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capo

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Alle erstellten Inhalte von capo

  1. Probefahrt habe ich heute "gebucht" bei FIAT. Weil ich einen neuen DUCATO bestellt habe, hatte ich als Zugabe um ein paar Tage im offenen 124er gebeten. Optisch Klasse der kleine FIAT. Und, ja, den Saugmotor in der Japan-Variante hätte ich besser gefunden. Gefallen hat mir, mit Blick auf das alten E30 Cabrio, die Begründung der Motorjournalisten warum das Ding "Worldcar 2016" oder so ähnlich wurde. Wörtlich habe ich es grad´nicht, aber sinngemäß war die Begründung: Keine Sau braucht mehr als ein relativ kleines Auto mit gutem Fahrwerk, schnell zurückklapbarem Verdeck und ca. 150 PS.
  2. capo

    Filme mit dem E30?

    Nee, nicht nur für die Jüngeren.! Da ist auch was für die mittlere Generation dabei: Die unten rechts sichtbare "TINA S." mit ihren E-Gittarren- Covern find ich 100% Klasse. Am Besten finde ich ihre Interpretationen von Garry moore ("Loner") und von Pink Floyd....
  3. Jau, genau so. Und das letzte Auto im Leben ist immer ein scheißlangweiliger, schwarzer Kombi. Deshalb: Fächerkrümmer, wenn´s Spaß macht! Vielleicht hol´ich mir noch ne alte, luftgekühlte Yamaha RD350. Rationale Gründe dafür: Keine. Aber: Stinkt und klingt gut, ist außerdem hundertmal dreckiger als jedes Diesel-SUV. Solang´man uns noch lässt. Jetzt oder nie. Mehr Gründe muss es nicht haben.
  4. capo

