honyama
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Zerlegen und danach in den Schrott oder mit dem Sohnemann ne Skulptur daraus bauen. Hätte btw noch 3 gute M40-Getriebe liegen, falls Bedarf besteht. Grüße hony
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Geb ich dir Recht, 6 Gang ist was für bastelfans oder Langstreckenfreaks wie meine Wenigkeit. Dennoch würde ich auf jeden Fall zu einem längeren Differential raten mit i 3.64 (sehr kurz) zu 3.46 225 kmh vmax kompatibel (Alltagskompromiss) hin zu 3.23 als leichter Overdrive oder Spritsparmonster mit 3.07 oder 2.93. Ein 3.91er oder auch 3.73er diff wie es viele späte 325i cabbis/ tourings haben ist absoluter Quatsch. Selbst beim 5 Gang Getriebe mit 3.46er diff ist der erste und 2. Gang immer Recht schnell ausgedreht. Die 2.8er mit passender Schrick nocke sind schon einiges agiler als die Luftpumpe von M20b25. Mein erster m20b28 mit 284/272 nocke hat aufm Prüfstand 200 PS und über 270nm gebracht und da war nix Kanälen oder Abgasanlage gemacht. Conny Chip rein und fertig, aber das Diagramm findet man in den tiefen des Forums. Viel Spaß beim 2.8er aufbauen und unbedingt Kupplung und Lagerung des Schaltgestänges erneuern, dann fühlt sich auch alles wieder knackig wie am 1. Tag an.
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Kurzer Nachtrag: Bei der Gelegenheit noch direkt ein 6 Gang hinten an den M20b28 hinspaxen, längeres (Sperr-) Differential zwischen Übersetzung i=3.23 (sportlich) und i=2.93 (Cruisen/spritsparen) und ein E36/E46-Lenkgetriebe unten rein und du hast meine Konfiguration für Freude am Fahren. Btw: Das 3.23er Sperrdifferential werkelt im Cabrio und ist äußerst agil, das 2.93er im Touring als Langstreckenbomber, da ist der m20b28 dann eher zahm. Der VfL hat das serienmäßige 5 Gang mit 3.46, welches gefühlt auf Langstrecken zu kurz ist, da der m20b28 schon viel Drehmoment entwickelt, aber für Stadtverkehr und Überland genial zum Heizen. So fahre ich seit rund 6 Jahren und bin mega zufrieden. Verbrauch auf Langstrecke zwischen. 8.5 und 10 Litern (ohne Anhänger). Auf Grund meiner Umbauten hätte ich dir sogar noch einen Conny Chip dafür übrig. Kannst dich gerne per PN melden.
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Also ich hätte zu Beginn 2x krumme Ventile, weil ich damals nicht wusste, dass man das Druckstück abdrehen muss. Dies führte dazu, dass das aufgeschobene Riemenrad eine doppelt so breite Nut hatte (die Scheibenfeder hat sich eingearbeitet und somit Steuerzeiten verstellt). Der Kopf war auch 0,3mm geplant. Ich gehe daher davon aus, dass das nichts macht, denn die Nut war schon richtig breit geschlafen und somit die Steuerzeiten nicht nur ein bisschen daneben. Wenn man weiter bedenkt, dass ein m20B28 in Serienzustand 0.5mm rechnerischen Unterstand hat, wegen den kürzen Pleueln, dann wird klar, dass man erst mit Planen von 0.5mm wieder den Serienzustand eines "325i" hergestellt hat und dann sollte da immer noch Luft sein.... Denn ... Sehr viele Leute haben ja einen M20b25 in Serienzustand mit scharfer Nockenwelle gefahren. Geht somit rein rechnerisch und auch aus meiner Erfahrung heraus. Grundsätzlich sind bei dem Vorhaben aber immer die Auslassventile kritisch (waren bei mir jeweils krumm). Die Bauernmethode zur Prüfung der Ventilfreigangigkeit lautet: alte Kopfdichtung drauf, Stück dickes Lötzinn ins ZK Loch einführen oder auf den Taschen der Kolben einlegen, 2x Motor durchdrehen und dann messen. Grüße hony
