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GearX

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Alle erstellten Inhalte von GearX

  1. HUD hätte ich auch noch auf der Liste. Aber da sind die wichtigeren Sachen vorher dran. Die beiden Nachrüstsätze, welche in Kleinanzeigen auf meiner Beobachtungsliste verweilen, sind auch schon ewig inseriert. An denen wirds also nicht scheitern. Die Sonnenschutzverglasung kommt bei mir definitiv noch vor dem nächsten Sommer. Möglicherweise direkt mit den Lederstühlen und dem Armaturenbrett mit Becherhaltern. Das wird sich dann noch zeigen
  2. LED sind bei mir bereits verbaut, dennoch ist die Lichtausbeute gelinde gesagt ein Trauerspiel. Daher wüsste ich eben gern, wie der LCI Scheinwerfer aufgebaut ist um den instandzusetzen. Ich hätte da gern wieder die originalen Leuchtmittel verbaut mit der Helligkeit eines neuen Scheinwerfers. Sollte es nur der Lichtleiter sein, welcher ja auch beim Vfl das Problem darstellt, dann lässt sich das ja mit wenig Aufwand lösen. Wie weiter vorn schon geschrieben: Seit Corona und der E-Förderung ist der Gebrauchtwagenmarkt überschwemmt mit schlechtem Schrott. Damals nach der Abwrackprämie war es das selbe Spiel und hat über 10 Jahre gedauert, bis sich das wieder reguliert hatte. Gut ist, dass man ja zum Beispiel immer auf Toyota zurückgreifen kann. Deren Fahrzeuge sind bekannt für wenig Probleme. Das lässt sich mit einer Anpassung der Versorgungsspannung in ziemlich jedem BMW, der nach 2002 erschienen ist, codieren. Nur werden bei mir die Lichtleiter wohl das Problem sein und nicht die Leuchtmittel selbst. Ich finde auch, dass der E61 nicht schlimmer ist, als andere Modellreihen. Den schlechten Ruf hat er wohl mit den Fahrzeugen der ersten Generation E6x bekommen. Die Faceliftfahrzeuge sind aber alles in Allem deutlich problemfreier, was man so liest. Noch dazu bei dem, was man im E61 alles haben kann, gemessen am Baujahr. Da gibts Fahrzeuge mit CIC, Spurhalteassistent, ACC, Nachtsicht, Massagesitzen und Headup bei Baujahr 2009 und völlig ohne elektronische Weh-weh-chen. Das finde ich schon sehr beeindruckend!
  3. Im Fahrzeugbrief steht hierzu auch nichts soweit ich das weiß. Die Prüfvereine haben die selbe Aufbewahrungspflicht wie alle anderen Firmen auch. Für Rechnungen 10 Jahre verpflichtend und für Auftrage sollten es minimum 8 Jahre sein. Wenn du noch weißt, wer das damals geändert hat (Dekra, TÜV, KÜS, GTÜ,....) Dann würde ich dort einfach mal anrufen. Die Papiere als Nachweis des Besitzes hast du ja und damit sollten die dir die benötigten Informationen rausgeben, sofern die Dokumente noch vorhanden sind. Grundsätzlich kann ein Prüfingenieur so ziemlich jedes Feld im Fahrzeugschein ändern lassen. Dafür hat er viele Jahre Schulbank auf sich genommen um das am Ende beurteilen zu können und zu dürfen. Das Feld K zu Nullen macht jedoch einfach keinen Sinn und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das so gehandhabt wurde. Dennoch denke ich ist es der einfachste Weg, die Änderungsabnahme zu beantragen und mit Dieser dann die letzte Zulassungsstelle zu konfrontieren. Da man ja in Deutschland als Bürger grundsätzlich in der Nachweispflicht für alles Mögliche ist, hättest du das dann bereits erledigt.
  4. Da würde ich mal den Schrieb von der Änderungsabnahme kontrollieren. Wenn dort schon die Anweisung zu lesen ist, dass Feld K geändert werden muss, dann würde ich mich bei dem Prüfingenieur melden, dessen Unterschrift unten links ist. Sollte da keine Änderungsanweisung zu sehen sein, dann bei der Zulassungsstelle anrufen und den entsprechenden Mitarbeiter konfrontieren. Sollte der nicht kooperieren wollen, bleibt noch der Kontakt zum Vorgesetzten des Mitarbeiters und wenn das nichts hilft, bleibt nur der Weg über einen Anwalt. Bezahlen würde ich hierfür keinen Cent an die Stelle, die es verbockt hat.
