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capo

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Alle erstellten Inhalte von capo

  1. Ja. Dieses nach dem Antippen des Gaspedals bei Standgas folgende "Verschlucken" scheint weniger intensiv zu sein. Natürlich kein "Gegenwert" für das was man an Geld reinsteckt. Aber wenn man nicht selbst Elektroniker ist und die "Lizenz zum Löten" hat, oder sich mit Gebrauchtteilen rumärgern will, dann bleibt ja nur diese ECU-Überholung oder, alternativ, dieser technisch bessere Umbau auf echte Luftmassenmessung mit Hitzedraht. Dieser Umbau auf Luftmassenmessung, so habe ich es verstanden, bedeutet aber "Entfall der Betriebserlaubnis" und keine Möglichkeit das Eintragen zu lassen. Und mit 15 mit der Mofa war diese Art Stress normal aber jetzt mag ich das nicht mehr.
  2. Ich komme auf diesen Vorgang zurück weil ich im Oktober zusagte zu berichten, wenn mein Luftmengenmesser zurück ist von der Überholung bei ECU. Ich kann daher wie folgt informieren: -Ja, schnelle Bearbeitung, perfekte Kommunikation von dort. -Gemeldet wurde von dort: Eingesendeter LMM funktioniert, Werte alle korrekt, beschriebener Fehler leider nicht reproduzierbar. LMM aber trotz korrekter Werte stark verschlissen. -Von da an zwei Möglichkeiten: Rücksendung unbearbeitet zur Prüfgebühr von 50 Euro oder Überholung für 450 Euro. Ich habe dann die Überholung genommen. Natürlich für die Funktion ohne Relevanz aber "schön": Das zurückgesandte Teil sieht absolut aus wie neu. Echte Änderungen des Fahrverhaltens nehme ich nach Bearbeitung nicht wahr, waren aber auch nicht zu erwarten. Mein Eindruck: Guter Laden, korrekte Arbeit. "Frohes neues Jahr" wünscht Capo
  3. Es ist einfach so, dass ein im Winter durchgehend gefahrenes Autos trotz ständiger Wäsche und Pflege bald optisch angegriffen ist und man ihm das eben ansieht. Und mir würde dann die Freude am Altblech vergehen. Ein altes Auto sieht imho nur dann gut aus wenn es in gutem Zustand ist. Ein altes Auto mit mattem Lack, Rostpickeln, vergrauten Kunststoffteilen und angeranzten Schwellern sieht einfach nur ärmlich und verkommen aus. Und dann habe ich keine Lust mehr mich da reinzusetzen, da bin ich einigermaßen eitel. Und man darf sich da nichts vormachen: Jeder durchfahrene Winter verlangt nach tagelanger Nacharbeit und trotzdem wird die Schlörre von Jahr zu Jahr schlechter und schlechter. Wenn ich nach außen ein Armutsstatement abgeben will, dann setze ich mich in meinen alten DACIA oder eben ein speziell für den Zweck gekauftes Winterauto.
  4. Klar ist, dass Rüdiger Märtens (www.e30cabrios.de) örtlich perfekt passen würde und den Umbau nicht nur gut leisten kann sondern auch im ersten Schritt eine seriöse Zahl nennen, einen Preis dranschreiben kann und wird. Nach meiner Erfahrung arbeitet und kalkuliert der korrekt und deshalb wird das nicht so ganz billig kommen. Ich sehe in meiner Glaskugel: 3500,- auch 4000 Euro plus Mwst. Dann wenn wirklich alles dabei ist, Alles funktioniert und gängig ist. Wer bietet "mehr"?
  5. capo

    Motor Kennung

    Ja, gekonnt trockene, geschmeidige Antwort. Aber ich denke viele Andere, den Threadstarter und mich würde nun interessieren: Was sagt die prof. wirkende Identnummer des Motors denn aus?
  6. Ich verstehe das Problem nicht. Ich hatte schon länger H-Kennzeichen ohne Tieferlegung, habe dann nagelneue, neu gekaufte, mit aktuellem "Gutachten" versehene Eibach Federn in der Werkstatt montieren lassen. Und im Rahmen der HU hat der Prüfer dann noch so ein "Sondergutachten" erstellt (um 60 Euro) wo sinngemäß drinsteht: "Eibach-Federn xyz mit Tieferlegung XYZ : sind montiert, können eingetragen werden, muss aber nicht. Fand ich witzig: "Kann eingetragen werden, muss aber nicht". Ja, wenn es wichtig und dienlich wäre, würde ich dieses "Sondergutachten", vermutlich heißt das anders, hochladen können. Und, abgesehen von der H-Problematik kann ich den Einbau dieses EIBACH-sets empfehlen: Karre steht wieder grade, federt gut, ist nicht zu hart für das Cabrio und fühlt sich dabei straff und direkt an, Optik mit 15 Zöllern genau richtig. Keine unsportliche, vorn hochstehende Motorbootoptik , nur milde aber optisch passende Tieferlegung: Die Räder stehen da wo sie stehen sollen, im Radhaus.
