capo
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325i M20B25 - sehr enttäuschendes Prüfstandsergebnis...
capo antwortete auf dreizwonull's Thema in Antrieb
Ich ziehe den Thread nochmal hoch weil ich an meinem B25 ähnlich von Leistungsverlust betroffen war und auch noch bin. Der Motor zog manchmal einfach nicht mehr so wie man das gewohnt ist. Wenn alles gesund ist, muss der ja bei 3700U/min so richtig anrucken. Und dieser recht plötzlich einsetzende, bestens bemerkbare, hart einsetzende Zuwachs an Drehmoment und Leistung, ist bei mir manchmal stark gemindert. Um das abzukürzen: Der Volllastschalter ist mein Problem. Nicht der Schalter selbst sondern das Signal an das Motorsteuergerät was manchmal durchkommt, manchmal aber nicht. Wackelkontakt eben. Besagter Volllastschalter wurde hier auch schon sehr früh angesprochen als eventueller Verusacher des Leistungsverlustes. Und das dieser Schalter mal einen Wackelkontakt hat, wurde hier auch schon tehmatisiert. Ich habe zu dem Punkt nur folgendes, villeicht interessantes beizutragen: Die Funktion des Volllastschalters kann man sehen, leicht prüfen mittels der Verbrauchsanzeige wie folgt: 5. Gang, 120km/h nach Tacho. Dann voll reinstellen. Wenn die Anzeige bei Vollgas zackig auf 18/19 Liter geht, funktioniert der Schalter und die Karre marschiert wie sie soll. Wenn der Wackelkontakt aber grade die Oberhand hat, das Signal nicht durchgeht, hängt die Anzeige bei 16 Litern herum und der Vortrieb bleibt gebremst.. Da besteht tatsächlich dieser simple Zusammenhang. Ich hatte es schon, dass bei besagtem Vollgasversuch die Anzeige zunächst bei 16 Litern hing, der Vortrieb mäßiger war, dann, wie bei einem Lichtschalter den man umlegt, die Anzeige hochzuckte auf 19 Liter und genauso plötzlich der vermisste Rest an Leistung einsetzte. Fazit: Wer verzweifelt nach den verschwundenen Pferden sucht, macht keinen Fehler vor weiteren Maßnahmen diesen beschriebenen, einfachen, Verbrauchsanzeige/Vollgastest zu machen. Ich bin motormäßig Laie, hatte die Ursache über lange Zeit nicht erkannt, war dieser Ursache erst näher gekommen nachdem mir auffiel, dass der Leerlaufschalter einen Wackelkontakt hat. Man merkt das ja beim Fahren kaum, wenn die vom Leerlaufschlater initiierte Spritabschaltung nicht funktioniert. Ein bischen Ruckeln, ein bischen weniger Motorbremse. Man muss schon bewußt hinsehen und wissen, dass die 0 zu zeigen hat, im Schiebebetrieb. In diesem Sinne: Einfach mal gucken ob die Verbrauchsanzeige im Schiebebetrieb immer auf 0 geht oder ob die auch einen Wackelkontakt hat, bzw. der Schalter defekt ist. Gruß Capo -
Neuerwerb eines 325i Cabrio und erste Fragen zu Mängeln/Rückrüstungen
capo antwortete auf Freekig's Thema in Allgemeines
Die Verbrauchsanzeige bekommt vom Steuergerät die Dauer der Einspritzzeit mitgeteilt und vom Geber im Diff die gefahrene Geschwindigkeit. Der DK-Schalter hat damit (fast*) garnix zu tun @CABRIOLET: Vielen Dank für deine fundierten Beiträge, die elektrischen Zusammenhänge betreffend. Offenbar steckst du da thematisch tiefer drin. Sehr schön. Stichwort: Verbrauchsanzeige und DK-Schalter. Ich verstehe Dich so, dass die Verbrauchsanzeige nur einen errechneten Wert angibt, keine gemessene Durchflussmenge oder ähnlich. Errechnet aus der Fahrgeschwindigkeit und der Einspritzdauer. Daraus schließe ich "messerscharf": -Einen defekten Benzinfilter, zu geringen Kraftstoffdruck, eine defekte Benzinpumpe, kann ich mittels der Verbrauchsanzeige nicht erkennen. -Einen defekten Volllastschalter kann ich aber schon zutreffend am angezeigten "Minderverbrauch" erkennen? Liege ich da richtig? Gruß + Dank Capo -