  5. Wo ich schon sehr viel Gutes gesehen und gehört hab ist die Seite Turbomarkt.de - hier wäre ein überholter Garrett Lader für den 525d bei 699€ Mit dem Anbausatz von BMW wären es dann ca 850€ im Paket. Ob man den Anbausatz original nimmt, bleibt jedem selbst überlassen. Aber Dichtungen und beide Ölleitungen müssen schon mitgetauscht werden. https://www.turbomarkt.de/epages/63797738.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/63797738/Products/000-7583515024S-Reman Mit den Billigladern von ebay hab ich eher semi-gute Erfahrungen. Die ölten bei mir schon vom Kauf weg. In einer alten Arbeit haben wir zu 95% überholte Lader von Timetec24 verbaut. Waren okay, wie das über langzeit ausschaut, kann ich nicht sagen. Der Timetec Lader wäre incl. Anbausatz und liegt aktuell bei ca 530€. https://timetec24.de/shop/turbolader-turbocharger-turbocompresseur/generalueberholt-refurbished/bmw-5er-7er-m57-758351-5/ Bei beiden Angeboten kommt eine Kaution dazu. Turbomarkt überholt auch deinen Lader, soweit ich das herauslesen konnte. Hierzu müsste man aber ein individuelles Angebot anfordern. Ich würde mich aber wohl für einen TT Lader entscheiden. Der Preis ist besser und die Erfahrung zeigt mir, dass zumindest VAG und Nissan Lader das selbe Ansprechverhalten wie ein funktionierendes OEM Teil haben. Dann wird das bei BMW auch funktionieren, denke ich. PS: Was mir noch einfällt. Meine Standlichtringe sind übel dunkel. Die Äußeren fast nicht sichtbar beleuchtet. Hat schon Mal jemand so einen LCI Scheinwerfer zerrissen und geschaut, ob das wie bei Vfl gemacht ist mit einem flexiblen Lichtleiter, der seine Ummantelung verliert? Würde die Thematik gern angehen zusammen mit den neuen Streuscheiben. Ein Umbau auf andere Linse trau ich mir fast nicht zu machen, auch wenn das angeblich ECE geprüft ist.
  6. Langstrecken hab ich auch schon hinter mir. Tempomat 130 auf der BAB nach M. Angesichts seines Alters und der Größe find ich das echt ein sparsames Fahrzeug. Wenn man all den Komfort beim Fahren noch mitberücksichtigt, dann definitiv die beste Entscheidung! Dann werd ich dich jetzt doch mal besuchen müssen, die Tourings beglotzen und die noch schuldige Kiste Bier mitbringen Sehr guter Punkt, danke dir! Gibts hier Erfahrungen mit Zubehörteilen? Ein Kollege bei blau-weiß hatte damals mal einen Febi versucht und mit dem Neuteil quasi mehr Schwingungen als davor Der dürfte laut ETK bei mir schon in Zyklonbauform ein Teil des Ventildeckels sein. Kann man ja trotzdem mal ersetzten. Das bissl Öl, das er verbrennt, kommt aber bei mir definitiv vom Lader. Der hat auch eine undichte Wastegateverstellung. Bin da noch am überlegen, ob ich den überholen lasse, oder als überholtes Teil kaufe. Dadurch, dass ich werktags einen Dienstwagen hab, könnte ich mal ein Wochenende mitm Fahrrad fahren und mir da vielleicht den ein oder anderen Teuro sparen, wenn ich den überholen lasse.
  7. Der Tip is super, werd ich mir merken Hätte sonst eh zum Mahle/Behr gegriffen aber so kann ich das Geld besser anlegen.
  8. @Limofreak Ich war da jetzt schon ein bisschen enttäuscht. Du schreibst, dass du den großen Herstellern den Rücken gekehrt hast. Da war ich sehr gespannt was jetzt kommt und umso enttäuschter, als es dann ein Peugeot war. Das ist auch eine riesen Firma. Nicht ganz wie VW, aber durchaus internationale Konkurrenz Find die Geschichte mit dem ersteigerten Auto auch spannend. Das könnte ich mir auch vorstellen - na vielleicht für den nächsten Daily dann @touringDani Solange der Kabelbaum keine größeren Probleme verursacht, ist das doch in Ordnung. Ist dann wohl ein Thema für die Zukunft bei dir. Bezüglich der Thermostate am M57 Motor - gibts da eine Vorankündigung, wenn die fällig sind? Im Fehlerspeicher steht bei mir noch nichts. Bremsleitungen muss ich mir mal anschauen, soweit war ich mental noch nicht Da wäre ich allerdings ausgestattet um da kurzerhand für Ersatz zu sorgen.
  9. So wars bei mir auch. Habe jetzt 3 Monate gesucht und dann bei einem Auto zugeschlagen, das schon recht lange auf meiner Liste verweilt ist. Jedoch haben Preis und Ausstattung nie zusammengepasst bis ich mal vor Ort war. Der stand gerade mal 65km entfernt und da fahr ich auch gerne wieder, ohne das Auto zu kaufen, nach Hause. Der 525d ist seit 7 Jahren in seinem Besitz und es wurde eben zeitwertgerecht repariert und einer lokalen, freien Werkstatt. Da spricht grundsätzlich ja nichts dagegen, aber dann muss der Preis auch stimmen. Und bei sehr vielen von den angebotenen Autos ist es dann einfach so, dass die aus sechster Hand kommen, keiner der 3 letzten Besitzer hatte das Auto über 1 Jahr und beim letzten Black Friday sind nicht nur die Zahlen bei Amazon gepurzelt, sondern auch die im Tacho. Fakt ist, dass der Gebrauchtwagenmarkt seit der E-Förderung nur noch semi gute Fahrzeuge hergibt und man nur wählen kann, wie schlimm es werden soll mit den Investitionen. Gemacht werden müssen sie aber so oder so.
