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cabriolet

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  1. Wenn deine Batterie wirklich schon sehr leer war, kann das gerne mal die LiMa töten, meistens den Regler und/oder die Dioden. Das würde ja zu meiner letzten Idee von gestern passen. Also mindestens mal ohne Keilriemen laufen lassen und sehen ob der Fehler verschwindet. Besser noch zusätzlich alle Kabel von der LiMa ab. Aber gut isolieren und nicht einfach offen baumeln lassen, da liegt ja auch Dauerplus an. Steuergeräte gehen bei sowas auch gerne mal hops, aber da du meins ja schon ausprobiert hast, kann das hier eher nicht sein . Bist übrigens nicht der erste, der so einen Blödsinn macht, ich kenne da jemanden, der hat sein Starthilfe-Pack dadurch im Flammen aufgehen sehen. Und da hatte ich noch Glück im Unglück: Ich konnte das brennende Ding irgendwie erst aus dem Auto und dann aus der Halle kicken. Fazit: Ich werde nie wieder mit Grippe und Kopfschmerzen schrauben. Schon garnicht elektrische Dinge. Gruß Markus
  2. Nee, der will einfach die Adresse wo das Auto steht. Und es dann bei Nacht und Nebel "abholen". Geklaut hat es dann natürlich Maurice Kuhn, der war ja der Einzige, dem du die Adresse gegeben hast. Der Trick ist uralt und hat schon zu Vor-Internet-Zeiten funktioniert. Möglichst schnell unter falschem Namen angerufen und am besten noch gesagt, dass man das Auto auf jeden Fall nimmt (damit keine anderen Interessenten zur ungünstigsten Zeit auflaufen) und auch gleich den Besichtigungsort vereinbart.
  3. Kann das vielleicht wegen M30-Motor und Kombiinstrument 316 Vergaser mit M20-Codierstecker zusammenhängen? Nein. Das Kombiinstrument bekommt ja über den Codierstecker gesagt, dass da jetzt ein M20 dran hängt. Was da vorher war, ist sch...egal. Jetzt wird zwar die Verbrauchsanzeige nicht mehr wirklich stimmen, aber M20 ist ja Sechzylinder und darauf kommt es in deinem Fall ja an. Das heisst, der Drehzahlmesser zeigt richtig an. Worauf @Sebastian_H wohl eher hinauswollte: Wenn die Drehzahleinbrüche kommen, gibt das Steuergerät anscheinend kein Drehzahlsignal mehr aus und deshalb fällt die Nadel schneller als die echte Drehzahl. Das wäre ein weiterer Hinweis darauf, dass entweder etwas in der Drehzahlerkennung (Inkrementenrad/Impulsgeber) oder der Steuergeräte-Spannungsversorgung nicht stimmt. Was letzteren Punkt angeht und wenn das andere DME-Relais nichts bringt: Schau´dir deinen umgepinnten Motorstecker nochmal genau an. Nicht nur auf richtige Belegung, sondern auch auf sauber sitzende Kontakte, aus den Kontakten herausgerutschte Kabel oder Kabelbrüche. Und auch das Masseband vom Motor zur Karosserie könntest du mal (mit einem "halben" Starthilfekabel) überbrücken, auch mal alle Kabel im Leerlauf auf Kabelbrüche hin durchkneten und schauen ob der Fehler dann auch auftritt. Beim Hochdrehen bewegt sich ja der gesamte Motor, nicht dass dir genau dann irgendwo eine Kontaktstelle aufgeht, die sich danach sofort wieder schließt, wenn sich der Motor zurückbewegt. Zündkabelbaum und Verteiler würde ich nach meinem Verständnis und dem Fehlerbild nach eigentlich ausschließen, wenn sich aber sonst nichts findet könnt ihr das natürlich auch versuchen. Und eine letzte Idee habe ich noch: Mach mal ´ den LiMa-Keilriemen ab und lass den Motor nur auf Batteriestrom laufen. Dann wird zwar auch die Wasserpumpe nicht angetrieben, den Motor kannst du trotzdem zum Testen ein Minütchen problemlos laufen lassen. Ist der Fehler dann weg, produziert die LiMa bei höheren Drehzahlen deutliche Spannungsschwankungen, die dann das Steuergerät zum Aussetzen oder das DME-Relais zum Abfallen bringen. Ist ja vielleicht auch garnicht mehr nötig, da du mit @Patrick86 ja schon Unterstützung bekommst. Gruß und viel Erfolg! Markus