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Ich hab ings. schon 3 M20B28-Motoren und einen M20B30 gebaut und kann mich allen Vorrednern nur anschließen. M20B28 mit Katkolben kommt bei Werksmaß (ohne Planen von Kopf und Block) auf ein Verdichtungsverhältnis von ca. 9,2 und die Freigängigkeit ist auch bei der 288er Nocke jederzeit gegeben. Den ollen Ring aufschieben kann jeder und auch das Druckstück abdrehen ist gleich erledigt. Also absoluter Kindergeburtstag und kein unnötiges Planen und verstellbares Nockenwellenrad. Allerdings muss man nur darauf achten, dass die älteren M20B25-Motoren meist noch die langen Kolbenhemden haben- die müsste man dann auch noch kürzen, damit es zu keiner Kollision von Kolbenhemd und Ausgleichsgewichten der KW kommt. Der erste M20B28 läuft in meiner VFL Limo mit der 284/272 Nocke von Schrick ziemlich gut im Alltagsbetrieb (3,46er Diff für Vmax-Abstimmung 5. Gang 225 KM/H). Im Cabrio hab ich einen M20B28 mit 288/288 Nockenwelle und 3,23er Diff.. Das Cabbi brennt obenraus ne ganze Ecke saftiger, schüttelt sich im Leerlauf wie die Sau- somit eher nix für den Alltagsbetrieb, aber auf Langstrecke schön komfortabel. Abgaswerte schaffen beide unverändert. Grüße hony
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Habe gerade selbst nen M40-Motor aus einem 92er Cabrio mit rund 200.000 km auf der Uhr zum Leben wiedererweckt und selbst in meinem Leben rund 200.000 km mit diversen M40-Motoren gefahren. Kurzum, ich hab ein Herz für den 4-Zylinder-Ausrutschmotor mit dem achso bösem Zahnriemen und kanibalistisch-veranlagten Ventiltrieb. Meine Meinung ist, wenn das Öldruckregelventil, das Ölrohr und auch sonst alle Teile i.O. sind, dann ist der M40 ein toller, dankbarer und zuverlässiger Motor, besonders in Verbindung mit dem Conny-Chip für einen besseren Durchzug untenrum. Meine persönliche Erfahrung zeigt allerdings auch, dass eher die "scharf" gefahrenen M40-Motoren die verschleißärmsten sind. Die ganzen Stadtbummel-Renterkisten, welche man besonders häufig in Cabrios oder Rentnerlimos findet, die waren vom Ventiltrieb und sonstigem Verschleißzustand meistens tot. Mein 1. M40-Motor hatte am Schluss über 280.000 km bei nachweislich nie gewechseltem Ölrohr und 1. Pleuellagern runter und der Ventiltrieb sah aus wie neu. Ölwechsel-Intervalle waren damals eher selten und so kams, dass auf der Autobahn im Leerlauf eines Tages die Öldrucklampe leuchtete, weil der Filter dicht war.... Im jugendlichen Leichtsinn war nach peniblem Warmfahren (gelernt ist gelernt) meist nur der Volllastschalter aktiv. Hätte ich damals den Sachverhalt mit regelmäßigen Ölwechseln (und vielleicht mal nem Pleuellager-Wechsel) eher verinnerlicht , dann würde mein 1. M40-Motor vermutlich noch heute in meinem geliebten Touring werkeln. Ich denke daher, dass sich die hier gezeigte, tolle Arbeit auch dann langfristig lohnt, wenn der M40 regelmäßig getreten und