Sicher kannst du das als Verdichtungsreduzierung nutzen. Vorweg, ich spiel eigentlich nur mit Saugern. Der M20 is halt in meinen Augen eher ungeeignet für einen Turboumbau, vor allem wegen dem Kopfrissproblem. Mehr Ladedruck = mehr Belastung. Wie gut das hält oder nicht weiss ich nicht, lt. irgen einem Amiforum (weiss leider nimmer welches) dürften die AMC-Zylinderköpfe (wenn man die miesen Kanäle mal bearbeitet hat) das aber aushalten. Und dann muss man sich halt schlau machen wg. der fehlenden Kolbenbodenkühlung, was die Serienkolben mit/ohne dieser aushalten ect... Die Einspritzanlage ist Hardwaremäßíg das einfachste, nimmt man halt eine die lt. Datenblatt alles kann was man braucht. Alles Geber, Sensoren ect. richtig anschließen und das wär Teil 1. Teil 2 ist die Software, da muss dir jemand die Zund und Einspritzkennfelder schreiben der sich auskennt (der sollte auch die Marke der Hardware auswählen, damit er programmieren kann worin er geübt ist). Davon hab ich vor allem beim Turbo keine Ahnung, ich weiss nur dass das nicht in 2 Stunden getan ist. So ein Turbo-M20 liegt nach meiner Schätzung irgendwo bei 10k€ Startpreis. Ausser man sitzt wirklich gut an der Quelle. edit: Wie gesagt, ich seh das Problem 1) in der Standfestigkeit vieler M20 Teile, inwiefern die Serienteile da ausreichen müsstest dich eben schlau machen bzw. probieren (wobei ich persönlich wenig Freude dran hätt empirisch zu ermitteln wann es den Kolben durchschießt... wenn dir Motor aus & einbauen Spaß macht fang an damit ... 2) eben in der Abstimmung / Erstellung der Kennfelder. Natürlich ist es "selbst" machbar, macht der Tuner ja auch "selbst". Ich fürchte aber dass ein Leistungsprüfstand Pflicht ist. Vielleicht findest ja einen Tuner der dir sagt "wenn du einen M20 mit xx Hubraum und xx:x Verdichtung baust hätt ich ein fertiges Kennfeld von einem vorhandenen M20 Turbo..". Dann kannst die Hardware an die Software anpassen, eigentlich nix Sinnvolles aber wenn man sonst keine Software bekommt evtl. nicht so blöd.