  4. @Sebastian_H: Das sehe ich genauso, die Drehzahl pendelt nicht wegen ungleichmäßigem Kraftstoffdruck. Aber umgekehrt wird ein Schuh daraus, was die Fehlersuche angeht: Wenn die Motronik aussetzt, bekommt auch die Spritpumpe keinen Strom und deshalb wäre es mMn in der aktuellen Situation (pulsierende Leitung) am einfachsten und sinnvollsten, mal die Spannung an der Spritpumpe zu messen. Muss man natürlich zu zweit machen, einer misst, der andere gibt Gas, damit das Problem überhaupt auftritt. Wenn da die Spannung synchron zum Absacken der Drehzahl wegbricht, geht´s an die Ursachen-Suche: Entweder das Steuergerät bekommt kein sauberes Drehzahlsignal (die schon mehrfach angesprochene Inkrementenrad-/Sensor-Geschichte) oder es stimmt in seiner Spannungsversorgung etwas nicht. Ist die Spannung an der Pumpe schön konstant, geht das Rätselraten natürlich von vorne los . Gruß Markus Edit sagt: Ich habe in der letzten Aprilwoche Urlaub. Wenn alle Stricke reißen könnte ich da mal vorbeikommen. Im Urlaub deshalb, weil das ja 350km Entfernung wären.
  5. Naja, auf eBay so um 25 Euronen. Z.B. https://www.ebay.de/itm/193685920902?chn=ps&norover=1&mkevt=1&mkrid=707-134425-41852-0&mkcid=2&itemid=193685920902&targetid=1270839892271&device=c&mktype=pla&googleloc=1004363&poi=&campaignid=10203814761&mkgroupid=121649061079&rlsatarget=pla-1270839892271&abcId=1145991&merchantid=7364532&gclid=EAIaIQobChMIs-WlzMqQ9wIVm4xoCR1kDAoqEAQYAyABEgJMh_D_BwE oder https://www.ebay.de/itm/144470567091?epid=1044413405&hash=item21a31de8b3:g:Ch8AAOSwEypgcMHw Oder, wie gesagt, eben ein komplettes KI mit Stecker kaufen und zum gleichen Preis ohne wieder verticken . Gruß Markus
  6. Nicht ganz, die Motronik hebt bei rollendem Fahrzeug die Leerlaufdrehzahl an. Bei der 1.3er Motronik, die @frenchp haben sollte, kommt das Signal vom Motorstecker auf den Steuergerätestecker. Ist dort auf Pin 29 und damit auch irgendwie im Handschuhfach (aber eben nicht einzeln herausgeführt) . Patrick, wenn du den grünen Steckanschluss am Kombiinstrument tatsächlich nicht hast: Den kannst du nachrüsten. Das ist nur ein Adapter, der wird einfach eingesteckt. Ich habe nicht nachgeschaut, ob´s den noch bei BMW gibt, notfalls musst du dir eben ein gebrauchtes Kombiinstrument mit grünem Anschuss besorgen und den dort abbauen. Instrument dann entweder als Eratzteillager aufheben oder ohne grünen Stecker wieder verkaufen. Gruß Markus
  7. Ich hatte das Gleiche vor einigen Jahren beim Turbodiesel. Was genau die Ursache war, ließ sich später nicht mehr ermitteln, ich vermute aber mal einen Defekt an den Erregerdioden. Mir ist dann relativ zeitnah nach Auftreten des Fehlers der Regler im Flammen aufgegangen, aber auch die Diodenplatte war komplett im Ar... Da das im Turbodiesel eine Valeo war, gab´s keine Ersatzteile, die LiMa musste leider komplett neu. Gruß Markus
  8. Ja. Deshalb schrieb ich ja auch oben, dass du an der Pumpe auch mal messen solltest. Wenn du da eine pulsierend wegbrechende Spannung hast, können die Ursachen aber vielfältig sein: Z.B. wie schon mehrfach erwähnt die Impulsgeber-/Inkrementenrad-Geschichte (die Motronik legt aus Sicherheitsgründen die Pumpe lahm, sobald kein Drehzahlsignal erkannt wird), oder eben Probleme mit der Spannungsversorgung des Steuergeräts (Übergangswiderstände bzw schlechte Kontakte, sowohl was Plus- als auch was Masseverbndungen angeht, defektes DME-Relais etc). Dein Fehler bei der Zuordnung Einspritzventile ist übrigens relativ egal, wie du ja selber festgestellt hast. Die werden teilsequentiell angesteuert, über den ringförmigen Sensor an einem Zündkabel. Da der Sprit aber sowieso erstmal in der Ansaugbrücke "herumliegt", sind die Unterschiede so minimal, dass man meistens nichtmal merkt, wenn der Sensor nicht funktioniert und dann alle Zylinder gleichzeitig Sprit bekommen. Gruß Markus