gewartet wird, wobei der Fokus eher auf dem Treten liegen sollte ! Aber vermutlich sind die Motoren mit großen Bleifuß-Anteil halt deshalb so gut, weil sie das Öl in ausreichender Menge an jeder Stelle haben, weils einfach irgendwie überall hingespritzt wird. All meine Motoren im zwischenzeitlichen Bestand, darunter M20B28, M20B30 oder der alte M30b34 sind alle tadellos und eingelaufene Nockenwellen ein Fremdwort. Und liest man so in den Kaufberatungen, dann leiden alle unter eingelaufenen Nockenwellen und eben nicht nur der böse M40-Ausrutschermotor. Die Pflege und der Fahrstil entscheiden heute wie damals vermutlich mehr als konstruktive "Fehler", die der M40 und auch M20/M30 bei falscher Handhabung (entgegen den Vorstellungen der BMW-Ingenieure) halt haben. WEITER SO! Grüße hony Grüße hony
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Unterschiede Sportsitz Leder Cabrio vs. 2/4-Türer/Touring
honyama antwortete auf bazzman's Thema in Ausstattung
Ich kann vielleicht noch weitere Verwirrungen stiften. Ich habe selbst 2 6er-Coupes der Baureihe E24. Eines davon ist ein 1985er Modell und der andere ein 1986er Modell. Beide haben identische Sportsitze und beim 1985er Modell sitzt man gefühlt im 1. Stock und beim späteren 1986er Modell gefühlt 2-3 cm tiefer. Habe dann auch ewig gegrübelt wie das sein kann und der ETK spuckt für beide dieselben Teilenummern für die Sportsitzmechanik aus. Auch messen an den Schienen ergab keinen Unterschied. Des 6ers Lösung findet sich in der Bodengruppe. Bei den 6er Modellen von 05/1982-08/1985 sind die Querträger auf denen die Sitze verschraubt werden rund 2-3 cm höher ausgeführt als bei den Modellen ab 09/1985. Dieser in der 6er-Szene häufig diskutierte und doch sehr auffällige "Schönheitsfehler" wurde somit erst ab 09/1985 korrigiert. In eingebautem Zustand merkt man das sogar, wenn man zwischen Teppichboden und Sitzschiene die Hand dazwischen stecken kann und bei den Modellen ab 09/1985 ist dieser fingerbreite Spalt nicht mehr vorhanden. Ab 09/1985 liegt die Sitzkonsole flächig auf dem Innenraum-Teppich auf und der Teppich hat auch extra eine andere Teilenummer, vermutlich weil er eben auch an der Aufnahmestelle extra flacher ausgeführt ist. Das Ergebnis ist, dass große Menschen in den Sportsitzen von älteren E24 öfters am Himmel anstehen und sich über eine suboptimale Sitzposition beschweren. Kurioserweise gab es bei den Clubsesseln laut Preislisten in den Anfangsjahren niedrige und hohe Konsolen (z.B. in Verbindung mit Schiebedach). Wie da getrixt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Lange Rede kurzer Sinn. Ich gehe stark davon aus, dass beim E30 Cabrio nicht nur die Schienen und der Verstellmechanismus für die Bedarfe des Cabrios angepasst wurden, sondern auch durch die Schwellerversteifungen im Einstieg eher mit der Höhe der Verschraubungspunkte in der Bodengruppe gearbeitet wurde. Wie ich auf diese These komme? Ich habe Sitzbezüge von nem E30 Cabrio bereits erfolgreich auf eine E23-Sportsitzausstattung geschraubt und da hätte ich sich nach der Theorie der dünneren/niederen Sitzpolster ein Spalt beim Überziehen ergeben müssen. Diesen konnte ich aber nicht zwingend feststellen und