ich geb mal meinen Senf dazu, weil ich schon so einige M42 gemacht habe die Zylinder sehen sehr gut aus, nichts machen reicht da, nachhonen kann man machen, aber wer das Werkzeug nicht hat, kann es bei dem Honbild auch so lassen, das taugt schon nochmal für die nächsten 250tkm, dann muss der ja eh "wieder mal" aufgemacht werden die Kolben sind vom Verschleissbild her in Ordnung, man sieht aber dass der Eimer Öl gesoffen hat, die Kolbenringe würde ich beim M42 nach der Laufleistung auf jeden Fall erneuern, dann könnte es mit dem Ölverbrauch auf sehr geringe und akzeptable Werte runtergehen, natürlich nur wenn der Kopf auch entsprechend revisioniert wird die Pleuellager sind sichtbar verschlissen, die erste Schicht ist bei einigen voll durch, bei manchen schon angefressen, es ist zwar nicht "höchste Eisenbahn" oder "kurz vor 12" aber doch schon dringend nötig, also neu machen Hauptlager müssen nicht zwingend neu, da müsste man mal Bilder sehen, meist sind die aber nicht austauschreif, das Geld kann man sich meist sparen ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen zum Kettentrieb: Kette, Spanner, Spannschiene und Führungsschienen sollten schon neu rein die Kettenräder der Nockenwellen zu tauschen halte ich für überflüssig, denn sind nicht nicht "schon" sehr spitz, sondern die sind "noch" genau so spitz wie bei der Herstellung, wer mal genauer hinschaut, sieht dass an den Spitzen keine Berührung mit der Kette stattfindet und da auch keine blanken Stellen zu sehen sind, die auf Verschleiss hindeuten, man sieht die Bearbeitungsspuren der Herstellung sogar noch, also Augen auf, hingucken und verstehen was da zu sehen ist das Kurbelwellenritzel könnte man tauschen, wenn die Zähne nicht mehr symmetrisch aussehen, sondern einseitig eingelaufen sind, meist ist das aber nicht nötig, Bilder würden hier helfen das Umlenkritzel tauschen ist rausgeschmissenes Geld, weil nicht das Ritzel "wegknickt" sondern die Aufnahme im Gehäuse und das liegt nicht am Ritzel, sondern an einem klemmenden Spanner, das Kugellager im Ritzel läuft in Öl, die Lebensdauer ist fast unendlich, noch dazu ist es nicht im Zugtrumm und sieht damit nur die mickerigen Kräfte die der Spanner aufbringt, das würde ich nur tauschen wenn das Lager zu klapperig wäre beim Kopf ist es meist erforderlich, die Auslassventilführungen zu tauschen, während die Einlassführungen meist noch im zulässigen Bereich sind und die nächsten 250tkm keinen Ärger machen, also hier kann man schon paar EUR sparen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben Ölpumpe muss man anschauen, ist alles schön glatt und ohne Riefen, dann wieder rein damit, leichte Riefen kann man mit feinem Schleifleinen "entschärfen" so dass es nicht gleich wieder frisst, wenns schlimmer ist braucht man neue Teile, den deckel der Ölpumpe kann man überdrehen und damit wieder Riefenfrei machen, spart nen halben Kasten Bier, das Ölpumpengehäuse ist der komplette Räderkasten, nicht grade billig, hier liegt die "kauf ich mal schnell neu" Schwelle deutlich höher, deshalb lohnt sich eine Nacharbeit bei leichten Riefen schon, Bilder würden helfen .... den Kolben vom Öldruckregelventil sollte man schon gegen die neue Plastikausführung tauschen, das kostet nicht die Welt die Öldüsen für die Kolbenbodenkühlung würde ich zumindest prüfen, es gibt da immer mal Defekte mit gebrochenen Federn, so dass die dann auch bei geringem Öldruck offen stehen und im Leerlauf schon sprühen, was den Druck nochmals verringert, wer sicher gehen will, der nimmt gleich 4 neue, DAS ist eine sinnnvolle Investition mit echtem "Vorbeugeeffekt" weil man nicht weiss wann bei den gebrauchten Düsen die Federn brechen wenn der TE noch Fragen hat : Bilder zeigen, dann gibts auch was dazu zu sagen