  9. Oh mannnn... ich war eigentlich schon froh, dass er die letzten Wochen nach längerer Abwesenheit hier im Talk mal wieder geschrieben hat, er hatte mir bei unserem letzten Kontakt vor über einem Jahr ja von weiteren gesundheitlichen Problemen erzählt. Ich weiss, dass ihn nicht jeder mochte oder mit seinen Ansichten nicht immer klar kam, aber hilfsbereit war Matthias immer. Ich verdanke ihm unter anderem den Motorumbau in meinem Touring und Hilfe bei der Instandsetzung nach meinem Unfall. Möge er jetzt seinen Frieden gefunden haben.
  10. Stimmt, ist nicht unnötig weil es ohne die Dinger einfach hässlich aussieht . Aber ein Lüftungsgitter ist´s nicht, ich denke das wollte @325i VFL mit seinem Bild zum Ausdruck bringen. Gruß Markus
  11. Sorry, ihr habt natürlich Recht. 1.1 und 1.3 sind anschlusskompatibel, nur intern völlig anders aufgebaut. Unterschied im M20-Kabelbaum ist da nur der Bajonettstecker an der 1.3er, den die 1.1er nicht hat. Ich war gedanklich bei der Zweigeber-Motronik (die vorher ja am Motor war). Gruß Markus
  12. Keder-Einzieher ist eine gute Sache. Geht zwar auch ohne, dann tun dir aber am nächsten Tag noch die Daumen weh. Als "Flutschi" habe ich bisher Kriechöl oder Silikonfett benutzt, geht beides. Wenn deine Dichtung noch nicht zu sehr geschrumpft ist (so dass an den oberen Ecken Wasser dahinter laufen kann, der Grund für dann in den unteren Ecken gammelnde Scheibenrahmen und Windläufe), brauchst du tatsächlich nur die Scheibe. Beim Ausbau wichtig: Die Klammer am Keder bitte nicht heraushebeln, dann ist die meistens so krumm dass du sie wegschmeißen kannst. Sondern einfach auf dem Keder zur Seite schieben, bis du an ein Keder-Ende herankommst. Den Rest hat @NULLZWOtii ja schon in Kürze beschrieben, ich mach´s nochmal ein bisschen ausführlicher: Zuerst die Scheibenwischer wegklappen, Klammeram Keder zur Seite schieben(Flutschi hilft), Keder an einem Ende heraushebeln, dann einfach weiter herausziehen. Scheibe von innen herausdrücken, dabei am besten in einer oberen Ecke beginnen. Wenn die Dichtung noch schön weich ist, geht das mit der Hand, sonst ins Auto setzen und mit den Füßen drücken. Mit entsprechender Vorsicht geht das auch alleine ohne die Scheibe zu zerbrechen, einfacher ist´s aber, wenn ein Helfer von außen gleichzeitig die Dichtung z.B. mit einem Schraubenzieher über die Scheibenecke hebt. Die Scheibe liegt dann nur noch unten in der Dichtung, da kannst du sie jetzt einfach herausheben. Dann die neue Scheibe zuerst unten in die Dichtung setzen, auch das geht allein, aber zu zweit ist´s einfacher. Dann die Dichtung weiter über die Scheibe heben (vorsichtig mit Schraubenzieher, besser mit einem Kunststoff- oder Holzspatel, bei richtig weicher Dichtung geht´s sogar mit den Fingern) , dabei aber nicht rundum arbeiten, sondern immer abwechselnd ein Stück weit auf jeder Seite, damit die Scheibe sich sauber mittig ausrichtet. Sitzt die Scheibe vollständig in der Dichtung, kann der Keder wieder ´rein. Entweder mit dem Einzieher, oder "einfach" mit den Daumen und vieeeeel Flutschi reindrücken. Meistens hat der Keder ja noch die Form der Scheibe, dann kannst du ihn vor dem Einziehen/Eindrücken an den Ecken der Scheibe ausrichten. Wenn er "formlos" ist, misst du eben die Mitte der Scheibe aus, damit die Trennstelle später auch schön in der Mitte