die Teilenummer für die Bezüge ist zwischen E30 Limo/Touring und E23-Sportgestühl identisch (Lederbezug schwarz mit Steppung längs, Cabrio mit anderer Teilenummer vermutlich nur wegen Quersteppung). Dass man den Sitz beim E30 Cabrio rein subjektiv nicht so weit zurückstellen kann wie beim normalen E30 ist mir allerdings auch schon (negativ) aufgefallen. Das würde sich aber durch den Cabrio-Verdeckkasten logisch erklären, denn sowohl der Kofferraumdeckel ist zu allen Limos identisch und auch der obere Teil des Kotflügels sowie die Gesamtlänge des Fahrzeugs. Also muss der Platz für den Verdeckkasten vermutlich zu großen Teilen aus dem verfügbaren Bauraum des Innenraums bzw. des Platzangebots des Fonds erkauft werden. Zumal eh niemand im Cabrio freiwillig hinten sitzt, da dann das essentielle Windschott nicht angebracht werden kann und es doch für alle Passagiere sehr luftig zugeht. Grüße hony -
Perlen außerhalb der Baureihe E30 (und gern auch BMW-Welt)
honyama antwortete auf BMW_Classic's Thema in Off-Topic
Das stimmt. Der E23 ist unharmonisch und mich wundert es kaum, dass von den Viertelmillion gebauten Fahrzeugen heute nur noch 3-stellig Fahrzeuge unterwegs sind. Der e32 ist erwachsen und insgesamt einfach ausgereift. Der Stich gegen Mercedes war halt auch deshalb ein Erfolg, weil die S Klasse einfach komplett daneben geriet mit den Peilstäben... -
Perlen außerhalb der Baureihe E30 (und gern auch BMW-Welt)
honyama antwortete auf BMW_Classic's Thema in Off-Topic
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E9 3,0 CS in Angriff genommen > Youtube Tagebuch
honyama antwortete auf wuddelcrew's Thema in BMW Young- & Oldtimer
Ich restaurieren aktuell auch einen E9. Der m30 mit blockabsaugspinne passt mir in den E9 wenn man auf die h31 bremse umrüstet. Wichtig ist auch, dass das 5 Gang Getriebe nen mechanischen Tachoausgang hat, ansonsten kann man es nicht ohne weiteres verbauen. Ich selbst baue daher nen m30b34 Motor auf die alte l Jet ansaugspinne um, um den originalen Bremskraftverstärker mit Unterdruck weiter benutzen zu können. -
Ein Freund von mir hat am Wochenende aus Kleinanzeigen einen BMW Sporteta mit 143.000 km gezogen und er möchte unbedingt einen Handschalter haben (Hinweis: Er hat bereits einen 325ea mit 122.000 km in der Sammlung). Wenn Interesse am Getriebe besteht, bitte PN. Ist noch eingebaut und könnte Probegefahren werden). Grüße hony
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Hallo werte Forengemeinde, auch mir wurde ein neuer E30 (320i lachssilber) zuteil, allerdings spuckt mir der mdecoder.com nicht die Polsterung aus. FIN wäre EB43263 Mich beschleicht das Gefühl, dass die Ausstattung nachträglich reinkam. Kann mir jemand die ursprüngliche Ausstattungsvariante sagen? Vielen Dank. Grüße hony
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Danke für die ausführliche Beschreibung. Sind doch wieder einige Denkanstöße drin, die ich bei meinen Überlegungen bisher nicht berücksichtigt hatte- bspw. dass sich die Strömungsverluste in niedrigeren Drehzahlbereich eben vom LMM an die DK verlagern. Klingt für mich nachvollziehbar. Ich werde meinen E9 mit geplanten 3,5er Umbau wohl auf eine Motronic 1.3 umbauen.