  10. @touringDani Deine beiden Autos sind ohne M-Paket. Fallen also komplett raus, da ich keinen BMW mehr ohne diese Ausstattung nehme. Das M-Paket macht preislich beim Facelift meistens schon 1500€ aus, sofern ab Werk und nicht nachgerüstet. Einen 535 hatte ich auch auf meiner Liste, allerdings mit großem Reparaturbedarf: Nase lackieren, Heckklappe raus, beide Lader hinüber und die Thematik mit dem 6HP. Und wer weiß, was vor Ort noch alles rausgekommen wäre! Die 535 mit weniger Mängeln waren alle recht nah an den 10k bepreist und nicht sehr lange inseriert! Steuerkette steht sehr weit hinten auf der Liste, da definitiv rein Prophylaktisch. Eventuell Steck ich den vorher einfach mal ab und schau was rauskommt. Das Werkzeug dafür is ja quasi geschenkt. Die Ansauge war im Zuge der Glühkerzen schon ab. Die is minimal ölig innen und auch die Kanäle im Kopf sind okay. Da wurde eventuell schon was codiert, was ich nicht weiß. Und Drallklappen hat der 525 keine ab Werk. Das haben nur die OL Motoren. Das mit dem Rost ist schon so n Thema. Da gibt’s Autos aus der Baureihe mit gefühlt 700.000km und rostfrei und dann gibts welche mit 200.000km und viel Rost. Scheint so n bisschen Roulette zu sein, wann die Thematik losgeht. Rostfrei ist jedoch keines der Fahrzeuge. Man muss nur genau hinschauen. Vor allem das Thema Unterboden ist bei E6x schon ne sauerei - wobei das wie gesagt schon lange so is. Als 2018 und 19 die Rückrufaktion kam mit dem B+ Stützpunkt am Kofferraumboden hab ich ja innerhalb weniger Wochen bestimmt 200-300 Fahrzeuge gesehen und die waren alle schlecht am Unterboden. Manche mehr, manche weniger. Aber keiner war so gut wie mein E87 mit dem selben Baujahr und damals auch 250.000km.
  11. @touringDani Die Behauptung hätten wir an der Stelle schonmal. Jetzt wäre noch ein Beispiel ganz Nett. Basis für dein Beispiel sollte dann sein: Facelift, M-Paket, AHK, mindestens Teilleder, Navi Professional, Laufleistung nachvollziehbar unter 300.000km, Automatik, kein Panoramadach und Sechszylinderdieselmotor. Ah und bitte keinen in Weiß, Silber oder Grau René du weißt doch: Mit viel Eigenleistung is das alles nicht so teuer
  12. Auf vielfachen Wunsch eines Einzelnen gibts jetzt noch n Fred zum Fünfer Also, das ist Daily Nummer 3. Zum Glück nicht parallel, sondern brav hintereinander. Angefangen mit einem E87 118d mit dem gefürchteten Kettenmotor N47D20A, bin ich in 3 Jahren 150.000km gefahren. Quer durch Europa ohne einmal eine Panne zu haben. Auch ein BMW findet vorbeugende Wartung super und so wurden damals einige Dinge vorbeugend getauscht: Steuerkettensatz, Turbolader, Ventildeckel mit Ölabscheider, Hochdruckpumpe, Ölwannendichtung, Display des CD Radios, Klimakondensator und eben der übliche Verschleiß wie Ölservice und Bremsen. Bei Letzterem hab ich einiges aus dem EBC Regal getestet und seitdem doch ein bisschen hingezogen zu deren Produkten. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich gegrinst hab, wenn ich mit 180 in die Ausfahrt der BAB gehämmert bin und dann 75m vor dem Stopschild den Anker geworfen hab, nur um das ABS mal richtig zu fordern. Manchmal vermiss ich das Auto tatsächlich - aber wenn ich dann daran denke, dass umgeklappt nur eine EPAL Platz hatte im Innenraum und die Anhängelast auch eher mäßig war, dann ist die Heulerei gleich wieder vorbei Daily Nummer 2 war dann die letzten 4 Jahre der E46. Da wurde zuerst gar nichts getauscht und dann am Ende doch ganz schön viel. Das Auto wurde vor kurzem in gute Hände übergeben mit 296.000km auf der Karosserie. Hergegeben hab ich den weil ich einfach mein Leben etwas umgestellt habe und jetzt regelmäßig einen größeren Kofferraum brauche. Da muss man einfach sagen, ist der E46 zu klein. Klar, einen Motor kann man damit schon Mal irgendwo in Deutschland abholen, aber diese unfassbar weit ausgestellten Radhäuser vermiesen mir einfach immer wieder die Laune wenn was quadratisches transportiert werden soll. Die Nummer 3 bildet dann dieses Geschoss hier: Mal ein kurzer Abriss vom dem was sich unter dem Blech verbirgt: - M57D30 UL mit 274.000km - ZF 6HP21 Automatikgetriebe - Luftgeferderte Hinterachse - 18" Bereifung auf Styling 135 im Sommer - M-Paket ab Werk - Abnehmbare AHK ab Werk - Teilleder Ausstattung - Sitzheizung vorne - Bixenonscheinwerfer mit Kurvenlicht - Aktivlenkung - Navigation Professional CCC - Lichtpaket - Advantagepaket - Dachreling - Automatisch