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capo

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Alle erstellten Inhalte von capo

  1. Was´n jetzt? Ist der Wagen abgehackt, abgekackt oder nur abgehakt? (Sorry, aber ich wollte mich auch mal, so in der Art vom Touringdani, an anderer Leute Tipfehlern delektieren) Viel Erfolg bei der Suche nach einem guten Auto wünscht: Capo
  2. Geht das auch ohne Kosten? Sehe da nur einloggen als zielführend und das dürfte nicht kostenlos sein. Ja, korrekt: Das kostet etwas. Egal ob Creditreform, Bürgel, Schimmelpfennig oder wie die anderen Auskunfteien heißen. Die Angebote sind sehr ähnlich. Für einen milden Jahresbeitrag (100 bis 300 Euro) bekommt man z.B 50 Auskünfte. Auskünfte kosten Geld, ja. Was sie konkret bringen, muss man differenzieren nach negativer Auskunft oder positiver Auskunft. Eine negative Auskunft (Neukontakt hat Negativmerkmale, z.B unregelmäßige Zahlungsweise oder Mahnbescheide) ist immer absolut zuverlässig und hilfreich weil man einen iliquiden Neukontakt sofort aussondern kann. Eine positive Auskunft (Neukontakt hat keine Negativmerkmale, zahlt regelmäßig, hat Vermögen usw.) kann taugen, kann aber auch schon unzuverlässig sein weil sie älter ist. Bei positiven Auskünften über Privatleute ohne Gewerbe ist eine positive Auskunft daher noch wahrscheinlich zutreffend, daher hilfreich. Ein Gewerbetreibender kann aber schon in totaler finanzieller Schieflage sein, bevor die Creditreform das weiß und eine negative Auskunft gibt. Um hier konkret am Fall zu bleiben: Unbekannter Käufer will angemeldetes Auto mitnehmen. Anrufe bei Crefo, Bürgel, Schimmelpfenning oder ähnlich. Die Fragen dann zuerst nach meinem Passwort, dann nach Namen und Wohnort der Person. Blitzschnelle, typische Auskunft, wenn es ein Privatmann ist lautet dann: Haben wir hier, kennen wir, wohnt xy Staße 47, unauffällig, keine Negativmerkmale. Daraus kann man schließen: Der wohnt da schon länger und führt ein finanziell völlig unauffälliges Leben. Das würde mir genügen um anzunehmen, dass der Käufer zuverlässig ist. Wichtig noch: Datenschutz. Um derlei Auskünfte zu bekommen muss man ein berechtigtes Interesse an der Auskunft haben. Berechtigtes Interesse ist in der Regel : "Neukunde". Das heißt auch: Einfach mal so, nur aus Interesse über die finanziellen Verhältnisse Unbekannter Auskünfte einzuholen, ist ungesetzlich. Die prüfen das auch punktuell im Nachhinein. Dann kommt eine Aufforderung: Belege bitte wie der Neukontakt gelaufen ist. (Angebot, Kaufvertrag, Rechnung oder ähnlich) Gruß Capo
  3. Leider ist Beides richtig. Man macht beide Erfahrungen. Positive wie Negative. Neunmal geht es gut, mit dem angemeldeten Wagen, beim Zehnten mal lässt man sich breitschlagen, übergibt trotz schlechtem Gefühl, trotz aufkommender Zweifel ein angemeldetes Auto weil man nicht von seinen eigenen Vorurteilen beherrscht werden will, Niemanden wegen seines Äußeren oder seiner Herkunft diskriminieren will. Die erste schlechte Erfahrung koste ich grade aktuell komplett aus: Alten FIAT Doblo für 300 Euro spontan verkauft an eine dreiköpfige Gruppe junger, reisender Gebrauchtwagenkäufer. Ich habe mich einfach totquatschen lassen. Angemeldet übergeben. FEHLER. Schriftlich vereinbart wurde: Morgen abmelden, Haftungsausschluss, Ausweise kopiert, Bargeld erhalten, alles was geht. Die mir bis dato unbekannte Masche (Später erfuhr ich: Jeder kannte sie, nur ich nicht) lief dann wie folgt: Käufer ruft kurz drauf wieder an und verlangt Teilsumme des Geldes (1/3 bis die Hälfte) zurück weil das Auto unangesprochene Mängel habe.