Hallo allerseits, da der Winter nun doch mit grossen Schritten eingekehrt ist, habe ich angefangen einen B25 Motor für mein Cabrio (noch B20) aufzubauen. Der Motor ist inzwischen komplett zerlegt. Kopf ist beim Instandsetzer zum planen und neu einschleifen der Ventile, der Block ebenso zum nachhonen der Laufbuchsen. Ausserdem werden die Teile dort komplett gereinigt. Ich habe in sofern Glück, dass der Motor wirklich in einem guten Zustand ist und Kolben, Kurbelwelle usw. problemlos weiterverwendet werden können. Neu kommen: Hauptlager, Pleuellager, Kolbenringe, Ölpumpe, Kipphebel mit Wellen, Einspritzventile, div. Schrauben und Kleinteile und natürlich die kompletten Dichtsätze für Kopf und Block. Auf Teile wie Wasserpumpe und Zahnriemen mit Spannrolle geh ich mal nicht ein, das versteht sich ja von selbst. Diverse Anbauteile, Abdeckungen, Riemenräder usw. sind weg zum strahlen und werden dann pulverbeschichtet. Ich werde dem Motor eine Schrick-Nocke mit 288 grad inkl. gehärteter Ventilfedern sowie einen Fächerkrümmer von Friedrich Motorsport verpassen (die Teile habe ich schon liegen). Ausserdem werden die Übergänge von der Ansauge auf den Kopf angepasst. Nun die eigentliche Frage: Habt ihr sonst noch Tips zur Optimierung, die man bei einem solchen Neuaufbau umsetzen sollte? besorg dir noch eine kurbelwelle mit 81mm hub aus einem eta oder einem 324d / td, die rund 100 euro kannst du auch noch investieren, die sind gut angelegt in dem fall damit baust dir einen schönen 2,7-liter, den motor bei 2,5-liter zu lassen finde ich bei dem umfang der massnahmen unsinnig die hubraumspritze würde ich auf jeden fall geben die nötigen 130mm pleuel findest du in dem frei gewordenen b20 motor dann lässt du den motorblock um nachbausichere 2mm abfräsen / planen, genaugenommen 2mm minus das planmass des kopfes, so dass es zusammengerechnet 2mm ergibt dann hast du die gleiche brennraumgrösse und kolbenstellung in OT wie beim 2,5-er, die verdichtung steigt durch den hubraumgewinn um rund 0,5 punkte an wenn du dir zutraust eine quetschspaltermittlung zu machen, dann kannst du ggf. auch noch paar 10-tel mehr als die 2mm gesamtmass machen um noch etwas verdichtungsverhältnis zu schinden, grade bei katkolben wäre das sinnvoll besorg dir am besten einen satz katloskolben falls dein motor einer mit kat war, es geht zwar auch mit katkolben, aber eben nicht so schön, grade mit der 288-er nockenwelle sind die tieferen ventiltaschen der katloskolben sicherer an KS kolben muss nichts gemacht werden, bei MAHLE kolben musst du schauen, da gibt es welche mit (zu) langem kolbenhemd, da musst du das kolbenhemd ein wenig kürzen um am UT keine berührung mit der kurbelwelle zu bekommen mit katkolben liegst du dann im bereich von rund 9,4:1 verdichtung, womit der motor noch mit superbenzin 95oktan zu betreiben ist mit katloskolben kommst du auf etwa 10,2:1 verdichtung, was dann auf jeden fall superplus 98oktan erfordert das ganze läuft nachbausicher mit einem kopierten alpina B3 kennfeld, wobei eine abstimmung auf dem prüfstand natürlich optimaler ist ..... könnten so an die 220ps werden