abblendende Spiegel innen und außen - PDC an beiden Enden - Klimaautomatik - Tempomat mit Bremsfunktion - Shadow-line Natürlich hat so ein Auto auch Mängel. Vor allem bei diesem Exemplar ist das der Rost. Das kennt man ja aber als E30 Fahrer und hat entsprechende Kontakte bei den lokalen Lackierern. Da wird er auch kommende Woche mal vorbeigebracht, da bei meinem E61 die hinteren Radläufe beidseitig echt wild aussehen. Tja, dafür war der Preis aber unschlagbar. Angefangen hab ich auch schon mit der ein oder anderen Reparatur bzw. Verbesserung. Am Wichtigsten war mir persönlich das Automatikgetriebe. Hier hab ich vor dem Kauf die Adaptionen ausgelesen und nur aufgrund dessen dann auch zugeschlagen. Eine Reparatur kostet zwischen 2500 und 3500€ und ist bei dem Meisten Fahrzeugen dann ein wirtschaftlicher Totalschaden bei teils deutlich über 300.000km und 20 Jahre alt. Ausgelesene Werte waren diese hier: Die Fülldrücke gibt ZF mit einer Toleranz von -200 bis +300 als Gutwerte an. Da ist die Kupplung E, welche für die Gänge 5 und 6 benötigt wird, schon recht nah an den Verschleißwerten dran. Interessanterweise gibt es aber genug 6HP Automaten, die mit Fülldrücken von über 700 rumfahren und auch keine Schaltprobleme haben. Aber gut, in der Werksvorgabe zu sein, entspannt natürlich ungemein an dieser Stelle! Trotzdem war die erste Amthandlung die betroffenen Dichtungen auszutauschen, das Getriebeöl so gut es geht zu wechseln und die Adaptionen zu löschen. Man man man, was für eine Sauerei mit der Mechatronik... Spaß ist echt anders, aber man sieht schön, was so in einer "Lifetime" passiert mit dem Dichtungen, wenn die, bzw das Öl, nicht ersetzt werden. Die alten Dichtungen sind innen aufgeweitet, sind zerbröselt, als ich die mit der Spitzzange gezogen hab und waren in der Höhe gut 2,5mm geschrumpft. Links ist das alte Zeug auf dem obigen Bild und rechts das Neue. Eventuell lese ich nächstes Wochenende dann mal die aktuellen Adaptionen nochmal aus. Der Kupplungsverschleiß sollte nicht weniger sein in der Theorie, die Schnellfüllzeiten jedoch deutlich kürzer! Falls der Vergleich interessant ist, kann ich auch hier noch ein Bild nachreichen. Am selben Tag wurde auch das Glühsteuergerät und die Glühkerzen ersetzt, da bereits 4 von 6 Kandidaten im Fehlerspeicher waren. 2 PDC Sensoren an der hinteren Stoßstange sind bereits getauscht und eine Gummiwanne hat Einzug im Kofferraum gefunden. Da bin ich mittlerweile ein richtiger Fan geworden, weil vollkommen egal ist, wie etwas sifft oder ausschaut: Die Gummiwanne ziehste raus, gehst mitm Kärcher drüber und die is wieder schick. Einfach geil! Außerdem hab ich mir so ein Androidnavi gegönnt mit Äbbl Carplay. Das is auch ne richtig coole Sache und macht den 5er einfach noch hochwertiger. Das originale CCC läuft unter der Androidmaske und kann mit einem langen Druck auf "Menu" sichtbar gemacht werden. Die Umschaltung funktioniert absolut zügig. Das war mir auch wichtig, um nicht die Komfortfunktionen des CCC und die Fahrzeugeinstellungen zu verlieren. Kann ich so nur empfehlen! So, was steht noch an? Aktuell hauptsächlich der Rost an den Radläufen. Die Heckklappe ist zwar rund um den Öffner auch schon gut morbide, aber bei Anbauteilen ist mir das egal. Die kann ich auch 2026 zur nächsten Hauptuntersuchung ersetzen. Davor werden auf alle Fälle die Scheinwerfer überholt. Aktuell schwanke ich noch zwischen einem Umbau der Reflektoren, oder der Reinigung der Originalteile. Definitiv kommen aber neue Scheiben drauf. Einen Haufen kleinere Baustellen wie das rechte Spiegelglas, der Nachrüstung einer i-Tafel mit Becherhaltern oder die Tönung der Scheiben ab B-Säule stehen noch auf dem Programm. Spannender ist aber die nötige Überholung beider Achsen. Vorne muss das Aktivlenkgetriebe raus, da hier die Zahnstange hinüber ist und an der Hinterachse sind die Führungsbuchsen der Querlenker durch. Außerdem -E61 typisch- hat der Unterboden schon einiges an Rost angesetzt. Die Hinterachse und die Korrosion am Unterboden sind aber Themen, wenn der V8 im Sommer 2025 dann fährt! Ja und sonst eben das, was beim M57 zu machen ist. Beide Thermostate mit Wasserpumpe, die Ölpumpe gehört geprüft, der Turbolader ist an der Wastegateverstellung undicht und die Steuerketten würden auch nicht schaden, ersetzt zu werden. Da kommt also noch Einiges auf mich zu, dennoch bin ich absolut verliebt in die Art, wie dieses Auto fährt. Für mich wirklich ein Traum. Deutlich agiler als ein E39 Touring, deutlich komfortabler als E87 und E46 und deutlich geräumiger als die Fahrzeuge im Freundes- und Bekanntenkreis. Würde mich freuen, wenn hier noch der Ein oder Andere sich findet, der ebenfalls so einen Pampersbomber besitzt