Zugegeben: Ich kann das mangels eigener Erfahrung nicht beurteilen. Ich darf aber ganz pauschal an die Jungs von der "OPEL-Gang" erinnern: Da sind 300 PS in einem Corsa A eine ganz gängige Größe. Und das wurde auch vom TÜV da eine Zeitlang eingetragen. Und, im Vergleich zur Karosserie eines Corsa A ist ein VW Polo aus der Zeit so stabil wie der Corona Lockdown in Deutschland. Ja, das kann ich noch vergleichen, die bin ich beide gefahren. Und ich erinnere an diese Firma "V-max" oder wie die heißen. Die beschäftigten sich zu 90 % damit aus dem OPEL C20let (Der 2 Liter Turbomotor aus dem Calibra, sehr gern später in Kadett und Corsa eingebaut) bis über 600 PS herauszutunen. Und, das witzige, hier erwähnenswerte ist: Irgendwann kamen die bei "V-max" zu der Einsicht dass die über 450Ps starken Motoren die Karosserien von Calibra und Kadett doch wohl überfordern würden und haben den OPEL Motor dann, zum Zwecke des nachhaltigen Testens, in einen BMW E30 eingebaut weil sie den für vergleichsweise stabil hielten. Wir sehen also: Das ist noch Luft nach oben, was die Motorleistung im E30 anbelangt. Zumindest aus der Sicht erfahrener OPEL-Leute.
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Ich hänge mich hier einmal dran weil mein "Problem" ganz ähnlich ist. Seit zwei Jahren schon bin ich genervt von Leistungsverlust der mal da ist und mal nicht. Digital, an/aus. Mal läuft die Karre wie sie soll, und manchmal fehlen, gefühlt, 30 PS. Das merkt man erst ab ca. 3500U/min. Im Normalfall reißt der 2,5er dann heftig an. Wenn "Leistungsverlust" eintritt, ist dieser Drehmoment=Leistungsanstieg ab 3500U/min immernoch spürbar aber weit, weit mäßiger. Die Karre wirkt einfach zugeschnürter, schwächer bis in den Begrenzer. Ich habe lange herumgerätsel woran es liegen könnte und irgendwann fiel mir auf, dass die Verbrauchsanzeige einen Fehler des Leerlaufschalters nahelegt. Mal geht Sie auf Null, wenn ich vom Gas gehe, und mal eben nicht, zeigt noch 2 bis 5 Liter an im Schiebebetrieb. Mein "messerscharfer" Schluss aus dem Phänomen: Drosseklappenschalter kaputt oder Wackelkontakt. Der BOSCH-Service kam zu dem Ergebnis: Auto läuft gut und tadellos und der Leerlaufschalter funktioniert. 130 Euro für Nüsse weil die nicht bereit oder in der Lage waren sich damit zu befassen warum die Verbrauchsanzeige mal 0 anzeigt im Schiebebetrieb und mal nicht. Wechselnd einfach, ständig wechselnd. Wenn der Defekt grade ansteht, brauche ich nur einen etwas stärkeren Lastwechsel zu provozieren und "Zack" geht die Verbrauchsanzeige auf Null, so wie sie soll. Weil mir das keine Ruhe lässt, habe ich dann komplett demontiert, Drosselklappe, runter, Schalter abgebaut, Schalter zerlegt. Ergebnis: Schalter innen wie neu. kein Öl, kein Dreck, kein Anszeichen von Korrosion oder Verschleiß, einfach wie neu. Beim Zusammenbau habe ich den DK Schalter dann etwas schärfer eingestellt, Richtung Leerstellung verdreht, so dass er sicherer schaltet wenn die DK auf Nullstellung geht. Ergebnis: Kein Unteschied: Mal funzt die Anzeige, mal nicht. Mein dringender Eindruck ist daher: Wackelkontakt. Aus irgendeinem Grunde kommt das Signal des Schalters oft nicht im Steuergerät an. Jetzt muss ich noch hinzufügen: Der B25 wurde vor 12 Jahren in meinen 320er eingebaut. Von einer ausgewiesenen Fachwerkstatt zwar aber, wie ich heute denke, etwas mit heißer Nadel. Die ganzen Kabel sehen