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BMW M42 (aus dem E36) springt nach E30 Umbau nicht an


Kruki
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am vor 3 Stunden schrieb Verplatzer:

 

 

Super interessanter Thread! Alles gut zu wissen. Wenn ich mir jetzt im Zubehör (KS, Mahle Original etc.) Lagerschalen zulegen will, muss ich ja mittels Plastigage das Lagerspiel messen, ob es im vorgeschriebenen Bereich der Lagerschalen ist. Wenn das nicht passt, schick die Dinger einfach wieder zurück und bestelle andere, solang bis ich passende erwische?

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Ok, so wie ich das sehe hat deine KW zumindest auf den Pleuellagern die 1. Schleifstufe und du konntest in verschiedenen Winkeln immer das gleiche Maß messen.

Heißt, wenn die ansonsten gut aussieht, mit passenden Lagern ist alles gut.

Plastigauge ist damit überflüssig, denn entweder damit oder eben mit Messchraube messen.

 

Es ist somit klar woher schlechter Öldruck und die damit verbundenen Geräusche kommen. Passende Lagerschalen einsetzen und sollte endlich funktionieren...

Zitat Sandmann (http://www.sandmanns-welt.de/): Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein...

 

Restlicher Fuhrpark: Saab 9-3 SC TTiD Aero + 9-5 SC 2.3t SE + 900 II Cabrio 2.3i; VW T4 TDI Multivan; Benz 200D/8 (Arbeitsvorrat)

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Dass meine Messergebnisse schlecht waren, kann nur am Werkzeug selbst liegen, habe da an der falschen Stelle gespart..

Das Mikrometer hat keine Isolierung, daher wurden die gemessenen Werte immer kleiner, weil das Mikrometer immer größer wurde..

 

Man spürt es sofort, wenn man die KW berührt und dann das Mikrometer, um wieviel wärmer das Mikrometer ist.

 

Hab dann eine Isolierung gebastelt. Hat aber nichts geholfen..

 

Wenn ich 5 mal hintereinander das Eichstück einspanne, ist der Nullpunkt 5 mal an unterschiedlichen Stellen. Selbst wenn ich mich richtig dumm anstelle kann das nicht sein.

 

Das Zeug schick ich auf jeden Fall zurück und kauf mir Markenwerkzeug..

 

EDIT: Der Verdacht hat sich bestätigt.. habe gerade mit der Mikrometerschraube verglichen, die ich schon daheim hatte (leider nur 0-25mm). Mit dieser komme ich bei jeder Messung auf dasselbe Ergebnis. Bei dem Satz den ich günstig bestellt hatte (hat auch eine 0-25mm dabei, deswegen konnte ich 1:1 vergleichen), waren nicht einmal die Eichstücke gerade abgefräst an den Enden..


Bearbeitet: von Kruki
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am Am 29.9.2022 um 18:39 schrieb Kruki:

Sooo, es gibt Messergebnisse.

 

Mit dem Mikrometer auf 59,755 eingestellt geht es über die Hauptlagerzapfen und mit 44,755 über die Pleuelzapfen. Sowohl horizontal als auch vertikal genau gleich.

das sieht nach 1. Übermass für Hauptlager und Pleuellager aus

 

gehen wir mal davon aus, dass ein Motoreninstandsetzer die Welle geschliffen hat, oder BMW selbst, dann musst Du nicht genauer messen, denn ein Instandsetzer schleift die Zapfen auf das richtige Mass für das es auch Lagerschalen gibt und nicht auf ein unbrauchbares Zwischenmass

 

wenn die Zapfen also rund sind und keine Riefen haben, dann sollte es mit einem Satz Hauptlager und Pleuellager jeweils im 1. Übermass (+0,25mm ) passen

 

statt Bügelmesschrauben, die in der Anwendung nicht ganz so problemlos sind (wie Du ja gemerkt hast)  wären Plastigauge Streifen für Dich jetzt die richtige Variante zum Lagerspiel messen, wenn Du das schon unbedingt machen willst weil Du der Toleranz in der Schleifstufe vielleicht nicht so ganz über den Weg traust

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Für die Zeit bis zum Zusammenbauen hab ich noch eine Frage über die ich schon länger grüble. Aus meiner neuen Ventildeckeldichtung hat es dauernd geronnen und ich weiß nicht warum. Was mir auch aufgefallen ist, waren ordentliche Luftstöße die aus dem Ventildeckel rausgekommen sind als ich den Öldeckel geöffnet habe. Da dachte ich zuerst gleich, dass es mir an den Kolbenrungen vorbeibläst. Danach Kompression gemessen und überall über 12,5 Bar.. an was kann das noch liegen? Ist das normal? (Kann mir das nicht vorstellen) Kann es trotzdem sein, dass ich blow-by an den Ringen habe?

