Ich arbeite jeden Tag in Würzburg City - direkt im Zentrum (so ca. in der Mitte in der Diagonale zwischen Dom und Polizei liegt das Büro) - und kann das so nicht unterschreiben. Beim Feinstaub werden bspw. die hohen Werte maßgeblich auch durch die Bahn verursacht (so ein Mitarbeiter der Stadt einmal zu mir), deren Linien die Stadt auch mehrfach durchschneiden (bspw. auch parallel zum mittleren Ring laufen). Aktuell hat man halt das Problem, dass viele die Stadt als Abkürzung zwischen A3 und A7 fast schon verwenden müssen, da auf der A3 u.a wegen den Einhausungsarbeiten (Lärmschutz!) und 3-spurigem Ausbau Dauerbaustellen sind, die regelmäßig zu pervers langen Staus führen. Wenn das Ganze sich dann über die 2 bekannten Einfallswege durch die Stadt quält, dann ist es wirklich nicht mehr schön, da Auto zu fahren. Wenn die ganzen Dauer- und Endlosbaustellen endlich einmal fertig ist und man die bereits bestehenden LKW Fahrverbote einmal auch konsequent umsetzt, dürfte der Käse weitestgehend gegessen sein. In der Stadt selber (Zentrum) ist die Luft nach meinem subjektivem Empfinden auch nicht schlechter, als in anderen Städten (kein Wunder, es gibt hier auch große Fußgängerzonen, wo überhaupt keine Autos fahren). Durch die Kessellage heizt es sich im Sommer oft mehr auf, als anderswo, dass ist richtig. Und daran, dass Würzburger per se nicht die besten Autofahrer sind und noch dazu meinen, immer genau die 5-10 Parkplätze, wo sie mal vor 20 Jahren einen Parkplatz bekommen haben, als erstes anfahren zu müssen, statt gleich die vorhanden großen Parkplätze, Parkhäuser und Straßenbahnfahrmöglichkeiten anzusteuern, arbeitet eine Verkehrsüberwachung, die einer der härtesten Deutschlands ist, sich schwer ab (ich würde es in Würzburg besser nicht wagen, irgendwo ohne Parkschein zu parken - leider sind die Leute für das LKW Fahrverbot am mittleren Ring offenbar nicht zuständig).