Das ist ja auch eines der großen Probleme. Elektoautos und Windkraftwerken werden als Lösung verkauft und man spricht in den Medien oft von CO2-neutral, die Herstellung, den Bau und die Entsorgung, also die gesamte Umweltbilanz wird aber außer acht gelassen. Also sind diese Mittel höchtens zur Reduzierung unseres Ausstoßes nutzbar. Das könnte man nun auf alle von uns geschätzten Produkte und Teile unseres Lebens ausweiten. Alles braucht leider irgendwo Energie. Hier wird bald alles schlechter als Euro 6 als Stinker und Umweltverpester gelten, während gleichzeitig global betrachtet nahezu alle Schiffe ohne jegliche Abgasreinigung und mit Schweröl als Treibstoff unterwegs sind und in Nationen wie China und Indien viele Menschen von Lebensstandards wie im Westen und einem eigenen Auto träumen. Die Bemühungen, unseren westlich riesigen CO2 Fußabdruck so zu senken, sind also ein winziger Tropfen, auf den heißen Stein. Damit will ich aber nicht sagen, dass man es vernachlässigen sollte. Aber um wirklich etwas zu bewegen müsste viel mehr passieren, auch am gesamten Lebensstandard, der Globalisierung, und der Mobilität. Das ist einfach nicht möglich, weil es auch kaum einer wirklich will. Zu Elektromobilität stehe ich positiv. Nicht aus Umweltgründen, sondern vom Fahrgefühl her. Ich bin vom i3 (über DriveNow) einfach begeistert. Völlig ruckloses Beschleunigen und Abbremsen, oder brutale Beschleunigung. Für längere Strecken wird es andere Lösungen geben. Wer weiß wie lange das Auto, bzw die Individualmobiliät in seiner heutigen Form eigentlich noch existiert. Ich hoffe zumindest für uns alle hier, und alle anderen Autonarren, das uns dieses Vergnügen in Zukunft niemand abspricht. Und zu guter letzt: Ja, das war weiiiit vom Ursprungsthema entfernt....