("Schlösser haken, Ölverlust, bla bla") Käufer verweigert die sofort angebotene Rückabwicklung des Kaufes weil er den Wagen schon telefonisch weiterverkauft habe. Käufer ruft mehrfach in gleicher Weise an, verlangt immer drängender Teilrückzahlung ansonsten er nicht nur nicht abmelden könne/werde, sondern das Auto auch noch einen Unfall haben, einen Haftpflichschaden verursachen könnte. Da ist man dann absolut machtlos. Das Standarprocedere für den Verkäufer ist: Straßenverkehrsamt, "Zwangsabmeldung". Zieht sich über Monate. Unerfreulich. Die Häme aller die die Masche kannten, ist einem Gewiss. Neu für mich und wichtig noch: Einbehalten der Nummernschilder bringt Nichts. Abmeldung wird keinen Millimeter leichter dadurch. Kein Schein, kein Brief, dann keine Abmeldung. Auto kann auch ohne Nummernschilder Haftfpflichtschaden verursachen. Mein Rat: Auf´s Bauchgefühl hören. Wenn der Käufer wirklich seriös ist, kein großes Wagnis. Einfach mal den Namen des Käufers googeln, dazu bei der CREDITREFORM den Namen abfragen, das geht in Sekunden. Dann weiß man schon was man wissen muss über den Geschäftspartner. Wenn man aber Zweifel hat: Auf das eigene Bauchgefühl hören, den eigenene Vorurteilen absolut folgen. Mein nicht ganz ernst gemeinter Tip: Auf keinen Fall angemeldet verkaufen an junge, tendenziell übergewichtige Männer mit zu bunten Oberhemden, schwarzen Locken und spannenden Namen. Sorry, so sieht´s aus.. Gruß Capo
  4. Ich weiß´das gehört nicht ganz hierher, ist nicht exakt das Thema. Aber ich darf das kurz sagen, ja? Ich meine, wenn es mich wirklich nerven würde, dass der Porsche vom Spezi besser geht als mein Auto, so wie der Threadstarter das eingangs beschrieb, wenn das wirklich eine Rolle spielen würde für mich, dann würde ich mir einen Porsche oder was Anderes "Gleichwertiges" kaufen. Der technische Ansatz besagten ältlichen BMW Motor leistungsmäßig massiv aufzupeppen ist doch so teuer, so wenig erfolgversprechend (Der Porsche ist einfach zu leicht um den vergleichsweise schweren BMW in dessen Fahrleistungsbereich zu bringen) bringt so viele Nachteile (Laufkultur, TÜV, Verbrauch, Lebensdauer, Geräusch) dass ich mir das absolut knicken würde. Ich würde den M20B25 in einen guten Zustand versetzen, mich dann freuen an der Leistungscharakteristik, dem Motorgeräusch und den immernoch respektablen Fahrleistungen: Runde 8 Sekunden für 0-100Kmh genügen im Stadtverkehr und die 216km/h V-max reichen nach meiner Erfahrung auch aus um einem die letzten Haare vom Kopf zu wehen. Das ganze Gehechel um die Fahrleistungen hat doch irgendwie an Relevanz verloren. Mein Sohn lieh mir kürzlich so einen neuen Golf mit ca. 280PS. Er war völlig begeistert von dem Hobel. So ein geladener 2 Liter Vierzylinder. Ab Werk Allradantrieb, DSG, alles Serie. Man stellt sich an der Ampel aufs Gas und in 5,6 Sekunden ist man auf 100, in ca. 17Sekunden auf 200. Alles völlig unspektakulär und langweilig. Da dreht nichts durch, das quietscht