    Bilder

    Ja, schöner Spruch. Aber vielleicht erbarmst Du dich der Älteren, der Technophoben, der nicht "Connect"-Abonennten und gönnst all diesen,- kurz und gut: Dem gemeinen, unterprivilegierten Pöbel, ein,- zwei Sätze wie man das realiter macht... Und: Ja, ich kenn´einen den das auch interessieren würde weil er sonst seine Tochter fragen müsste.....
  5. Jetzt is´es passiert. Das absolut "Erste Mal". Das erste Mal nach 10 Jahren hier konnte ich nicht anders: Ich musste dem Touringdani zustimmen, dem alten Stänkersack. "Das erste mal" und es hat noch nicht mal ´weh getan.....
  6. Das ist absolut auch meine Erfahrung. Die echten, szenebekannten Superschrauber sind, markenübergreifend, Einzelkämpfer. Keine Ahnung, warum das so ist. Und dann passiert genau das Beschriebene: Mann kan sich hinten anstellen mit der Karre und wenn "Godmaster" den Zeitpunkt für gekommen hält, fängt er halt an. Oder auch mal nicht. Wichtiger als die Reihenfolge bei der "Einlieferung" sind die Termine für die Szenetreffen. "Wenn Pagodentreffen ist, sind die Pagoden eben vorrangig" hatte ich mir erläutern lassen müssen von einem MERCEDES Szenegott wegen meines seit Wochen unbearbeiteten (Nicht Pagode) Mercedes. Habe ich auch eingesehen, aber, wie schon geschrieben, dann muss man ein Auto in der Hinterhand haben um das zeitlich durchzustehen. Ich habe aktuell kontakt aufgenommen mit KURTH-CLASSIC, hier in Köln. Neukontakt für mich. Hat eine Super Webseite, schreibt ausführlich zum E30. E30 dort auf der Seite: überwiegend und begeisternd. Ich liefere nächste Woche meinen BENZ dort an weil er, als einziger im Umkreis, vorgibt das zu können, Niemand sonst die KE-Jetronic anfassen will. Und, am Telefon schon, der gleiche Eindruck: Einzelkämpfer, feste Termine unmöglich. Aber es ist okay. Wer was Besonderes anzubieten hat, kann auch Geduld verlangen. Ich werde berichten wie es ausgeht mit dem BENZ denn Ingineur KURTH gibt sich auf seiner Seite als 100%ig engagiertester E30-Schrauber im mittleren Westen. Auch für Verdeckwechsel. Schöne Seite! .
  7. Ja, genauso ist das. Ich hatte mich seinerzeit genau deshalb für ihn entschieden: Weil der GESAMT-Spezi ist. So konnte ich auch andere Dinge mit machen lassen die etwas spezieller sind, welche die Autowerkstatt zu der man sonst vor Ort immer hingeht, nicht machen mag. Leuchtweitenverstellung ist so ein Ding. Haben ja auch viele "Laien" schon selbst mit Erfolg gemacht. Wenn man dann aber sieht wie einigermaßen wenig die fertig montierte, elektrische Komplettlösung, incl. Originaldrehknopf kostet, dann lohnt sich das nicht sehr, selbst daran herum zu dilettieren. Einfach mal jemanden ´ran lassen der sich mit dem ganzen Auto wirklich auskennt: Passt immer!
  8. Nein, schon richtig: Abitur wird man nicht benötigen, nur um den Bezug draufzubekommen. Was mir seinerzeitig bei MÄRTENS aber auffiel war dass er sich, bevor die neue Verdeckhaut draufkam, zunächst ziemlich akribisch des Gestänges und des Antriebes angenommen hat. Ich glaubte ein tadelloses E-Verdeck zu haben, bis dahin. Meister MÄRTENS hat mir dann aber nach Demontage eine gruselige Fotostory gesandt und erläutert das da gehörig Optimierungsbedarf ist. Später bei Abholung wurde mir auch erläutert dass die Gestänge "Länge" irgendwie problematisch gewesen sei und man Mühe investiert habe das Optimale herauszuholen. Wichtig auch: Gläser justieren nach Verdeckwechsel. Nur so macht das Alles Sinn. Mindert die ganze elende Klapperei wesentlich. Mein Eindruck ist daher: Nur die Verdeckhaut neu machen kann genügen wenn sonst alles Tip top ist. Wenn aber Antrieb und Gestänge nicht perfekt sind, ist man besser bei jemandem aufgehoben der mit dem E30 Routine hat, nicht nur die Dachhaut kann. Es gibt ja Mehrere da, es muss nicht Mr. MÄRTENS sein. Aber irgendeinen der bekannten Fachmänner würde ich da schon bevorzugen.
  9. Ja, bestätige: Raum Stuttgart, etwas draußen. Gute Erfahrung mit Verdeckwechsel dort. Insgesamt 1000 Kilometer, für mich, hin und zurück. Muss man als lehrreichen Ausflug begreifen. Schöne Landschaft, schöne Werkstatt, gute Arbeit, guter Kaffee. Weil´s hier eingangs um die zu fahrenden Kilometer ging: Ich habe den BMW dort vier Wochen stehen lassen weil mehr zu machen war als nur das Verdeck. In Strecke bedeutete das: BMW 1000 Kilometer, zweites Auto mit welchem mein Sohn mich kutschierte, zweimal hin.- und zurück, 2000 Kilometer. Also, wenn man´s zusammenrechnet 3000 Kilometer Autofahrt insgesamt. Wie gesagt: Muss man als Ausflug sehen. Ich würde auch wieder dorthinfahren, bei Bedarf, nicht auf die zu fahrenden Kilometer schielen.......
  10. Nein, gewiss nicht der Einzige: 144 Euro incl. Mwst. heute noch "sinnlos" dahingegeben. Vermutlich großer Blödsinn weil ähnliche Produkte, z.b von SONAX, das gleiche leisten und weniger kosten. Mein Gedanke dabei ist: WENN ich mir schon so viel Mühe mache, so viel Zeit investiere, dann möchte ich nicht ständig den Gedanken im Hinterkopf behalten, dass es mit einem teureren Produkt vielleicht noch ein bischen besser ausgesehen hätte. Mit den teuren Autopflegeprodukten ist es wie mit der Homöopahtie-Mittelchen: Man muss ganz fest dran glauben, dann, und nur dann, wirken sie auch........
  11. Der vergleichsweise mäßige Preis gilt nur dann wenn du bereit bist über WESTERN-UNION eine Anzahlung ins Ausland zu leisten. Im Ernst: Ich habe keine Ahnung.
  12. capo

