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Der E-Auto Thread


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Ganz grob das erste Jahr (2023):

 

Kosten PV/Speicher ca. 19.500,- Euro

Verbrauch p.a. ca. 6400kw/h (inkl. E-Auto meiner Frau)

Davon selbst produziert ca. 4600kw/h (zu rechnen mit 8,2 Cent je kw/h weil verlorene Einspeisevergütung)

Ca. 1800kw/h zugekauft (damals 39,4 Cent/kw/h)

Stromkostenersparnis  somit ca. 2.000 Euro

Einspeisevergütung für 3800kw/h ca. 310 Euro

Spritkostenersparnis für den entfallenen Verbrenner damals ca. 100 Euro pro Monat

Damit Gesamtertrag aus der Anlage ca. 3500 Euro p.a.

 

Inzwischen ist die Rechnung etwas schlechter, da der Strom nur noch 30,5 Cent kostet, daher die Angabe 7-8 Jahre. Bei den damaligen 40 Cent wärens nur ca. 5,5 Jahre gewesen.

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MIt Elektroauto seit Mai und Wärmepumpe mit 25 kWp-Anlage und 19kWh Speicher letztes Jahr ein ROI von ca. 2.850€ mit einem gemittelten Strompreis von 21 Cent/kWh.

 

Spritkostenersparnis ist nicht eingerechnet, da ein Golf 4 BJ 2000 mit einem Neuwagen ersetzt wurde. Wobei natürlich der Stromverbrauch hoch gegangen ist und damit pro verfahrener kWh ca. 20 Cent auf den ROI einzahlen.

 

EDIT: Ust war mitgerechnet.


Bearbeitet: von el_horst
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am vor 3 Stunden schrieb Pit-der Mohr:

ich habe kein Photovoltaik und werde mir das auch nicht montieren lassen, die Kosten rechnen sich für mich nicht mehr, dafür bin ich zu alt und es würden sich bestenfalls die Erben darüber freuen.

Pit, ich habe meinen Eltern vor 4,5 Jahren ein sog. Balkonkraftwerk montiert (tolle Südausrichtung, damit da auch was geht). Damals waren nur 600 Watt Einspeisung erlaubt und es war noch bürokratischer & größerer technischer Aufwand und die Anlagen waren deutlich teurer als heute. Meine Eltern sind jetzt beide 86 und das hat sich sogar für sie gelohnt. Also so eine mittlerweile erlaubte 800 Watt Kleinanlage kostet heute fast nur noch ein Appel und Ei (verglichen mit sonstigen Preissteigerungen) und das kann meiner Meinung nach fast jeder mit Eigenheim sich gönnen, ohne damit in die Miesen zu kommen und es ist das berühmte Kleinvieh, welches auch Mist macht.

 

Gut, fürs Thema E-Mobilität taugt das sehr wenig bzw. ist es nicht ausreichend, da braucht man dann eher sowas, wie es bspw. @el_horst hat-

 

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Wenn die Spritkostenersparnis mit einfließt wird's noch unrealistischer, die Anschaffung fürs Kfz käme dann obendrauf, also nix mit 7 Jahren.
Mich interessiert die nackte Rechnung PV gekauft, ab wann kostet mich mein Strom nix mehr.
Und genau da hängts.
Eine Anlage, die mir das ganze Jahr liefert gibt's nicht.
Ergo kauf ich immer zu.
Unser Bedarf ohne Elektro-Kfz erfordert eine Anlage im Bereich von 40k, wenn ich mal das Milchmädchen rechnen lasse und finanziere das mit dem monatlichen Stromabschlag, dann zahl ich 26 Jahre, ohne Zinsen.
Also eher 30 Jahre...
Dann bin ich 80.
Klar, man kann auch 300 abzahlen, von amortisieren kann man aber auch da nicht reden.
Die Fläche hätte ich, sinnvoll finde ich es durchaus, aber rechnen? Das tut es sich an keiner Stelle.
Wer die Groschen parat hat, ja dann sieht's anders aus.