  7. Wenn das so ist, dann stimmt was nicht. Die VB-Anzeige geht im zweiten und dritten Gang üblicherweise auf bis zu 28 Liter wenn man voll drin steht. Warum deine Anzeige so wenig zeigt: Ich weiß es nicht. Möglich und logisch wäre aber, dass die VBA tatsächlich zutreffend zeigt was eingespritzt wird. Und das ist halt viel zu wenig und dann kann die Mühle keinen Druck haben. Ich tippe auf den bekannten Defekt an deinem Luftmengenmesser. Nicht der mechanische Teil sondern diese verkratzte, verschlissene Platine die dann keine korrekte Spannung zum Steuergerät liefert und dieses falsche, zu geringe Werte für die notwendige Kraftstoffmenge liefert. Ich werde wie schon beschrieben meinen Luftmengenmesser einschicken, prüfen lassen, überarbeiten lassen und anschließend klüger sein. Gruß vom "Sucher der verlorenden Pferde"
  8. "Dahinter zu messen macht ja auch kaum Sinn, es sei denn, du willst eine Verstopfung der Rücklaufleitung feststellen (die dann zw. Regler und der verstopften Stelle den Benzindruck irgendwo zw. Druckreglerdruck und max. Pumpendruck ansteigen läßt. Wäre aber dann aber schon ein echt seltener Fall, denn dann wär ja auch der Druck zw. Pumpe und Regler schon zu hoch.)" Wie erwähnt bin ich Tischler und kein Automechaniker, aber seit sieben Jahren der dilettierende, erfolglose "Jäger der verlorenen Pferde". Im Ernst: Hilf mir bitte richtig zu denken, den Zusammenhang zu verstehen: -Die Benzimpumpe, die Leitungen, die Filter und der Druckregler und der Rücklauf und die Tankentlüftung (Gibt es eine?) müssen so arbeiten, dass auch im Moment der höchsten Fördermenge (Volldampf, hohe Drehzahl) drei bar Druck hinter dem Regler herrschen. So verstehe ich das. Dann, nur dann ist die tatsächliche Einspritzmenge diejenige die vorgesehen ist. Richtig oder Falsch? -Und wenn das so ist, dass ich im Moment der höchsten Fördermenge diese drei bar Druck messen kann, dann brauche ich mir über die Beschaffenheit der genannten Bauteile keine Gedanken zu machen. Richtig oder falsch? -Und wenn es umgekehrt ist, wenn hinter dem Druckregler irgendwann keine drei bar anliegen, egal in welchem Lastpunkt, dann bedeutet das, dass irgendwas defekt ist an den genannten Teilen. Und es bedeutet vor Allem wohl: Leistungsmangel weil nicht die geplante Menge Kraftstoff eingespritzt wird. Richtig oder Falsch? Spätsommerliche Grüße Capo
  9. Ich laufe schon wieder Gefahr nicht exakt im Thema zu bleiben aber erlaube mir trotzdem allgemein anzumerken: Ein "Problem" welches die ganze E30 Baureihe hat ist, dass sie in dem Ruf steht da könne noch jeder daran arbeiten weil das Auto ja so einfach und analog aufgebaut sei usw. Das ist in der Realität aber, zumindest den Motor, Zündung und Gemischaufbereitung betreffend, absoluter Unsinn. Wirklich am Auto alles, auch am Motor alles selbst machen konnte ich an meinem 1958er VW-Käfer. Da waren selbst Vergaser und Zündung so schlicht aufgebaut dass ich als "einfacher Handwerker", Tischler von Beruf, alles selbst machen konnte. Vergaser und Zündung waren auf zwei Seiten im DIY Manual beschrieben und jeder konnte das verstehen weil es nur so wenige Parameter gab. Da gab es nach meiner Erinnerung nur eine Fliehkraftverstellung des Zündzeitpunktes und noch eine Unterdruckdose welche die Zündung auf früh zog beim Gasgeben und das war schon die gesamte Beschreibung der "komplexen" Zündanlage. Und der Vergaser war, ohne Übertreibung so "kompliziert" wie der an einer Mofa. Am E30 ist dank der genialen Einspritzung/Zündung/Motorsteuerung die ganze Technik aber drei Ligen höher angesiedelt. Und das ist ja auch gut so weil der B25 das gleiche verbraucht wie mein Käfer aus der Zeit aber die fünfach höhere Motorleistung hat. Aber die Folge davon ist eine viel höhere Komplexität. Und wenn man dann 200 Threads hier liest zum Thema Motorrundlauf, Leerlauf und Leistungsmangel, dann kristallisiert sich aus 3000 Antworten folgendes heraus: -Es gibt hier im Forum fünf, vielleicht zehn hoch Sachkundige die auch über die entsprechende Ausrüstung verfügen (!) einen Fehler an der Gemischaufbereitung oder Zündung am M20 systematisch zu suchen, zu isolieren und abzustellen. Einfach das zu tun was eine gute Werkstatt leistet: Systematisch Suchen, finden und abstellen. -Die Anderen suchen punktuell, tauschen auf Verdacht Teile die Sie nach reichlich Lektüre für problemverursachend halten und haben manchmal damit Glück die Ursache zu treffen. Oft kremieren sie, so wie ich, aber auch nur ihr ganzes Taschengeld über Jahre mit der Try-and-error Methode ohne die Ursache der Probleme jemals zu finden. -Werkstätten können bei