    Elektromobilität

    Ja, super, danke für den Tip. Dann geht das doch: Batterieladestand zu niedrig: Einfach umschauen wo eine "Kraftstrom"-Steckdose sein könnte (An TANK-Stellen sollten welche sein) und um eine halbe Stunde "Power" bitten. Erfordert eine gewisse Kontaktfreude, zugegeben nichts für ausgeprägt Schüchterne, aber: Geht doch. Welchen tieferen "Sinn" haben dann all diese dramatischen Darstellungen auf Youtube usw. wo den Elektroauto fahrenden Leuten der Saft ausgeht und sie deshalb irgendwo "stranden"?
  13. capo

    Elektromobilität

    Ja, genau: Die tiefe Technik, die unerreichbare Elektronik, das müsste standardisiert und demokratisiert werden. So wie "blue tooth" oder (Darf man das sagen?) die ganzen teilweise gesetzlich verordneten Normungen zur Zeit des dritten Reiches. Schon damals zwang irgendeine Behörde die ganzen Autohersteller wesentliche Teile gleich zu bauen damit ein Mechaniker das einmal lernt und dieser dann Karren aller Marken reparieren konnte, auch nur eine begrenzte Menge Ersatzteile bevorraten musste. So "open source" artig. Alles offen kommuniziert. Damit das von mir angedeutete Szenario der absoluten Abhängigkeit vom Hersteller nicht eintritt. Man stelle sich das vor: Irgendwann sagt RENAULT zum Zoe-Käufer: "Wir müssen deine Software flashen weil die Karre sonst stehen bleibt". Es kann genauso den Ampera Fahrer in der OPEL Werkstatt treffen. Und leider leider, kostet das 1000 Euro, weil diese neue Software so wahnsinnig aufwändig in der Entwicklung war. Das ist absehbar. Der RENAULT Verkläufer hatte mir auch beim Auto leihen sofort erläutert: An dem Auto kann keiner schrauben und darf auch keiner schrauben, außer RENAULT. Vermutlich will auch keiner dran schrauben weil kein Mechaniker Bock hat sich mittels eines kleinen unbeabsichtigten Kurzschlusses, unfreiwillig zu grillen. Ganz klar, da muss was gemacht werden. Gruß Capo
  14. capo

    Elektromobilität

    Klar, die SPIEGEL-story rankte sich aber auch zentral und ausschließlich rund um den Punkt, dass der Redakteur nur an öffentlichen Ladesäulen tanken wollte. Klar, dass erschwert das Ganze immens. Ein eigener Abstellplatz mit Drehstrom ist meines Erachtens Vorausetzung für den Gebrauch eines solchen Autos. Aussteigen, Stecker gewohnheitsmäßig aufstecken, fertig. Was ich anfangs elektrotechnisch nicht verstanden hatte: Man kann nicht einfach an beliebige Drehstromdosen fahren, eine Verlängerung aufstecken und laden. Das geht praktisch nicht, weil die Batterie des Wagens sich "Nimmt was sie bekommen kann". Da lösen die in üblichen Werkstätten befindlichen Sicherungsautomaten aus weil der Strom zu groß ist, die hausseitigen Leitungen, Ströme, Sicherungen zu klein sind. Diese ganzen "Wallboxen" usw sind im Grunde Leistungsregler, die die Stromaufnahme so begrenzen, dass die Sicherung im Haus nicht fällt. Ich meine: Man müsste das vereinfachen. So dass ich im Auto einstellen kann wieviel Strom ich "nehmen" will. Dann schaue ich auf die Sicherung im Haus (16 Ampere beispielsweise) stelle meine Laderegelung knapp darunterein und Alles funktioniert. Wenn man das so ins Auto baute, könnte man im Falle von mangelnder Batterieladung an jedem Handwerksbetrieb, jedem Laden, einfach überall dort wo 380V Dosen außen am Haus liegen, mit einer Verlängerung ankommen und freundlich um eine milde Gabe bitten. Nur weil das so nicht geht, ist das ja immer so haarsträubend nervenaufreibend dass/ob man noch zur nächsten "Ladestation" kommt. Gruß Capo
  15. capo