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Ich verfolge den Thread mit großem Interesse. Respekt an alle Beteiligten für so viel Expertise. Ich hätte Mal ne kleine Anfängerfrage- Was würde sich denn grob für eine Kraftstoffersparnis gegenüber der serienmäßigen Motronik erreichen lassen? Z.B. Ausgangsbasis katloser M30B34 mit alter 2 Geber Motronik (218 PS mit 10 Verdichtungsverhältnis aus e24 und co)? Die lassen sich gut eingestellt teilweise unter 10 Liter problemlos fahren. Der 325i aus dem Video zu beginn scheint ja schon sehr respektabel an Leistung und Drehmoment zuzulegen. Dass die Hersteller nen Motor abstimmen mit Sicherheiten für alle Lebenslagen, dass ist mir schon bewusst, aber Effizienz stand bestimmt immer mit im Lastenheft. Den Leistungs- und Drehmoment Zuwachs besonders im unteren Drehzahlbereich verstehe ich, wegen besserer Strömungsdynamik und somit Füllung, ebenso das Bestreben, um damit einen Stroker oder sonstigen Umbau schön lauffähig zu bekommen. Das alles Mal kurz beiseite geschoben. Mich würde eher der Effizienzaspekt interessieren und ich erinnere mich noch dunkel an den Miller Maf Umbau, welcher über Jahre hier im Forum ausführlich diskutiert wurde. O-Ton war schlussendlich, dass er vielleicht 0.1 bis 0.2l/100 km Einsparen kann, aber sich gerade unten raus schön fährt. Also aus Effizienzsicht eher zu vernachlässigen, sondern eher Ansprechverhalten etc. Ist alleine die Stauklappe (LMM) der Leistungs- bzw. Verbrauchskiller? Oder ist es der umlaufende Zündverteiler? Oder eher die fehlende (Breitband-) Lambda? Oder was ganz anderes, was durch das freiprogrammierbare Stg "besser" gemacht wird? Über Erfahrungswerte bzw. Einschätzungen, woher sich die größten Effizienzsteigerungen (ohne zwingende Leistungssteigerungen) ergeben, würde ich mich freuen. Hoffentlich ist es auch nicht zu Offtopic. Grüße hony
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Also ich würde damit in eine Berufsschule mit Schwerpunkt Metallausbildung gehen und das Interesse von nem Ausbilder wecken. Probieren kostet nix. Ansonsten mir schicken, weil ich hab nen alten Metallausbilder an der Hand, der für solche Scherze offen ist. Besonders dann, wenn's als Schrott bereits verschrieen ist. Grüße Hony PS: Tricky ist an der Stelle, dass man eben kaum hinkommt.
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Beim e24 muss man aufpassen. Die erste Serie mit L Jetronic säuft wirklich. Da sind selbst die 11.8 l Werksangabe ein Kniff der Marketingabteilung. Man darf aber nicht vergessen, dass sie bei den Modellen ab 1982 allein die Karosserie um 50 kg leichter gemacht haben und die überarbeiteten Motoren satte Einsparungen erlaubten. Die Ausbaustufe mit elek. Leerlaufsteller ab 1984 lässt sich auf Langstrecke wirklich sparsam fahren, aber eben nur da. Mehr hab ich auch nicht behauptet. Und ich fahre nur Langstrecke und Tempomat mit dem Ding, da komm ich eben auf 10.5 l über die letzten 30.000 km. Beim 2. Kurzstrecken-e24 sind auch gemischt immer 13l oder eher mehr weg- na logo. Keine Ahnung ob auch der Connyship noch nen positiven Einfluss hat. Den E23 mit identischen Motor kriegt man nie unter 10l, aber das steht schon so im Handbuch drin und wenn man sich die Stirnfläche anguckt, wunderts auch nicht. jetzt kann man noch mit Tacho Abweichungen o.ä. argumentieren, die bei den alten Dingern bestimmt enorm sind, dann wären 10 Prozent weniger gezählte Kilometer auch wiedern Liter. Fakt ist trotzdem, dass der E24 auf Langstrecke ein herrlich "sparsames" und gemütliches Auto ist. Modern Talking Kassette rein, Tempomat rein und dahingleiten. PS: Handbuch Modelljahr 1985, Handschalter
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Ja, M30 ohne Kat geht das. Nehm dich gerne mal auf ne Runde mit.