Edit:
Stromkosten ca. 1600,00/p.a.


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am vor 5 Stunden schrieb Pit-der Mohr:

Zuhause :

ich habe kein Photovoltaik und werde mir das auch nicht montieren lassen, die Kosten rechnen sich für mich nicht mehr, dafür bin ich zu alt und es würden sich bestenfalls die Erben darüber freuen.

Natürlich wird da jetzt widerspruch kommen aber ich bin da realistisch (Lebensalter, Kosten, Ersparnis gegenüber öffentl.Laden).

Wenn ich könnte, würde ich mir zumindest ein BKW einrichten - ich hab nur leider gar keinen Teil der Wohnung, der nach Süd ausgerichtet ist.
Aber die Dinger rentieren sich wirklich recht schnell und als "echtes" BKW auch bei ner Mietwohnung. Bei nem Haus oder ner EG Wohnung kann man so was auch im Garten platzieren wenn da der sonnigste Teil ist.

am vor 5 Stunden schrieb Pit-der Mohr:

Firma :

dort könnte ich laden, entweder mit einer bestimmten Ladekarte (soll laut Chef ein riesiger Verwaltungsakt sein, du kennst ja den Wasserkopf...) oder für umme an der normalen Steckdose während der 8 Std. Nachtschicht.

8h Nachtschicht sind auch 16kW. Ich sag jetzt besser nicht, wie viele Ladesäulen die mittlerweile in unser Parkhaus 3 gedübelt haben. Da gabs wohl nen Rabatt.

Dafür gibts auch ne spezielle Ladekarte mit der es beim Anbieter wohl nen kleinen Rabatt gibt.

Aber ja, ich kenn den Overhead - da is LG noch schlimmer, wie LG.

Aber für mich läuft der Countdown. Die haben mir so ein unmoralisches Angebot gemacht, dass es unmoralisch wäre, es nicht anzunehmen. Im Dezember bin ich weg.

Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:

 

Mein E30 Cabrio ist hier zu sehen und der ganz offene Klassiker hier

Und wenns mal Probleme mit anderen BMWs außer dem E30 gibt kann man ja hier mal fragen. :-)

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Eigenbau ;-)

 

ist kein Problem: wer einen Akkuschrauber richtig herum halten kann, bekommt das hin. Die Kabel bekommst Du auch bis zum WR und Zählerkasten gelegt. Nur für den Anschluss brauchst Du (offiziell) eine Fachkraft und für die Anmeldung einen konzessionierten Elektriker. Wenn es dumm läuft muss noch der Sicherungskasten erneuert werden.

 

Damit kommst Du bei den aktuellen Preisen für 25kWp incl. Speicher bei rund 20.000 Euro raus. Und dann bist Du auch mit Deinen 1.600€ nach 12 Jahren durch. Wenn dann irgendwann was großes Neues (Heizung oder KFZ) ansteht, kann die Rechnung nochmal schicker werden. Das kann man aber erst in der aktuellen SItuation bewerten.

 

Unbezahlbar: der dicke, mittlere Finger ggü. Energiepreiskrisen und durchgedrehte Tankstellenpreise.

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am vor 1 Stunde schrieb touringDani:

Wenn die Spritkostenersparnis mit einfließt wird's noch unrealistischer, die Anschaffung fürs Kfz käme dann obendrauf, also nix mit 7 Jahren.
Mich interessiert die nackte Rechnung PV gekauft, ab wann kostet mich mein Strom nix mehr.
Und genau da hängts.
Eine Anlage, die mir das ganze Jahr liefert gibt's nicht.
Ergo kauf ich immer zu.
Unser Bedarf ohne Elektro-Kfz erfordert eine Anlage im Bereich von 40k, wenn ich mal das Milchmädchen rechnen lasse und finanziere das mit dem monatlichen Stromabschlag, dann zahl ich 26 Jahre, ohne Zinsen.
Also eher 30 Jahre...
Dann bin ich 80.
Klar, man kann auch 300 abzahlen, von amortisieren kann man aber auch da nicht reden.
Die Fläche hätte ich, sinnvoll finde ich es durchaus, aber rechnen? Das tut es sich an keiner Stelle.
Wer die Groschen parat hat, ja dann sieht's anders aus.