  13. Wichtig ist hier die Unterscheidung. Es geht nicht um die Hauptlagergasse, sondern um die Nockenwellenlagerung. Da traue ich mir das schon zu, dass man zumindest mal die Halter so durchtauscht wie es optisch am schönsten ist und dann prüft, wie die zusammenpassen. Die Alternative wäre, die beschädigten Gassen aufschweißen zu lassen, danach ausspindeln und neu honen. So weit möchte ich aber nicht gehen, wenns auch anders möglich ist. Probieren geht über studieren
  14. So, mal wieder ein Update nach 14 Tagen Ruhe, der Irre ausm Südosten hat nämlich noch keinen Winterschlaf Zuerst will ich noch kurz die Bilder der Nockenwelle und der Nockenwellenlagerung vom "totgetretenen" M62 nachreichen. Hab ich noch fotografiert vor der Entsorgung. Die Lagerböcke haben sehr unterschiedliche Verschleißspuren. Glücklicherweise sind es nur die Lagerböcke, die von oben auf die Nockenwellen kommen. Die Lagerstellen in den Zylinderköpfen sind überwiegend in Ordnung. Da werd ich also ein wenig mix & match machen mit den Lagerböcken vom neuen M62 und vom gebuchsten Motor um dann am Ende alle Lagerböcke in verschleißfrei zu haben. Das gezeigte Material der Lagerschalen in dem Lagerbock ist übrigens fest da drin. Bekommt man mitm Fingernagel nicht mehr raus Dann natürlich auch noch ein Bild der Nockenwellenlagerung. Da bekommt man das Material der Lagerschalen noch runter, dafür sind hier richtige Riefen entstanden. Da wird also vermutlich auch der Öldruck etwas flöten gehen, selbst wenn man die Riefen planschleift! Gut, dass die Nockenwellen des gebuchsten Motors weit weniger schlimm ausschauen - wobei ich nach wie vor mit mir selbst hadere, ob es nicht einfach CatCams werden, statt der 08/15 Nockenwellen. Aktueller Stand ist: Die Zylinderköpfe sind beim Planen und Ventilsitze Nacharbeiten. Sobald ich die zurückbekomme, kann der Motor zusammengebaut und eingesetzt werden. Teiletechnisch ist alles vorhanden - bis auf eine Ölwanne in zweiter Ausführung. Die Ölpumpe hab ich mir tatsächlich in neu und Original von BMW gegönnt. Man muss ja quasi zuschalgen, solange es die Teile überhaupt noch gibt - und früher oder später wird auch die Ölpumpe des ersten M62 aufgeben. Da hab ich lieber gleich was Neues drin und dann hoffentlich erst in 30 Jahren Öldruckprobleme Thema LWS ging auch weiter. Ich hab den ersten Satz der Zahnräder bekommen. Schaut irgendwie cool aus, auch wenns nicht funktioniert, weil der Herr M62 Umbauer den Satz des Pythagoras gekonnt ignoriert hat! Die Steigung der Zähne muss bei einem rechten Winkel zwischen den Zahnrädern ja 45° sein, sonst is das doof. Also werde ich die Maße ändern und alles nochmal drucken lassen. Das Kegelrad an der Lenkwelle geht perfekt da drüber. Mit viel Kraft lässt es sich aufschieben und bleibt demnach genau dort wo man es hinschiebt, ganz ohne zusätzliche Fixierung! # Hier sieht man schön, was ich meine mit dem Winkel der Zähne... Und so soll es letztlich sein. Da muss ich noch einen Halter bauen, dass der LWS so bleibt. Grundsätzlich hat diese Konstruktion aber Platz im Fußraum des E30 und das Einzige, welches man verbiegen muss ist der Halter des Bremslichtschalters. Sonst passt die Peripherie da unten. Ob der Trittschutz montierbar ist - oder auch nicht - wird sich noch rausstellen. Das zähle ich aber zum jetzigen Zeitpunkt als Komfortproblem, da der gesamte Umbau vielleicht eher interessant ist für Tracktools, die ohnehin auf jede unnötige Abdeckung verzichten. Und die E30 Fahrer, die das ganze Projekt am Straßenfahrzeug umsetzen wollen, werden mit Sicherheit einen Weg finden, den Trittschutz zu montieren. Joa und zu guter Letzt hab ich noch meinen Alltagswagen ausgetauscht letzte Woche. Der E46 ist verkauft in gute Hände und ich hab einen E61 gefunden, bei dem Preis und Leistung stimmen. Gibt natürlich auch an dem Fahrzeug einiges zu tun, das werd ich aber hier nicht posten. Der Thread ist eh schon, insgesamt gesehen, ein ganz schön vollgepacktes Allerlei. Und wenn ich mir meinen Gustl so anschau, denk ich mir auch jedes Mal, dass der arme ganz schön verbastelt wurde, nachdem er 24 Jahre absolut serienmäßig unterwegs war.
