Ich finde es erstaunlich, dass Jahr für Jahr immer wieder die gleichen Fehler gemacht werden und sich dann teilweise auch noch beschwert wird. Grundsätzlich sollte doch der Sinn und die damit verbunden Details der Kalenderbilder bekannt sein. Es handelt sich um einen Querformat-Kalender in den wahlweisen Größen von DinA4 oder DinA3, welche jedem geläufig sein sollten. Da wir alle ein ansehnliches und somit qualitativ hochwertiges Druckergebnis wollen, ergibt sich daher einfach eine bestimmte Mindestanforderung, was einerseits sowohl die Auflösung und Schärfe (>3 Megapixel), als auch anderseits ein bestimmtes Seitenverhältnis (genau genommen 1:1,41) eines eingereichten/hochgeladenen Bildes angeht. Trotz der sich allein daraus eigentlich für jeden ganz einfach zu schlussfolgernden Logik und der von Hausi gegebenen Hinweise und Regeln scheint es noch immer nicht bei allen Klick zu machen. Jährlich, so auch heuer, werden auf's Neue Bilder hochgeladen, die schonmal gänzlich unabhängig vom eigentlichen Motiv einfach nicht in Frage kommen können. So entdeckte ich bspw. auf Anhieb wieder Bilder im Hochformat, als auch ungeeignet (z.B. Panorma-ähnlich) aus- bzw. zugeschnittene Fotos. Beispielhaft: Die Motive sind an sich wirklich super, Timo. Aber was soll Hausi oder die Druckerei mit zwei deiner Bilder machen? Mit dem Format ist doch jeder gute Druck zum Scheitern verurteilt. Man müsste das oben angesprochene Bilverhältnis nach bestem Gewissen aus den Bildern herausschneiden. Einerseits geht somit der Bildschnitt wieder flöten, andererseits gibt die Qualität der Bilder das gar nicht her. -Und zwei dicke schwarzen Balken oberhalb und unterhalb des Bildes will ja auch niemand. Mal von der technischen Seite abgesehen und sich der ästhetischen zugewandt, gibt es bei einigen Bildern noch simples "Feintuning", was von wirklich jedem hinter der Kamera direkt umgesetzt werden kann. Mir geht es hier nicht um nachträgliche Bearbeitung mit zig Effekten, welche ein Bild in meinen Augen nämlich auch schon wieder zerstören können. Zum Beispiel muss das Fahrzeug nicht immer 90% des Bildes ausfüllen, sondern sollte ausgewogen mit seiner Umgebung/dem Hintergrund in Szene gesetzt werden. Hier darf man bei einem gezielten Foto-Knipsen ruhig mal ein wenig mit diversen Winkeln und Kamerapositionierungen spielen. Die Digitaldisplays erlauben es ja gerade, dass man nicht immer zwingend mit seinem Auge hinter dem Sucher kleben muss... Die Kamera einfach mal weg von der typischen Brusthöhe Richtung Boden oder Himmel zu bewegen, kann tolle Perspektiven zaubern. Abschließend möchte ich an dieser Stelle noch auf ein spezifisches Kalenderdetail hinweisen. Die Umsetzung des eigentlich Kalenders (Angabe von Datum und Tageszugehörigkeit) erfolgt beim Talk-Kalender seit Jahren nach dem selben Prinzip: Es wird ein transparenter Streifen im unteren Teil des Bildes aufgesetzt. Sprich das Bild endet nicht oberhalb jenes Streifens, sondern befindet sich hinter dieser Einblendung. Daraus schlussfolgert, dass ein Teil des unteren Bildrandes hinter diesem Streifen "verschwindet". Beispielsweise werden dadurch tolle Aufnahmen, wie jene von Rüdi oder Frank, nur noch bedingt brauchbar. Zwangsweise wird somit ein großer Teil des Fahrzeugs einfach verdeckt, was sehr ärgerlich ist und gerade bei einem E30-Kalender sicherlich nicht Sinn der Sache sein soll. Ich weiß, dass wohl nur die wenigsten beim Knipsen ihrer hier eingereichten Bilder direkt an den Kalender, und damit an die von mir angesprochenen Eigenschaften, denken. Aber vielleicht hilft mein Beitrag für den einen oder anderen ja doch, zukünftig den Weg in den Kalender zu finden. Grüße, Fabian