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Benzinvernichter. Finde ich gar nicht. Ich reise am liebsten mit meinem handgeschalteten 635 CSI der Baureihe E24 im Autotrailer-Betrieb quer durch Europa. So hab ich in den letzten 10 Jahren rund 100.000 km im Saisonzeitraum von April-Oktober abgespult. Rund 70% der Fahrten mit rund 1,8 To am Haken. Mit leerem Anhänger gönnt sich der 6er rund 9 Liter, mit E30/W123er hinten drauf dann so um die 11,2, was über die Jahre einen Durchschnittsverbrauch von 10,4 l laut App ergibt. Leer dübel ich mit dem 635er bei 120 kmh Reisespeed mit rund 8,5 Liter durch die Walachei. Finde daher die Bezeichnung Benzinvernichter nicht ganz gerechtfertigt, denn bei meinen E30 mit M20b28 Motor sehen die Verbräuche ziemlich ähnlich aus, auch wenn ich da nicht so viel Anhängelast hab. Roadtrips ohne viel Stadtverkehr sind mit Abstand das sparsamste, erfüllendste und eindrucksvollste was man machen kann. Und wen juckts dann im Endeffekt, dass man auf 2000 km 2 Liter mehr als mit nem ollen Vertreter-Passat gebraucht hat. Das ist die Kohle, die die meisten Oldibesitzer am Ende wieder für Standschäden a la poröse Bremsschläuche, festgebackene Sättel etc. als Einzelposten liegen lassen. Wer etwas will, findet Wege. Wer nicht- Gründe. Also einfach mal machen und weniger denken. Es lohnt sich!
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Findest du wirklich dass die gern rosten? Nä, das ist kapitalistische Propaganda in Reinform. Rosten ist das eine, aber 4 lagig Blech übereinander knallen, dann ne Schweller-Blende mit Baumarktschlitzschrauben durch alle Schwellerbleche befestigen, hinter welcher sich Straßendreck und Feuchtigkeit sammelt. Zur Krönung nen Vorderbau, wo oben ne Versteifungsplatte mit 399 Schweißpunkte eingesetzt wurde, damit der hochgeschleuderte Dreck auch in Ruhe ein kleines Rostparadis errichten kann. Aber was soll man sagen... Wer schön sein will muss leiden.
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Dann noch ein paar Impressionen für nen größeren Tagesausflug. - Anfahrt an Plansee in Österreich über Nebenstraßen rund um Füssen, Silvretta Hochalpenstraße (Und noch Urlaubsbilder aus Süditalien als ich mim E24 ein Ersatzwagen (Lachssilberner VfL m20b28mit AHK) auf nem Trailer bringen musste, weil der Motorkabelbaum vom w123 abgeraucht ist im Motorradtrailer-Betrieb) und die Verlobungsüberraschung in Gefahr war. Der 328er hingegen zog souverän auch bei 38 Grad Außentemperatur. Manno Mann,es gibt so viele schöne Orte auf der Erde und viel davon sind aus Oberschwaben gut erreichbar.😄😁😎
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Danke für die Blumen. Anbei ein paar Winterimpressionen aus dem Voralpenland, 20 km nördlich vom Bodensee. Die Bilder entstanden heute Mittag und vielleicht kann man sich nun grob vorstellen wie weit man bei klarer Sicht blicken kann.
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E30 Verdampfer Klimaanlage bei den E-Teilhändlern wohl entfallen - kann das sein?