  15. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Dass man weiß worauf man sich einlässt, kann ich empfehlen dieses Video vor Beginn 2-3 Mal anzuschauen:
  16. GearX

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    Dieses Video hatte ich neulich als Anzeige gesehen. Plausibel ist das Ganze für mich. Du brauchst aber die Skala eines Dieselfahrzeugs für deinen Drehzahlmesser denke ich, da sonst der rote Bereich ja unplausibel ist.
  17. GearX

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    Die Misshandlungen beschränken sich eben nicht nur aufs Gaspedal, sondern auch z.B. auf die Zuladung des Fahrzeugs.
  18. GearX

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    Wenn kein Austrennset mit Nylonschnur zur Hand ist, geht das auch ganz gut mit einem verflucht scharfen Cuttermesser, einem Plastikkeil und etwas Geduld. Geschnitten wird von innen und als Startpunkt macht sich die Senkrechte entlang der C- Säule ganz gut. Wenn dieser Schnitt durch ist, schiebst du da den Plastikkeil rein und bringst so Spannung auf die restliche Kleberaupe. Hierdurch geht das Schneiden dann deutlich einfacher! Aber Vorsicht mit dem Plastikkeil. Zu viel Spannung sorgt eventuell für eine Arbeitsausweitung im Sinne von einer Seitenscheibe als 1000 Teile Puzzle.
  19. GearX

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    Ich hab da mal in Instagram einen gesehen, der in Ingolstädter Betonfarbe gefallen sein muss, die Federn abgeschnitten und der Käfig in neongelb. Armes Auto! Aber der hatte zumindest einen Käfig, was ja beim Touring alles Andere als üblich erscheint. Die Frage bezüglich der Abnahme stellst du am besten dem mutigen Mann, der dir diesen Umbau aufs Papier bringen darf. Ich gehe aber davon aus, dass so eine Änderung abgenommen werden muss. Am einfachsten wäre es, einen vorhandenen Käfig zu modifizieren, da ja genug Limousinen mit Dom-zu-Dom Käfig rumfahren. PS: So wie da an der C-Säule die Spuren vom verbotenen Curry zu sehen sind, kannst das Fenster rausschneiden und nachschweißen! Edit: falls du des Angelsächsischen mächtig bist, haben hier die Kumpels aus dem r3vlimited Forum bereits vor 12 Jahren einige Lösungen erarbeitet: https://www.r3vlimited.com/board/forum/e30-technical-forums/touring-technical-discussion/385709-chassis-stiffening-on-touring
  20. GearX

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    Über die Versteifung hab ich mir keine Gedanken gemacht. Auf die Schnelle würd ich aber Empfehlen: An der Hinterachse das getrennte Fahrwerk beibehalten und auch die Lagerung nicht zwingend auf PU umrüsten. Hier verschiebt man lediglich die Beanspruchung der Bauteile weg von Lagern, die schnell und günstig ersetzt sind, auf Karosserieteile, die kostenintensiv instandzusetzen sind. Ich halte da auch nicht von irgendwelchen Umbauten am Fahrwerk auf E30 M3 Querlenker. Ein Fahrwerk muss arbeiten können und flexibel sein. Eine Karosserie sollte hingegen so steif wie möglich sein. Was bei einem dermaßen drehmomentstarken Fahrzeug von Vorteil ist, ist ein Einschweißkäfig der von den vorderen bis zu den hinteren Domen reicht. Kein geschraubter Käfig. Im Idealfall hast du an der C-Säule ein Kreuz und das dann mit der seitlichen Dachversteifung verbunden. Was man Schrauben kann, und definitiv nutzen sollte, sind Domstreben an beiden Achsen. Auch enorm viel Stabilität bringt das einkleben der Frontscheibe, wie @esgey es macht. Ein weiteres Manko für die Stabilität des Hinterteils ist die Heckklappe beim Touring. Da kann man aber nicht viel machen, wenn das Auto schön und die Hecktür nutzbar bleiben soll… Ein Indiz auf misshandelte Tourings ist übrigens das Eck an der C-Säule wenn man die hintere Türe aufmacht und sich den Bereich an der Zierleiste der geklebten Seitenscheiben genauer anschaut. Hat der Lack hier eine weißliche Verfärbung oder ist bereits aufgerissen, besteht akuter Handlungsbedarf um nicht irgendwann dazustehen wie ein Cybertruck (mit heruntergelassenem Heck)
  21. @dweiser Mal so ganz Allgemein: über das „+“ neben dem Zitieren kannst du mehrere Beiträge auswählen und machst dann kein Doppel- und Tripleposting um Allen zu antworten.