    Elektromobilität

    Dem gesamten Beitrag des touringdani stimme ich zu, bis auf die Aussage mit der vermeintlich lächerlichen Reichweite. Ich bin im Januar auf Elektroautos aufmerksam geworden weil in der FAZ ein langer Beitrag genau darüber war. Der Journalist wollte rausfinden: Wie weit fährt so ein Auto nicht im üblichen, batterieschonenden Schönwettermodus sondern unter w i d r i g s t e n, reichweitefressenden Bedingungen. Also: Kälte, Schnee, innen elektrisch heizen, Klimaanlage, Berge rauf, Autobahn flott. Ergebnis mit dem RENAULT Zoe war: 273 KM unter, wie gesagt, widrigsten Bedingungen. 273Km finde ich absolut praxistauglich. Das hat mein Interesse geweckt. Deshalb RENAULT Zoe geliehen, und 48h ausprobiert. Ich habe das Auto an alle Bekannten kurz zur Probe durchgereicht (Ist von RENAULT aus erlaubt) Alle ausnahmlos begeistert. Die Stille, die Beschleunigung, das entspannte fahren. Niemand der nicht begeistert gewesen wäre. Ich bin sehr angetan von der ganzen Sache. Was mir aber am meisten, negativ, Gedanken macht: Man ist über die gesamte Lebensdauer dem Hersteller ausgeliefert. Niemand außer RENAULT kann an den Autos schrauben. Niemand kann technisch auch nur verstehen, prüfen, was die meinen, wenn sie einem den Kostenvoranschlag zur Reparatur übergeben. Wenn man mir also in fünf Jahren, nach Ablauf aller Garantien sagt: "Der xy-Regler und die Dingsbums Steuereinheit müssen erneuert werden (leider 2500 Euro ohne Einbau) kann ich dem zustimmen, oder das Auto abmelden. Ich habe keine Chance auszuweichen, einen Reparaturkostenvoranschlag gegenchecken zu lassen. Man ist ausgeliefert. RENAULT kann bis ans Ende der Laufzeit des Wagens monopolhaft bestimmen, mir von oben dekretieren was es periodisch kostet, wenn das Ding weiterfahren soll. Man stellt also im Grunde mit dem Kauf noch ein ganzes Heft weiterer Blankoschecks aus an den Hersteller. Und dieser entscheidet über die ganze Autogebrauchszeit welche Zahlen er jeweils zu meinen Lasten einträgt. Nicht schön, dieser Aspekt.
  16. capo