 

Da ich ja noch 2 schöne M40-Blöcke liegen habe, ist mir in den Sinn gekommen den M42-Block der momentan Verbaut ist nochmal mit einer Bohrungslehre zu vermessen und notfalls einen anderen Block einzubauen. Dann hab ich den M42 halt unnötig gestrahlt und lackiert..


Bearbeitet: von Kruki
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am vor 28 Minuten schrieb Kruki:

Für die Zeit bis zum Zusammenbauen hab ich noch eine Frage über die ich schon länger grüble. Aus meiner neuen Ventildeckeldichtung hat es dauernd geronnen und ich weiß nicht warum.

vielleicht hast Du ja den oberen Räderkastendeckel nicht bündig zum Kopf bekommen

 

den Deckel musst Du bei der Montage runterdrücken um die Profildichtung zusammenzudrücken bis der plan zum Kopf ist

 

am einfachsten geht das, wenn Du den Ventildeckel dazu ohne Dichtung nimmst und die beiden vorderen Schrauben im Kopf zum runterdrücken nimmst, damit kannst Du den Räderkastendeckel in Position drücken, so dass dann für die Ventildeckeldichtung eine ebene Fläche ohne Stufe entsteht

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Das kann ich bestätigen, dass ich das nicht hinbekommen hab. Da war immer ein deutlich sichtbarer Höhenunterschied. Jedoch hat es nicht an dieser Stelle, sondern im Bereich über dem Krümmer weiter hinten geronnen. Werde beim nächsten Zusammenbauen auf jeden Fall darauf achten! Das ändert leider nichts daran, dass es aus dem Öleinfülldeckel geblasen hat.

 


Bearbeitet: von Kruki
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am vor 51 Minuten schrieb Kruki:

Was mir auch aufgefallen ist, waren ordentliche Luftstöße die aus dem Ventildeckel rausgekommen sind als ich den Öldeckel geöffnet habe. Da dachte ich zuerst gleich, dass es mir an den Kolbenrungen vorbeibläst. Danach Kompression gemessen und überall über 12,5 Bar.. an was kann das noch liegen? Ist das normal? (Kann mir das nicht vorstellen) Kann es trotzdem sein, dass ich blow-by an den Ringen habe?

diese Druckstösse sind nicht nicht nur Überdruck sondern auch Unterdruck und kommen vom verdrängten Luftvolumen der Kolben im Kurbelgehäuse, die "pumpen" ja auch Luft, wenn auch nur hin und her, so dass (eigentlich) ein gleichmässiger Druck herrschen sollte

 

nun ist es aber beim 4-Zylinder so, dass die mittleren Kolben gleich laufen, der Druckausgleich im Kurbelgehäuse geht also von den mittleren zu den äusseren Kolben und zurück, das sind die sog. Pumpverluste die ein Motor hat

 

durch die Ölrückläufe aber vor allem das Kettengehäuse gelangen diese Druckwellen bis zum Ventildeckel, wenn Du mit der Handfläche den Öldeckel zuhältst oder eine Folie drüberlegst, wirst Du merken dass es kein wirklicher Überdruck ist, den Du da "wegdrücken" musst sondern dass es Über- und Unterdruckwellen sind

 

wenn Du die Handfläche nur ein Stück entfernt drüber hältst, dann merkst Du nur den Druckstoss aber nicht die Sogwirkung und bildest Dir ein da würde nur was rauskommen, in Wirklichkeit saugt es das dort aber auch wieder rein


Bearbeitet: von vokuhila
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  • 2 Wochen später...
am Am 30.9.2022 um 16:54 schrieb Kruki:

Dass meine Messergebnisse schlecht waren, kann nur am Werkzeug selbst liegen, habe da an der falschen Stelle gespart..

