Naja, machbar ist alles, es hält auch vieles, aber technisch ist das beides absoluter Mist. Wenn bei einer Speichenfelge eine Speiche zu lang ist kann man die Speiche auch durch das Loch der Radnabe ziehen und anschließend verknoten, so schon gesehen, aber will man das. Genauso wie ein Boxermotor bei dem man den einen Hubzapfen auf Gleitlagerung umbaut und den anderen original nadelgelagert läßt, läuft auch irgendwie. Aber nicht alles das so durch die Gegend fährt ist eine saubere Lösung. Lösung1 mit der Lochkreisadapterschraube haut nur hin weil man bei einer CNC-Maschine die Gewindeorientierung festlegen kann. Naja und dann gibt es noch eine 2te Methode um das Loch an die richtige Stelle im Schraubenkopf zu bekommen... 2 der 4 restlichen Gewinde haben auch noch wahnsinnig viel Fleisch zu den benachbarten Senkungen für die Imbusköpfe. Lösung2 Hm, kann man natürlich auch so machen, ist auch ein anderer Ansatz, aber so richtig wohl wäre mir damit nicht. Die Gewindelänge bei den einzelnen Gewinden ist nicht so berauschend. Aber beide Lösungen riechen eben wieder nach Hippster-billig-bling-bling-Lösung. Wieso wehrt man sich so gegen einen 5 Loch Umbau. Man hat keine zusätzlichen Teile verbaut, also keine zusätzlichen Fehlerquellen. Und TÜV ist kein so großes Problem weil es keiner weiß. Oder man im Zweifelsfall mit M3 Achsen unterwegs ist. Ist zwar beides auch wieder Beschiss, aber es fällt eben nicht so schnell auf. Mit der ET gibt es keine Probleme. Und so ein Satz 17er Alpinas ist nicht billig, so Lochkreisadapterzeugs kostet auch Geld. Wenn man jetzt noch etwas drauflegt und stattdessen einen vernünftigen Umbau macht hat man länger etwas davon. Und die einzig technisch sauber Lösung ist eben andere Radnaben zu verbauen. Das andere ist nur sinnloses Gebastel, das schon halten kann. Man sollte sich aber nicht wundern wenn man berechtigterweise ausgelacht wird weil es doch nicht gehalten hat. Ich persönlich würde solche Lochkreisadapter nicht freiwillig fahren wollen. Nichtmal geschenkt.