nichts, da steht man nicht quer: Der zerrt noch nichtmal in der Lenkung. Fahrleistungen besser als ein Porsche 930. Damals ein Auto vor dem man noch Angst hatte. Man musste Gas und Kupplung dosieren an der Ampel, den Turbolader schon im Stand auf Drehzahl bringen ohne mit zuviel Speed den Start zu versauen, dann die richtigen Schaltpunkte treffen, das lausige Vierganggetriebe schnell aber richtig bedienen. Das hatte irgendwie noch was mit persönlicher Leistung und Technik zu tun um damit flott wegzukommen. Das ist doch heute alles entwertet durch DSG und Traktionskontrolle. Das kann doch heute jede Sau, einfach durch Vollgas das Maximale herausholen. Ich meine: Wie kann einen das heute noch tangieren, wenn der Nachbar an der Ampel flotter wegkommt? Wenn´s mich anmachen würde und ich für einen PORSCHE kein Geld habe, dann hole ich mir eben so einen Elektrohobel. Das reicht für alle Fälle. Habe heute einen RENAULT Zoe geliehen. Rein elektrisch, der Eimer. Spannend, das Gerät. Es ist die totale Ruhe, die begeistert. Es ist die totale Anspruchslosigkeit beim Fahren: Wie ein Automatik Benz ohne Schaltrucke, ohne jedes Motorgeräusch. Das hat was. Sorry vor off topic. Gruß Capo
  5. Entschuldigung: Letztes, abseitiges OFF-TOPIC von mir für die nächsten drei Monate: Ich `schwör`s ! Aber an der Stelle muss ich einfach noch folgende Episode aus meinen unbewegten Leben zum Besten geben: Vor 25 Jahren: Ich lerne meinen (zukünftigen) Schwager kennen. Er ist Arzt, ich bin Schreiner. Wir treffen uns in meiner Schreinerei, weil er an seinem Auto basteln will. Und dann sägt er so an den Türpappen seines Autos herum um Leutsprecher zu montieren. Und er sägt immer nur so ein bischen, probiert dann erst wieder ob es passt. Das geht über Stunden so weiter, sägen, probieren, gucken, sägen, probieren, gucken, sägen, probieren, gucken. Und irgendwann wird mir das zu bunt und ich sag´ zu ihm, ganz wohlmeinend weil ich ihm ja helfen wollte: "Matthias, du nimmst jetzt mal ne größere Säge und schneidest mal etwas großformatiger rund ab, und dann passt das auch". Und Schwager Matthias, der Mann mit den weichen Arzthänden, überlegt einen Augenblick, wird dann ganz ernst, guckt mich an und sagt: "Mein lieber Schwager, du musst eines begreifen: Wir Ärzte werden deshalb so gut bezahlt, weil wir immer nur GANZ GANZ WENIG wegschneiden" Gruß Capo
  6. Ja, eindeutig: Wenn z.B dein Arzt besorgt aussieht wegen der "Bilder" die er gemacht hat, mit dir über den Befund reden will, das macht schnell Kopfweh und dann erkennst Du auch sofort, dass es schlimmeres gibt als so´n korrodiertes Teesieb.... Gruß, Capo
  7. Ich verstehe nicht was auf den Bildern zu sehen ist. Fast jedes Bild zeigt Rost, ungeschweißte Rostlöcher, direkt daneben aber schon wieder UP-Spachtel. Wo ist da der Sinn? Oder: Wie ist da der zeitliche Ablauf gewesen? Was für´n Sinn hat Spachtel wenn ich direkt daneben noch 1 Kilo Schweißdraht einbringen muss um da wieder eine Basis zu haben? Oder ist das uralter Spachtel der jetzt beim entlacken wieder freigelegt wurde? Die Bilder erinnern mich auch an ein GOLF1 Cabrio einer alten Bekannten welches aufwändig restauriert werden sollte, (Erstes Auto, 50. Geburtstag, sentimentale Anwandlungen) deshalb komplett in ein Tauchbad zum entlacken gegeben wurde und nach angemessener Einwirkzeit, so wurde berichtet, nur noch der Bügel des Erdbeerkörbchens wieder auftauchte..... Gruß Capo