zusammengefrickelt, eng verlegt, an den Steckern 180 Grad geknickt aus. Oft sehe ich auch die einzelnen Kabel unumhüllt von äußerem Kabelschlauch. Mein Problem: ich verstehe nichts von Elektrik. Meine Frage ist: Was soll ich jetzt machen? Die von BOSCH waren freundlich aber realiter nicht geneigt der Sache auf den Grund zu gehen obwohl ich überhaupt nicht über Geld gesprochen habe, nach den Kosten gefragt hatte, bewußt nicht den Eindruck erweckt hatte, dass die Bezahlung das Problem sein würde. Wo soll ich jetzt hingehen? Zu BMW? Hat das Sinn? Würden die sich des Problemes annehmen oder eher in der Art vom BOSCH-Dienst? Wer, welcher Betrieb, Profi oder Amatuer hat Ahnung davon und kann mein "motorisches problem" isolieren und beheben? Oder kauft man da einfach alle Kabel(bäume) neu und steckt um? Wie ist die richtige Herangehensweise? Ich danke sehr
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Ja, bestätige, schön dass "Er" zurück ist. Nachdem ich hier 16 lange Jahre mitlese würde ich sagen: Einer der vier.- fünf Leute die am meisten "Kenne" haben. Tief(st)e Sachkenntnis kombiniert mit freundlicher Hilfsbereitschaft. Dazu: Nie zynisch, nie agressiv, nie überheblich. Ja, andere sind noch positiv unterhaltsamer, mit ein paar Anderen kann man sich noch besser herumstreiten, aber wenn es um Technik geht: Einer von maximal drei "Forengöttern" hier. "Aplaus Aplaus" und alles Gute für die private Situation wünscht Capo
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Was tun mit 320i Cabrio mit 2.7 Liter 122 PS Motor?
capo antwortete auf RaffNecK's Thema in BMW Young- & Oldtimer
So habe ich ein zeitlang auch gedacht und mich positiv daran "ergötzt", dass mein Cabriolet die 216km/h nach Navi, wenn auch mit elend langem Anlauf, erreichte. Daraus hatte ich stets "messerscharf" geschlossen, dass die volle Leistung noch da ist. Leider ist eine solche "Messung" aber anspruchsvoll, verlangt Fahrt in beide Richtungen und, Achtung, die Abwesenheit von seitlichem Wind. Selbst wenn man Glück hat und einen Autobahnabschnitt in beide Richtungen mit topspeed befahren kann,die beiden Geschwindigkeiten dann mittelt, stimmt das Ergebnis nur bei Windstille oder Wind exakt von vorn, alternativ exakt von hinten. Denn, anders als ich immer glaubte, neutralisiert die Fahrt in beide Richtungen nicht Seitenwindanteile. Ich hatte Anfangs Probleme das einzusehen. Richtig ist: Seitenwind, auch wenn er exakt von 90Grad links oder 270 Grad rechts kommt, bremst das Auto erheblich. Fahrtwind und Seitenwind addieren sich zu einer Art wahrem Wind. (Segler kennen das!) Natürlich kann man das Alles ausrechnen: Über google leicht findbar. Mir war die Berechnung nicht so ganz zugänglich. In jedem Falle kam bei den Beispielrechnungen heraus: Selbst Wind der aus 10 Grad achterlicher Richtung kommt, bremst das Auto noch. Kaum zu glauben. Aber, Fakt deshalb: Über eine kurze Höchstgeschwindigkeitsermittlung auf die Motorleistung zu tippen, geht nur sehr grob und unter idealen Bedingungen. Gruß Capo -
@Bastor als eifriger Mitleser hier darf ich vorsichtig anmerken: Der angesprochene Forist postete zwischenzeitlich, dass er die telefonische Auskunft nun auch schriftlich habe. "Schreiberisches Können", wie von Dir richtigerweise angesprochen, ist wichtig. Aber vor dem schreiben erst einmal richtig zu lesen kann auch eine zielführende Idee sein...... Wichtig: Nichts für Ungut
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Einzig richtig. Mein Reden. Damit ist die Sache klar.
