: Bei "Zündung an" leuchten alle grünen LEDs eigentlich nur nach Zurücksetzen der SI und werden im Laufe der Zeit weniger. Bei laufendem Motor sind sie dann aus. Ob aber alle gemeinsam leuchten, wenn man im roten Bereich angekommen ist bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher (ebenso bei gelb). Klar ist: Bist du im roten Bereich (Wartung überschritten), dann leuchtet auch bei "Motor läuft" die rote, zusammen mit "Oilservice" oder "Inspection". Aber eben nur die rote. Manchmal schreibe ich einfach zu schnell, vielleicht hätte ich doch mal in die Betriebsanleitung gucken sollen . Gruß Markus
  13. Da nützt die Betriebsanleitung nix... aber ich war durch die Überschrift auch zunächst auf der falschen Fährte. Die muss mitleuchten, wenn die Zündung an ist. Also entweder ist sie kaputt, hat keinen Kontakt oder sie wurde beim Überholen falsch herum eingelötet. Gruß Markus
  14. Auf dem Foto hattest du´s aber richtig: Pin 1 hast du bau markiert, der passt. Pin 3 hast du rot markiert und misst Durchgang auf alle möglichen Steuergeräte-Masseverbindungen. Passt auch. Nur Pin 2 hast du nix. Trotzdem gut, dass du da jetzt auch Durchgang zu Pin 48 misst. Wie läuft er denn jetzt?
  15. Ja, laut Abbildung im Schaltplan der mittlere Pin. Habe aber gerade nur den von e30.de zur Verfügung, die Zeichnungen stimmen leider nicht alle. Ich schaue nachher mal bei meinem 316iA nach, wie das belegt ist. Manchmal sind die Stecker auch anders beschriftet anstatt durchnummeriert. Mit A, B und S. Wobei A und B auf´s Steuergerät gehen, S ist der Schirm.
  16. Habe mir gerade deinen Beitrag und die Bilder nochmal genauer durchgeschaut. Das was du rot gekennzeichnet hast, ist die Schirmung, kein Wunder, dass du da so viele Pins am Steuergerät findest, auf die das durchgeht. Die Schirmung liegt ja an Masse, und das sind die Massepins des Steuergeräts. Was dir definitiv fehlt, ist Durchgang von Pin 2 zum Steuergeräte-Pin 48. Schau´dir da mal Pin 2 auf der Stecker-Rückseite genau an (einfach die Gummitülle wegpopeln), da sitzt gerne mal Gammel oder das Kabel ist sogar gebrochen. Wenn da alles In Ordnung ist, hast du sonst irgendwo einen Kabelbruch, das Kabel ist aber blöderweise durchgehend bis zum Steuergerätestecker und steckt in der Schirmung.
  17. Das kommt mir sehr spanisch vor... Die Belegung ist bei der Motronic 1.3 gleich, egal ob 4 oder 6 Zylinder (außer Leerlaufregler, aber der ist hier ja nicht das Thema). Ein Blick in beide Schaltpläne sagt: Pin 1 am Geber-Stecker geht auf Pin 47 am Steuergerätestecker, sollte ein gelbes Kabel sein. Pin 2 am Geber-Stecker geht auf Pin 48 am Steuergerätestecker, sollte ein schwarzes Kabel sein. Beide ohne weitere Steckverbinder, also direkter Durchgang. Pin 3 am Geber-Stecker ist die Abschirmung und geht gemeinsam mit allen anderen Schirmungen (z.b. Zylindererkennung und Lambdasonde) auf Masse. Ich kann aber im Laufe der Woche mal an meinem 316i nachschauen. Gruß Markus Gruß Markus
  18. Ja, kannst du. Sind am Steuergeräte-Stecker die Pins 47 und 48. Und schau´dir auch mal das Inkrementenrad genau an. Ein Kandidat, den du auch in Betracht ziehen solltest, wäre das DME-Relais. Tut das nicht mehr was es soll, hast du Unterspannung am Steuergerät. Gruß Markus
  19. Habe natürlich gerade keinen 2B4 zur Hand , aber wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist das Gehäuse-Oberteil mit 8 Schrauben befestigt. 4 an den äußeren Ecken und die anderen 4 siehst du in deinem Bild im runden Ansaugbereich (die Sechskantschrauben). Im Unterteil liegen die beiden Schwimmerkammern. Bei derjenigen, die überläuft, hängt vermutlich das Ventil. Im Oberteil ist sind die Schwimmer. Den betreffenden Schwimmer ausbauen (dazu seine Achse herausdrücken), Ventil herausschrauben (das ist der dicke Sechskant, der sich hinter dem Schwimmer versteckt hat), reinigen, alles wieder einbauen, zuschrauben. Meistens reicht das, sauber einstellen kann man ja später immer noch. Wenn du vorsichtig bist, bleibt auch die Dichtung heil. Was ich auch schon erlebt habe (aber beim einfacheren PDSI): Schwimmerachse korrodiert, so dass sich der Schwimmer nicht mehr bewegt. Gruß Markus