    Neue Alpina Replicas

    Ja, muss einem egal sein, was für ´ne Marke drauf steht. Wenn man bedenkt wie wenig eine Marke, ein Labeling, heute noch aussagt. Aus aktueller Fertigung: RENAULT-Diesel-Motoren in MERCEDES Autos. Früher war eine Marke, so wie MERCEDES z.b. ein unbedingtes Qulitätsversprechen. Heute sagt das nur noch wenig aus. Das hat sich über die Zeit verändert. Vor 40 Jahren Jahren konnte man fest davon ausgehen dass ein MERCEDES-Diesel mindestens 300TKM hält, als Austauschmotor 500TKM abliefert.. Heute bekommt man in der A,- B,- CLA.- und C-Klasse einen RENAULT-Motor der auch in großer Zahl im DACIA eingebaut wird. Entscheidend wird nun sein die Nachbaufelgen wirklich mal qualitativ zu checken. Gruß Capo
  17. Ja, absolut richtig. Aber selbst bei einem bäuerlichen, stino Alltagsauto dessen Technik seit 30 Jahren bekannt und vermeintlich simpel ist, unter Umständen höchst teuer und frustrierend, so ein Werkstattbesuch. Mein 230er Mercedes von 1991, im Ruf stehend das beste, haltbarste, bestens reparierbare Auto der Welt zu sein: Ruckelt und zieht nicht. Vier Werkstätten, kein Ergebnis. Allerorten gleiche Aussage: Kein Fehlerspeicher, deshalb keine zielführende Arbeit möglich. Wohlgemerkt: Ich habe nirgendwo um einen Kostenvoranschlag gebeten, nirgendwo den kostensensibelen Schlaumeier gegeben, immer gesagt: "Machen, und gut und ich bezahle die Rechnung so wie sie erstellt wird". Nichts, kein Ergebnis, kein Interesse, keine Action, keine Verbesserung. Angesichts dieser Erfahrung: Nie im Leben was Umgebautes für mich: Probleme habe ich schon genug mit einer 30 jahre alten KE-Jetronic die im Vergleich zu heutiger Technik, simpel aufgebaut ist.
  18. Ich finde die Debatte hier spannend, obwohl oder grade weil sie arg vom Thema abdriftete. Ich möchte aber mit Blick auf das ursprüngliche Thema nochmal einen hier oft wiederholten Punkt herauspicken der m.E zu 80% falsch ist. In jedem zweiten Beitrag hier ist zu lesen, dass der bucklige, "sportliche" Drehmomentverlauf des M20 seinem Alter geschuldet sei, dem Alter der Konstruktion usw. So in der Art als ob das Alles überholt sei und heute viel bessere Ergebnisse standard währen weil aktuelle Motoren "moderner" oder "neuer" sind. Ich denke, dass das Käse ist. Ich bitte zu bedenken: Technischer Stand im Motorenbau um 1940 (Kampfflugzeuge) war schon: Trockensumpfschmierung, Benzineinspritzung auch als Direkteinspritzung, Vierventiler, Kompressoren und Turbolader in allen denkbaren Kombinationen. Dazu: Lachgaseinspritzung, Wasser/Methanol Einspritzung, manuell mögliche Eingriffe zu Zündzeitpunkt, Ladedruck, Einspritzmenge um nach situativer Erfordernis noch eine Schüppe Leistung draufzulegen und auch um Anpassungen an die Flughöhe vorzunehmen. Was kam danach noch, an technischem Fortschritt, rein die motorische "Hardware" betreffend? In den vergangenen 77 Jahren? Ich kenne: Verstellbare Nockenwellen bzw. Ventilbetätigungen, Schaltausgrohre ansaugseitig, dazu "Walzen" im Abgasstrom (EXUP von Yamaha bei den Viertaktern, YPVS von Yamaha bei den Zweitaktern, andere Hersteller hatten Anderes) dazu noch die im Abgasstrom verstellbaren Schaufeln bei den Turboladern (VTG bei VW) Meine These 1 ist: Alle angeführten technischen Errungenschaften nach WK2 dienen vorrangig dazu die ansonsten bei Viertaktern ab ca. 65PS Literleistung (Zweitakter ab ca. 130PS/Liter) bucklige Drehmomentkurve zu glätten.(Technische Gründe für die bucklige Drehmomentkurve bei Motoren mit höherer Literleistung hatte VOKUHILA kürzlich anerkenneswert detailliert erläutert) All diese technischen Errungenschaften kosten aber richtiges Geld in der Herstellung, in der Serienproduktion. Meine These 2 ist deshalb: Ein heute neu konstruierter Viertaktmotor würde bei gleichen technisch-konstruktiven.