Das sie defacto eine massive Nutzungseinschränkung mit stellenweise enteignendem Charakter ist/war. Die ganzen Ökos gehen ja immer davon aus, dass man schwupps, sobald es opportun ist, sich die neueste Technologie einkaufen kann - kann ja jeder aus der Portokasse erledigen, was Du nicht? Du Opfer, dann fahr halt Fahrrad, ist eh gesünder oder zieh in die Gegenden, die Du Dir eh nicht leisten kannst. Der Müll und die Entsorgung der alten Technologie wird dann meistens gerne ausgeklammert bzw. hat dafür dann auch der Eigentümer zu blechen. Bei Autos pesten jetzt eben unsere alten Autos in Afrika oder sonst wo auf der Welt herum oder sie verrosten auf irgendwelchen Schrottplätzen, obwohl sie, als sie dort abgestellt wurden, noch gut und gerne ein paar Jahre machen hätten können. Im Ergebnis hat man das früher einmal Verschwendung genannt und heute dann eben Umweltschutz. Das Gespür für Verhältnismäßigkeiten und das Durchdenken von Anfang bis zum Ende fehlt - und dann auch noch die Umsetzung zum Schluss. LPG ist ein Paradebeispiel dafür. Erst wird es gut für die Klimaziele gehalten (was es auch ist, da eben alte Autos damit umweltfreundlicher werden können), gefördert, den Leuten Versprechungen auf Aufrechterhaltung der Förderung gemacht - und dann wird gezählt, hoppla, betrifft ja doch nicht so viele, also machen wir doch lieber Kasse und würgen einen ganzen, wenn auch kleinen, Wirtschaftszweig ab. Und im Übrigen ist es vollkommen normal, dass wenn man über EIN Thema streitet, man die anderen außen vor lässt. Verweise auf andere Baustellen oder direkte moralisch geführte Angriffe ad hominem sind einfach nur Ablenkungsmanöver, neudeutsch derailing. Gut, mache ich auch manchmal, aber Fakt ist, dass es hier um LPG geht und nicht um Einfuhrumsatzsteuer oder ähnliches. Das die Welt im Übrigen auch aus den Fugen gerät, muss man, wenn das Thema LPG erörtert, nicht immer dann im Cetero Censeo Stil erwähnen, um mit diskutieren zu dürfen.