  22. GearX

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    Das schaut an beiden E30 Karossen nach viel Schweißarbeit aus. 15kg Fülldraht und 3qm Blech später könnte das wieder vernünftig wirken. Zumindest am silbernen... Der Umbau an sich klingt ganz nett, aber mir tun da schon gewissen Partien des Blechkleids bei lesen leid! Was hast du denn vor zwecks Versteifung? Beim Touring ist der "wacklige Arsch" ein gern unterschätztes Problem. Für einen Dieselumbau würde ich auch heute einen N47D20A nutzen. Einmal revidiert und abgestimmt, könnte man damit bestimmt einen Durchschnittsverbrauch von unter 4l erreichen und hat keine "Eisensau" auf der Vorderachse hängen. Aber ich hab ja schon 2 so Sparbüchsen. Eine Dritte brauch ich nicht Auch immer schwieriger wird die Eintragung eines solchen Unterfangens. Hast du da schon einen Prüfer gefunden, oder soll das nichts für die Straße werden? 1000Nm ist halt ne heftige Nummer und soweit ich weiß ist dank Schaper zumindest eine Eintragung von 550PS legal möglich. Alles drüber wird dann schon Grauzone.
  23. So, gestern war der Tag der Tage! Mein M62B44 Austauschmotorblock ist fertig geworden und ich hab das gute Stück gleich abgeholt. Heute dann gleich aufgespannt auf den Motorständer und die alten Rückschlagventile in die Stiegbohrungen eingesetzt. Warum die Altteile? Naja, weil die aktuelle BMW Ersatzteilqualität wohl unter aller Sau ist. Die neu gekauften Rückschlagventile sind quasi Schrott nach vermutlich gerade Mal 30 Minuten Betriebszeit, siehe Bild 3. Wie man schön sehen kann, ist bei einem Rückschlagventil die Kugel abgesackt/lose im Gehäuse. Also was der Blödsinn soll, könnte man direkt mal mit BMW klären. Theoretisch könnte da noch Ersatzteilgarantie drauf sein. Aber ob ich das Fass jetzt aufmachen möchte.... Wird halt dann wie oben geschrieben das alte Teil von 1997 wiederverwendet. Das funktioniert einwandfrei. Wie man auch schön sehen kann, wurde der Block nicht geplant. Die Deckflächen sind nicht verzogen und damit belassen wir es auch beim aktuellen Stand. Was mich immer wieder fasziniert ist, was man alles mit einem Teilereiniger und einem Ultraschallbad so hinbekommt. Der Block schaut echt top aus und auch die Kolben und Pleuel samt Kurbelwelle waren ein Traum. Hab es ja alles im zerlegten Zustand auch gesehen. Was weder das Ultraschallbad, noch der Teilereiniger wegbekommen sind die Verkalkungen im Kühlsystem. Hier hab ich schon überlegt, wenn die Köpfe drauf sind und der Deckel im V montiert ist, ob ich nicht mal mit einem Kalkentferner da reingehe. Falls da jemand Tipps oder Tricks hat, bin ich ganz Ohr Die Zylinderköpfe von Motor #3 hab ich auch gleich reinigen lassen, dass die ganze Ölkohle und das Altöl schon Mal raus ist. Jetzt kann ich die Teile zerlegen und dann nächste Woche mal die Ventilsitze nachschneiden und die Ventile neu einschleifen. Natürlich kommen auch neue Ventilschaftdichtungen rein. Die Lagerstellen der Nockenwellen muss ich vorsichtig nacharbeiten, denn da haben wir Metallspäne des "beginnenden Lagerschadens" ganz gut gewütet. Ist aber nichts, was man nicht retten kann. Vom Motor #1 wird nur das Kurbelwellenritzel übernommen. Der "große" Steuerkettensatz von Febi ist erst wieder ab KW 15/2025 (voraussichtlich) lieferbar und mein Ritzel schaut jetzt nicht wirklich schlecht aus, nach 8km Fahrbetrieb. Also kommt das mit in den neuen Motor. Die Steuerkettensätze sind schon alle angekommen, die Dichtungen auch schon teilweise. Was jetzt noch fehlt ist vor Allem die Lieferung von Baum BMW Shop mit der neuen Ölpumpe und den dazugehörigen Dichtungen und Kette. Das Päckchen wird hoffentlich im Laufe der nächsten Woche ankommen. Die Versanddauer wird bei Baum auch immer schlimmer. Bestellt hatte ich vergangenen Sonntag und bis heute wurde die Bestellung nicht verpackt oder verschickt. Wenn das so weitergeht, wirds in Zukunft über Leebmann gehen. Mit dem Lenkwinkelsensor vom MK60E1 gehts auch langsam weiter. Ich hatte über Instagram einen Aufruf gestartet und nach nicht Mal 1h waren 10 Nachrichten eingegangen von hilfsbereiten Menschen. Ein wirklich schönes Zeichen, dass da so zusammengehalten wird unter den Bastlern. Die Kegelränder sind gerade noch im Druck und ich bin vorsichtig optimistisch, dass auch die Beiden dann im Laufe der kommenden Woche bei mir eintrudeln werden. Dann könnte man das Ganze mal probemontieren und schauen ob das fluchtet und wie ein Halter für den LWS auszusehen hätte. Sobald das passt, werd ich wohl nochmal einen Versuch starten, den vorhandenen LWS zu kalibrieren. Wenn das nicht geht, muss ich wohl nochmal einen E8x oder E9x ausschlachten. Kommt Zeit, kommt Rat!