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Doch, selbstverständlich ist das so wie von mir beschrieben. Jeden Tag richtet sie die Abnahme von Bauleistungen auch nach subjektiven, objektiven Befindlichkeiten und Entfernungen. Wenn ich, z.B. Dir eine Haustür verkaufe die zwar allen Fertigungstoleranzen entspricht, an der Du aber optische Mängel (Z.B Farbunterschiede) erkennst, dann läuft das genau so ab. Dann kommt der vereidigte Sachverständige, stellt sich in zwei bis drei Metern Entfernung vor Tür und schaut sich die aus bestimmter Position und unter definierten Lichtbedingungen eine bestimmte Zeit lang an. Und anschließend sagt er allen Beteiligten, ob rechtlich relevante, optische Mängel bestehen oder eben nicht. Mit so etwas habe ich doch beinahe täglich zu tun. Und bei den Autolackierern wird das genauso, eher ausgeprägter sein. Täglich werden Kunden an der ausgeführten Reparaturlackierung an Ihrem Wagen optische Unzulänglichkeiten wahrnehmen und reklamieren. Und dann kommt wie beschrieben der Sachverständige der in bestimmter Entfernung bei definierter Lichtsituation da ein Auge drauf wirft. Bei der gutachterlichen Beurteilung von Autolackierungen kenne ich mich nicht aus. Ich würde aber, weil Felgen im Gebrauch sich wohl immer unten am Auto befinden, man die nur so sieht, prognostizieren wollen, dass die gutachterliche Beurteilung der Oberfläche einer Felge, im Stehen stattfindet: Felge senkrecht auf dem Boden stehend, Gutachter daneben stehend. Vielleicht auch: Gutachter tritt ein.- zwei Meter zurück, so wie der Felgenfritze das andeutete. Und genau deshalb wäre es wichtig zu prüfen, ob die vom Threadstarter beanstandeten Mängel rechtlich welche sind oder die vom Felgenfritzen genannten 1 bis 2 Meter Abstand gelten und man dann die Mängel dann vielleicht schon nicht mehr sehen kann. Die Kosten einer in den Augen des Gutachters unberechtigten Reklamation können beachtlich sein. Ich rate daher dazu sich nach den Richtlinien für die visuelle Beurteilung von Lackierungen zu erkundigen, die optischen Mängel danach einzuordnen. Meine Erfahrung ist: So eine Auskunft bekommt man vom Gutachter schon am Telefon, noch ohne Kosten. Einfach googen wer vereidigter Sachverständiger für Autolackierung ist, in der Umgebung, anrufen, sagen was das Problem ist und fragen was die Richtllinie sagt, in welcher Position/Situation er die Felgen sich im Streitfalle ansehen würde. Gruß Capo
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Das muss nicht sofort ganz falsch sein, was der Felgenfritze schreibt. Man muss wissen: Für jedes Handwerk gibt es Abstände und genaue Regeln mit denen eine Arbeit, speziell dessen optische Fehlerhaftigkeit, visuell begutachtet wird. Für Fußböden zum Beispiel gilt, dass der im stehen beurteilt wird und mit dem Licht schauend. Nur so urteilt der Gutachter. Und alles vermeintlich Fehlerhafte an einem Fußboden, was man nur gegen das Licht oder auf dem Boden kniend sehen kann, ist nach dem Gesetz dann kein Fehler. Da guckt so mancher unzufriedener Kunde blöd aus der Wäsche, das völlig irelevant ist was er mit seinen Händen tastend auf dem Boden Fieses meint gefunden zu haben. Bei dern Schreinern gelten 2 bis 3 Meter Abstand zum Objekt bei normalem Tageslicht und bedecktem Himmel. Was da für den "Unwissenden" nicht sichtbar ist, zählt nicht. Oft kommt noch eine Zeit dazu, dass man sagt: Was nach 30 Sekunden Betrachtung nicht auffällt ist kein Fehler. Von daher rate ich dazu mal zu gucken und zu googeln welche Regeln gelten bei Autolackierung und speziell bei Felgen bevor man da ein großes Faß aumacht. Spätestens ein vereidigter Gutachter für Autolackierungen kann in 0,3 Sekunden sagen aus welchem Abstand, bei welchem Licht er Felgen beurteilt und wieviel Zeit er sich lässt, einen Fehler zu finden. Gruß Capo.