Problemen an der Gemischaufbereitung/Zündung am M20 meistens wenig beitragen. Desinteresse, wenig Wissen über die ältere Technik trifft man oft an. Ehrliches bemühen ja, Ergebnisse eher selten. Das hat nach meiner Erfahrung damit zu tun, dass schon der erste Schritt bei der systematischen Suche, so wie ihn die echten 5 bis 10 Cracks hier beschreiben, darin besteht den Kraftstoffdruck hinter dem Druckregler, am besten während der Fahrt, zu messen. Wenn man mit diesem Wunsch an eine Werkstatt herantritt, sieht man sofort wie bei denen "Die Rolllade runter fällt". Da hilft dass dann auch nur wenig, dass man signalisiert bezahlen zu können und zu wollen, für den Versuch, auch wenn es nicht weiterführt. Werkstätten sind da "eingefahren". Die machen was sie immermachen und Alles andere schieben die weg. Kann´ich ja auch verstehen. Jetzt ist LUKASUNG ja noch relativ gut dran weil sein Problem enger einzugrenzen ist: Vor 1,5 Jahren lief der Eimer und nach längerer Stillstandzeit läuft er schlechter. Außerdem grenzt sich das Problem dadurch ein, dass die fehlende Leistung genau bei 3700 ihm auffällt. Dadurch ist es die Fehlersuche doch einfacher als wenn er ein viel allgemeineres, dazu nur gelegentlich auftretenden Problem hätte. In dem Sinne bleibe ich bei meinen banalen Ratschlägen simpel selbst zu beginnen, das zu erneuern was wenig kostet und sowieso Verschleißteil ist: Lufi, Kraftstofffilter, Lambdasonde, Bendzindruckregler. Und dann, wie beschrieben: DK-Schalter mit Volllastschalter prüfen. Und dann, weil das wiederum nichts kostet und aufschlussreich ist: Was zeigt die VBA bei voll durchgetretenem Pedal, z.B im fünften Gang bei 100km/h? Oder dann genau wenn der DZM über 3700 geht. Diese Anzeigewerte würde ich mit einem baugleichen, besser gehenden 320 vergleichen. Wenn der Verbrauch am schwächeren Auto geringer angezeigt wird bedeutet das (Aus meiner Sicht): Das Steuergerät rechnet nicht korrekt. Vielleicht weil der LMM mechanisch klemmt oder verrauschte Werte abliefert wegen dieser Platinenproblematik. Und von da an bleibt von meiner Seite nur der Rat sich eine Werkstatt zu suchen die beim Stichwort "Benzindruckmessung im Fahrbetrieb" nicht sofort das Scherengitter vor dem Werkstatttor runterfallen lassen. Ich habe bis heute keine gefunden. Gruß Capo
  10. Scheineiliger schreibt: "Ein 129PS Motor mit 170NM ist nicht so explosiv Leistungsfähig, der glänzt eher mit beinahe linearer Entfaltung….ähh Laufgeräusch.." Sorry und nichts für Ungut, aber das ist nach meiner Erfahrung und den Leistungs/Drehmomentdiagrammen beider Motoren, B20 und B25, nicht richtig. Richtig ist: Der 2 Liter fühlt sich, solange er intakt ist, genauso an wie der 2,5er. Beide haben diesen Drehmomentanstieg bei 3700U/min der sehr gut spürbar ist. Ja, ich weiß sehr wohl, dass der 2,5er bessere Fahrleistungen erzeugt aber durch das kürzere Differential am 2 Liter fühlt sich das, z.B die Gänge zwei und drei ausdrehend, gleich bei beiden Motoren an. Und ja, ich hatte lange den B20, später den B25. Gefühlt ist das Fahrgefühl sehr ähnlich. (Boris Becker: "Vom Feeling her habe ich ein gutes Gefühl") Wenn LUKASUNG zudem sich gut erinnert an den "Kick" bei 3700 U/min, der früher da war aber es jetzt nicht mehr da ist, dann wird seine Erinnerung ihn nicht täuschen, dann wird an seinem Motor etwas nicht stimmen. Ich bin ungewollt "absoluter Fachmann, Superexperte" für das ausbleiben des "Kicks" bei 3700 U/min weil mein B25 mich seit locker sechs/sieben Jahren genau damit gelegentlich ärgert. Mal läuft er perfekt, mal kommt dieser Kick bei 3700 wie ein Hammer, und 10 Minuten später ist der Motor nur noch so schlapp und dreht mit linearem Drehmoment hoch. Und nachdem ich all´das Taschengeld welches meine Frau mir über die Jahre zuteilte, an alle namhaften Fachwerkstätten verteilte im Laufe der Jahre, ohne je dauerhaften Erfolg zu erzielen, habe ich folgende, wirklich ernsthafte Tips für LUKASUNG -Luftfilter tauschen, Drosselklappe checken, dass die voll aufgeht. (Wird er wohl gemacht haben) -Die ganzen leicht erreichbarene Stecker von DK-Schalter und LMM abnehmen, mit Kontaktspray bearbeiten. -Diesen Großstecker am Steuergerät hinter dem Handschuhfach: Aufmachen, sprühen, zusammenbauen. -Neuen, neue Krafststofffilter: Kostet wenig, müssen sowieso periodisch ersetzt werden. -Neuer Benzindurckregler: Kostet wenig, kann nach 30 Jahren des Gebrauches sowieso neu. -Lamdasonde erneuern: Kostet nichts und muss sowieso ab und an neu. -Volllastschalter checken. Das ist erstaunlich einfach: Dann wenn der Motor warm ist den DK-Schalter abstecken und dann mal voll