Edit:
Stromkosten ca. 1600,00/p.a.

 

Hat zwar nix mit dem E-Auto zu tun, aber ich poste hier mal ein Bild von meiner Auswertung von 2025:

Kurz gesagt, 5,5 MWh statt 7,8 MWh bezogen aus dem Netz in 2025.

 

Ich muss allerdings anmerken:

- Ab April wurde die Anlage von 2,4 auf 5,8 kw erweitert

- es ist ein 5 kWh LiFePo Speicher verbaut

- den BMW i4 gab es 2025 noch nicht

- es ist eine Wärmepumpe als Heizung verbaut, wobei diese im Dezember 2025 von einer Gasheizung unterstützt wurde

- ich habe die Anlage selbst gebaut, Material bei 5,8 kW Leistung mit Akku etwa 4000 Euro

- es gab kaum Netzeinspeisung, die Anlage drosselte sich selbst wenn keine Leistung mehr abgenommen wird

- der Autarkiegrad von 30% lässt sich recht genau auf die Ersparnis beim Gesamtverbrauch beziehen.

 

Kurz gesagt lohnt sich eine PV Anlage nur wenn sie günstig eingekauft wird und möglichst viel Strom selbst verbraucht wird. Alles unter 3000-4000 kWh Hausverbrauch im Jahr wird die Anlage kaum wieder reinholen. Für mich lohnte sie sich aber schon vor dem E-Auto. 

Dani, wenn du Bock hast komm einfach mal rum.

pv.PNG

1990´ E30 320i 4-door brilliantrot @ m20b25 *verkauft*
1990´ E30 316i 2-door calypsorot *verkauft*
1987´ E30 318i 4-door lachssilber

1998´ E39 528i oxfordgrün

2004´ E85 Z4 2.5 sterlingsilber
 

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am vor 4 Stunden schrieb Stealth-R:

Alles unter 3000-4000 kWh Hausverbrauch im Jahr wird die Anlage kaum wieder reinholen.

Jop, das war für uns der Knackpunkt. Wir verbrauchen, trotz fünfköpfiger Familie einfach zu wenig. Warum auch immer.

PV hatte ich mir anbieten lassen. Aber bis die sich rechnet bin ich längst in Rente. Macht kaum Sinn.

 

Balkonkraftwerk wird es uU dann doch werden.

 

E-Auto genauso:

Dafür fahre ich einfach zu wenig. Der Wertverlust eines neuen Autos frisst es einfach wieder auf. Was aber auch für sparsamere Verbrenner gilt.

Den Alltag bestreite ich mit dem E30 und dem Saab 9-5. Beide keine "Kostverächter", was nach den letzten unbedachten Abenteuer des orangenen Typen im ovalen Büro so irgendwas um 250€ pro Jahr aber auch an Mehrkosten bedeutet.

Hm, übertragen auf Leasing, was ja pro Monat abgerechnet wird, sind die 250€ nichts. Wertverlust von 2 -6 k€ pro Jahr kämen beim Kauf "on Top". Inspektionen, Versicherung käme auch noch dazu. Saab und E30 laufen versicherungsmäßig in einer gaaaanz anderen Liga wie ein Neuwagen. 

 

Es rechnet sich einfach nicht, weil die neuen Autos einfach viel zu teuer sind. Und der Verbrauchsunterschied dazu zu gering ist. Egal ob BEV oder Verbrenner.

 

Spaßfaktor mal ganz außen vor.

Zitat Sandmann (http://www.sandmanns-welt.de/): Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein...

 

Restlicher Fuhrpark: Saab 9-3 SC TTiD Aero + 9-5 SC 2.3t SE + 900 II Cabrio 2.3i; Mazda MX-5 NB; VW T4 TDI Multivan; Benz 200D/8 (Arbeitsvorrat)

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