Das Problem ist, das einige meinen "Ihr" Leid sei höher zu bewerten als das von "denen". Deutschland war nie besonders offen gegenüber Flüchtlingen. Außer in der Zeit der Wende vielleicht,wo 17 Millionen politischen und/oder Wirtschaftsflüchtlingen der Weg offenstand. Gerade Dresden, als Sinnbild unverhältnismäßiger Zerstörung sollte Verständnis mit der Situation in Aleppo haben. Nachfolgende Generationen werden mit Fluchtbewegungen in anderen Dimensionen zu "kämpfen" haben, wenn man jetzt den Umgang damit nicht lernt um das schlimmste zu verhindern. Einigeln und Abschotten wird nichts leichter machen, denn wenn "Die da draussen" alles blockieren werden "Die da 'drinnen" auch bald am Ende sein.