  8. Weiß der Anbieter und benennt es auch zutreffend: "Angebotenes Auto ist aus der dritten Staffel"
  9. Ich musste auch erst googeln was "Bobos" sind, habe dann aber den Beitrag problemlos verstanden. Die Zusammenfassung seines Textes ist: Er hat Ahnung von der HiFi-Bastelei, hinreichend Geld dafür, Spaß daran, außerdem keine Lust blue-tooth Geraffel von einer Karre in die andere zu schleppen, sieht das gute (Sound) Ergebnis im Vordergrund seiner Bemühungen, hat den Verdacht dass Andere hingegen, auch die Blue-tooth Box-Anhänger ("Bobos", ein ÖSI-Terminus), eher nur auf Show aus sind, akzeptiert aber auch (WICHTIG!) andere Meinungen. Ich hatte ja ausdrücklich danach gefragt, warum man diese "Bastelarbeit" am Auto auf sich nimmt. Ganz okay und verständlich deshalb, sein Beitrag, finde ich. Gruß Capo
  10. Ich darf mal ganz ernst fragen: Spielt diese Art Aufrüstung heute noch eine große Rolle? Macht man das heute noch so oder ist das eher exotisch? In den 1980er, klar da war es üblich sein letztes Taschengeld für allerlei Clarion oder Kennwood Dinge auszugeben, Türpappen und Heckablagen mit großen Öffnungen zu versehen.. Aber heute? In einem alten Auto, in der Zeit von handy und blue tooth Lautsprechern? Ich hatte lange Zeit so einen "beolith" von Bang und Olufsen. Den trag´ich von Auto zu Auto und habe stets gutes "Volumen". Kürzlich habe ich mir noch eine SOUNDBOKS gekauft die "Krach" macht wie eine KLIPSCH La Scala. Die lege ich in den Kofferraum und, wenn man will, bebt die Erde. Ganz im Ernst: Was erreicht man mehr wenn man, wie hier diskutiert, die ganze Kiste neu verdrahtet und ein halbes Vermögen in neue Ausstattung steckt? Ketzerische Grüße! Capo
  11. SUPER: Stilecht natürlich nur in KAWA-grün, wirklich komplett allerdings nur mit Zusatzsignet von Sepp Schlögel. Absolut unersetzlich, so´n Ding. Weil jedoch der letzte Rest Weichmacher aus der ehemals zähharten Schale zwischenzeitlich herausdiffundiert sein dürfte, wohl inzwischen weniger zur praktischen Verwendung zu empfehlen, der Helm: Eine stattdessen über den Kopf gestülpte, gläserne Bowle-Schüssel, dürfte das bessere Splitterverhalten, die höhere Schutzwirkung aufweisen beim Crash....
  12. Ähm, und wer ist Michael Schumacher? Okay, okay, sollte nur ein Scherz sein (!) Aber, im Ernst: So ein Bekanntheitsgrad vergeht schnell. Wenn ich gegenüber meinen Azubis versuche lustig zu sein und irgendein Zitat von Walter Röhrl einstreue: Die wissen nicht wer Walter Röhrl ist. Und mit Schumi, erst Recht Willi Weber, wird das sehr schnell genauso sein..... Gruß Capo
  13. Ja, das ist m.E. die richtige Einstellung. Ich wünsche möglichst wenige unangenehme Überraschungen mit dem Auto und "Allzeit gute Fahrt" Gruß Capo