durchbeschleunigen. Wenn der Volllastschalter intakt ist, wenn der schaltet und das Signal auch im Steuergerät ankommt, dann fühlt sich der Motor nach dem abstecken des DK-Schalters deutlich schlapper an. Weil eben nicht angereichert wird bei Volllast. Wenn hingegen kein Unterschied spürbar ist, ist der Fehler gefunden. Von hieran wird es anspruchsvoller, sind das Dinge die ein Kfz-technischer Laie, so wie ich einer bin, nicht mehr selbst anfassen kann/sollte: -Neue Benzinpumpe. Oft Verursacher von Leistungsverlust weil einfach zu wenig "Suppe" vorn ankommt. -Luftmengenmesser überholen lassen oder Luftmassenmesser kaufen und montieren. Ich bin, meine Karre betreffend, am vorerst letzten Punkt angekommen: Im Herbst lasse ich den LMM entweder überholen (480 Euro) oder kaufe mir diesen neuen Luftmassenmesser mit Hitzedraht usw. (700 Euro) Weil ich "glaube", dass da die Ursache für die temporäre Fehlfunktion meines Motors liegt. Ich interpretiere das aus der Verbrauchsanzeige. Bekanntermaßen misst die nicht den tatsächlichen Durchfluss sondern zeigt nur den Wert an den das Steuergerät errechnet. Und bei mir ist es so, dass wenn die Karre perfekt läuft die VBA in einem Rutsch hochgeht wenn ich durchtrete. Wenn die Karre hingegen nicht richtig zieht bei Vollgas, dann geht die VBA stückweise hoch: Erst zeigt sie 18 Liter, dann nach zwei Gedenksekunden, geht sie auf 20 Liter hoch. Ich bemerke die absolute Proportionalität von "Power" und VBA-Anzeige. Ich schließe daraus, dass das Steuergerät, immer dann wenn die Karre nicht richtig zieht, dieser Drehmomenanstieg bei 3700 ausbleibt, nicht richtig rechnet, einen falschen Eingabewert von irgendwoher bekommt und eine zu geringe Kraftstoffmenge errechnet. Und den LMM habe ich da dringendst im Verdacht, dass der entweder mechanisch hängt oder diese Platine verschlissen ist und die Werte daher "rauschen". Und, weil ich mir da regelrecht Tabellen angelegt habe, diesen Wert im Kopf habe, hier mal zur Eigenkontrolle und zum Vergleich: Wenn ich bei Tacho 100km/h im Fünften Gang fahre, mich dann plötzlich voll reinstelle, dann muss die VBA auf 20 Liter hochschnellen. Wenn Sie das tut, dann geht der Hobel. Wenn es nur 18 oder noch weniger sind, lahmt die Krücke. Ich hoffe ausreichend zur allgemeinen Verwirrung beigetragen zu haben und verspreche im Frühjahr nächsten Jahres zu berichten was meine Maßnahme am LMM gebracht hat. Gruß Capo
  11. @venom 84: Ich lese hier seit 20 Jahren technisch interessiert mit und würde die Beiträge von vokuhila über die Jahre durchgängig als qualitativ absolut hochwertig einordnen. Ich denke so drei, vier, vielleicht fünf Andere noch schreiben fachlich technisch auf gleichem Niveau, mit ähnlichem Background, mit ähnlicher Substanz. Bei Vokuhila kommt noch hinzu, dass er stets sachlich bleibt und zurückhaltend, diszipliniert formuliert. Wenn der also schrieb er "Könne etwas nicht verstehen oder sich vorstellen" liest der erfahrene Leser daraus, dass er den Sachverhalt als begründbare, echte Katastrophe ansieht. Deine Formulierung darauf, er müsse auch garnicht alles verstehen, ist daher nach meinem Geschmack, nicht angemessen, einfach zu wurstig dahingeworfen. Jeder wie er mag und: Nichts für Ungut.
  12. Ich rate aus eigener, aktueller Erfahrung dazu, die EIBACH-pro Federn anstelle des M-Technik einbauen zu lassen. Einfach neu machen lassen. 140 Euro mit Gutachten. Optisch angenehme Tieferlegung, kein schiefstehen links/rechts mehr. Gute Symmetrie vorn/hinten. Ich habe den Federsatz kürzich einbauen lassen anstelle meines alten M-Technik Satzes weil mich der "Hochstand" vorn optisch störte. Das Beste an dem Umbau: Die EIBACH scheinen weicher anzufedern als die alten Federn. Weil der Verdeckaufbau nicht mehr so knistert auf schlechten Straßen. Dieses vorher nervende Geklöter von Verdeck und aus dem Türinneren heraus, ist zu 90% fort. Mein 1990er VFL 320er Cabrio hatte schon H-Kennzeichen. Im Rahmen der aktuellen Hauptuntersuchung erstellte der HU-Ing. so ein weiteres Gutachten (65Euro) wegen der neuen Federn und da steht drin zu lesen, dass Alles schön und tofte ist und ich diese EIBACH-Federn noch eintragen lassen kann aber nicht muss. Und der Umstand dass mein Auto schon H hatte spielte überhaupt keine Rolle mit Blick auf die Federn. Angesichts von 140 Euro für das Federnkit, das gute optische und "akustische" Ergebnis, der nur wenig vom M-technik abweichenden Höhe, der völligen Unproblematik mit HU und H-Kennnzeichen, dazu der offenbar nicht bestehenden Notwendigkeit noch auf das Straßenverkehrsamt zu laufen, halte ich das für die beste Lösung.