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Er hatte ja einen SAAB. Aber den hat er wohl gecrasht.
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By the way: Den TATORT betreffend der in meiner Heimatstadtadt Dortmund gedreht wird, ist zu vermelden, dass der Hauptdarsteller "Faber" zukünftig wohl E30 fahren wird.
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Kosten länger stillgelegtes 320i Cabrio
capo antwortete auf Tobinofear's Thema in eBay, mobile.de & Co.
Also jetzt mache ich mir aber ernsthafte Sorgen um den geschätzten Foristen der ja bekanntermaßen eher kein Freund der milden Motorisierungen ist! (Nicht dass seine Frau ihm seit Monaten Tafelkreide unbemerkt unter das Essen mischt?) Im Ernst: Ja, der Beurteilung schließe ich mich an. 320, wenn gut in Schuss,hat im Cabrio nach meiner Erfahrung gut gepasst. Den später von mir durchgeführten Umbau auf 325 würde ich heute nicht mehr machen.(Lassen) Aber auch das wurde ähnlich hier schon beschrieben: Wer das selbst machen kann und den Motor günstig bekommt, für den ist der Umbau reichlich richtig. Wer das aber in der Werkstatt machen lassen muss, außerdem einen B25 erst teuer kaufen muss, der ist mit 2500 Euro und mehr dabei. Davon würde ich abraten: Wann fährt man schon schneller als die 198km/h die das 320 Cabrio läuft, dann wenn der Motor noch in Schuss ist? Gruß Capo. -
Ein schmerzhaft logischer Schluss: Da ist wohl was dran.
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Interessante Debatte. Seit fast 30 Jahren wird der Motor nicht mehr gebaut und trotz der langen Zeit seitdem weiß man immernoch nicht genau warum die Köpfe rissen und reißen. Altbekannt sind ja die Theorien vom dünnen Öl, den schwingenden Nockenwellen, und den termischen Spannungen wegen der unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten, der Notwendigkeit den Motor langsam zu erwärmen. Die neuere Korrosionstheorie ist insofern charmant als dass man sie durch das Zersägen eines Kopfes falsifizieren oder auch bestätigen könnte. Die Herrschaften von diesem Zylinderkopfladen sagen ja im Video, dass sie schon Köpfe zersägt haben, querdurch, genau da wo der Riss saß. Und dass man genau dort eben von vornherein wenig Material, wenig Wandungsstärke habe und diese sich, messbar und signifikant, durch Korrosion vermindert habe. ("Von 3.5 auf 2mm") Nun, ich kann leider wenig beitragen zur Klärung: Eine geeignete Bandsäge habe ich. Aber hoffentlich habe ich noch recht lange kein Altteil für die Prüfung der These (!)