  14. Für das was der Threadstarter beschreibt: SKETCHUP. Für den Zweck perfekt, weitverbreitet und in der freien Version absolut ausreichend. Solange es nur die genannten "Dreh,- Fräs.- und Brennteile" sind, reicht die freie Version völlig. Die Kaufversion für 500 Euro braucht man erst dann, wenn es um Volumenkörperfunktionen geht, praktisch das ineinanderschieben und verbinden der besagten Teile. SKETCHUP ist graphisch sehr stark und man hat ein schnelles Ergebnis, das ist das Gute. Es wird von Architekten und Innenausbauern viel genutzt um eine schnelle, starke Präsentation zu ermöglichen. Zum "Konstruieren" ist es hingegen eher nicht die erste Wahl. Es gibt zwar jede Menge Postprozessoren für anschließende CNC-Fertigung aber ich kenne dies´nur in meinem Bereich (Möbelherstellung) Ich empfehle es voller Überzeugung weil ich vor 4 Jahren bemerkte, dass alle meine Mitbewerber mit SKETCHUP zeichnen, das CAD welches ich vor 17 Jahren kaufte und seitdem verwendete, im Vergleich nicht mehr gut genug war um beim Kunden mit Gleichwertigem anzukommen. Vor vier Jahren hatte ich dann SKETCHUP gekauft, dann vier Jahre den Einstieg vor mir hergeschoben, aktuell musste ich dann doch mal beginnen. Die ganzen, großen Hersteller individueller Schränke im Netz (Schrankgigant, Schrankwerk, mein Schrank usw.) da läuft überall im Hintergrund Sketchup um diese parametrisierten Stücke online herzustellen, darzustellen, zu kalkulieren. Inwieweit SKETCHUP bei den Maschinenbauern verbreitet ist, weiß ich aber nicht. Unmengen gut verständliche Tutorials dazu bei Youtube. Ein bischen nervtötend war der Einstieg natürlich. (Karfreitag habe ich begonnen) weil ich seit 15 Jahren Nichts wesentliches, Neues am PC mehr lernen musste. Für einen in Übung befindlichen Studi aber wohl einfachst. Jetzt, 14 Tage später, klappt´s bei mir schon gut: Die Werkstücke die ich herstellen muss (Kompliziertere, geschnittene Profile, zu Rahmen gefügt, ineinandergeschobene Körper) bekomme ich schon gut hin. Gruß Capo
  15. Das waren doch die Herrschaften von www.vmax.de mit dem "C20let" Opelmotor. 400,- 500.- und noch mehr PS. Grund für die Montage des ikonenhaft verehrten 2 Liter OPEL-Motors im E30 war aber nur, dass die Herrschaften wegen der Karosseriefestigkeit und dem Frontantrieb der zur Verfügung stehenden OPEL-Modelle besorgt waren, eine belastbarere Basis brauchten. Auch der Allradantrieb im Calibra taugte nicht für die Leistung. Der E30 bildete also nichts weiter als eine Art rollenden Prüfstand für den Motor. Eine sagenhafte Szene, die OPEL-Freaks. Vor zehn Jahren noch bekamen die "Alles" eingetragen. Mit weniger als 200PS im Corsa A galt man da als unterprivilegierte, arme Sau. Und bei 300,- bis 350 Turbo-PS im Kadett E begann der Spaß erst. Alles (Zumindest das Meiste) mit Eintragung usw. Gruß Capo
  16. Ja exakt so ist das. Und dieses dramatische Klangbild aus der Vergangenheit, das mögen auch die aktuellen DUCATI Freaks, geben Geld aus um eine neue, leise DUCATI auf das alte Klangbild umzurüsten. Weiß´ich weil mein jüngster Geselle plant einen Monatslohn in genauso ein Unsinnsprojekt zu stecken: Er fährt so neueres Modell (800 Kubikzentimeter, übles Design m.E.) mit noch 48PS, baut auf 115PS oder ähnlich um sobald der Führerschein es hergibt, will außerdem bei der Gelegenheit auf eine offene Trockenkupplung umrüsten. Ohne Sinn, nur wegen des Gerassels. Klar, der Mitarbeiter ist ein bischen verrückt, lässt auch seine Garage neu von einem italienischen Priester einsegnen, dann wenn aus Versehen mal ein japanisches Motorrad dort über die Schwelle gekommen sind. Aber: So ist das. Sachargumente, wie von Vokuhila vorgetragen, (...."mech. Laufgeräusche unterirdisch") zählen bei Liebhabern aller Art oft wenig. Gruß Capo