  13. Hallo, ich bin Besitzer des lang ersehnten E30 325i Cabrios von 1991 geworden und habe mit dem Austausch von Teilen begonnen. Das Auto ist 60/40 tiefergelegt und das ist mir wirklich zu viel. Ich möchte, dass das Auto wie ein originaler M-Technic aussieht, aber ich kann nichts finden. Ich dachte daran, die Federn durch Eibach Pro-Kit E2003-140 mit 30-40/10 Tieferlegung zu ersetzen? Hat es jemand von euch? Ja, ich habe das kürzlich neu verbaut. Ich habe mich da beeinflussen lassen von diesem Youtube Video von "300mm.de", habe besagtes Eibachkit vor vier Wochen in mein 320er Cabriolet einbauen lassen weil mein 35 Jahre altes M-Technik asymmetrisch aussah. Vorn einfach zu hoch. Vor Jahren schon hatte ich Alles andere, Alles am Fahrwerk bis auf die Federn, schon erneuern lassen. Das Ergebnis ist jetzt nicht nur optisch bestens. Angenehm überrascht war ich darüberhinaus vom Fahreindruck. Ich will nicht übertreiben aber es fühlte sich an wie ein neues Auto. Das ganze Geklöter des Aufbaus, des Verdecks auf schlechten Wegen, ist (fast) komplett weg. Die Kiste federt weich und dämpft wie sie soll und es fühlt sich wieder alles direkt, klar und sicher an. Mit "sicher" meine ich das Verhalten wenn man bei hoher Geschwindigkeit ganz leicht an der Lenkung zupft um dieses Gieren, diese Bewegung um die Hochachse zu provozieren. Das ist jetzt "weg". Echtes, angenehmes Go-kart Gefühl ohne dieses unangenehme "Geschlenker" auf der Hinterhand. Ich kann die Verbesserung des Fahrverhaltens technisch nicht erklären weil nach meinem Verständnis die alten M-Technik-Federn ja kaum irgendwie altern oder gar härter werden sollten. Ich kann aber insgesamt bestätigen, dass dieses Kit in Kombination mit den serienmäßigen 15er Kreuzern und den etwas besseren Dämpfern und Stabi des M-Technik Fahrwerkes wirklich ausgewogen fährt, ausreichend weich und doch "sicher" sich anfühlt, und, wichtig, sehr gut aussieht. 1.Überrascht hat mich noch, dass man die Tieferlegung, so sagt das Gutachten welches ich vom HU-Ing. im Rahmen der fälligen HU sofort mit erstellen ließ, beim Amt eintragen lassen kann aber eben nicht muss. 2.Überrascht hat mich auch der milde Preis für die vier Federn incl. Herstellergutachten: 140 Euro wenn man danach sucht. Ich denke da hat es wenig Sinn, wie der Threadstarter schreibt, mit irgendwelchen alten Vierzylinderfedern herzumexperimentieren. 3.Überrascht hatte mich mit 200 Euro netto der günstige Preis für den Einbau in der Fachwerkstatt. Incl. Spur einstellen um die 300 Euro netto. Angesichts des Umstandes, dass die Federbeine ja demontiert werden müssen fand ich das eher nicht so teuer. Ich würde soweit gehen zu sagen: Wenn die Bremse vorn neu muss, die Räder deshalb schon runter sind, oder gar die Stoßdämpfer getauscht werden müssen, dann kann man auch die Federn vorbeugend gleich mit erneuern lassen. Gruß Capo
  14. capo

    318 - vs 6 zylinder

    Ja, exakt. Um 2010 standen 6000 bis 8000 Euro an den allerteuersten 325er Cabriolets angeschrieben und es war damals wie heute ein brauchbares Rezept sich die besten Auto anzusehen statt anschließend das zunächst eingesparte Geld für Blechinstandsetzung und Teillackierungen an billig gekauften Restaurierungsobjekten zu investieren. Und ja, damals wie heute ist der 325er am Erfreulichsten im Gebrauch aber es geht sehr wohl auch ohne.
  15. capo

    318 - vs 6 zylinder

    Die Eingangsfrage war: Wie wichtig seht Ihr den 6 Zylinder an ? Meine Antwort: Wichtig aber Anderes ist wichtiger. Ich würde immer das beste, absehbar sorgenfreiste Auto kaufen, unabhängig davon welcher Motor drinsteckt. Den Wagen mit gutem Lack, ohne Rost und mit heiler Innenausstattung und in gutem Wartungszustand. Einfach die Kiste die im besten Zustand zu sein scheint und für die ich, soweit absehbar, nicht mein letztes Taschengeld dem Werkstattmann geben muss, in den nächsten Jahren. Und wenn ich dann, worst case, irgendwann in der Zukunft feststelle, dass die 188km/h die das 318er Cabrio abliefert (Genau das was ein zeitgenössischer Golf GTI konnte, also nichts wofür man sich zu schämen hätte) mit meiner "automobilen Würde", meinem verquasten Selbstbild nicht mehr ausreichend korrelieren, dann kann ich immernoch umbauen (lassen). Ich bin lange 320Cabrio gefahren, war damit in jeder Hinsicht zufrieden, habe dann umrubeln lassen auf 325 was ich aber bald eher bereut habe. Wenn der 320er intakt ist (Wichtig!) dann läuft der mit kurzem Anlauf auf der BAB mit über 200km/h in den Begrenzer und ist ausreichend flott. Ein gut laufender 320 fühlt sich besser an als ein schlapper 325. (Ja, ich weiß, dass der 325 objektiv stärker ist) Und das 318 Cabrio welches ich mal geliehen hatte, fiel mir überhaupt nicht untermotorisiert auf im Vergleich zum 325. Bis 120km/h fehlt da überhaupt nichts im Alltag. Und der Verbrauch ist nach meiner Erfahrung bei allen drei Motoren ziemlich ähnlich. Beim 320er und 325er brauche ich immer exakt 10 Liter.(Nein, der 320er braucht nicht mehr als der 325) Der 318er mag vielleicht einen Liter weniger nehmen. Was sollte das für eine Rolle spielen?