honyama antwortete auf helheb's Thema in Ausstattung
Aufpassen. Der E24 hat immer eine Gitterblende, wenn er über eine Klima verfügt (Zumindest gilt das gesichert für die Modelle auf E28 Basis ab 05/1982). Beim E24 gabs die BMW Werksklima, mit einer Blende, welche harmonisch in den Aschenbecher übergeht. Die erkennt man auch besonders daran, dass die Mittelkonsole oberhalb des eigentlichen Klimaschalters den beleuchteten Schriftzug "KLIMA" aufweist. Der Temperaturregler ist dann auch nochmals abweichend zu den Modellen ohne Klima, weil er hinten einen 4. Ausgangspin hat um die elek. Tempregelung vornehmen zu können. Sprich für die Nachrüstung einer Werksklima im E24 braucht man für 100% Originalität die Mittelblende mit dem Aufdruck "Klima", den beleuchteten Klima-Schalter, den Temperaturdrehschalter mit 4-Ausgangspin, sowie das ganze andere Klimatypische Geraffel wie Zusatzlüfter, Verdampfer, etc. Mein Armuts-E24 verfügt über die preiswerte, italienische Nachrüstklima. Auch hier gibts ne Blende, welche mit 2 Schräubchen direkt in die Mittelkonsole befestigt wird um den dahinterliegenden Lüfter und Kabelmurx zu verdecken. Zwischen Aschenbecher und Klimablende kann man locker mit ner Handdurchfahren und an den Kabel wackeln, falls sie sich mal wieder nicht einschalten lassen will. Das Einschalten funktioniert nicht über den schicken Klimaschalter, sondern über einen Drehschalter mit 3 Stufen, welcher in dieser Nachrüstblende mit dem großen Spalt sitzt und auch die Lüftungsstufe regelt. Bei mir ist zusätzlich noch ein FAKE-(Temperatur-) Drehschalter mit in die Blende integriert, welcher hinten gar nicht verdrahtet ist. Ab Stufe 1 ist die Klima an und der Lüfter läuft mit entsprechender Drehzahl. Bei voller Stufe ists im Innenraum so laut, dass man sich kaum mehr unterhalten kann. Am erträglichsten ist eigentlich Stufe 1, auch wenn es da teilweise echt arschkalt aus den Düsen kommt. Die eigene Aktivierung über Drehschalter ist wohl notwendig, weil man den 4. Ausgangspin der serienmäßigen elektronischen Heizregelung nicht hat und somit aus vermutlich Kostengründen auf einen autarken Klimaregelkreis gesetzt hat. Wenn man sich anguckt, wie überall Signale und Strom abgegriffen wurden, dann fragt man sich schon, ob der Murx die Kostenersparnis reingeholt hat... Zusammenfassung: Die italienische Nachrüstklima unterscheidet sich zur E30 Nachrüstlösung zunächst nur durch die Stufenregelung des Lüfters statt ein und aus. Das mit der Luft ansaugen und ausströmen ist somit ähnlich gelöst. Grundsätzlich würde ich nicht sagen, dass die Italoanlage Müll ist, aber optisch und technisch definitiv kein State-of-the-Art wie man es sich heute im verhätschelten Oldi wünscht. Grüße hony -
E30 Verdampfer Klimaanlage bei den E-Teilhändlern wohl entfallen - kann das sein?
honyama antwortete auf helheb's Thema in Ausstattung
Ich muss jetzt tatsächlich Mal ne Lanze für das Ding brechen. Hab letztes Jahr nen optisch verwahrlosten E30 ETA mit 230.000 km aufgegabelt und als einzig zuverlässiges Teil erweist sich diese Nachrüstklima. Keine Ahnung wann und wie die in den letzten 38 Jahren in den Wagen kam, aber sie funktioniert Ansicht zuverlässig. Die etwas eingeschränkte Bedienbarkeit und Optik kann ich bestätigen. Anderes Beispiel: In meinem E24 635csi hat der Erstbesitzer nachweislich so ne Zubehörklima Anno 1988 einbauen lassen. Das Fahrzeug wurde dann Anfang der 2000er Stillgelegt und von mir 2015 mit frischen Service wieder in Betrieb genommen und was soll ich sagen. Die läuft im Sommerbetrieb mit ner frischen Gasfüllung inzwischen auch immer 3-4 Saisons am Stück. Mit den optischen und technischen Einschränkungen finde ich die wirklich nicht so schlecht. -