  24. Der Klang ist halt nach wie vor der Punkt für den Motor. Das kann sonst eben kein Aggregat. Ansonsten muss ich sagen, dass auch ich beim nächsten Mal definitiv keinen M6x mehr nehmen würde. Der zweite E30 soll ja auch einen M42T bekommen. Da müsste man halt langsam mal wieder angreifen. Solang ich mitm Gustl so beschäftigt bin, macht das aber wenig Sinn. Während die Motorenteile alle offen liegen, bieten sich Flex- und Schweißarbeiten nicht direkt an. Einen M50T find ich leider auch nicht sonderlich ansprechend, da ich die Charakteristik vom M50 einfach nicht so prickelnd find. Für die aktuelle Umbausumme hätte ich den Touring wohl aber auch auf S55 umbauen können und das wäre ne richtig üble Packung geworden
  25. Die Materialpaarung beim M62 ist definitiv ein Problem. Die Umstellung von Nikasil auf Alusil war meines Wissens nach nur, weil das Alusil besser mit dem hohen Schwefelanteil in den Kraftstoffen der 90er klargekommen ist. Heute, wo alle Kraftstoffe schwefelfrei sind, bringt das natürlich wenig. Ein weiterer Punkt ist die Fahrzeugpflege. Der M60 wurde ja nochmal eine Fahrzeuggeneration früher verbaut als der M62. Und ich weiß nicht wieso, aber je weiter man zurück geht in der Zeit, desto besser haben Menschen ihr Eigentum gepflegt. Wo kaum ein E34/32 mit M60 zu regelmäßig „Vulkanisationsorgien“ genötigt wurde, war das beim E39 mit stärkerer Motorisierung wohl schon mehr der gute Ton mit zunehmendem Fahrzeugalter. Viele der sichtbaren Schäden sind zurückzuführen auf schlechte Ölqualität. Vermutlich durch lange Standzeiten, viele Kurzstrecken und nicht eingehaltene Wechselintervalle bzw. zu lange Intervalle. Speziell diese Verschleißspuren deuten auf ein Tottreten des Motors hin. Das Auto außenrum war eh fertig, dann macht man halt einen letzten Burnout trotz Öldruckproblemen und schickt die Kiste über den Jordan. Schön, dass man wenigstens aufgehört hat, bevor ein Loch im Motorblock war. Aber was sich an den Nockenwellen gesammelt hat ist echt erschreckend. Da müsst ich eigentlich auch nochmal Bilder hochladen. Für mich kommt ein Umbau auf M60 nicht mehr in Frage. Das Prozedere für die erfolgreiche Eintragung eines Motors, ist heute einfach ein Kasperltheater und hat mit Sinn und Verstand rein gar nichts mehr zu tun. Auch finanziell sehe ich das nicht für mich persönlich ein. Sollte das Fahrzeug also nochmal Probleme mit einem Motorschaden haben, wird er so verkauft wie er ist. Die Reparaturkosten letztes Jahr zusammen mit den Kosten dieses Jahr belaufen sich nur auf Spritkosten und Ersatzteilpreise von rund 15.000€ - wofür man bei Dacia schon den Sandero Stepway als Neuwagen mit Garantie und 0km kaufen kann. Nur, um das Mal in ein Verhältnis zu setzen. Eine weitere Investition, auch nur annähernd in diesem Rahmen, wird es nicht geben. Ja, so beißt man sich eben durch. Dieses Jahr ist rein aufs Hobby bezogen echt ein Totalausfall. Gut, dass sich beruflich so ziemlich alles zum Positiven gewendet hat nach dem Jobwechsel und auch sonst Privat alles ganz gut läuft. Und auch der E46 läuft einfach. Einen Daily mit Problemen bräuchte ich grad wirklich nicht
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