sitzt. Ist der Keder komplett ´drin, einfach die Klammer wieder über den Stoß schieben, Scheibe putzen, Wischer an die Scheibe klappen, fertig. Arbeitszeit: Mit Keder-Einzieher etwa eine halbe Stunde. Mit den Daumen für den Keder: Je nach Zustand von Dichtung und Daumen . Ach so: Wenn der Keder geschrumpft ist, so dass neben der Klammer eine Lücke bleibt, ist das nur eine optische Geschichte, schaden tut´s nicht und ein neuer Keder ist teuer. Also vorher angucken und entscheiden. Ebenso bei der Dichtung: Wenn du dein Auto brauchst und es nicht ohne Scheibe herumstehen kann, solltest du sie bei Bedarf vorher besorgen. Gruß Markus
  13. Das ist aber der von der 1.1er Motronik, da sind die Pin-Belegungen völlig anders und hilft deshab hier nicht wirklich weiter. Ok, das hatte ich nicht mehr auf dem Schirm, dann hast du den von mir erwähnten Pulsationsdämpfer natürlich nicht. Eher 6 Kiloohm. Wobei das dem Motor völlig Wurst ist, selbst mit 0 Ohm würde der normal laufen. Das Ganze dient eher der Funk-Entsörung, damit es im Radio nicht brummt und auch andere Elektronik nicht gestört wird. Mit dem Bremi-Zeugs hatte ich am M20 auch schon Probleme: Die Verteilerkappe war so grob gefertigt, dass sie schief gesessen hat. Da habe ich mich erst garnicht getraut, den Motor zu starten. Ich habe dann die alte originale Verteilerkappe sorgfältig gereinigt und wieder eingebaut, die funktioniert noch heute mit jetzt 315.000 km. Sind eigentlich unkaputtbar, solange man auf den Kohlestift aufpasst. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, wie Verteilerkappe oder -Finger dieses Drehzahlpendeln auslösen sollen, aber ausschließen will ich es mal nicht. Gruß Markus
  14. Mal eben von e30.de gemopst: https://e30.de/fotostory/f02284/M20schaltplan89.jpg Ist zwar vom M20 mit Eingeber-Motronik, aber das ist ja alles gleich zum M30.
  15. Der Motorlauf verändert sich nun. Hier kann ich gerne ein Video einstellen. Das macht es nicht wirklich klar, vielleicht hilft ein Video wirklich. Aber ich versuche erstmal, direkter zu fragen : Läuft der Motor auch mit abgestecktem LMM und hat er dann auch diese Drehzahlschwankungen? Ich komme aber zuerst auf deinen pulsierenden Spritschlauch zu sprechen. Falls du wirklich "pulsieren" meinst, und nicht vibrieren, dann ist das mit Sicherheit nicht normal (käme es von den ESV, dann wären das nämlich im Leerlauf etwa 40 Pulse pro Sekunde), und passt der Puls zu dem Takt, in dem die Motordrehzahl schwankt? Dazu gäbe es dann zwei Dinge, die mir einfallen: Entweder irgendwas in der Spritleitung, was irgendwie bei Druck aufmacht und bei abfallendem Druck die Leitung wieder verstopft. Der VVFL hat doch im Bereich des Filters so einen seltsamen Pulsationsdämpfer. Keine Ahnung was der bewirken kann, wenn er kaputt ist. Wie hat sich deine Spitpumpe eigentlich bei der Messung der Menge verhalten? War das ein gleichmäßiger Strahl? Die zweite Möglichkeit (und mMn die wahrscheinlichere) wäre, dass die Spritpumpe unregelmäßig Strom bekommt. Und hier kommen wieder die Betriebsspannungen des Steuergeräts und auch der Impulsgeber/das Inkrementenrad ins Spiel, oder auch ein kaputtes DME-Relais. Womit wir beim Messen wären, und da wird´s aufwändig, das zu beschreiben. Zuerst das Steuergerät abschrauben und den Stecker soweit entblößen, dass du an seiner Rückseite messen kannst. Was du zuerst machen solltest: Steck´ das Steuergerät nochmal ab und schau´dir die Kontakte im Stecker an dass die wirklich sauber sind. Noch besser: Du misst alle (!) Pins von der Steckerrückseite zur Steuergeräteseite auf Widerstand. Dann mit angeschlossenem Steuergerät: Zuerst der LMM: Miss auch da bei laufendem