zuerst musst Du wissen, was Du überhaupt machen willst entweder nur die (im Moment ....) sichtbar verschlissenen Teile austauschen, also die Nockenwelle und wenn Du mal genau hinschaust, auch den (oder die) ebenso eingelaufenen Kippphebel und dann den Motor weiterfahren das ist eine durchaus gängige Praxis, es gibt ein Problem, das wird repariert, Auto läuft wieder NW und Kipphebel tauschen geht zur Not auch bei eingebautem Motor und auch ohne den Kopf runterzunehmen ob es gut oder schlecht gehen wird, liegt daran, wie fest die Kipphebelwellen sitzen, es kann auch sein, dass Du daran verzweifeln wirst, muss aber nicht wenn Du den Kopf aber "überholen" willst, dann muss der natürlich runtergenommen werden dann kannst Du dabei auch die evtl. am Schaftende eingeschlagenen Ventile austauschen, Sitze nachfräsen (lassen), Kopf ggf. planen (lassen) usw. andere Möglichkeit ist, den Motor ausbauen und zerlegen, alle Teile begutachten und verschlissene Teile, die bald den Geist aufgeben und/oder zu Folgeschäden führen könnten, austauschen bei einem Motor der kein Öl und kein Wasser braucht, würde ich das bevorzugen, einfach um zu wissen was ich habe und um dann mit ruhigem Gewissen fahren zu können welche Teile erneuert werden und welche bei der Begutachtung noch als weiterverwendbar anzusehen sind, ist an die geplante zukünftige Laufleistung anzupassen es macht z.B. keinen Sinn, einen Cabrio-Motor der jährlich vielleicht 3 tkm gefahren wird, so herzurichten dass er für 300 tkm gut ist es wäre also völlige Verschwendung da eine Komplettüberholung zu machen und unnötigerweise alle möglichen Teile zu erneuern, die noch garnicht am Ende sind und problemlos die nächsten 10 oder 20 Jahre halten was ich damit meine ist : bei einem Motor, der jetzt kein Öl braucht und der z.B. nur für die nächsten 50-100 tkm gut sein soll, würde ich die Kolben nicht ziehen und auch keinen Gedanken an neue Kolbenringe verschwenden ebenso würde ich beim Kopf nicht an den Austausch der Ventilführungen denken, sondern nur die Schaftdichtungen ersetzen, die ja beim Dichtsatz ohnehin dabei sind Pleuellager und Hauptlager auf Verschleiss prüfen und wenn nötig austauschen ist bei der angegeben Laufleistung allerdings unbedingt ratsam, denn Lagerschäden zählen bei BMW Benzinmotoren zu den Hauptausfallursachen auch wenn die Öldruckmessung keinen Grund zur Besorgnis ergeben hat, sollte der (aber dennoch empfehlenswerte) Blick in die Ölpumpe keine bösen Überraschungen ergeben