- bzw. Kostenvorgaben genau das Gleiche leisten und können, den gleichen buckligen Drehmomentverlauf haben wie auch schon der vor 45 Jahren entwickelte M20. Konkret, gedanklich hypothetisch bitte: Die fähigsten Motorenbauer der Welt (Ich bin unverändert ein Fan von Fitz Indra) bekommen den gleichlautenden Auftrag: -Viertaktmotor, gut fahrbar, ausreichend langlebig -Niedriger, gleichmäßiger Leerlauf. -Drehmonentverlauf muss so sein, dass fünf Gänge reichen, das nutzbare "Drehzahlband" breit genug bleibt. -Ca. 70PS pro Liter Hubraum -Normalbenzin. -Zweiventilmotor mit fixer Ventilsteuerung. -Andersherum formuliert: Haltbarer, preiswerter, gut fahrbarer Großserienmotor ohne teure konstruktive Extras wie Schaltsaugrohr, Vierventile, verstellbare Ventilsteuerung, Walzen im Auslass, keine Aufladung, kein Superbenzin. Was käme dann raus wenn Fritz Indra himself und/oder all die anderen genialen Motorenbauer so einen Auftrag erhielten? Die schlichte Antwort ist: Einen Motor dessen Drehmomentverlauf nahezu deckungsleich mit dem des steinalten M20 ist. Um das in Erinnerung zu bringen: Die Frage des TE war: Gibt es eine Erklarung für diesen etwas unharmonischen Drehmomentverlauf? Die Antwort darauf ist meines Erachtens: Ja, der Drehmomentverlauf ergab sich damals.- und würde sich heute genauso wieder ergeben aus den technisch fix gewählten Parametern der Konstruktion: Normalbenzin/70PS/Liter/ rel. einfache Konstruktion ohne teures Schnicko-Schnacko. Gruß Capo
  19. Und, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist die RC30 eben jenes Bike mit welchem Helmut Dähne (King of ring!) den bis heute finalen Streckenrekord in den Asphalt der Nordschleife gestanzt hat. Und dafür reichten, reichen bis heute ich glaube, so um die 125 PS. Vergleichsweise schmale 125PS, aus heutiger Sicht ein besseres Kleinkraftrad....
  20. Ja, so ist das. Ich kann jedem der 170 muntere Pferde im maximal 1300KG schweren Auto als mangelhaft empfindet nur raten mal gründlich zu entschleunigen: Kürzlich bin ich mit einem 1958er 30PS Käfer (Ich hatte in den 1980ern mal genau so ein Teil, deshalb diese "Sentimenti-Tour") nach München gefahren. Über 600Km Autobahn. Die ersten 50Kilometer fühlten sich noch komisch an: Laut und eng das Ding, übler Gradeauslauf, Gerüche, und so weiter. Aber hatte ich das Gefühl von Leistungsmangel? Nein, keine Sekunde. Die 30 wilden Pferde reichen aus um hinter einem LKW weg, hinreichend zügig auf echte 110km/h zu beschleunigen, zu überholen, und wieder einzuscheren. Das reicht heute wie vor 60 Jahren um nicht ständig auf der linken Spur im Wege zu stehen. Das reicht sogar bergauf: Nirgends dieses viel beschrieben Phänomen dass die LKW anfangen einen anzublinken und zu überholen. Selbst an den steilen Rampen der A45 fällt man nie unter Tacho 100. Und nach gut 7h, incl. Tankstop ist man auch in München, vielleicht 30 bis maximal 50 Minuten langsamer als im schnelleren Auto. Verbrauch: 7,5 Liter auf 100km, genauso wie früher. Also: Geht schon. Einfach mal wieder KÄFER fahren bitte. Dann passen die Maßstäbe auch wieder. Gruß Capo
  21. "Schrankwände", mit Blicke auf den C/W-Wert waren der Golf1 als auch der E30 gleichermaßen. Und der Golf wird auch aus dem Stand besser beschleunigt haben als der BMW, aber nur bis zu einer gewissen Geschwindigkeit. Denn: Endgeschwindigkeit war bei den Limos 183km/h zu 199km/h, zugunsten des E30. Beim jeweiligen Cabrio noch ganz deutlich ausgepräger, der Unterschied zu gunsten des BMW: Golf 1 Cabrio 172km/h, satte 196km/h für das E30 Cabrio. Vielleicht lag die große Differenz an diesem sich bei schneller Fahrt hässlich aufblähenden Dach des Golf Cabrio, keine Ahnung. Gruß Capo
  22. capo