Das Mikrometer hat keine Isolierung, daher wurden die gemessenen Werte immer kleiner, weil das Mikrometer immer größer wurde..

 

Man spürt es sofort, wenn man die KW berührt und dann das Mikrometer, um wieviel wärmer das Mikrometer ist.

 

Hab dann eine Isolierung gebastelt. Hat aber nichts geholfen..

 

Wenn ich 5 mal hintereinander das Eichstück einspanne, ist der Nullpunkt 5 mal an unterschiedlichen Stellen. Selbst wenn ich mich richtig dumm anstelle kann das nicht sein.

 

Das Zeug schick ich auf jeden Fall zurück und kauf mir Markenwerkzeug..

 

EDIT: Der Verdacht hat sich bestätigt.. habe gerade mit der Mikrometerschraube verglichen, die ich schon daheim hatte (leider nur 0-25mm). Mit dieser komme ich bei jeder Messung auf dasselbe Ergebnis. Bei dem Satz den ich günstig bestellt hatte (hat auch eine 0-25mm dabei, deswegen konnte ich 1:1 vergleichen), waren nicht einmal die Eichstücke gerade abgefräst an den Enden..

Kann da Bügelmessschrauben von der Feinmesszeugfabrik Suhl empfehlen, findet man viele gebrauchte in gutem Zustand bei ebay, hab mich selbst da von 0-300mm eingedeckt und bis jetzt noch keinen einzigen Fehlgriff gelandet.


Bearbeitet: von Sebastian_H
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Du hast ja echt Glück mit dem Motor, wenn du die Pleuellager montierst bewege die nach dem Anziehen mal horizontal. Wenn die sich nicht bewegen lassen ist das schlecht, und wenn die sich bewegen lassen, das man das Pleuel locker hin und her bewegen kann ist das auch schlecht. Wenn du die bewegst, und es gibt ein schmatzendes Geräusch vom vorher eingebrachten Öl und vertikal gibt es kein Spiel bist du auf einem guten Weg. Ist ein guter Anhaltspunkt, falls da doch was beim Messen schiefgelaufen ist.;-)


Bearbeitet: von Thomas320
Fehler
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Ich hab ein weiteres Rätsel für euch.

 

Bei der einzigen Fahrt, die ich bis jetzt zurückgelegt habe (ja, ich bin tatsächlich mal gefahren mit den falschen Lagerschalen) hat es 2 mal kurz (aber laut) gekrächzt. Man hat gespürt, dass es aus dem Bereich Kupplung/Schwungrad kommt.

 

Mein Gedanke war ein fehlerhafter Starter (hab diesen nach dem Ausbauen auch gleich revidieren lassen)

 

Jetzt fällt mir aber gerade auf, dass es nichts mit dem Starter zu tun hat... siehe Bilder..

 

20221021_114242.jpg20221021_114252.jpg

 

Wir befinden und hier an der Unterseite der Getriebeglocke. Die Kratzer waren beim letzten mal ganz sicher noch nicht da.

 

Da kann sich doch nur irgend ein Teil verfangen haben. Aber welches?? Mir ist beim zerlegen nichts offensichtliches entgegengekommen. (Schraube, Beilagscheibe oder sonst was) Es hat auch nicht dauerhaft, sondern nur zwei mal ganz kurz geschliffen, das hat man klar wahrgenommen.

 

Von der Kupplung ist nichts abgebrochen. Die Federn usw. sind alle noch ganz.

 

Ich kann mir kaum vorstellen, dass ich irgend ein Metallteil in der Getriebeglocke aus schlampigkeit "verloren/liegen gelassen" hätte. Hat jemand eine Idee was da gekratzt haben könnte?


Bearbeitet: von Kruki
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am vor 4 Stunden schrieb Kruki:

Ich hab ein weiteres Rätsel für euch.

 

Bei der einzigen Fahrt, die ich bis jetzt zurückgelegt habe (ja, ich bin tatsächlich mal gefahren mit den falschen Lagerschalen) hat es 2 mal kurz (aber laut) gekrächzt. Man hat gespürt, dass es aus dem Bereich Kupplung/Schwungrad kommt.