  20. Wie NULLZWOtii schon sagte, gibt es zwei Arten von Codiersteckern, die ältere Variante, die von hinten eingesteckt wird, und die neue Variante, von vorne eingesteckt. Da ich ja nicht weiss, ob dein Kombiinstrument noch original ist, schaust du am besten nach: Die neue Variante von vorne ist in eingebautem Zustand mit einem kleinen Spielgelchen sichtbar. Hier mal ein Bild aus dem Netz mit der neuen Variante, mit Spiegel siehst du das "Fähnchen" am Codierstecker von oben. Siehst du da nix, hast du die alte Version. https://up.picr.de/18584914vo.jpg Du brauchst also einen Sechszylinder-Stecker in der passenden Bauform. Dann stimmt das Drehzahlsignal. Die Verbrauchsanzeige wird dann auch funktionieren, aber nicht hundertprozentig genau, da das Verbrauchssignal aus Einzpritzzeit und Geschwindigkeit generiert wird, also auch die Größe der Einspritzventile im Codierstecker berücksichtigt ist. Soooo genau ist die Verbrauchsanzeige ja aber sowieso nicht, das passt meiner Meinung nach genau genug. Der Tank (bzw. die Tankanzeige) hat mit dem Codierstecker nix zu tun. Das Thema musst du nur berücksichtigen, falls du das Kombiinstrument wechselst, dann brauchst du die zum Tank passende Anzeige. Gruß Markus
  21. Kombiinstrument kannst du weiter benutzen. Damit der Drehzahlmesser richtig anzeigt, brauchst du einen Codierstecker von irgendeinem Sechszylinder (falls du keinen Drehzahlmesser hast, ist´s egal). Zum Rest kann ich leider nix sagen, hab´ zwar auch nen M30, aber erstens mit Kat und zweitens nichtmal selber umgebaut. Gruß Markus
  22. Bin mir nicht 100prozentig sicher, aber ich meine, dass der Zusatzluftschieber bei warmem Motor (um die 80°C) komplett geschlossen sein sollte. Einen Messwert gibt es aber: Bei 20° soll der Spalt 6mm +/-0,2mm betragen. Schau´ dir aber auch mal den ganzen Bereich um die Drosselklappe genau an. Der Leerlauf ist über einen unterdruckgesteuerten Drosselklappenansteller geregelt, wenn da etwas ausgeleiert oder schwergängig ist, kann das zu so Phänomenen führen, dass der Leerlauf nach kurzen Gasstößen woanders ist als vorher. Auch anfällig ist die Unterdruckdose selber (Memnran undicht). Ganz allgemein solltest du aber (wenn Drosselklappen-mäßig alles gängig und spielfrei ist und du auch nirgendwo Nebenluft findest) mal die Leerlaufdrehzahl sauber einstellen. Wenn du sie auf die vorgegebenen 800 U/min heruntergedreht bekommst, würde ich an deiner Stelle den Zusatzluftschieber garnicht anrühren. Der ist nämlich, falls du überhaupt einen bekommst, schweineteuer. Oder du müsstest auf die elektrische Variante umbauen, was aber auch nicht so ganz einfach ist (da hatten wir vor ein paar Monaten schonmal einen Thread dazu, ich finde ihn nur gerade nicht wieder). Gruß Markus
  23. Wenn der Sprit bis in den Luftfilterkasten läuft, steht die Ansaugspinne ja schon voll . Ich vermute mal, der Benzindruckregler ist defekt (Membran ist gerissen). Gruß Markus
  24. Blätter´ mal eine Seite im Thread zurück, da ist die Einbauanleitung für die Hardtop-Vorbereitung verlinkt. Darin ist auch die Einstellung beschrieben. Gruß Markus
  25. Naja, wenn er nicht bei 160 hängen bleibt . Ist für einen B18 auch nix, der sollte real fast 190 erreichen, auf dem Tacho steht dann meist sogar 200 . Wenn ich so einige Beiträge der letzten Jahre hier so in Erinnerung rufe, fängt es wohl oft so an, dass es nur manchmal nicht richtig vorwärts geht. Kommt wahrscheinlich auf das "tagesaktuelle" Zusammenspiel von Elektrik (hauptsächlich LMM und was die DME aus dessen Signal macht) und Mechanik an.
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