Motor bei aufgestecktem LMM-Stecker die Spannung die er herausgibt zwischen Pin 2 und 4. Wenn du Gas gibst, muss die Spannung ansteigen. Da deine Drehzahl aber pendelt, wird auch die Spannung pendeln (die Stauklappe schwingt ja mit). Die gleiche Messung macht du am Steuergerät zwischen den Pins 7 und 26. Falls du ein zweites Multimeter hast, gerne gleichzeitig mit der Messung am LMM. Am Steuergerät muss die Spannung gleich der am LMM sein. Dann die Spritpumpe: Da misst du am besten direkt an der Pumpe. Sobald der Motor läuft, muss sie konstant Spannung bekommen. Ist das der Fall, ist das Pulsieren der Leitung irgendwie mechanisch bedingt. Bricht die Spannung pulsierend weg, geht die Suche bei den Spannungen am Steuergerät und an den Relais weiter. Das wird aber erstmal zu viel auf einmal und ich müsste einen ganzen Roman schreiben. Vor Ort ist sowas meistens schnell erledigt, weil man ja sofort sieht was mann misst und dann gezielt weitermessen kann bzw. sieht, wann man den Fehler gefunden hat. Wenn nötig, können wir da ja später noch drauf eingehen. Und wenn noch jemand andere Ideen hat: Immer her damit. Gruß Markus
  16. Ja, macht Sinn. Auch wenn er die LMM-Kabel schon durchgemessen hat, es kann ja auch irgendwo ein Kabelbruch sein, der sich gerade beim Durchmessen nicht bemerkbar gemacht hat. Übergangswiderstände in der Spannungsversorgung oder in der Masseverbindung können es natürlich auch sein, oder kaputtes DME-Relais. Das wäre aber erst mein nächster Punkt gewesen, wenn der LMM "abgearbeitet" ist. Einfach, um es übersichtlicher zu halten.
  17. Ich habe meine vom örtlichen Teilehandel (Autechna - ad augros), auch für unter 100 Euro. Und selbst eingebaut war die in weniger als einer Stunde, allein. Wobei davon etwa eine habe Stunde Warterei war . Eigentlich war ich mit meinem Kumpel zum Scheibentausch verabredet, wie fast immer kam er aber zu spät und die Scheibe war schon eingesetzt, nur mit dem Keder habe ich noch gekämpft. Gruß Markus
  18. Ich kenne die Bezüge nicht, aber egal woher du welche nimmst: Du bekommst heutzutage kein wirklich passendes Leder mehr. In unseren BMWs hast du noch die natürliche Narbung und Struktur der Tierhaut und jedes Stück sieht anders aus. Bei modernem Leder leider nicht mehr, dem Geschmack der Neuwagenkäufer entsprechend. Entweder es wird glattgeschliffen, wie auf den Fotos von @Dave Digger zu sehen, oder es wird mit einer künstlichen Narbung geprägt, damit es wirklich überall gleich aussieht. Gruß Markus
  19. Ventilspiel würde ich mal komplett ausschließen, ebenso die Steuerzeiten, denn wenn ich mir das Video anschaue, muss es etwas Elektrisches oder Elektronisches sein. Mir scheint aus irgendwelchen Gründen die Motronik immer kurzzeitig komplett auszusetzen. Was den Impulsgeber betrifft: Kritischer als den Geber selber sehe ich da das Inkrementenrad bzw dessen Rundlauf und auch den Abstand des Gebers zu den Zähnen. Es wurde ja weiter oben schon gesagt: Schau´ nach, ob das Rad wirklich rund läuft und auch fest ist. Das Ding ist ja Teil des Schwingungsdämpfers, da reißt gerne mal die Gummiverbindung und das Inkrementenrad beginnt zu eiern, im Extremfall reißt es vollständig ab. Gedanklich hänge ich aber immer noch am LMM bzw dessen Verbindung zum Steuergerät: Was passiert eigentlich, wenn du den Stecker vom LMM abmachst? Ich habe mir nochmal den ganzen Thread durchgelesen und komme zu keiner ganz klaren Antwort, meine aber immer noch herauszuhören, dass er ohne LMM das Gleiche macht. Das würde (wie ich schon zuvor vermutet hatte) heißen, dass das LMM-Signal nicht am Steuergerät ankommt. Edit: Was den Impulsgeber angeht, war @RS-Tuner schneller .