Was oftmals vergessen wird wenn es die Leute an den Bodensee zieht... die Region "kurz vor" dem Bodensee. Sprich meine Heimat der Landkreis Ravensburg mit sehenswerten und recht gut erhaltenen (Alt-) Städten wie die Stadt der Tore und Türme (sowie Spiele mit dem blauen Eck) Ravensburg, das 20 km entfernte und noch schöner erhaltene Wangen im Allgäu, aber auch zu "Füßen" des Bodensees Bodensee das kleine aber sehr sehenswerte Hopfenanbaugebiet Tettnang, oder den Berg "Höchsten" im Deggenhausertal mit Blick nach Österreich/Schweiz und rüber zu den Alpen. Gerade in der Zeit um Monatswechsel August/September stellt die Hopfenernte um Tettnang in Verbindung mit all den kleinen Lokalen (sog. "Besenwirtschaften") eine unvergessliche Genusstour dar, bei der man die ganze Vielfalt der Region (besonders im offenen E30-Cabrio) sehen und riechen kann. Den ganzen Frühling bis Herbst über lockt das Hinterland um den Bodensee mit vielen Marktständen am Straßenrand, wo man sich meist in Selbstbedienung mit Erdbeeren, Äpfel, Spargel, Himbeeren, Schnäpse und Co je nach Erntezeit eindecken kann. Das kenne ich in dieser Dichte und Intensität von keinem anderen Ort in Deutschland. In Oberschwaben und angrenzendem (bayrischen) Alpengebiet gibt es so geniale Straßen und Aussichtsplattformen bei denen man bei entsprechender Witterung fast die komplette Alpenkette sehen kann. Dabei reden wir bei entsprechender Wetterlage von Sichtweiten von 20 bis mehrere 100 Kilometer. Für Frühaufsteher unvergessliche Sonnenauf- und auch Untergänge. Dann bietet die Region Oberschwaben für die Fahraktiven unter euch teilweise wirklich voralpenländisches Fahrfeeling (z.B. wenn man die Bundesstraße B32 von Ravensburg nach Wangen fährt) und sich nach einem kurzen Waldstück die Alpen auftun und man gefühlt direkt hineinfährt, obwohl sie noch ca. 50 km entfernt sind. Einmalig! Dazu so kleine verschlungene Nebenstraßen bei denen Freude am Fahren eine völlig gerechtfertigte Bedeutung bekommen. Nicht umsonst weisen die Landkreise am Bodensee mit die höchste Oldtimerdichte in Deutschland auf. Und übernachten bzw. sicheres Abstellen des Oldis? Das ist im Hinterland rund um den Bodensee eigentlich immer gegeben. Der gebürtige Oberschwabe macht während der Urlaubssaison immer einen großen Bogen um das nördliche Bodenseeufer, weil es einfach touriverseucht ist (nichts gegen euch alle ) Der Tipp heißt wirklich 5-20 km weiter nördlich nächtigen und Tagestouren in alle Himmelsrichtungen starten (z.B. 40 Minuten nach Bregenz Vorarlberg, 1 Std. in die bayrischen Alpen), relaxtes entspannen an öffentlich zugänglichen Badeseen in Sichtweite zum E30 usw. ) Grüße hony, der dort wohnt wo andere Urlaub machen.
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Ich hab nen arktisblauen ETA 4 Türer mit Klima, pacific Sportsitze, EFH, SSD und 15 Zoll Kreuzis und seit diesem Sommer löst sich überall der Klarlack ab. Mein arktisblauer 6er hat dasselbe Problem und sehr viele Arktisblaue andere BMW Baureihen, die ich bisher im Netz beobachtet habe auch. Scheint wohl ne Krankheit zu sein-bedauerlicherweise. Glückwunsch zum Erwerb. Drück dir die Daumen, dass deiner den Hautausschlag nicht entwickelt. Arktisblaue ist neben Malachit meine absolute Lieblingsfarbe aufm e30. Auf n 2 türer bestimmt nochmal ne ganze Ecke edler. Viel Erfolg bei der Suche und Optimierung.