  16. Darf ich vorsichtig in die Runde fragen warum der Threadstarter keine sachliche Antwort bekommt? Nicht, dass ich ohne die Antwort zu kennen, heute Abend nicht schlafen könnte, aber interessiert hätte es mich jetzt schon. Mag der Sinn dieser Markierung auch noch so banal sein. Ansonsten wünsche ich Frohe Weihnachten und "Gesundheit" für 2025 schon jetzt. Gruß Capo
  17. Ja, einigermaßen korrekt im chronologischen Ablauf: Ab 1979 Waldsterben. (Katastrophe! Deutschland ohne Wald im Jahre 2000) Ab 1984 SMOG mit Fahrverboten in Großstädten (Atemwegserkrankungen, Erstickungstod). Danach kam erst das Ozonloch im Weltraum (FCKW-frei Kühlschränke, sonst Tod durch Sonnenbrand) und anschließend das Gegenteil, nämlich zu hohe Ozonwerte am Boden. (Regelmäßige Radiodurchsagen nach den Nachrichten, die davor warnten auch nur das Haus zu verlassen). Als beide Ozonthemen sich tot gelaufen hatten, begann die Feinstaubdebatte (100.000 Tote pro Jahr durch Diesel-PKW) Die Meßstationen stehen heute noch aber seit ein Mediziner aus dem Sauerland vor sieben Jahren bewiesen hatte, dass in einer Wohnung mit Kerzen mehr Feinstaub ist als an der schmutzigsten Kreuzung in ganz Deutschland, ist das Thema auch kein Thema mehr. Und immer, bei allen angekündigten Katastrophen, ist das Argumentationsmuster so, dass wir die Autos aufgeben,- und die GRÜNEN wählen müssen, ansonsten uns Tod und Verdammnis drohen. Wie gut das wir den Klimawandel haben. Der hält sich unverändert. Ich glaube ganz fest an den menschengemachten Klimawandel und dass wir das autofahren jetzt sein lassen müssen. Nein, im Ernst. Neben vielen Anderen die an die Klimawandelmodelle nicht glauben, verweise ich gern auf John Clauser. Der Mann ist Nobelpreisträger für Physik 2022 und behauptet entscheidende Rechenfehler bei den Klimawandelmodellen die diese Theorien komplett entwerten. Der Mann sagt das nicht einfach, der hat Aufsätze, Berechnungen dazu veröffentlicht. Jetzt ist es ja möglich, dass ein Nobelpreisträger für Physik sich selbst verrechnet hat und die Klimawandelmodelle mathematisch korrekt sind. Nur, und den Gedanken erlaube ich mir hier einzubringen: WARUM widerspricht Niemand John Clauser? Wenn John Clauser Unrecht hat mit seinen Vorwürfen der Fehlberechung, dann muss doch ein nahmhafter Verfechter dieser Klimawandelmodelle das öffentlich aufzeigen können, dass Clauser im Unrecht ist und die Klimawandelgurus richtig gerechnet haben. Aber das passiert nicht. Niemand sieht sich genötigt auf John Clausers Vorwurf der Fehlberechnung auch nur einzugehen. Was will mir das sagen, dass Niemand auf die Vorhaltungen eines Nobelpreisträgers eingeht? Nobelpreis für Physik, nicht für Literatur. Also "rechnen" wird der Mann wohl können. Kein Widerspruch, keine Debatte, nur jeden Tag in den Nachrichten: Klimawandel, Katastrophe, Herr Habeck gibt bekannt. Nein, ich bin kein Klimawandelleugner "but i am not convinced" "Sorry" für das thematische Abschweifen
  18. ....also ich würde ihn verstehen, den Neuwagenkäufer aus Freiburg, wenn er aus sentimentalem Überschwang den weißen BAUR mit roter Innenausstattung konfiguriert hätte. Vermutlich assoziierte er bei der Bestellung, so wie ich, eine schöne rote Innenausstattung incl. der roten, luxuriösen Fußteppiche mit schönen Erlebnissen irgendeiner Art. Die 80er ware ja auch in vielerlei Hinsicht eine ganz andere Zeit als heute, nicht nur wegen der Farben und "Fußmatten". In den 80ern, so erinnere ich mich grob, war der Klimawandel noch nicht erfunden, das Autofahren daher nicht schambesetzt sondern in Teilen lustvoll. Es war Alles etwas lockerer und da wußten zum Beispiel junge Männer und junge Frauen oft und spontan noch etwas miteinander anzufangen ohne vorher über ihre eigene Geschlechteridentität nachzudenken, in ihr Handy zu starren, förmliches Einverständnis zu einseitig initiativem Handeln einzuholen oder sich dem Vorwurf der Übergriffigkeit oder Belästigung später aussetzen zu müssen....