  17. Neben "Originalität" sind das die zwei zentralen Argumente für den M20. Ich habe nie verstanden warum mancher hier die H-Kennzeichen Fähigkeit als unwichtig betrachtet. Ohne H-Kennzeichen auf die Dauer nix Umweltzone, wo viel ist sicher. Und was die Eintragung des modernen Motors in die alte Kutsche anbelangt, hat mir auch noch keiner sagen können auf welchen "Verwaltungsweg" welche Vorschrift oder ähnlich ich mich berufen könnte wenn ich morgen mit meinem so modifizierten Auto mich Richtung TÜV, DEKRA oder sonstiger Behörde bewege. Was soll ich den Herren Ing. den sagen wenn die das Wort "Abgasgutachten" in den Mund nehmen? Wie bekommt der Durchschnittsmateuer einen M50, M52, was auch immer, heute noch legal eingetragen? Hat da jemand eine Antwort drauf? Der Durchschnittsamateur wohlgemerkt, nicht der Roadrunner oder andere Spezialisten mit ihren jeweiligen "Connections" Gruß, Capo
  18. capo

    Mercedes Benz 190

    @bastelbert Verstehe ich sehr gut. Ich hatte 1992 mir als erster in der Stadt eine neue TRIDENT gekauft. Das Beste an dem neuen Markenlauch war seinerzeit: Alles an dem Moped was irgendwie im Laufe der Zeit sich als unperfekt erwies, haben die TRIUMPH-Leute anstandslos und kostenlos weggetauscht und neugemacht. (Rostpickel am Auspuff? Weg damit und neu. Gabesimmering undicht? Na dann doch lieber gleich ´ne neue Gabel: Man weiss ja nie warum der Simmering undicht wurde, "Die wollen sich das im Werk genau ansehen") Seitdem ist TRIUMPH für mich alternativlos: Einfach ein bedingungsloses Qualitätsversprechen. Wenn ich könnte wie ich wollte, wär´s ne neue Thruxton. Realiter hab´ich zwei Kinder die studieren. Da wird das erstmal nichts. Aber von Dir ist nicht zufällig das Youtube-Video "Daytona 1200", eingestellt von "Kundenbetreuer Heiko"??? Gruß Capo
  19. capo

    Mercedes Benz 190

    Das ist aus meiner Sicht ein wichtiger Punkt. Wenn man sich nichts vormachen will muss man leider zugeben, dass ein modernes Auto einem Altauto technisch fast in allen Belangen überlegen ist. Aber im Design sehe ich absolut keine Fortschritte über die Dekaden. Speziell die genannten W201 und W124 finde ich optisch unverändert elegant, ja, unübertroffen. Dazu effizient: C/W von 0,30 hatten die damals schon ohne blöd´auszusehen. So´n schmaler 230er läuft mit milden 132 PS deshalb auch locker über 200Km/h. Dazu ein relativ großer Innenraum mit Kopfhöhe für Alle, auch bezogen auf die Außenmaße. Außerdem die angenehm tiefe "Gürtellinie". Große Glasflächen, gute Übersichtlichkeit. Man kann einfach gut nach draußen schauen, auch nach hinten. Und man sieht wo das Auto aufhört, ohne Rückfahrkamera. Von Mercedes kenne ich kein aktuelles Auto was mich optisch anspräche. Von der Seite sehen die C.- und E-Klassen aus wie gebogene Bananen. Überall die viel zu kleinen Räder in zu großen Radhäusern. Ich weiss´gar nicht wer sich sowas ausdenkt. Mein Traumauto wäre daher die Karosserie des alten 124er oder auch 201er, aber mit einem sparsamem Hochleistungsdiesel (Sechszylinder, Vierzylinder sind mir zu laut), dazu eine nicht zu hektische Fünfgangautomatik mit Wandlerüberbrückung. Unbedingt: Wandlerautomatik, kein DSG. Auch nicht das modernste DSG mit der tollsten Kriechfunktion: Nur mit der alten Wandlertechnik