Wenn man die devisengesponserten Expat-Ghettos kennt, dann weiß man, dass das einen aber auch so was von qualifiziert, über das jeweilige Land & die Leute zu sprechen. Wer mal ne Nutte gepimpert hat, der kann ja auch immer gleich kompetent und differenziert über Zwangsprostitution und das Elend dieser Damen (und bei manchen ggf. auch Herren) mitreden … Es bleibt am Ende IMMER und nicht wegdiskutierbar, dass es eine letztlich freie Entscheidung ist, sich in ein überladenes Gummiboot zu setzen (noch! existieren keine Bilder, wo die Leute mit Gewehrkolben auf die Boote getrieben werden - ich vermute, da sind aber gerade welche in Arbeit) und darauf zu vertrauen, dass da schon irgendwelche Humanisten auf dem Meer mit richtigen Schiffen kreuzen, die einen schon aufgabeln werden. Und wenn es den Humanisten nur um Rettung aus Seenot ginge, müssten Sie nicht meinen, ständig Länder aus der EU wie Italien oder Malta quasi "humanitär" zu nötigen bis erpressen. Respekt vor anderen Ländern beinhaltet auch, dass man deren Nein akzeptiert und nicht die eigenen Bedürfnisse höher einschätzt. Solidarität ist nichts erzwingbares, da Solidarität eine Freiwilligkeit voraussetzt, um echte Solidarität zu sein. Zusammengefasst. Mein Mitleid hält sich, auf deutsch gesprochen, in Grenzen. Ich sehe hier auch kein humanitäres Problem. Ich sehe Deutschland auch nicht als Retter der Welt.