Letztlich kommt es auf den Verschmutzungsgrad drauf an. An allererster Stelle könnte man die Ölwechselintervalle enger Stufen, bspw. auf 3000 - 5000km. Mit einem guten teilsynthetischen Öl kann man hier sicher schonmal eine Verbesserung erzielen, da das Öl Verschmutzungen schwebend bindet und oftmals auch reinigende Additive direkt im Öl mit enthalten sind. Desweiteren gibt es noch die Möglichkeit spezielle Additive dem Öl selbst beizumischen. Selbst verwendet habe ich hier z.B. schon das Liqui Moly Engine Flush, welches als höher konzentriertes Reiniungsadditiv direkt vor dem Ölwechsel, für 5 - 10 Minuten bei Leerlaufdrehzahl, die Möglichkeit hat, Ölschlamm und leichte Verkokungen im Ölkreislauf anzulösen. Wenn die Verkokungen allerdings schon ziemlich stark sind und in der Vergangenheit an und beim Ölwechsel massivst gespaart wurde, wäre ich a) vorsichtig oder b) nicht davon überzeugt, dass solche Lösungen noch effektive Abhilfe schaffen können. Hier besteht die Gefahr, dass vorhandene Verkokungen zwar vielleicht an einer Stelle gelöst werden, dafür an anderer einen viel höheren Schaden anrichten können, wie bspw. Lager oder Ölbohrungen beschädigen bzw. zu verstopfen. Hier hilft wirklich nur noch das Öffnen, Zerlegen und professionelle Reinigen der Motorkomponenten.