 

Mein Gedanke war ein fehlerhafter Starter (hab diesen nach dem Ausbauen auch gleich revidieren lassen)

 

Jetzt fällt mir aber gerade auf, dass es nichts mit dem Starter zu tun hat... siehe Bilder..

 

20221021_114242.jpg20221021_114252.jpg

 

Wir befinden und hier an der Unterseite der Getriebeglocke. Die Kratzer waren beim letzten mal ganz sicher noch nicht da.

 

Da kann sich doch nur irgend ein Teil verfangen haben. Aber welches?? Mir ist beim zerlegen nichts offensichtliches entgegengekommen. (Schraube, Beilagscheibe oder sonst was) Es hat auch nicht dauerhaft, sondern nur zwei mal ganz kurz geschliffen, das hat man klar wahrgenommen.

 

Von der Kupplung ist nichts abgebrochen. Die Federn usw. sind alle noch ganz.

 

Ich kann mir kaum vorstellen, dass ich irgend ein Metallteil in der Getriebeglocke aus schlampigkeit "verloren/liegen gelassen" hätte. Hat jemand eine Idee was da gekratzt haben könnte?

Moin Kruki, Sind die Druckplatte und die Reibscheibe noch montiert? Ralph

 

dt2.png

 

"Du schaffst das Butch"

 

we are soldiers of love

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Hab leider keine Ahnung wie alt die Kupplungsteile sind.

 

Und leider hat sich was anderes auch gerade ergeben..

 

20221021_171552.jpg20221021_172443.jpg

 

Das minimale Axialspiel der Lagerschalen beträgt 0.080mm, meine Plastigage-Messung ergibt aber um die 0.051mm

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Hoppla. Hab gerade gesehen wie das richtig geht.

 

Maximales Spiel = max gehäusedurchmesser - min wellendurhmesser - 2x lagerschale

 

in meinem Fall:

65,019−59,721−2×2,623 = 0,052

 

Dann passt es gerade.

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Eigentlich hätte dies der Eintrag sein sollen, der den Thread mir Freuden beendet. Leider ist dem noch immer nicht so..

 

Aber von vorne. Hab den Motor zusammengebaut und heute eingebaut. Auf den ersten Drücker angesprungen und siehe da, Seelenruhig. Wesentlich ruhiger als ich meinen M40 in Erinnerung hab. (Hab bis Dato noch keinen M42 gehört)

Beim Entlüften vom Kühler hab ich dann einen Rundgang gemacht um zu sehen ob alles Dicht ist. Öl verliert er keines (Halleluja, war ja beim letzten Mal ein Problem). Dieses Mal ist es leider das Wasser, das mich zum Verzweifeln bringt...

Der Motor verliert am oberen Ende des Kettenkastens Wasser. (Blockseitig logischerweise). Habe dieses Mal zwischen Kettenkasten und Block eine Metall- statt einer Papierdichtung eingebaut, da bei Leebman für mein Baujahr die Metall- und nicht die Papierdichtung gelistet ist. Da dürfte ich mich beim letzten Mal vertan haben. Die Schrauben zwischen Kettenkasten und Block sind alle neu Gelbverzinkt (Sperber Classic) und mit dem vorgegebenen Drehmoment angezogen.

image.png

image.png

 

Die Dichtung führt an dieser Stelle Wasser, da der Dichtring der Wasserpumpe im Kettenkasten anliegt, wenn ich mich recht erinnere. Somit bleibt mir wahrscheinlich nichts anderes übrig, als wieder alles zu zerlegen? Weil es könnte ja Wasser genauso ins Öl kommen und nicht nur an dieser Stelle austreten, wenn diese Dichtung nicht dichthält.

 

Ein vielleicht blöder Einfall, aber wenn ich die Wasserpumpe rausziehe und dann im Bereich in dem der Kettenkasten mit dem Block zusammenkommt eine feine Schicht Dichtmasse auftrage wird mir das keine Freude bereiten, weil mir der Wasserdruck auf Dauer die Dichtmasse entfernt, richtig?

 


Bearbeitet: von Kruki
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