Außerdem will der (deutsche) Kunde es doch offenbar so. Fangen wir doch mal beim wöchendlichen Supermarkteinkauf an.... Der Kunde sucht sich erstmal einen Einkaufswagen und bezahlt dafür das er mit dem Ding einkauft noch Pfand. Als nächstes sucht sich der Kunde sich in stundenlanger Kleinarbeit die Waren in einem riesigen und regelmäßig umsortierten (das er wirklich jedes für ihn sinnlose Warenangebot auch mal zu Gesicht bekommt) Angebot zusammen. Natürlich informiert sich der Kunde vorher oder während er einkauft (schließlich wurde ja das Smartphone mit QR-Code Scanner erfunden) über das was er sucht oder auch nicht sucht und was er damit anfangen kann. Hat der Kunde was gefunden, dann packt er die in Großverpackungen präsentierten Waren/Getränke erstmal aus und seine gewünsche Menge zu bekommen. Manchmal ist der "Service" auch so umfangreich, das der Kunde sogar selber einen Preisscanner suchen kann um nach zu sehen was die Waren kosten, da die Preisauszeichnungen nicht auffindbar sind. Dann geht der Kunde zum Gemüsestand, sucht sich dort seine Waren zusammen, packt sie sich ein, wiegt sie sich ab (wehe wenn nicht, dann gibt´s an der Kasse aber erstmal ein Donnerwetter), und etikettiert sie ordentlich. Dann geht der Kunde zur Kasse, stellt sich an eine Schlange, Packt die Waren ganz ordentlich und fein säuberlich vor den anderen Schafen, ähh Kunden auf´s Förderband (in ganz "fortschrittlichen Läden "darf" der Kunde als "besonderer Service" sogar selber scannen und kassieren), sagt der Kassiererin noch die Wagennummer (die eigentlich da drauf steht, weil sie ihren Hintern heben und unten in den Wagen sehen soll) und dreht noch seine Taschen um, ob er auch nichts geklaut hat. Dann packt der Kunde alles wieder ein (aber ein bissel fix, schließlich warten noch andere), bringt den Kram zum Auto und dann den Einkaufswagen wieder zurück, um sein Pfand zu bekommen. (mit ein weing Glück klappte das auf Anhieb ohne klemmende Verriegelung). Das alles findet der Kunde total geil (sonst würde er sowas ja nicht mit machen) wenn ihm im Gegenzug versprochen wird das er dafür alles "totat billig" bekommt. Vielen ist aber auch das noch viel zu viel "Service", ...... da kann aber geholfen werden. Es gibt ja noch das Internet.... Was hat also der betreffende BMW Händler falsch gemacht? Offensichtlich nichts!!!!!! Er hat den Kunden seine Arbeit machen lassen, war ihm beim "kassieren" behilflich und der Kunde hat sogar die gewünsche Ware bekommen. Er hat außerdem ein Auto verkauft (sein Chef ist also auch zufrieden). Also alles offenbar wie gewünscht.