Es geht hier nicht um 'schlechten' Verkäuferstil. Kaufinteressenten, die über einen langen Zeitraum wiederholt versuchen einen mit Bedacht festgelegten Kaufpreis aus der Ferne mit unterschiedlichsten Argumenten zu drücken und und immer wieder fragen ob das Auto noch da ist und nun für X tsd Euro weniger verkauft wird sind Träumer bzw. 'naiv', wenn der Begriff besser gefällt.
Ich habe grundsätzlich jedes Verständnis dafür, wenn jemand weniger ausgeben möchte als ein VK verlangt. Ich verstehe auch dass es ein Aufwand ist, sich ein eher seltenes Auto anzusehen wenn es weit weg vom Interessenten steht.
Aber irgendwann sollte 'man' es dann auch gut sein lassen.
Der Interessent weiß ganz genau welche 325i E30 MT2 Cabrio Code 798 angeboten werden - ich auch. Nachdem er sich nun das hier mehrfach zitierte rote MT2 Cabrio aus 1990 (Code 798, Bj. 1990, 60.000 KM) für einen Kaufpreis von € 40 tsd angeblich persönlich angesehen hat und wohl mehrere solche Fahrzeuge unter € 35 tsd aus der Ferne 'gedrückt' hat, verstehe ich nicht warum er dann nicht dort kauft.
Alle derzeit angebotenen 325i E30 MT2 Cabrio Code 798 kosten laut Anzeigen genau um € 40 tsd, bis auf einen mit deutlich höherer Laufleistung für € 27.500. Dieser wurde kürzlich von € 32.500 reduziert.
Es kann wohl nur daran liegen dass die VK doch nicht billiger verkaufen oder die Fahrzeuge nicht halten was VK versprechen.
Erst bekomme ich einen PN mit: "bist Du bereit für €35 tsd zu verkaufen", zwei Tage später sind es dann € 37 tsd....
Kaufinteressenten die schreiben: "...finde ich mein Angebot von 37000 Euro schon fair natürlich muss dann für den Preis alles passen'.
Bei mir als Händler und VK klingeln da die ersten Alarmglocken. Mit solchen Kaufinteressenten habe ich grundsätzlich schlechte Erfahrungen gemacht, da weiß schon im voraus dass man mit einem solchen Käufer bei der Besichtigung und erst recht nach einem Verkauf nichts als Ärger hat.
Einem solchen Interessenten möchte ich ganz sicher kein Auto verkaufen.