  19. Genau so war es. Ich erinnere mich gern an eine junge Dame mit ihrem schneeweißen VW-Polo LS (L=Luxus) Chromradkappen, Zierleisten, blutrote Innenausstattung und vorn im Fußraum zwei dieser roten Teppiche. Sommer 1984. Ja, der blanke, pralle Luxus, der ganze, lange Sommer und das Mädelsauto. Und ich fand schon vor 40 Jahren diese Teppiche "niedlich" bis bemerkenswert und mir wurde erklärt, dass die nicht einfach Fußmattenersatz waren sondern Stil haben, original bei AZAD hier in Dortmund gekauft wurden, dem Laden den Steff M3 in Beitrag 17 und Runenverwalter in Beitrag 27 ansprechen, weil der grade endgültig wohl geschlossen wird. Sorry, aber dieser Thread hat mich jetzt mal sentimental/emotional "voll geflasht"
  20. Ja. Auch aus der Vorwasserlackzeit, so bis 1990, die rosten durchaus. Es ist aber grade auch die Hochwertigkeit der Mechanik, die Abwesenheit von Sparzwängen zur damaligen Zeit, die Benze aus der Zeit so symphatisch macht. Vieles was nach dem 124er kam wurde schlechtgespart, Der Nachfolger, der rottige W210 ist Negativlegende. An meinem langweiligen 230er von 1991 ohne große Ausstattung findet man konstruktive Details bei denen sich die Frage stellt: Warum wird das heute (überwiegend) nicht mehr gemacht? Außer weil es teuer ist in der Herstellung? -ASD: Automatisches Sperrdifferential. Elektrische automatisch sich einschaltende 100% Sperre welche die Wintertauglichkeit dramatisch verbessert. Und wenn man sie von Hand zuschaltbar macht, kann man, ohne Übertreibung aus dem Stand quer losdriften und Donuts fahren. Leicht nebelfeuchte Straße genügt. Was direkt danach kam, dieses erste, über die Bremse eingreifende System, ist dagegen billig und minderwertig und verschleißfreudig. -Getriebeölkühler: Das Öl des Automaten wird über einen eigenen Kühler auf Temperatur gehalten. So kann man ohne Überhitzungsgefahr die Limousine auch als Rangierlok vor DB-Zügen einsetzen oder, realiter, den ganzen Tag Bootsanhänger rückwärts steile Einfahrten hochschieben. -Öl-Wasser-Wärmetauscher: Verstehe ich so, dass das schnell sich erwärmende Kühlwasser das Motoröl früh aufheizt und umgekehrt, später, bei heißem Motor, das kühlere Kühlwasser die Temperaturspitzen des Motoröls glättet. Im Ganzen wohl verschleißmindernd. -Sitze, Fahrersitz: Nach über 200.000 KM sieht der fast genauso aus wie der unbenutzte Beifahrersitz und fühlt sich auch so an. Gestern habe ich die Hyraulikpumpe am Wagen meines Sohnes auseinandergenommen. Nach 200.000Km. Weil Öl rauslief. Ein Teil wie aus dem Vollen gefräst, schwer und massig und innen ein "Wunder der Feinmechanik". Bronzebuchse, unverschlissener Exzenter und Federstücke. Mechanisch wie neu. Reparaturbedarf nach 34 Jahren: Ein Simmerring ein O-Ring. Wenn man ein bischen Technikverleibt ist, kann man das gut finden. Und um auf die ursprüngliche überlegung des Threadstarters zurückzukommen: Wenn ich mit Automatik fahren muss und es ein Youngtimer sein soll, dann möchte ich, bei aller Liebe zum E30, den Mercedes-Spirit der frühen 80er fühlen, als alles "gut" und nicht vorrangig preiswert sein sollte, und ich will das entspannte ruhige gleiten im Federkernsessel. I
  21. Ja, Alles 100% korrekt. Der Eine findet 201 und 124 bis heute zum niederknien schön und der andere hat beim Anblick so einer Karre einzig den säuerlichen Geruch der von ihm selbst in den 1990ern vollgekotzten Taxe in der Nase. Im Ernst: Völlig richtig die Beschreibung, dass auch der oder die "letzte/n echte/n Benz/e" Wartung, Service, Reparatur und Geld brauchen. Ja, die rosten durchaus, Hinterachse, jede Menge Fahrwerkslager usw. sind nach 35 Jahren des Gebrauches durchaus mal dahingegangen. Die oft zu hörende, aus dem lesen der Edelrostpostillen erwachsene Erwartungshaltung man könnte da 200.000KM mit fahren ohne daran arbeiten zu lassen, ist natürlich völliger Käse.