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In der Hoffnung, dass, das hier noch einigermaßen neu ist, verweise ich auf das u.a Youtube Video. Das 30 minütige Video selbst ist angenehm zu sehen. Ich fand´ es absolut spannend. Wesentlich und informativ dort ist die These zur Ursache der Zylinderkopfrisse beim M20. Die Herrschaften behaupten: Korrosion wegen zu lange nicht getauschter Kühlmittel. Die begründen das plausibel und behaupten der durch Zeitablauf erfolgte Abbau des Korrosionsschutzmittels in der Kühlflüssigkeit verursache massiven Materialabbau am Kopf. Und man sagt, das ganz deutlich messen zu können. ("Von 3,5 mm auf 2mm"). Ich weiß´ nicht was da dran ist, aber plausibel hört sich das erstmal an. BMW E30 325i Erneuerung des Zylinderkopfes. Kopfarbeit mit Köpfchen bei Redhead Zylinderkopftechnik So, Mitteilungsbedürfnis befriedigt. Vielleicht kann nochmal jemand den LINK reinstellen. Ich bekomme das nicht hin. Gruß Capo
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Ja, das verstehe ich gut weil mir das genauso ging. All zu viel Gedröhne ist irgendwann nervtötend. Laut ist out. Abhilfe: Einfach einen Pott kaufen der einen mutmaßlich deutschen Namen trägt und nicht ganz, ganz so billig ist. LEISTRITZ und ERNST kenne ich, die sind beide leise.
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...... um die Debatte mal zu pushen erlaube ich mir anzumerken: KOLB bietet für heftige Aufpreise 10/60 an für den M20. Und, da wird keiner widersprechen wollen: Eine gewisse Sachkenntnis und Erfahrung darf man denen wohl unterstellen.....
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Ja richtig. Aber: Zu kurze Gesamtübersetzung wohl. Gut für Autoslalom oder Sprintrennen aber weniger für lange Strecke geeignet. Außerdem ist die lange Übersetzung wohl zum Eintragen zuzusichern, zu belegen.
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Wenn der Motor wirklich taugt ist das nicht zu viel Geld. Nur, wie schon geschrieben, man kann ja nicht reinschauen. Ich würde dem Verkäufer die anvisierten 2000 Euro dann bezahlen wenn er zum Zustand des Motors zusichert, dass der nicht mehr als 0,2 Liter Öl auf 1000Km verbraucht und, dass der Bursche 170 Pferde messbar auf dem Prüfstand leistet. Ein Motor der taugt sollte beide Kriterien locker erfüllen. Wenn der Motor taugt, sollte es dem Verkäufer auch nichts ausmachen beide Werte zuzusichern.
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Marktwert / Marktpreise / Wertentwicklung E30 Cabrio
capo antwortete auf Schorsch73's Thema in Allgemeines
Genau das ist ein großes Problem: Das ein Inserat nichts kostet. Ich schaue immer mal wieder nach Motorrädern, älter und jünger. Es ist überhaupt nicht zu glauben was für Preise die da aufrufen. Grundregel: Der langweiligste 25 Jahre alte Schrott wird zu 60% des damaligen Neupreises angeboten. Noch extremer bei Autoanhängern. Grundregel: 10 Jahre alte Anhänger werden zum aktuellen Neupreis angeboten. Man kann einfach nicht mehr erkennen wer es ernst meint und wirklich verkaufen will. -
Natürlich kann man die Farbe technisch messen lassen. Kann man auch selbst machen. "Colourreader" und ne App, zusammen ab 99 Euro bei Amazon. Wirklich, wirklich genau, ist das aber am Ende selten bis nie. Wenn man das Beste will, bestmögliche Farbtongenauigkeit fordert, dann hat dieTechnik der letzten 40 Jahre da keinen wirklich sicheren Fortschritt gebracht. Schlussendlich steht da ein älterer Autolackierer der einen angelieferten, schon genau rezeptierten Farbton so lange noch nachnuanciert bis er "dran" ist. Ständiges nachfärben mit Farbpasten im Grammbereich, umrühren, probelackieren auf kleinen Blechtafeln, nach draußen rennen, unter bedecktem Himmel am Auto anhalten. So läuft sowas bis heute. Und das ist auch die Kunst des "Lacksacks". Und oft landet die händisch vermischte Farbe in der Abfalltonne, weil es eine Spur von einer Farbpaste zu viel war. Und immernoch steht im aktuellen Lehrbuch für Autolackierer zum Stand der Technik, das Farbmischen betreffend: "Nicht immer ist absolute Farbtongenauigkeit herstellbar, insbesondere bei Weißtönen nicht". Nein, ich bin kein Autolackierer aber ich weiß was die leisten. Und ich muss immer so lachen über diese Threads von Hobbyschraubern die in Ihrer Garage Ihr Auto lackieren wollen.(Nicht gegen den Threadstarter gerichtet sondern gegen die "Größenwahnsinnigen", die die ganze Karre in der Garage überarbeiten wollen, aber Kuchen backen nicht von Arschbacken unterscheiden können),
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325i M20B25 - sehr enttäuschendes Prüfstandsergebnis...
