Selber schrauben - Wenns mal daneben geht Ich muss es leider zugeben, ich habe etwas falsch gemacht, und muss nun leider Lehrgeld bezahlen. Ich habe beim Fahren, vor allem bei vielen Lastwechseln (zum Beispiel wenn ich auf der Landstraße einem LKW hinterherfahre oder im Stadtverkehr) ein lautes Klackern vom Antriebsstrang. Sobald ich die Bremse antippe, ist es kurz weg, kommt aber direkt danach wieder. An der Bremse liegt es aber nicht. Da seit dem Wechsel der Teile gerade 2000km vergangen sind, führe ich es auf eine falsche Reparatur meinerseits zurück. Ich habe gestern noch einmal alles auseinadergenommen, und es ist aufgefallen, dass das Klackern vom Flansch des Getriebes kommt (Erinnerung: den hatte ich ab, um den Dichtring zu erneuern. Wenn man den Flansch schnell nach rechts oder links dreht, und dann wieder entgegengesetzt, klackert es. Ich habe beim Einbau auf die Farbmarkierung geachtet, die ein Vorgänger gemacht hatte. Dummerweise betraf diese Markierung aber nur den Flansch und die Mutter, und nicht die Welle. Da man der Flansch ja beliebig auf die Welle aufzusetzen ist, hatte ich also keinen Anhaltspunkt mehr. Ich habe also die Mutter wahrscheinlich nicht fest genug oder zu fest angezogen und das hat nun innerhalb kürzester Zeit mein Getriebe gehimmelt. Zudem hätte ich mir das Sandstrahlen und Neulackieren der Kardanwelle sparen können, deren Lager (Kreuzgelenke) sind eingelaufen. Das der komische Widerstand beim bewegen der Gelenke nicht normal ist, habe ich leider erst gelesen, als es bereit zu spät war, und ich die Welle eingebaut war. Ich brauche also nochmal eine andere Kardanwelle und ein anderes Getriebe. Glücklicherweise sind die Teile ja nicht allzu teuer. PS: ein paar positive Dinge kann man der Aktion allerdings abgewinnen. Das neu gelagerte Schaltgestänge ist super, die neuen Hitzeschutzbleche am Krümmer sehen gut aus, und die Lambdasonde und der P-Topf tuen auch ihren Dienst, und der Verbrauch ist zurückgegangen. Zudem ölt das Getriebe nicht mehr