Es ist auf den Bildern nicht so gut zu sehen, aber die Oberfläche sieht etwas löchrig aus. Könnte zu wenig "Fluss" eingestellt sein.
Oder total überlagertes (feuchtes) Filament, da kann das Wasser in der Düse kochen und zerstört das Druckbild.
Die Supports lassen sich leichter lösen, wenn ein größerer Abstand zum eigentlichen Druckteil eingestellt wird. Zu viel ist natürlich auch schlecht. Allgemein gibts bei PETG mehr Probleme mit den Supports als z.B. mit PLA.
Generell lohnt sich bei jedem neuen Filament ein "Temp-Tower", selbst die gleichen Materialien brauchen teilweise unterschiedliche Temperaturen, je nach Hersteller/Charge/Alter.
Eins meiner Lieblingsfilamente für technische Teile ist Extrudr GreenTEC Pro. Das druckt sich super und glänzt nicht so speckig.
GreenTEC Pro Carbon wäre noch etwas stabiler, war aber für z.B. meine Leitungshalter zu spröde... da habe ich sehr gute Erfahrungen mit FormFutura Carbonfil gemacht. Das hatte noch eine schöne Elastizität.
Genarbte Oberflächen habe ich schonmal mit spühbarem Unterbodenschutz & Rallye-Lack gefaked. War okay, aber auch nicht mehr...
Manche Leute machen "Oberflächen-Negative", die mit Hitze aufs Teil gepresst werden. Keine Ahnung, wie gut sowas funktioniert.
Welchen Slicer benutzt Du? Bei Cura und Ideamaker kann ich Dir gerne ein bissl Support geben.
Off Topic:
Kleine Teile sind das beste, um den Drucker zu kalibrieren. Der Bagger ist "in place" gedruckt, d h. am Stück mit allen beweglichen Teilen. Hat einige Versuche gebraucht mit meinem 300€ Spielzeug, bis sich die Gelenke und Räder bewegen ließen...
Leitungshalter, auch Probleme mit Stringing gehabt, ließ sich aber viel besser entfernen als bei normalem PETG:
Fake Narbung mit Unterbodenschutz und Rallye Lack auf der "Mittelkonsole" (geht auch auf Druckteilen):
Und noch mein letztes Kunstwerk, der LMM Ersatz