kann man ein Boot entspannt rückswärts einen Hang hochschieben. Außerdem Klimaanlage, Airbag und ESP. Sonst fällt mir, auch wenn ich länger überlege, nichts ein aus dem Bereich des technischen Fortschritts der vergangenen 30 Jahre, was ich gern im Altbenz on top hätte. Und obwohl um Sachlichkeit bemüht, ich anerkenne ja ausdrücklich den technischen Fortschritt, muss ich schon wieder einschränken: ESP bitte nur wenn ich mein altes ASD (Kennt das noch Einer: automatische Vollsperre, sofort aktiviert wenn ein Rad durchdreht: Geniale Anfahrhilfe im Winter) darin integriert bekomme. Das simple ASD bringt einen im Winter am verschneiten Hang ganz deutlich weiter nach oben als das einbremsende, die Motorleistung zurücknehmende ESP. Was mich auch immer so anödet ist, dass man ein gutes, technsich sinnvolles Feature, nur weil es ein paar Euro kostet, wieder wegnimmt, im Rahmen der "Weiterentwicklung". Bei den Mittelklassebenzen war der Wasser/Öl-Wärmetauscher so ein Ding. Kostet ein paar Euro, war im 124er noch drin, wurde später eingespart. Nützlich für schnelle Temperaturangleichung Wasser/Öl, gut um Temperaturspitzen auszugleichen. Einfach nur nützliche, hochwertige Technik: Weggenommen wegen ein paarEuro. Ich möchte die späten 1980er zurück, was die Zielsetzung beim Autobau anging: AUDI griff Mercedes an über gute Technik, und alle Hersteller mussten mitziehen, mussten Qualität produzieren. Später kam dann Shareholder-Value und der Lopez-Effekt, dazu der Qualitätseinbruch wegen der Wasserlacke. Ein Elend. Die alten Benze, aber natürlich auch die BMW und AUDI aus der Zeit, die taugen alle, weil alle was Hochwertiges herstellen wollten. Ich hör jetzt auf: Zu viel Off-Topic. Gruß Capo
  20. capo

    Mercedes Benz 190

    Nach 11 Jahren BMW E30 und, zeitparallel 6 Jahren W124/230E, unterschreibe ich jedes Wort: Genauso ìsses´. Selbst der letzte Satz, dass man sich am Ende den dritten Schlörren sucht weil man zwei Youngtimer zu sehr ins Herz schließt, ist exakt meine Erfahrung. E30 fährt sich wie Gokart, W124 is´n Schiff, beruhigt aber die Nerven. Schon allein weil er leise ist.
  21. capo

    Mercedes Benz 190

    Exakt meine Meinung. Ich habe mich vor sechs Jahren für den 124er entschieden obwohl ich den 201er schöner, ansprechender fand.. Der 124er hat im Vergleich folgende Vorteile: -124er ist derzeit preiswerter als ein gleichartiger 201er. -Auswahl ist größer -Ganz deutlich mehr Platz im 124er. -Mehr Gefühl "Schwerer Wagen". Einfach schiffiger als der 190er. Man muss das aber probefahren und mögen. Ich empfehle den 230er, Modellpflege 1: Mäßige Kosten, gute Fahrleistungen. Zwingend mit Automatik. Richtig ist aber auch: 11 Liter Super sind immer weg. Verbrauchswerte wie bei einem modernen Diesel sind illusorisch. Richtig ist auch: An den 25 bis 30 Jahre alten Kisten ist, anders als der gute Ruf vermuten lässt, öfter mal was dran. Selbst am Lowmiler besteht regelmäßiger Reparaturbedarf. Und wenn dann mal was "ruckelt", irgendwas mit der KE-Jetronic ist, dann hat da keine Werkstatt Bock drauf das auch nur anzufassen. Gruß Capo
