Hallo,
sicher haben alle Bauteile Ihre Toleranzen aber das sind schon erhebliche Differenzen. (Lagerspiel, Brennraum, Kolbenboden, Pleuellänge).
Bei Zylinder 1 könnte ein unbearbeitetes Pleuel verbaut sein.
Die Zylinder 2-6 haben sicher auch schon eine recht große maßliche Streuung und liegen aber alle tiefer.
Das deutet auf nachgearbeitet Pleuel am Pleuelfuß hin.
Es ist zu bedenken, das Je 1/10mm ca. Das Verdichtungsverhältnis ebenfalls um ca. 0,1 verändert wird. > Eine Kompressionsdifferenz von ca.0,4
Das ist dann selbst mit Auslitern und Nacharbeiten der Brennräume schon ein erheblicher Aufwand.
Frage:
Wurde denn der Quetschspalt errechnet oder gemessen? Wenn gemessen womit?
Grüße aus dem Oberbergischen
Nachtrag zu den Toleranzen der Pleuellänge:
Habe gerade kein technischen Datenblatt über Serienpleuel hier.
Als Richtung :
ZRP gibt bei seinen Pleueln (Beispiel M3) eine Längentoleranz von +/- 0,0254mm an
Hierbei handelt es sich um Sonderbauteile
Die Serientoleranz könnte geringfügig höher sein.