capo antwortete auf dreizwonull's Thema in Antrieb
Gemessen an dem Ausdruck von Post 78, ist die Info der Kurve aus Post 65, über die hier diskutiert wird, aber auch irgendwie dürftig und kaum zu verstehen: -Die Leistungseinheiten auf der Skala senkrecht passen nicht zu den handschriftlichen Einträgen. -Die Höchstleistung bei 6500U/min.(?) Müsste der unbearbeitete 2,5 Liter nicht bei ca. 5600U/min maximal liefern und bei 6500 schon im Begrenzer stehen? Nach meiner Erfahrung ist der 2,5er mit dem schmalen Endtopf vom 2,0er kein Stück langsamer als mit den größeren Endrohren. Das macht keinen Unterschied. -
325i M20B25 - sehr enttäuschendes Prüfstandsergebnis...
capo antwortete auf dreizwonull's Thema in Antrieb
Vielleicht denke ich da ja zu schlicht. Halten wir fest. Der Threadstarter hat gem. Leistungsmessung einen absolut außerplanmäßigen Drehmomenteinbruch aber einer bestimmten Drehzahl. Unter den Voraussetzungen, dass ansaugseitig "nichts im Wege liegt", auslassseitig nichts verstopft ist (Wurde das geprüft ??) bleiben doch nur noch zwei Variablen die erkennbar, messbar, signifikant und plötzlich aus der Spur laufen müssen: Lambda einerseits, Zündfunken (Vollständigkeit und Zeitpunkt) andererseits. Oder ist das doch noch komplizierter? Gruß Capo -
325i M20B25 - sehr enttäuschendes Prüfstandsergebnis...
capo antwortete auf dreizwonull's Thema in Antrieb
Das ist wirklich spannend. Weil es doch sonst in diesem Drehzahlbereich so richtig losgeht. Zugebeben: ich bin kein Fachmann. Aber, nach meinem Verständnis müsste man doch am Abgas was sehen können: Magert der ab oder fettet er an? Da muss doch erkennbar Bewegung drin sein? Ich meine, wenn nicht grade ab 4500 sich ein Putzlappen quer vor den Luftfilter legt (Scherz!) und der Lambdawert in etwa da ist wo er sein sollte, außerdem noch der Zündfunke vollzählig und zum richtigen Zeitpunkt erscheint, dann kann doch nicht plötzilich das Drehmoment so einbrechen? Um` s Drehmoment gehts. Und wenn das außerplanmäßig einbricht, wenn der Bolide keine Kraft, keinen "Mitteldruck" mehr erzeugt, dann muss doch zwingend was mit der Gemischbildung oder dem Zündfunken nicht stimmen. ich meine: Das ist doch jetzt so exakt eingrenzbar schon, dass man das eigentliche ermitteln können müsste. Einfach mal ne ASU machen, die müsste doch was zeigen. Gruß Capo