  22. Das Produkt ist ja jetzt nicht neu, das wurde hier (Oder war´s in einem anderen Forum?) doch schon mal diskutiert, vor längerer Zeit. Ich erinner´ mich einigermaßen: Der zweitbeste "Montage"-Vorschlag war: Diese Pfeife direkt in den Mund des Fahrers stecken: Damit dieser höchstselbst das Abblasgeräusch punktgenau und in geregelter Lautstärke erzeugen kann. Final bester Vorschlag, absolut alle stimmten zu, war jedoch sich diese Pfeife nicht in den Mund sondern in den Ar... zu stecken (Also dorthin wo sie gemäß manch´boshafter Beurteilung eh´hingehört) um gleichermaßen punktgenau diese Geräusche zu erzeugen, dabei aber den Mund frei zu haben, das heißt ein Gespräch, nur als Beispiel, nicht unterbrechen zu müssen..... Gruß Capo
  23. Alter Jugendfreund KAI ist Verkäufer für PKW bei Mercedes in Minden. Er kennt beide Varianten der Nummer: Der probefahrtfixierte Habenichts der auf dicke Hose macht einerseits, der in Wahrheit hochsolvente Jogginganzugträger der, für diesen Auftritt extra kostümiert, nur darauf wartet vom Verkäufer nicht Ernst genommen zu werden. Mit Beidem geht der Profi sicher um. Jeder Kunde wird Ernst genommen, zunächst gleich behandelt, egal wie er aussieht, sagt der KAI. Die "Gefahr" ist aus meiner Sicht, wo wie der KAI das schildert, gleichermaßen auch beim Kunden. Denn Freund KAI sagt: Wenn ich merke der Kunde kann sich vielleicht entscheiden, lass ich nicht locker. ("Raus ist aus!") Der KAI fragt dann ziemlich bald: Was muss ich tun damit du, lieber Kunde, hier und heute einen Mercedes kaufst.? Das geht doch Alles blitzeschnelle, so wie oben beschrieben: Der KAI übergibt zu Beginn des Gespräches seine Karte, der Interessent übergibt umgekehrt sein Karte (Unter höflichen Menschen ist die Entgegennahme einer Karte die unbedingte Aufforderung die eigene Karte auch zu übergeben) Und blitzschnell kann der KAI mittels der Daten auf der Karte online sehen ob der wandelnde Jogginganzug "flüssig" ist, oder ob er nur Unterhaltung und Probefahrt sucht. Kann also auch sein, dass man mit´nem Vertrag aus dem Autohaus rausgeht obwohl man nur halbentschlossen war, eigentlich noch nicht unterschreiben wollte. Man ist da schon in der Hand von Profis, davon darf man ausgehen. Das ist einfach ein faires Spiel. Anzunehmen da säßen mit teuren Anzügen verzierte Idioten: Das passt nicht. Gruß Capo
  24. Ja, genauso ist das. Auch bei kleinen Käufen: Kürzlich kauf ´ich bei HILTI eine Bohrmaschine, will an der Kasse wortreich erklären dass ich noch flüssig bin und sie mir das Ding auf Rechnung geben sollen (bla-bla), da sagt er nach Blick auf seinen Bildschirm: "Seh´ich doch hier". Ich hatte mit dem Kassier zwei freundliche Sätzte Smalltalk gemacht und er hatte, by the way, ohne im Kurzgespräch den Faden zu verlieren, in 15 Sekunden nebenbei gecheckt ob ich finanziell noch sauber bin. Das fand´ich ziemlich flott. Gruß Capo
  25. Ja, absolut schönes, markenübergreifendes Beispiel. Ich meine (auch): Wer vom Klang eines klassischen ALFA, speziell dann wenn man sich bei kleiner Drehzahl voll reinstellt, dann wenn er Luft holt, so langsam "losorgelt", nicht irgendwie angetan ist, der hat´s irgendwie an den Ohren oder vielleicht eine tiefdunkle, rosa Markenbrille auf, durch die, rechts und links des eigenen Markenblickfeldes, überhaupt kein Licht mehr eindringt. Deshalb Zustimmung: Ein ALFA ohne den klassischen "Bi Albero" mit zwei Doppelvergasern, wer will sowas haben?
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