  20. Solltest du dir aber dringend zulegen, oder dir eine leihen. Auch wenn das Wägelchen mit der Grundeinstellung anspringt, die Zündung muss per Stroboskop genau eingestellt werden. Bei höheren Drehzahlen und unter Last läufst du sonst Gefahr, dass der Motor klingelt, und das kann zu ernsten Schäden führen.
  21. Den "Stern" musst du garnicht weiter beachten, dessen Position ergibt sich "automatisch", wenn alles andere passt. Mit der blauen "Kerbe" hast du Recht, die sollte mit der Kerbe am Gehäuse fluchten. Die ist aber so weit weg und so breit, dass ich die lieber nicht für die Einstellung verwenden würde. Wie gesagt, am besten den Verteilerläufer aufstecken (der greift ja dann in deine blaue Kerbe), der hat mittig auf dem Messing-Kontakt eine dünne Kerbe als Markierung, die ich in der Zeichnung oben durch einen orangeroten Strich dargestellt habe. Gruß Markus
  22. Habe das auf die Schnelle mal in dein Bild ´ reingemalt, so sollte das zusammengebaut in Grundeinstellung aussehen:
  23. Auf deinem Foto bist du deutlich neben der Grundeinstellung, grob geschätzt dürftest du jetzt 40° Frühzündung haben. Setz´ da zuerst mal den Verteilerläufer auf, in Grundposition muss bei Zünd-OT die Kerbe auf dem Läufer mit der Kerbe im Verteilergehäuse übereinstimmen. Da die Welle aber schrägverzahnt ist, musst du den Läufer vor dem Einsetzen des komletten Verteilers etwa 30° im Uhrzeigersinn verdrehen, beim Einbau dreht sich die Welle dann grob in Position. Ist der Verteier dann komplett eingefädelt, drehst du ihn dann so, dass die Markierungen genau passen. Damit sollte der Motor dann auf jeden Fall anspringen, die endgültige Einstellung mit Stroboskoplampe ist natürlich trotzdem Pflicht. Gruß Markus
  24. Warum soll es das nicht können? Die Steuergeräte sind gleich, handelt sich in beiden Fällen um die Motronic 1.3. Nur die Daten auf dem Eprom sind im Originalzustand (logischerweise) anders, aber ein M30-Chip ist ja schon ´reingesteckt. Sogar das Steuergerät vom M40-Vierzylinder würde mit passendem Chip funktionieren. Mit einer Ausnahme: Die Ansteuerung vom Leerlaufregler ist anders (einspuliger Regler versus zweispuliger). Da muss man nichts zurückstricken. Einfach anstecken reicht. Um das Steuergerät und den Chip aber wirklich als Fehlerquelle auszuschließen, ist mein noch originales und ungeöffnetes M30-Steuergerät (und der LMM aus meinem auf M30 umgebauten 316i) leihweise bereits auf dem Weg zu Mr.Lebowski. Gruß Markus
  25. Die Grundierung ist hellgrau. Das häufigste Metallic-schwarz beim E30 ist (wie du sogar selbst in deiner ersten Frage schreibst) "diamantschwarz metallic", die Farbnummer dazu die 181. Gruß Markus
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