    Mobile Hebebühne

    Natürlich habe ich das maximal zu 25% ernst gemeint. Ich bitte auch zu beachten, dass ich schrieb, "Den Renter A fragen warum er nach deinem zwingenden Eindruck...." Das bedeutet eben nicht, Gerüchte in die Welt zu setzen. Um ein Gerücht in die Welt zu setzen müsste ich vor Dritten über die vermeintlichen Hobbies des Renters A mich einlassen. Ich kann, ohne ein Gesetz zu verletzen, jedem persönlich sagen, dass ich ihn für den gesuchten Bankräuber halte. Solange ich das nicht vor Dritten mache, ist daran nichts auszusetzen. Realistischer Kern meiner Einlassung ist aber: Menschen die sich zu viel für minimale Regelüberschreitungen anderer interessieren, kann man gut einbremsen wenn man von deren kleinen Regelüberschreitungen Kenntnis hat, sie darauf anspricht, dass sie selbst auch nicht komplett "sauber" sind. Gruß Capo
  23. capo

    Mobile Hebebühne

    ....einfach mal, auch wenn das völlig wahrheitswidig ist, den Rentner "A" fragen warum er, nach deinem zwingenden Eindruck, immer am offenen Fenster ist wenn das Schulmädchen "B" vorbeigeht, er dann so verzückt guckt und seine Hände dabei auch immer unterhalb der Fensterbank sind. Du wirst sehen: Die Fenster bleiben zukünftig fest verschlossen, da ist dann Ruhe.....
  24. capo

    Mobile Hebebühne

    Ich finde, ihr denkt da zu kompliziert. Ein billiger Stromerzeuger, diese chinesische HONDA-Kopie, wird einem allerorten für ca. 120 Euro angeboten. Da würde ich angesichts des Umstandes dass 220V in einer Werkstatt bei allen Arbeiten ausgeprägt hilfreich sind, nicht lange über Batterien und Spannungswandler nachdenken. Ich habe mit diesem allerorten angebotenen Generator gute Erfahrungen gemacht. Relativ hoher Ölverbrauch aber wen juckt´ s. Eine 2KW Flex funzt. Was nicht geht mit so einem 4KW Generator, ist Schweißen: Die Leistung von 4KW ist zwar nominell hoch genug, liegt aber nur an wenn das Ding automatisch "Gas gibt" wenn Leistung abgenommen wird. Beim Schweißen klappt das nicht: Der Generator regelt nicht schnell genug hoch, wenn der Schweißdraht das Schweißgut trifft, den Stromfluss (Im Grunde ein geregelter Kurzschluss) auslöst. Ich verstehe zu wenig von Elektrotechnik, denke aber, dass man das Schweißen am kleinen Generator realisieren kann mit irgendeinem dazwischengesetzten Stromspeicher, einem Kondensator oder ähnlich, der den Moment überbrückt (Ca. eine Sekunde nach meinem Eindruck) in welchem das Schweißgerät schon die volle Leistung braucht, der Generator aber noch nicht nachgeregelt hat. Natürlich, bitte nie vergessen: Frischluft muss schon sein, will man sich nicht vergiften. Gruß Capo
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