  22. Ja, genau so war und ist das. Der MERCEDES Automat war Ende der 1980er der Beste. Und, ja, der Benz-Viergangautomat fährt immer weich im zweiten Gang los solange man nicht Vollgas gibt oder den ersten Gang am Schalthebel vorgewählt hat. Im Fahren gilt das Gleiche: Runterschalten auf den ersten Gang nur bei Kick down. Das war so gewollt wegen des smoothen Fahrkomforts wo jeder, auch noch so weiche Gangwechsel als den Komfort mindernd angesehen wurde. In der Praxis brauchte man den ersten Gang vielleicht um mit einem fetten Wohnwagen in der Steigung gut weg zu kommen, ansonsten nicht. rDer Wandler war noch "Weich" eingestellt so dass man beim Beschleunigen den eindruck eines Elektroautos hatte, die Gangwechsel konsequent im Getriebe zu verschwinden scheinen. . Wenig Motorgeräusch, wenige weiche, leise Gangwechsel, schönes dahingleiten. Und wenn ich wie der Threadstarter auf Automatik zwingend angewiesen bin, dann würde ich tatsächlich den Benz empfehlen. Weil der ganze Wagen besser zur Automatik passt: Satter und schwerer wirkend, nicht so straff und direkt wie der E30, dafür leise und komfortabel. Meinen 124er fährt mittlerweile mein Sohn und immer wenn ich mich mal wieder reinsetze denke ich was für eine schöne, leise, fette komfortable Karre das doch ist. Im Übrigen: W124 stattt W201 würde ich empfehlen. Für das gleiche Geld mehr Auto. 230E reicht für Alles und vermittelt noch mehr als der 190er das Gefühl des "schweren Wagens", der "oberen Mittelklasse". Man muss mit E30 vs. W201 garnicht fahren um den unterschiedlichen Anspruch zu verstehen: Nur mal auf den Fahrersitz setzen und die Tür schließen. Im E30 eher enge, sportliche, tiefer liegende, schmale Sitze. Im 201 oder 124 flachere, sofaartige, qualitiv sehr hochwertige, breitere Sitze, an Kinosessel erinnernd. (Mit Federkern!. Gibt es sowas heute noch? Ich bleibe dabei: Wenn Automatik, dann der Daimler. Dann will ich den Gummibandeffekt aus dem losrollen heraus. Und den "Sound of silence" den auch die Vierzylinder-Benze perfekt schon liefern wenn die Gummilager an Motor und Getriebe frisch sind.
  23. Fünf Jahre lang habe ich mich über meinen 2,5 Liter geärgert. Mal war die volle Leistung da, mal nicht. Das wechselte während der Fahrt. Wenn er gut ging, waren alle Pferde versammelt. Wenn er aber grade nicht wollte, fiel dieser gut spürbare Drehmomentanstieg um 3700 U/min viel schwächer aus. Mein letztes Taschengeld habe ich über die Zeit mehreren Werkstätten gegeben die sämtlich zu dem Ergebnis kamen, dass dem Ding nichts fehlt. Zugegeben: Das war auch schwer bis garnicht zu diagnostizieren weil es immer nur um diesen kleinen "Punch" ging den das Ding bei Vollgas und Drehzahl fast ruckartig abliefert, dann wenn er intakt ist. Und das kann man im Stand nicht reproduzieren. Besonders intensiv und lange verliebt war ich in die Ideen, dass es entweder der Volllastschalter oder der Luftmengenmesser sein müsse. Wackelkontakt, was auch immer. Alles habe ich demontieren lassen, alles war gut, keiner hat was gefunden. Und ich hatte mich mit der Sache notgedrungen abgefunden bis vorgestern mein Blick fiel auf diesen kleinen, dünnen, schwarzen Schlauch, Unterdruckschlauch denke ich, in Fahrtrichtung rechts des Kopfes, vom Saugrohr zum vorderen Kopfende des Motors führend. Bei mir noch ein T-Stück aufweisend (Kaltlaufregler?) so dass in Summe zwei kleine Unterdruckleitungen vom Saugrohr führend auf so eine schwarze, kleine Dose einerseits, andererseits irgendwohin vorn wieder zur Drosselklappe führen. Und dieses vielleicht 6mm im Durchmesser aufweisende Schlauchstück war undicht. Aufgerissen, da an dem T-Stück. Schlauch 15mm abgeschnitten, wieder aufgeschoben, alles dicht. Und seitdem ist das Problem weg. Und ja, ihr könnt mich gleich ruhig darüber informieren, dass diese Schläuche mir unbekannter Funktion nur der "Geber für das Standlicht" oder irgendwas anderes sind was mit der Motorleistung nicht zu tun haben kann, Fakt ist: Seit ich diesen Schlauch wieder dicht habe, geht die Karre endlich wieder zuverlässig so wie sie soll. "Beeindruckend" ist dabei, dass man auf die trivialen Dinge nicht kommt. Ich nicht, die Werkstätten auch nicht.
  24. Aber diese Wohnwagen, geschätzt von 1968 bis 1972, das sind jetzt nicht Alles deine? Oder ist diese opulente, sichtbar trockene (!) Stahlbetongarage das Clubheim des "Oldschool-Hardcore-Camper-Gladbeck e.V"? Im Ernst: Der grüne BAUR, der sieht schon gut aus.
  25. Ja, Runenverwalter. Natürlich habe ich den Film damals auch gesehen und in bester Erinnerung. Uneingeschränkte Zustimmung zu deinem Vortrag. Aber ein klitzekleines Stückchen "Wahrheit" fehlt noch in deiner Darstellung . Ja, der E21 mag vor 46 Jahren interessant gewesen sein. Und Karin Eickelbaum war sicher auch eine irgendwie gute Schauspielerin. (Ich kann es nicht beurteilen) Aber wenn man wie ich damals so um die 15 Jahre alt war, dann waren es die Badeszenen in Jesolo, der sagen wir, positiv drahtige Körperbau der seinerzeit auch schon 40 jährigen Hauptdarstellerin der einem doch bis heute am allerbesten und angenehmsten im Gedächtnis geblieben ist.
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